Zweithund - welche Rasse?

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    Hallo ihr Lieben,


    mein Mann und ich machen uns seit einiger Zeit Gedanken uns evtl. einen Zweithund anzuschaffen.


    Momentan haben wir einen einjährigen Labradorrüden!


    Gerne hätten wir einen zweiten Labrador. Allerdings wollten wir gerne einen Welpen aus dem Haus von unserem Sam. Nur ob es da noch einen Wurf gibt, ist momentan noch ungewiss.


    Jetzt sind wir am überlegen welche Rasse, sagen wir mal, als Zweithund zu empfehlen ist. Ich weiß, jetzt kommt bestimmt jede Rasse ist dazu geeignet!!!


    Was ein weiterer Punkt ist, ist das Alter von Sam. Ist es denn ok, wenn wir jetzt schon einen 2. Hund holen würden oder denkt ihr, wir sollten noch warten bis er etwas älter ist und wir uns dann voll und ganz auf die Erziehung von dem Neuling konzentrieren können?


    Wie sind da eure Erfahrungen?


    LG
    Sina mit Sam

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  • Hallo!


    Also ich würd noch ein bissal warten. Ich denk mal grob, mit einem Jahr wird Euer Hund noch lang nicht "fertig" sein. Vom Wesen her nicht und auch von der Erziehung nicht.. Und Welpen schauen sich da vieeeeel ab ;-)


    Wir haben unsere zwei fast gleichzeitig geholt - sind aber beide schon über ein Jahr alt gewesen. Abgesehen davon sind die Verhältnisse klar geklärt - Hoover ist mein Hund, Dustin gehört meinem Freund. Spazierengehen tun wir auch viel getrennt, geübt wird getrennt. Das finde ich persönlich sehr wichtig, damit auch jeder Hund für sich alleine "existieren" kann.


    Rassemäßig denke ich wirklich, dass es ziemlich egal sein wird. Sollte halt irgendwie von der Größe her eventuell halbwegs passen - obwohl das sicherlich auch keine Grundvoraussetzung ist. Vom Temperament her wär es sicher wichtiger, ist ja doof, wenn einer voll aufdreht und der andre nur herumliegt ;-)
    lg
    schnupp

  • Hi zwoggel,


    an Eurer Stelle würde ich größten Wert darauf legen das die grundlegenden Eigenschaften zu einander passen. Also keinen Hütehund (z.B. Border C. odere Katalanischer SH), personenorientierten Hund (z.B. AC, DSH oder Staff, und auch keinen Hund mit hohem Territorialbewusstsein (z.B. Rottweiler und alle Arten von Herdenschutzhunden) zu Eurem Jagdhund nehmen.
    Um den Altersunterschied würde ich mir weniger Gedanken machen, als um Eure Kompetenz aus Sicht der Hunde. Traut Ihr Euch zu oder seit ihr in der Lage zwei ungefestigte Hundepersönlichkeiten zu erziehen? Ich behaupte jetzt einfach mal, das Ihr das noch weniger beurteilen könnt, als es jemand aus der Distanz und der Anonymität des Forums heraus beurteilen könnte. An Eurer Stelle würde ich mir einen kompetenten Hundetrainer suchen, mit Eurem Hund hingehen und den Trainer beurteilen lassen ob Euer Team für einen Zuwachs über das entsprechende soziale Verhältnis verfügt.
    Das Du/Ihr diese Frage überhaupt stellt, zeigt mir das ihr bedingt unsicher seid. Unsicherheit ist aber sicher die falsche Entscheidungsgrundlage.


    @ liebe Kritiker,
    ist diese Antwort wieder destruktiv, militant oder sonstwas?

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  • Hallo,


    wir überlegen auch gerade einen Zweithund anzuschaffen. Unsere Labbi-Dame ist auch gerade erst 9 Monate jung.
    Ich denke am wichtigsten ist das Temperament. Das sollte bei beiden Rassen passen. Wir werden uns wohl für einen Retriever entscheiden. Unsere Alternativen wäre ein Hovawart oder ein großer Schweizer Sennenhund (obwohl eher etwas ruhiger).


    Ich denke wenn ihr euren Rüden von der Erziehung her im Griff habt könnt ihr euch ruhig einen Zweiten holen.


    Gruss
    Ulrich

  • Hallo Leute,


    vielen Dank für eure Antworten!


    Wakan: Ich gehe regelmäßig mit Sam in die Hundeschule und habe vorab bereits mit der Hundetrainerin gesprochen. Da ich aber gerne jemand bin, der sich gerne noch eine 2. oder 3. Meinung einholt, habe ich mich mit der Frage an das Forum gewandt um Erfahrungen von anderen Hundebesitzern zu bekommen.
    Die Hundetrainerin hat uns befürwortet auch jetzt schon einen 2. Hund zulegen zu können. Aber dennoch ist es eine Entscheidung die WIR treffen müssen und nicht jemand anderes. Das wir doch etwas unsicher sind, ist, so finde ich doch ganz normal oder nicht?!


    Wenn wir uns für einen 2. Hund entscheiden, dann haben wir vor, entweder noch einen Labrador zu nehmen, andernfalls eine andere Art von Retriever oder einen Ungarischen Vorstehhund.


    Grüße
    Sina

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat

    Das wir doch etwas unsicher sind, ist, so finde ich doch ganz normal oder nicht?!


    Selbstverständlich ist das normal. Wer nicht fragt bleibt dumm. Wer die falschen Ratgeber hat leider auch. :)


    Zitat

    Wenn wir uns für einen 2. Hund entscheiden, dann haben wir vor, entweder noch einen Labrador zu nehmen, andernfalls eine andere Art von Retriever oder einen Ungarischen Vorstehhund.


    Fühert ihr die Hunde denn auch jagdlich bzw. in jagdähnlichem Hundesport?

  • Hallo zwoggel, :winken:
    wir haben auch 2 Hunde. Einen DSH 7J. und einen Schäferhundmix 4 J.
    Unser Mix hatte übrigens gestern Geburtstag. Zwischen den beiden gibt es keine Probleme.
    Meine Freundin hat einen Golden Retriever (Hündin 7J.) und einen DSH (Rüde 4J.)
    Allerdings hat der Schäferhund oft das Bedürfnis seine Hündin zu verteidigen. Sie hat zu mir auch schon mal gesagt, falls sie sich nochmal 2 Hunde holen würde, wären es 2 Rüden. Die sind unkomplizierter. Mischen sich nicht ein, wenn einer von ihnen mit einem anderen sich mal streitet. Denke auch, mit einem "Labbi" oder "Golden" steht Ihr voll auf der richtigen Seite. Ich finde das sind echt tolle Hunde (außer manchmal, :shock: wenn sie ihren kleinen Dickkopf durchsetzen wollen). Aber das kriegt ihr bestimmt hin. Über den Ungarischen Vorstehhund weiß ich leider nichts.



    LG Conny

    Liebe Grüße von Conny, mit ihren Individualisten Sam, Pepples, sowie Sonnenscheinchen Frieda


    Für immer im Herzen
    DSH Charly (Karlchen) *18.03.99 - 22.04.10

  • Hallo zwoggel,


    wir haben vor 4 Wochen unseren zweiten Labbi bekommen. Der "Grosse" wird diesen Sommer 3 Jahre alt. Soweit klappt alles super.


    Mit einem zweiten Labbi wuerdet ihr es euch sicher einfach machen, denn ihr wisst ja schon viel ueber diese Rasse und vom Temperament passt es natuerlich auch.


    Allerdings ist dein Hund gerade mitten in der Pubertaet und ich denke, das ist nicht unbedingt der beste Zeitpunkt, einen Zweithund dazu zu nehmen. Max hatte seinen letzten, heftigen "Pubertaets-Schub" mit 18 Monaten. Da war ich mit ihm alleine schon stark gefordert. Aber alle Hunde sind anders, und ich will dir sicher nichts ausreden.


    Es wird ja auch noch eine Weile dauern, bis ihr einen zweiten Hund bekommt, sofern er von einem Zuechter ist. Wenn ihr einen Hund vom Tierschutz (Retriever in Not ist eine tolle Organisation, die retten Hunde aus Massenzuchten) ist das mit dem Altern eine andere Situation, weil dann der Neue wahrscheinlich aelter als der erste Hund waere.


    Ein Zweithund ist wirklich toll, es macht so viel Spass, den beiden beim Spielen und Kuscheln zuzuschauen. Und beim Beobachten, wie der Grosse mit dem Welpen umgeht habe ich viel gerlernt. Aber eins ist ein Zweithund ganz sicher nicht - weniger Arbeit. Mit beiden Hunden muss getrennt gearbeitet werden, und das bedeutet nicht nur mehr Zeit- sondern auch Organisationsaufwand. Denn der Kleine kann ja nicht vion Anfang an alleine bleiben, wenn du grade mit dem Grossen arbeitest.


    Aber wie gesagt, es ist einfach schoen, zwei Hunde zu haben und ich geniesse es sehr.


    Alles Gute, Stephie

  • Moinsen,


    Ich würde doch da glatt zum zweiten Labbi raten!
    Wenn ihr doch mit dem ersten so zufrieden seit, warum dann kein zweiter?
    Der Altersunterschied scheint mir womöglich etwas knapp, aber durchaus praktikabel.
    Und wenn es bei dem Züchter von eurem Sam keinen Wurf mehr gibt, dann fragt doch da mal nach, ob es irgendwo einen Wurf aus einer ähnlichen Linie gibt. Das wär doch machbar!


    Viel ERfolg!


    @ Wakan,
    Nein, diesmal war deine Antwort sehr hilfreich, freundlich und sachlich!
    Ich sehe wohlwollend, du bist lernfähig!


    VG Kai

    Alles wird gut!

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