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Labbi Welpe zu freundlich?

  • Hallo Hundebesitzer :)


    Ich habe ein Problem mit meinem 5 Monate alten Labrador Welpen. Als wir ihn bekommen haben, war er noch sehr schüchtern, hat super gehört und war auch nicht aufdringlich. Mittlerweile haben wir ihn zwei Monate und er hört immer noch gut und ist auch selbstbewusster geworden, aber er ist meiner Meinung nach in dem Alter in dem sich Welpen langsam auf das Herrchen beziehen und fremde Leute nicht mehr allzu freudig begrüßt werden. Wenn ich mit ihm rausgehe und er sieht Menschen oder Hunde, dann ist er nicht mehr zu halten. Er freut sich wie blöde und alle Kommandos gehen ins Nichts, sodass ich dann schon nichts mehr sage dass er sich nicht dran gewöhnt.
    Er springt an den Leuten hoch, pinkelt sogar manchmal dabei ein paar Tropfen und ist nicht mehr zu stoppen. Wenn ich sehe dass jemand kommt, lass ich ihn neben mir sitzen und lenke ihn mit Leckerchen ab. Das klappt auch super. Man muss nur gut aufpassen.
    Kommt dann ein "Ach lassen sie ihn doch, der ist doch noch klein" dreht mein Kleiner komplett durch :/
    Auch wenn ich Besuch habe, dann wird der Gast solange genervt bis ich den Hund aus dem Zimmer bringen muss (was mir sehr leid tut da er eigentlich so ein lieber ist). Ist der Gast 3 Stunden da, wird der Gast 3 Stunden lang begrüßt...
    So langsam hab ich das Gefühl, dass er ein Aufmerksamkeits Problem hat oder vielleicht sogar ein Dominanzproblem. Ich möchte ihn nicht die ganze Zeit unterwerfen müssen, das finde ich zu brutal. Und eigentlich hat er auch die gleichen Regeln wie immer. Mein Freund und ich ziehen an einem Strang und sind gleich konsequent.


    Kann mir jemand helfen? :(
    Danke schonmal im Voraus!

  • Zitat

    Ich möchte ihn nicht die ganze Zeit unterwerfen müssen, das finde ich zu brutal. Und eigentlich hat er auch die gleichen Regeln wie immer. Mein Freund und ich ziehen an einem Strang und sind gleich konsequent.


    Ich nehme an du meinst damit auf den Rücken werfen und solche Methoden. :???:
    Wenn ja, solltest du das unbedingt sein lassen, das ist eher kontraproduktiv und wie du ja selber feststellen mußt bringt es gar nichts.
    Außerdem hast du einen Labbi, und die sind halt meistens freundlich und etwas aufdringlich zu jedem und allem.
    Besuchst du eine Hundeschule :???:

    LG Anette
    (Mohikaner/Inventar)
    Diego *2004 - † 21.06.2018



  • Ich würde sagen, Du mußt in erster Linie Deinen Besuch erziehen... Bei Fremden nimmst Du ihn an die Leine, dann kann er nicht springen... Wenn jemand nervt, sag halt, daß er später mal 40 kg wiegen wird und ob sie dann immer noch angesprungen werden wollen... Desweiteren hast höchstens Du ein Aufmerksamkeitsproblem: Du kriegst die Aufmerksamkeit Deines Hundes nicht, weil er alles andere interessanter findet...
    Und unterwerfen ist das letzte, was man tun sollte, wenn ein Hund sich freut... Und bei nem 5 Monate alten Hund von Dominanz zu sprechen ist mehr als lustig... Das ist wie wenn man von nem kleinen Kind spricht, daß es die Weltherrschaft will...


    Hab mal Geduld... Du hast ein kleinkind... Nicht mehr und nicht weniger... Sei froh, daß er sich mit jedem freut..

  • Hi,


    mit 5 Monaten ist das normal. Er ist selbstbewußt und muss jeden begrüßen. Freue Dich das es nicht andersrum ist. Aber jetzt heißt es üben. Anfangs wirst du kaum eine Chance haben ihn frühzeitig abzurufen. Das musst du trainieren. Fange erst mal damit an ihn abzurufen wenn er die Leute begrüßt hat. Und mach Dich schön zum Klops. Je interessanter du bist umso schneller klappt es.


    LG Raja

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Das würde ich doch gerne sehen, dass der Hund wirklich drei Stunden lang den Gast begrüßt, wenn der Gast sich nicht einen Fatz um den Hund scheren sollte dabei? Da müsste wohl eher der Besuch erzogen werden.


    Wie schon hier gesagt wurde: Das ist normal in diesem Alter. Wenn er den Besuch nicht in Ruhe lässt, muss der Besuch den Hund in Ruhe lassen (keinerlei Ansprache und Bestätigung für den Hund von Seiten des Besuches). Der Hund sollte beigebracht bekommen, in seinem Körbchen zu bleiben. Dafür gibt es dann auch etwas leckeres zum Knabbern.


    Fremde Leute anspringen ist lästig. Leine dran (an den Hund, nicht an die Leute). Üben, üben, üben. Nein beibringen oder ein anderes Abbruchsignal. Wenn er hochspringt, am Geschirr schnappen und auf den Boden setzen. Ideal wäre es natürlich, wenn die Leute ihn beim Hochspringen ignorieren würden (umdrehen, nicht mit Hund sprechen), aber das klappt in der Realität nicht. Kenne ich nur zu gut.


    Immer fleißig üben. Hund ablenken. Du wirst sehen, eines Tages wird der Hund anfagen, Passanten zu ignorieren, auch wenn du es jetzt noch nicht glauben magst.


    Und "Unterwerfen" gehört eh in die Mottenkiste der Hundeerziehung.


    Grüße
    Elke

  • Es ist ein Labrador! Labbis lieben jeden und alles! Das ist erstmal so. Aber du kannst das natürlich mit Erziehung in den Griff bekommen, dass er nur dann Leute begrüßt, wenn du es willst. Aber ein Labbi freut sich immer nen Knopf ins Ohr! Das ist sein Naturell. Übe draußen mit ihm, dass er nur auf Kommando zu Hunden hindarf oder gehe weiter mit ihm. Du kannst ihn absitzen lassen bevor er hindarf oder bis die Leute vorbei sind oder du gehst mit ihm im Fuss weiter an den anderen vorbei. Das erfordert Geduld und dein hund wird erstmal blöd schauen und nicht vertehen warum er da nicht hindarf. Du musst da wirklich dran bleiben, dann bekommst du später einen gut erzogenen Hund, der nicht losstürmt. Aber genauso wichtig finde ich Hundekontakte. Also es wäre fatal nur noch im Fuss an jedem vorbei zu laufen. Er braucht auch weiterhin Sozialkontakte.
    Im Haus würde ich es ähnlich handhaben. Also Hund im Sitz wartet an der Tür und du begrüßt zuerst deine Gäste oder du legst ihn ins Platz auf seine Decke und er darf erst au Kommando hin bzw. muss dann nachher da wieder drauf, wenn er die Gäste begrüßt hat. Den Gästen würde ich das vorher kurz sagen, dass sie keine große Welle aus der Begrüßung machen. Sondern erst euch begrüßen, dann kurz ihn und fertig.


    Schließlich wollen sie sicher nicht von einem gut 35kg Hund angesprungen werden, wenn sie in einem Jahr wiederkommen ;)


    Aber wichtig ist Geduld und da wird er dich richtig fordern, Liebe und Konsequenz und das mit dem unterwerfen und mit der Dominanz vergiss mal in diesem Zusammenhang. Bleib dran, dann trägt es in ein paar Jahren Früchte und du kannst stolz sein....

    LG Mareike mit Macho Nico

  • Ich finde das ist total typisch für ein Labbi besonders in diesem Alter.
    Leider bei vielen bis zum Lebensende.
    Ich finde dies total nervend dieses übertriebende Freundlich sein bei den Labbies.
    Es ist schön wenn ein Hund freundlich einem entgegen kommt. Habe ich ja auch absolut nix dagegen. Wirklich.
    Ich freue mich ja auch wenn die Hunde sich freuen mich zu sehen. Aber die ich hier kenne, sorry die nerven. Echt. Jumping Jack ist nix dagegen. Die Halter entschuldigen sich noch nicht mal für das Anspringen und deswegen sind die Labbies mir ein Dorn im Auge geworden. Leider..


    Sicher es ist Erziehungssache. Und da muß man halt konseqenz bleiben. Und die anderen müssen da mitziehen. ABER nicht mit Unterwerfung. Es gibt andere gut Maßnahmen die auch fruchten.


    An der Leine und vor jeder Person, die ihn streicheln und begrüßen dürfen absitzen lassen. Super loben und ein dolles Leckerchen. In der Wohnung genauso und zwischen durch ihn auf seine Decke oder in sein Körbchen schicken, damit Ruhe einkehrt.
    Alles mit Ruhe erarbeiten dann klappt es.

  • Moin.


    Also das kann ich alles nur bestätigen. Ein Labbi ist nun mal so, komme was da wolle. ;).
    Meiner war in dem Alter auch so. Kinder,Postboten, Nachbarn und Freunde. Alles wurde mit Popowackeln stürmisch begrüßt. Inklusive anspringen.....versteht sich. Ich habe das von Anfang an versucht zu unterbinden und heute springt er niemanden mehr an. Besuch von uns wurde sofort informiert den Hund zu ignorieren. Klappte am Anfang nicht so gut. ( weil er ja soooo süß war ).
    Heute allerdings wirft er nur einen Blick auf unseren Besuch und legt sich dann wieder in sein Körbchen.
    Also gib deinem Kleinen etwas Zeit. Diese Sturm und Drangzeit wird besser mit dem älter werden.............allerdings freundlich wird er immer bleiben. Zumindest hoffe ich das doch sehr. ;)


    lg Angelika

    Labrador Jack 23.12.07

  • Ich kann mich den anderen nur anschließen: herzlichen Glückwunsch, du hast einen ganz normalen Labrador. ;)


    Zitat von "Okidoki"

    Besuch von uns wurde sofort informiert den Hund zu ignorieren. Klappte am Anfang nicht so gut. ( weil er ja soooo süß war ).
    Heute allerdings wirft er nur einen Blick auf unseren Besuch und legt sich dann wieder in sein Körbchen.


    Leider habe ich da die größten Problemen. Ein Teil unserer Besucher ist irgendwie 'erziehungsresistent', vor allen Dingen meine Schwiegereltern. ;)
    Ignorieren ist allerdings wirklich das Mittel das in solchen Situationen bei Kayleigh mit Abstand am Besten funktioniert. Die Besucher die Kayleigh keine Beachtung schenken werden nun von ihr auch nur noch kurz begrüßt, bevor sie sich dann wieder brav in ihr Körbchen legt.

    Liebe Grüße
    Claudia mit Labbi Kayleigh *03.11.2007


    und im Herzen die unvergessene Nova (1998 - 2007)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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