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Barfen - Grundsatzfragen

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    Hallo


    Ich habe mich in den letzten 3 Stunden genauer über das Barfen informiert und es existieren unmengen von Infos :schockiert:


    Leider bin ich mir jetzt eher unsicher... Ich bin erst gerade auf das Futter Real Nature umgestiegen... Nun klingt es aber so als wäre barfen die bessere Lösung für eine sensiblere Hündin (verstehe ich das richtig?)


    Nun aber noch einige Fragen: Wie beginne ich am besten? Kaufe ich einfach mal Fleisch und Gemüse ein und füttere ab sofort nur noch Rohkost oder füttere ich zuerst Real Nature eine Weile, damit nicht schon wieder eine Umstellung ansteht? Ausserdem was muss ich ausser Fleisch, Gemüse und Obst sowie Ölen unbedingt mitfüttern (finde das alles wahnsinig kompliziert und auch die Homepages helfen mir da nicht weiter, da sich die meisten wiedersprechen)?
    Und zum schluss: Stinken Hunde wirklich nicht, wenn ihnen Rohkost gefüttert wird (man denke an Wölfe im Zoo)?

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  • Schaff dir am Besten erstaml ein gutes Buch an. Da steht schon mal viel drin über die Zusammensetzung, was man füttern darf, was nicht, was in welchen Maßen etc.


    Grundrezept ist:


    Ca. 2-3% des Körpergewichtes des Hundes als Tagesration


    70%Fleisch/30% Obst und Gemüse (Gemüse sollte überwiegen)


    oder


    70% Fleisch / 10%Getreide und 20% Obst und Gemüse


    Dann schaut man, was man genau füttert. Fehlen Knochen in der Mahlzeit, sollte man Calcium zugeben zbs in Form von Eierschalen. (50mg pro Kilogramm Körpergewicht des erwachsenen Hundes am Tag, Welpen brauchen mehr) . Auch mal ein bisschen Joghurt, Hüttenkäse oder Raspelgouda dazu. Oder Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Schnittlauch.


    Öl gebe ich immer mal dazu. Ich wechsel zwischen Dorschöl, Diestelöl, Maiskeimöl und Olivenöl.


    Hunde gewinnen ihre Energie eher aus Fett als aus Kohlenhydraten, im Gegensatz zum Mensch.


    Dann kann man noch diverses dazu geben, wie Grünlippenmuschelextrakt, Algen, Bierhefe...




    Ist Realnature ein Dosenfutter?


    Ich gewöhne meinen so um, dass ich im erstmal das alte Futter mit gekochtem/gegartem Barf gebe. Dann das gebarfte immer mehr roh belassen und das alte Futter reduzieren. Dann muss man halt schauen wie der Hund es verträgt.



    Wenn dir BARF zu kompliziert ist, schau doch mal bei http://www.happypets-much.de/index.php?content=produkte# Da gibts fertige BARF-Portionen.

  • Bei den meisten Hunden ist dieses extrem langsame Umstellen garnicht nötig. Ich würde mich erstmal einlesen, da kann man dem Hund aber auf jeden Fall zum probieren mal ein Stückchen rohes Fleisch geben.
    Wenn man dann soweit sicher ist, was man füttert, wieviel/was der Hund überhaupt braucht, kann man eigentlich radikal umstellen.
    Meine drei hatten da garkeine Probleme.


    Zumindest würde ich das Futter nicht garen, wenn Hund es auch roh fressen würde. Eher das Trockenfutter schrittweise ablösen, wenn man eben nicht sofort ganz umstellen will. Also zweimal füttern (Morgends/Abends), die Barfmahlzeit eher kleiner halten. Dann sieht man auch, ob Hundi eventuell Durchfall kriegt. Dann halt das Barf mehr und das Trockenfutter weniger werden lassen...

    blubb

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  • Zitat von "BolleBoxer"

    Ich gewöhne meinen so um, dass ich im erstmal das alte Futter mit gekochtem/gegartem Barf gebe. Dann das gebarfte immer mehr roh belassen und das alte Futter reduzieren. Dann muss man halt schauen wie der Hund es verträgt.



    Wenn dir BARF zu kompliziert ist, schau doch mal bei http://www.happypets-much.de/index.php?content=produkte# Da gibts fertige BARF-Portionen.


    Von beidem würd ich abraten.


    Also meine wurde von heute auf morgen umgestellt. Eigentlich müsste es eher die Ausnahme sein, dass ein Hund rohes Fleisch nicht verträgt.


    Das Hack hat meine sofort verschlungen und sie war happy.


    Maximal würd ich auch sagen morgens roh, abends Fertig.


    Aber wenn man dann eh schon roh gegeben hat, kann mans abends auch machen :ka:


    Von Fertigbarfmenüs würd ich Abstand nehmen.


    Wer zu faul ist, sich mit Rohfütterung, mit Bedarfsdeckung auseinanderzusetzen, dem ist mit einem guten Fertigfutter vielleicht eher geholfen.


    Welche Verhältnisse von was wie wo drin sind, wär mir da zu unsicher. Dann lieber richtig Fertig, qualitativ hochwertig und man braucht sich keinen Kopf machen.


    Also nur weils grad so "in" ist, muss man nicht roh füttern. Wozu die Umstände dann?


    Aber bei Interesse würd ich auch sagen, erstmal ganz viel Basiswissen.
    Rechnen, was braucht der Hund von was und dann einfach Fleisch kaufen, vielleicht Rinderhack, das scheint immer zu munden, eine Obstsorte mit einer Gemüsesorte kombinieren, Eierschale mörsern und loslegen.


    Die Nährstoffabdeckung erfolgt über einen gewissen Zeitraum, nicht tagtäglich. Da hat man noch mal ein paar tage mehr, sich das eine oder andere an Wissen hinzu anzueignen^^


    Ach und die Öle find ich relativ schlecht.


    Fischöle würd ich nicht füttern


    deshalb


    Gute Öle sind Leinöl, Weizenkeimöl, Hanföl, Rapsöl

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."


  • Jupp, so seh ich das auch. Das mit den Fischölen wußte ich aber noch gar nicht- danke für den Link!
    Ich hab ja auch ganz radikal umgestellt, war auch bei uns kein Problem.


    Fertigbarf würde ich auch nicht nehmen, ich mach es ja unter anderem deshalb, weil ich es exact auf meinen Hund abstimmen kann und weil ich genau weiß, was drin ist. Bei Fertigbarf ist das schon wieder nicht mehr gegeben.


    Eigentlich ist roh füttern nicht soooo wahnsinnig kompliziert. Es wirkt nur, ob der Fülle der Informationen, so.
    Man muss die Infos halt erstmal filtern, nach wirklichem Gehalt, dann bleibt am Ende nämlich nicht mehr so viel über.
    Für komplette Anfänger würde ich empfehlen mal bei "drei Hunde Nacht" reinzuschauen. Klar gibt es auch andere angaben als die von Swanie, aber zu einsteigen find ich es recht gut.


    lg Susanne

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo. Ich habe im Internet einen Rationsrechner gefunden. Guck mal unter "ernaehrung.oyla10.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi". Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.
    LG
    Christine

  • Ein wirklichguter Rationsrechner, auch für die Bestimmung der Proteinmenge, ist der hier.


    Auf der HP findet man auch ein paar interessante Infos zur Ernährung.


    Ansonsten kann ich auch drei-hunde-nacht empfehlen, das ist wirklich alles sehr praktisch orientiert.

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Ich barfe ja noch nicht, weil Welpi erst entsteht... ;) aber habe es dann vor, vor allem weil auch die Züchterin barft und ich von den meisten Fertigfuttersorten nicht so arg viel halte...
    Jetzt mal eine Frage: Warum wird von den Fertigbarf-Menues aberaten? Ich hatte mir schon überlegt, daß es für den Anfang bzw. für Urlaubszeit und/oder Krankheit/keine Zeit eine gute Alternative wäre (natürlich nicht für immer bzw. täglich...).

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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