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Frage an die Profis: ablenken oder schauen lassen?

  • hallo zusammen
    Caron (Golden R., 15 Monate) regt sich immer fürchterlich auf wenn er anderen Hunden beim arbeiten zuschauen muss. Sind wir auf dem Übungsplatz und ein anderer Hund darf apportieren oder Suchübungen etc. machen und er muss warten, bellt er wie ein irrer und will unbedingt da hin.


    Ich nehme seit kurzem aus diesem Grund in die HuSchu einen Ochsenziemer mit. Darauf darf er dann rumkauen und etwas Stress abbauen. Er ist dann sehr intensiv mit kauen beschäftigt und interessiert sich nicht mehr für die anderen Hunde. Trotzdem ist er dann voll bei der Sache sobald er an der Reihe ist.


    Nun habe ich beschlossen dass ich mehrmals pro Woche auf den Hundepaltz fahre und mit ihm das Zuschauen üben werde. (Bewilligung hab ich, darf bei allen Kursen auf den Platz) Dazu folgende Frage:


    Ist es besser den Hund abzulenken oder schauen zu lassen? Ich hab mir zuerst überlegt, dass ich das Ganze aus Distanz betrachte und ihn clickere wenn er ruhig ist. Nur frage ich mich ob er dann überhaupt weiss wofür er belohnt wird.
    Oder soll ich gleich auf den Platz rein und am Rande mit ihm z.B. Suchspiele machen oder einen Ziemer kauen lassen?
    Bin mir nicht ganz sicher wie ich das aufbauen soll.


    Wäre dankbar für Erfahrungen und Tips.

    liebe Grüsse Kathrin


    Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
    Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014
    Nevis - will mal ein Golden Retriever werden - 25.03.2019

  • Ich bin zwar kein Profi, würde es aber so machen:


    Zuerst den Hund in möglichst großer Entfernung ablegen (Oder bei Übungen, die ihn nicht so sehr reizen.) Und dann das ruhige liegen belohnen.


    Ich denke schon, dass er weiß, wofür er belohnt wird.


    Wenn ihr (für den HUndesport) ein ordentliches "Platz!" trainiert würde ich vielleicht ein "Hinlegen" einführen.


    Dann immer näher rangehen, bzw längeres still liegen fordern.


    Du machst es Deinem Hund einfacher, wenn er ausgepowert ist.


    viel Erfolg

    Trillian


    mit Lotte Lotterleben und den Katern Moses und Nathan


    ""Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."


    Dr. Ute Blaschke-Berthold

  • Aber du gibts ihm den Ochsenziemer nicht, wenn er gerade am Bellen ist, oder?


    Du könntest warten, bis er ruhig ist, und ihm dann den Ziemer geben.


    Die Zeit, bis er ihn bekommt (in der er natürlich ruhg sein muss), kannst du immer weiter ausdehnen und dabei eben ein Kommando ("RUHIG") geben.

  • Ich gehe mit solchen Hunden (Barry hat es auch so gelernt) auf den HuPlatz ohne etwas zu fordern. Weder Platz noch sonst irgendwas.


    Bewege mich da einfach, unterhalte mich und schaue zu. Der Hund immer bei mir. Auf sein Gewese gehe ich gar nicht ein, außer das ich ihn nach hinten schiebe wenn er vor mir rumkecksen will.


    Nach einer Weile wird es dann für den Hund selbstverständlich das rein gar nichts passiert. Das ich nicht darauf einsteige.


    Jegliche Zuwendung (Clickern oder sonstige Loben) macht die Sache für den Hund wieder zu etwas Besonderem. Und das soll es nicht sein, sondern es soll normal sein einfach mal irgendwo einfach dabei zu sein.

    LG Terry mit Ashkii - sowie Nia, Barry, Brinky, Miez, Balu und Jimmy im Herzen
    - Das größte Kommunikationsproblem ist, dass wir nicht zuhören um zu verstehen. Wir hören zu um zu antworten / Verfasser mir unbekannt -

  • Zitat von "Terry"

    sondern es soll normal sein einfach mal irgendwo einfach dabei zu sein.


    exakt das ist mein Ziel!


    Du schreibst du gehst nicht darauf ein wenn er winselt. Wie würdest du denn reagieren, wenn er rumbellt? Auch einfach ignorieren und weiterlaufen?


    Sugarlove : den Ziemer bekommt er wenn er ruhig ist, will das Bellen ja nicht noch fördern ;)

    liebe Grüsse Kathrin


    Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
    Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014
    Nevis - will mal ein Golden Retriever werden - 25.03.2019

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Nur ne kurze Zwischenfrage: Auf ein deutliches "Nein" oder"Aus", oder wie auch immer euer Kommando zum Abbruch einer Handlung ist, reagiert er in solchen Momenten nicht?!

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Uns wurde gesagt wenn die Hunde unruhig sind usw dannn nicht beachten und "stille" Momente dann belohnen-sprich wenn Hund sich ruhig verhält Leckerchen geben .


    Der Hund soll also für ruhiges Verhalten belohnt werden.


    Das klappt bei uns jedes mal besser-Emily schaut zwar zu was die anderen da so machen,aber sie zerrt nicht mehr an der Leine(ok-ab und zu kommts schon noch vor =) ) und/oder bellt.

    Liebe Grüsse!
    Tanja mit Emily (Podenco-Mix *19.03.2008)

  • Meine Hunde sind im Auto, wenn sie nicht arbeiten, weil:


    1. will ich ja, daß mein Hund auf Arbeit/Action eingestellt ist, wenn wir auf den Platz gehen.


    2. soll er sich nicht aufputschen oder hoch schaukeln beim Zugucken


    3. sehe ich keinen Sinn darin, wenn er zusehen darf/soll...


    4. gewöhnt sich der Hund oft auch andern Blödsinn an, rumhängen, rumschnüffeln usw...


    Ich gehe ja lieber nur kurz auf den Platz und arbeite dann intensiv und konzentriert, als ewig rumzustehen, Hund bringt sich selbst vor Langeweile Unarten bei und kann sich ja doch nicht so lange konzentrieren...

  • Sleipnir
    Wenn er mal bellt, dann bellt er ;) Es ist dann so, dass er richtig heftig Gas gibt mit bellen, er findet das so richtig daneben dass er nicht auch suchen oder so darf. Das Einzige was in dieser Situation geht: ich gehe mit ihm kurz weg, hole seine Aufmerksamkeit, mache was mit ihm.


    Aber die kurzen Wartezeiten sind ja eigentlich auch gute Pausen für die Hunde zwischen zwei Übungen. Also möchte ich ihn nicht permanent fordern dass er sich auf mich fixieren muss. Das wäre für beide Seiten ziemlich stressig. Denke ich.


    @Fräuleinwolle
    Hund im Auto: während einem stündigen Training gibt es immer wieder mal kurze Wartezeiten in der Gruppe. Der Hund muss doch in der Lage sein, ruhig mal 2min. warten zu können.


    Und genau das wollen wir üben. Zusehen: nun es gibt genügend Situationen in denen ein Hund einfach mal zusehen muss bis er an der Reihe ist und keinen Pieps von sich geben darf weil er sonst nämlich raus ist.


    Wir stehen bei uns nicht ewig rum. Es geht um kurze Wartezeiten. In einem Kurs mit viel Teilnehmern kommt halt jeder der Reihe nach dran, und jeder muss halt kurz warten. Und ich möchte dass mein Hund lernt dass es im Leben auch Situationen gibt in denen er nicht an der Reihe ist sondern einfach den Schnabel halten und warten soll.


    kasperkopf
    Das hab ich bis jetzt auch so gemacht, nur bringt das irgendwie 1x pro Woche nichts. Daher möchte ich nun mehrmals pro Woche kurz auf den Platz.
    An der Leine zieht er nicht, er steht dann neben mir und bellt dass ich Ohrensausen bekomme :)

    liebe Grüsse Kathrin


    Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
    Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014
    Nevis - will mal ein Golden Retriever werden - 25.03.2019

  • Ok, wenn es ja immer nur um Minuten geht:


    Bei uns im Obi-Kurs halte ich es so:


    Wenn wir warten müssen, füllen wir die Zeit mit Konzentrationstraining und Kunststückchen:


    - Grundstellung, mit mich ordentlich ansehen und vielen Leckerlis
    - Dinge, die wir sonst nie brauchen, und die den Hund warm halten (Drehungen, Achten um die Beine, Pfoten reichen usw....)
    - ganz kurz mal Platz, mich spannungsvoll vom Hund schleichen, wieder auflösen
    - mal ganz kurz spielen, am Ball oder der Beißwurst zerren lassen
    - einfach nur Blickkontakt zu mir halten, das viel und oft belohnen.



    In der Regel lasse ich es nicht zu, daß mein Stinker sonstwem oder Was auf dem Hundeplatz Aufmerksamkeit zu kommen läßt. Er soll dort was mit mir erleben, so auch in den kurzen Wartephasen...


    Ich gehe dann auch lieber vor Ablauf der Übungsstunde vom Platz, wenn ich merke, daß mein Jungspund sich nicht mehr konzentrieren kann...


    Ich lasse es jedenfalls nicht zu, daß er im Training irgendwas anderem nachgeht. Das kann er den lieben langen Tag.. Im Training gibt es nur ihn und mich..
    Regt er sich also über die anderen auf, dann bist Du nicht interessant genug, sonst würde er sich gar nicht erst für das andere interessieren... Verlange und übe in diesen Momenten die Aufmerksamkeit auf Dich... Zur Not eben mit seiner Futterration... Das warten lernt er so nebenbei und mit jeder Menge Spaß...


    Er sollte Warte-Übungen auch nicht langweilig finden, sondern eben spannend. Ich lege meinen auch ab und an mal ab, belohne dann aber oft, da ist es spannend und macht Spaß zu warten, wann es das nächste Leckerli gibt...


    Desweiteren bin ich der meinung, daß es nen Riesen-Unterschied gibt, ob der Hund auf dem Platz mal warten soll, oder eben im Alltag... Im Alltag muß er auch mal länger ruhig warten können...
    Auf dem Hundeplatz würde ich das nie verlangen... Höchstmaß ist ungefähr ne BH-Prüfung-Ablage-Länge... Darüberhinaus ist auf dem Hundeplatz einach sinnlos, weil der Hund da Action haben und machen soll...


    Vielleicht wäre es aber auch noch ne Alternative, wenn Du willst, daß Dein Hund sich entspannt, daß du eben immer kurz mit ihm spielst... Sich selbst überlassen würde ich einen Hund auf dem Trainingsgelände aber nie...

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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