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Versteh immernoch nicht was Obedience ist....

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    Hab mir jetzt einige Erklärungen durchgelesen und auch das Video der Weltmeisterin. Aber was ist denn nun der Unterschied zwischen Obedience und Grundgehorsam?
    Was ich gesehen hab ist doch im Prinzip das, was ich vom Grundgehorsam erwarte.
    ?????

    Wer Schmettlinge lachen hört, weiss wie Wolken schmecken.

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  • Also Obedience heißt soweit ich weiß Gehorsam. Wenn du die Dinge aus der Begleithundeprüfung als Grundgehorsam siehst, dann ist Obedience noch mal ein bisschen höher.


    So Dinge wie Tuch vom Herrchen aus mehreren Tüchern holen, Apportierholz bringen und vorsitzen, dann den Hund "voraus" schicken genau zu ner Pillone (schreibt man das so?) und dort muss er sich setzen/legen/stehen.....das sind Dinge, die schon nicht einfach sind dem Hund perfekt beizubringen.


    Also ich würde sagen Obedience ist ne höhere Stufe als der Grundgehorsam- gibt ja auch hier verschieden schwere Klassen...

    Liebe Grüße


    Meike


    mit Lucie *27.03.08 (Border Collie)



    Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst;
    er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass sie Dir nicht mehr schmeckt.

  • Obedience ist eine Sportart mit dem Hund und sollte auch als solche betrachtet werden. Grundgehorsam dagegen wird doch von den meisten Hunden erwartet, damit sie leichter ihr Leben mit uns meistern und z.B. nicht unkontrolliert über Straßen rennen.


    Ich denke, den deutlichsten Unterschied erkennst du in der Ausführung bzw. an den Ansprüchen, die während einer Obedienceprüfung an Hund und Halter gestellt werden.
    Auffällig sind z.B. widerholende Begriffe wie beim stehen/sitzen "wie angewurzelt" stehen bleiben/ mit dem Hintern praktisch "festgetackert" sein.
    Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen!
    Neben allen anderen wichtigen Punkten wie z.B. der Verträglichkeit ist es das höchste Ziel des Mensch-Hund-Teams die Übungen sehr gezielt zu absolvieren, die Genauigkeit ist also entscheidend.
    Interessant ist für dich vll hierfür auch dieser Thread:
    http://www.dogforum.de/ftopic65813.html


    Da wirst du finden, dass Obedience eben selten so im Alltag verwendet wird, weil der Hund eben nicht im Alltag in einem bestimmten Winkel zu dir laufen/sitzen muss.
    Während Grundgehorsam dagegen im Alltag eine sehr große Rolle spielen sollte... ;)


    Ich hoffe, ich konnte das irgendwie verständlich machen.
    Bei Fehlern verbessert mich bitte. :^^:


    Liebe Grüße

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  • Also neben den bereits genannten möchte ich noch sagen,dass es im Obedience auf Perfektion ankommt!Also auch wie grade dein Hund sitz,wie schnell dein Hund sitzt,ob er 100% korrekt bei Fuß läuft (kein schwenken der Hinterhand zur Seite,nicht vor deinem Knie gehen,dass ihr eventuell sogar mit dem gleichen Bein losgeht),es muss halt alles möglichst perfekt und Präzise sein!
    Vergleiche es mit dem Unterschied Dressurreiter (Obedience) und Freizeitreiter (Grundgehorsam)

  • Hi,


    Obedience heisst eigentlich so viel wie "Gehorsam".


    Aber, wie man in einem der anderen Threads so deutlich nachlesen kann, kann man sich drüber streiten, ob Obi nun noch was mit Alltagsgehorsam zu tun hat oder nicht.


    Eine Vereinskollegin von mir hat supergut erzogene,gehorsame Hunde. Trotzdem würde sie nie eine Obi-Prüfung bestehen. Denn ihr ist zwar wichtig, dass Hundis sofort und zuverlässig hören. Aber ihr ist nicht wichtig, dass die Ausführung prüfungskonform perfekt ist.


    Soll heissen, sie erwartet, dass ihre Hunde auf ein "Hier"-Signal sofort zu ihr gerannt kommen, egal was um die Hunde rum an Ablenkung ist. Aber ihr ist egal, ob die Hunde anschliessend einen exakten, geraden und dichten Vorsitz zeigen oder in eine exakte, gerade und dichte Grundstellung kommen. Oder ob die Hunde einfach direkt vor ihr irgendwie stehenbleiben oder sich hinsetzen.
    Gleiches beim Signal "Fuß". Sie erwartet, dass ihre Hunde auf das Signal hin sofort dicht bei ihr bleiben und mit ihr mitlaufen, egal wohin sie geht. Ob die Hunde dabei mit der Schulter exakt auf ihrer Kniehöhe laufen und dabei immer exakt den gleichen seitlichen Abstand zu ihr einhalten, oder ob die Hunde ggf. ne halbe bis ganze Körperlänge vorprellen oder etwas nachhängen, ob sie seitlich mal 5 oder mal 15 cm Abstand zu ihr halten, das ist ihr völlig egal.


    Das gilt auch für "Platz". Die Hunde sollen sich auf Signal schnell hinlegen und liegenbleiben. Ob sie dabei ganz gerade liegen und in Sphinxstellung sind, oder ob sie sich seitlich abkippen, eine Pfote unterschlagen, ...... ist ihr dabei völlig egal. "Sitz" dito. Solange Hund sich auf Signal (auch auf Entfernung) sofort hinsetzt ist ihr egal, ob die Hunde sich korrekt hinsetzen mit Pfoten exakt auf gleicher Höhe, oder ob sie sich "schräg" hinsetzen, und ggf. eine Seite mehr belasten als die andere.


    Ob die Hunde nun vom Platz ins Sitz stemmen, ob sie sich ins Platz runterfallen lassen oder noch 1-2 Trippelschritte mit den Vorderbeinen machen usw. ist ihr egal. Hauptsache die Hunde führen das Signal zügig aus.


    Und das ist mE der Unterschied zwischen reinem Alltagsgehorsam und sportmässigem Obedience.


    Viele Grüße
    Cindy

    Viele Grüße
    Cindy

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • BH = Unterordnung
    Obedience = Die hohe Schule der Unterordnung


    Vllt. sollte man noch erwähnen, dass im Gegensatz zur BH, wo man ein festes Schema läuft, im Obedience der Ringsteward sagt, wie man laufen soll. Festen Schemen gibt es da nicht. Außerdem wird auf auch die perfekte Distanzarbeit sehr viel Wert gelegt, und natürlich das Voraussenden, entweder in die Box, oder in die aufgestellten Pylonen.
    In der höheren Klassen muss der Hund auch ein ausgeworfenes Metallaportel zurückbringen. Er muss es nicht in den Vorsitz abgeben, kann auch in Grundstellung dem Hundeführer übergeben.

    Liebe Grüße von
    Alex mit Buddy und Kimmie

  • :roll:
    ich mache jetzt auch bei einer OB- schule mit. OB hat mich bei der Cacib begeistert.
    Daß ein Hund schön brav fuß läuft oder -sitz- ist da zuwenig. Die darbietung wurde mit 8 Hunden durchgeführt wobei alle hunde und HH auf anweisung vom Stewart genau die gleiche Befehle ausführen. Dabei ensteht eine einzigartige Harmonie da alle hunde punktgenau mit HH verschiedene Figuren zeigen.
    Schwierig zu erklären, z.B. diese Übung:
    1. alle 8 HH stehen mit hund perfekt bei fuß im quadrat
    2. auf befehl gehen alle 8 HH zur Mitte des qutrat und stellen sich im kreis, jeweils zu den Hunden zugewandt.
    3. jeder HH ruft seinen hund, jetzt liegen alle 8 hunde punktgenau im Kreis, die HH laufen zurück , drehen sich dann um, rufen ihren hund und alle hunde laufen gleichzeitig im gelichem tempo zum HH und gehen in perfekter sitzposition.


    ist fast wie ein Ballet, wobei das ganze nur mit handzeichen abläuft, nur der Stewart darf sprechen.


    und das genze in einer überfüllter Messe-Halle mit höllenlärm, bellenden Hunde, geruch ect....
    einfach großartig.


    Mein labi ist jetzt in einer beginner gruppe, mit 7 monaten, ein gutes alter, sie kann ja schon die grundbefehle und hat sich klasse gemacht, nur ich hatte enorme probleme mit der koordination !!

    :lachtot:

    ganz lieber Gruß von sithi mit Amy (Labrador Mädchen) und Amelie (Bommel genannt und Neufi Mädchen)

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