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Beiträge von Garilove

    Nein, ich finde das sehr interessant.


    Da habt ihr ja einiges durch... Meine Hochachtung davor.


    Leider lässt sich nur anhand dieser Werte nicht zwischen einer Allergie, einem speziellen Infekt oder im seltenen Fall auch einer Autoimmunerkrankung unterscheiden.


    Ich komme zwar aus der Medizin, aber nicht aus der Tiermedizin, da geht man einfach andere Wege, bzw. sind die tierischen Patienten nicht sehr gesprächig. ;)


    Also kann ich was die spezielle Tiermedizin betrifft, leider nicht weiterhelfen.
    Mit der Vorgeschichte würde ich allerdings dann doch nicht Richtung Infekt denken...



    Liebe Grüße
    und vor allem alles Gute für die Fellnase
    Stefanie

    Hallo, du.


    Ich hoffe, ich kann helfen, also:


    Wenn MCH erhöht ist, bedeutet das, dass in die roten Blutkörperzellen mehr Hämoglobin eingebaut wird als üblich. Die häufigste Ursache dafür ist, dass sozusagen nicht ausreichgend Erys heranreifen können und dann die Herangereiften sozusagen richtig vollgepackt werden. Symptome können die einer normalen Anämie sein. Dies tritt z.B. bei Folsäuremangel auf und die Kontrolle des Werts hat ja schließlich ergeben, dass davon wirklich zu wenig da ist. Entsprechend sollte die Substitution das Problem bald lösen.


    Oft geht die makrozytäre Anämie auch mit einer Senkung anderer Blutzellen einher, da auch die Produktion der weißen Blutkörperchen durch den Folsäuremangel behindert sein kann.


    In diesem Fall sieht man jedoch eine Erhöhung einzelner weißer Blutzellen als typische Abwehrreaktion. Es könnte also durchaus sein, dass die Folsäure nur erniedrigt ist, weil der Körper gerade mehr verbraucht für die Herstellung von Abwehrzellen. Die Erniedrigung des Anteils der segmentkernigen neutrophilen Granulozyten kommt nur daher, dass sich das Verhältnis zugunsten von Lymphozyten und eosinophiler Granulozyten verschoben hat.
    Und dafür kann es natürlich sehr viele Ursachen geben.
    Auf irgendetwas reagiert der Körper, dass kann eine normale Reaktion sein auf Viren oder Parasiten oder eine abnorme Reaktion sein als Ausdruck einer Überreaktion, also eine Allergie, wie schon angemerkt wurde.
    So eine Reaktion muss übrigens nicht bedeuten, dass der Körper wirklich einen viralen Infekt hat, es reicht, wenn man nur damit in Berührung gekommen ist.
    Generell sind eher die Symptome entscheidend, ob nun etwas ist oder vielleicht gar nichts und das Blutbild normalisiert sich in zwei Wochen wieder. ;)


    So, nächster roter Punkt: Albumin, sozusagen das Transportprotein im Blut. Das kann erniedrigt sein bei Eiweißmangel oder bei vermehrter Ausscheidung oder - in dem Fall passt es - bei einer Infektion.


    Also wenn es dem Hund offensichtlich gut geht, würde ich mich da jetzt nicht verrückt machen wegen der roten Zahlen. Nur vom Blutbild her könnte es eine Infektion sein, welche genau, lässt sich so natürlich nicht sagen.


    Wenn du dir unsicher bist, würde ich noch einmal mit dem Tierarzt genau sprechen und dort vielleicht auch fragen, ob du auf irgendetwas vermehrt achten solltest.


    Liebe Grüße
    Stefanie

    Hallo.


    Erst einmal ist natürlich wichtig, ob euer Hund noch andere Symptome hat. Schüttelt er sich denn öfter oder kratzt sich besonders häufig? Ist er schlapp, irgendwelche Zeichen einer Infektion?


    Wenn es ihm ansonsten völlig gut geht und er sich wie jeder Hund im normalen Rahmen schüttelt, finde ich das nicht schlimm. Deswegen halte ich auch den Versuch das Schütteln abzutrainieren - erst recht mit solchen Methoden - für etwas seltsam.


    Wenn er nur an den Ohren Hämatome bekommt, würde ich mich nicht weiter sorgen. Gerade Schlappohrhunde neigen etwas stärker dazu, wie mancher Mensch eben schneller aus der Nase blutet als ein anderer.
    Das sind Bereiche, in denen sehr dünne Gefäße liegen und die dann mal schnell reißen, dann blutet es natürlich ins Gewebe. Nur leider wird so ein Hämatom am Ohr nicht so gut abgebaut wie an anderen Stellen, das kann sehr lange dauern. Man kann den Prozess durch entsprechende Salben unterstützen, aber wenn sich das bei eurem Hund wirklich so schwer abbaut, finde ich die Entscheidung zur OP okay - im Zweifelsfall könnten sich Abbaureste des Hämatoms nämlich verkapseln und entzünden. Ob man wartet oder manuell ausräumt, ist wohl letztendlich eine Abwägungssache.
    Wurde denn eine Entzündung ausgeschlossen? Ist die Stelle besonders durckschmerzhaft, heiß, kam bei der OP etwa auch Eiter, wurde ein Abstrich gemacht, war das Blut frei von Entzündungszeichen wie Erhöhung der weißen Blutkörperchen?
    Aber ich glaube, die Möglichkeit hat euer Tierarzt sicher beachtet. Antibiotika hat er schließlich nicht bekommen, oder?


    Wenn es dem Hund ansonsten gut geht, würde ich wie empfohlen die Ohren nach Möglichkeit schützen. Und ansonsten akzeptieren, dass er das durchaus - besonders an der selben Stelle - wieder haben kann. Besonders neu eingesprossene Gegäße sind sehr zart, also vielleicht vor allem jetzt in der Abheilungsphase die Ohren vor Schüttel-flug-kräften schützen. ;)


    Liebe Grüße

    Wenn ich das noch einmal - hoffentlich zur Beruhigung aller - aufgreifen dürfte:




    Es stimmt, dass Pankreatitiden häufig nach fettreicher Nahrung auftreten oder schlimmer werden. Das hat aber den Grund, dass vermehrt Verdauungsenzyme im Pankreas ausgeschüttet werden und diese z.B. bei einer Abflussbehinderung (Gallensteine) im Pankreas verbleibend mehr Schaden anrichten. Das gilt also für eine bereits bestehende Problematik. Es ist also logisch, dass die Pankreatitis sich meist nach fettreichen Mahlzeiten äußert.
    Aber: Die Bauchspeicheldrüse eines Gesunden wird nicht durch zu fettreiche Mahlzeiten direkt geschädigt. Mehr Fett bedeutet, dass sie mehr Enzyme ausschütten muss. Schafft sie das Pensum nicht, verbleiben ungespaltene Fette im Darm, was dann eher zu Verdauungsstörungen führt und was man als Hundehalter durchaus mitkriegt. ;)


    Also: Eine ausgewogene Ernährung ist natürlich wichtig für eine gesunde Funktion aller Organe.
    Aber wenn mal zu viel Fett im Futternapf gelandet ist, entzündet sich die Bauchspeicheldrüse nicht, keine Sorge.

    Zitat von "Shaki0104"

    Achja, und wenn der Rotti so oder so kommt, dann hab ich hier noch nen Link einer Notorganisation für Rottweiler: Diese Organisationen kannst du auch immer anschreiben, wenn du Fragen hast und die Hunde besichtigen um sie kennen zu lernen. Und das wichtigste: Wenn die finden, dass ihr für einen Rotti oder Hund im allgemeinen nicht geeignet seid, dann sagen die euch das auch, und das solltet ihr dann auch ernst nehmen


    http://www.rottweiler-nothilfe.de/


    Viele liebe Grüße



    Ich hoffe, dass du und deine Familie/dein Vater das wirklich ernst nehmen. Setzt euch doch mit ihnen in Verbindung, da bekommt ihr sicher kompetente Hilfe.
    Und man sieht, wie viele tolle Rottweiler kein Zuhause mehr haben, da sie unbedacht angeschafft wurden. Sehr traurig... :sad2:


    Eine kurze Zwischenfrage: Muss es denn unbedingt schon Januar sein? Um all diese Dinge über Hundehaltung zu bedenken, kann ein wenig mehr Zeit helfen. Schließlich geht es hier um die nächsten 15 Jahre, die dich der Hund begleiten könnte. Was sind da schon ein paar Monate mehr oder weniger, wenn schließlich alles passt?


    Hier prasseln schließlich gerade einige Informationen auf dich ein, oder?
    Zumindest geht es den meisten Hundeneulingen so. ;)

    Hallo,


    ich denke auch, dass der Ton hier gerade etwas entgleist und nicht alle Aussagen müssen sein, denke ich. ;)


    Im besten Fall sucht hier eine Familie, besonders der Vater und der Sohn, einen Hund - und man hat eben eine Vorliebe für diese Bollerköppe, die natürlich auch auf manche beeindruckend wirken können.
    Ich denke, dann solltest du, lieber Threadersteller, für dich abklären, was du dir von einem Hund erhoffst und ob das ausgerechnet mit einem so kräftig gebauten Hund funktionieren kann.
    Du möchtest einen Freund, der dich überall begleiten kann? - Bedenke, dass dein Hund vielleicht nicht überall erwünscht ist, selbst wenn er super erzogen ist.
    Einen sportlichen Hund? - Rottis haben im Hochsommer nicht immer Lust auf Radtouren...
    Und vor allem: Darfst du mit diesem Hund in deinem Alter überhaupt allein spazieren gehen? - Wäre doch schade, wenn ständig jemand Erwachsenes bei euch wäre.
    Die von euch gewählte Rasse dürfte zumindest auch einiges an Problemen mit sich bringen, ich denke, darauf haben hier auch einige hinweisen wollen.


    Kennst du Rottweiler in deiner Umgebung? Hast du mit ihnen gespielt, ihren Charakter kennen gelernt, die Reaktionen von anderen beobachtet?


    Im schlimmsten Fall suchen hier Menschen nach einem Hund, der "ordentlich Eindruck" macht.
    Darüber solltet ihr noch einmal nachdenken. Nicht jeder findet, dass man mit einem schlecht kontrollierten Hund an der Leine sonderlich selbstbewusst wirkt.
    Was tust du, wenn dein Hund unsicher ist? Oder nicht auf dich hört? Nicht nur gefährlich für andere, sondern auch für euch wird, wenn ihr ihn nicht richtig behandelt?
    So toll ein Hund sein kann, er dürfte auch einigen Schaden anrichten können. Und das bringt nicht nur finanzielle Folgen.



    Du bist hier in einem Forum mit geballtem Wissen und vielen Meinungen.
    Je mehr man weiß, desto schwieriger sind Entscheidungen und man hat schnell das Gefühl, es niemals gut machen zu können. Daher - um euch auf späteren Ärger vorzubereiten - rät man auch immer schnell vom Hund oder von speziellen Rassen ab.
    Informier dich hier erst einmal oder schreibe ausführlicher, was du dir unter dem Leben mit einem Hudn vorstellst.


    Liebe Grüße

    Vielen Dank für das Öffnen eines Fensters in die Welt. :gut:


    Es beschäftigt zumindest meinen Hinterkopf anhaltend, aber zugegebener Maßen fehlt mir oft die Zeit, diesem Interesse aktiv nachzugehen.
    Da bin ich für den Hinweis sehr dankbar.


    Es ist erschreckend, wie wir mit solchen Themen umgehen und wie Menschen handeln.
    Wir könnten wirklich intelligent sein, wenn wir nur etwas beherrschter und weniger gierig und träge wären.
    Und derlei Probleme betreffen nun einmal alle.


    Traurige Grüße
    Stefanie

    Hallo, Verena!


    Erst einmal: Ich finde, jeder, der sich so viele Gedanken macht, und der genug Verstand und Gewissen besitzt, um an seinen guten Vorsätzen festzuhalten, bei dem kann ein Hund gut aufgehoben sein. In eure Familie passt so von außen betrachtet bestimmt ein Hund, erst recht ein erwachsener, der euch auch ein bisschen was über Hunde beibringen kann. ;)
    Deshalb finde ich es auch schön und sinnvoll, dass ihr auch einen TH-Hund aufnehmen würdet. Ich habe selbst und in meinem Umfeld bisher nur sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
    Aber natürlich ist es auch hier wichtig, einen Hund zu finden, der zu euch passt.
    Habt ihr vielleicht im Bekanntenkreis jemanden, der Hunde hat und einschätzen kann?
    Manche Hundetrainer bieten auch dafür ihre Dienste an, lernen euch kennen und helfen dann bei der Auswahl.
    Bei einem Familienhund mit einem gefestigten Alltag kann natürlich auch mal etwas schief gehen und trotz zahlreicher Absicherungen wird es in den nächsten 10 Jahren mal Zeiten geben, in denen er zu kurz kommen könnte. Aber generell könnte es ein Hund sicherlich sehr gut bei euch haben.


    Das aber natürlich nur, wenn deine Mutter auch einen Hund haben möchte, sie also im Zweifelsfall Hauptbezugsperson werden könnte.
    Denn viele haben hier schon etwas zum Medizinstudium gesagt, aber ich kann dir das aus erster Hand erzählen, denn ich bin einer dieser Sozialleichen, die sich Medizinstudent schimpfen. :lepra:
    Auch hier gibt es sicherlich Zeiten, in denen mehr Luft ist, und wenn man nicht arbeiten muss, sind vor allem die studienfreien Zeiten bis auf Pflegepraktika/Famulaturen und dergleichen herrlich und für das Zusammenleben mit einem Hund gemacht.
    Zumindest aber in der Vorklinik ist es meiner Meinung nach definitiv nicht möglich (!), einen Hund zu halten, erst recht nicht allein, in der Studienstadt fern von der Familie.
    Es gibt nicht umsonst genug Witze über Medizinstudenten, die irgendwann nach den Prüfungen aus ihren Höhlen kriechen, aber seit Wochen nichts als Bücher gesehen haben. :roll:
    Kurze Gehrunden wären dann vielleicht noch möglich, wenn du schnell lernst und wenn du wirklich auf alles andere verzichtest. Aber spätestens in den Praktikazeiten - die je nach Uni über Monate wöchentlich oder ein bis zwei Wochen lang täglich laufen - hast du keine Möglichkeit, rechtzeitig mit deinem Hund auch nur eine Pinkelrunde zu gehen, da du von 7-18 Uhr in der Uni festsitzt.


    Nachdem mein Hund plötzlich an einer Magendrehung gestorben ist, wollte ich mir auch erst nach dem ersten Probesemester wieder einen Weggefährten zulegen. Aber bis jetzt (6. Semester) musste ich mich immer dagegen entscheiden.
    Es ist manchmal schwer und die hundelose Zeit wird für mich auch definitiv irgendwann enden, aber vermutlich nicht während des Studiums.
    Vielleicht möchtest du auch Auslandssemester machen oder deine Pflegepraktika/Famulaturen nutzen, um die unterschiedlichsten Krankenhäuser und Städte kennen zu lernen.
    Denn trotz allem ist es meiner Meinung nach (viele meiner Kommilitonen sind durchaus anderer Meinung) ein tolles Studium, in dem man unglaublich viel lernt. Vielleicht wird man ein wenig fachidiotisch, aber im Klinikalltag ist es auch menschennah und etwas Besonderes.
    Ohne Unterstützung durch Partner/Familie, die entsprechend flexibel sein müssen, wirst du nicht nur vom Prüfungsdruck, sondern (zu Recht!) auch vom schlechten Gewissen gequält werden, weil dein Hund nicht viel von dir hat.
    Ich hoffe, dass du dir und auch deiner Mutter das klar machst. Sonst endet die schöne Geschichte vom Abenteuer Hundehalter in ein paar Jahren wohl sehr traurig.
    Aber wenn das geklärt ist, würde ich euch zu einem Hund raten.
    Im Übrigen liebe ich auch mein Studium, weiß aber natürlich um dessen Schattenseiten. Wenn du hierzu Fragen haben solltest, kannst du dich auch gerne bei mir melden. Ich beantworte sie - wenn Zeit ist :D - sehr gerne.


    Liebe Grüße =)
    Stefanie

    Also ich für meinen Teil habe hier genügend Methoden gesehen, über deren Anwendung hier im Forum meiner Meinung nach kein Diskussionsbedarf besteht.
    Ich denke, jeder, der die Verunsicherung und Angst bei vielen der Hunde gesehen hat, kann sich mit der endlich "problemfreien" Familie und der eingespielten Sommermusik nicht mitfreuen. :verzweifelt:


    Aber ich würde gerne noch einen anderen Gedanken aufgreifen - zugegebener Maßen ein wenig unabhängig von CM -, der vor einigen Seiten kurz aufkam:


    Zitat

    Und diese Hunde sind gebrochen, ich glaube nicht, daß Amerikas Hundepopulation anders "tickt" als unsere.


    Ich habe beim Zusehen schon das Gefühl, dass mit den Hunden allgemein anders im Amiland umgegangen wird und sie daher auch anders reagieren. Manche der Bilder dort haben mich doch sehr überrascht. (Drei Doggen im kleinen Wohnzimmerlaufstall? Und die dürfen dort ihr Geschäft erledigen? :omg: )


    Aber am meisten hat mir dieser Malteser Kopfschmerzen bereitet. Findet ihr, dass er sich in dem Sinne "normal" verhält? Ich weiß nicht, ob ich das alles richtig interpretiere und wäre über ein paar Gedankenanstöße dankbar.
    Vor allem das Drehen beim Geschäftverrichten. Ich hab so einen Hund wirklich noch nicht gesehen.
    Und ich bin natürlich auch interessiert daran, wie ihr mit ihm trainiert hättet. ;)


    http://video.nationalgeographi…esar-goes-to-vegas-1.html


    Irritierte Grüße :hust:

    Zitat von "AnnaAimee"


    :lachtot:


    Was das Fettgedruckte heißt hat sie bestimmt nicht verstanden :roll:


    (Ich bin mal doofe Spielverderberin...)
    Wenn der Spruch sich mittlerweile nicht so schön herum gesprochen hätte, würden ihn sicherlich die meisten nicht verstehen, die kein Latein- oder Medizinerwissen vorzuweisen haben.
    Wenn ich mit einem Menschen spreche, bin ich auch froh, wenn er nicht plötzlich arabisch spricht... :hust:
    Gut, sie war wohl auch nicht gerade die Höflichkeit in Person. :pfeif:

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