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Was tun wenn Hund sich bei anderen Hunden hinlegt + fixiert?

  • Bräuchte mal kurz euren Rat:


    Mein momentaner Gassi-Hund im Tierheim (Lukas, Schäferhundrüde, 10 Monate, son Halbstarker.. :D) legt sich beim Entgegenkommen anderer Hunde , wenn er frei läuft, sofort flach auf den Boden und fixiert den anderen Hund, der Andere ist natürlich erstmal dementsprechend sehr irritiert und bleibt stehen. Es kommt dann öfters vor, dass sie sich so 5 minuten gegenüber stehen, bis sich der andere doch entschließt vorsichtig ein paar Schritte näher zu kommen, ist er dann kurz vor ihm springt Lukas auf und begrüßt ihn freundlich und stürmisch.
    Wie soll ich in so einer Situation reagieren? bisher habe ich versucht das Fixieren zu unterbrechen und Lukas abzulenken, damit die Situation entschärft wird, allerdings ist dies nicht immer so einfach, Leckerlies helfen nicht, Bälle und getrockneter Pansen theoretisch schon, diese würden dann aber gegen den Konkurrenten verteidigt. :/
    Vielleicht hattet ihr schon ein ähnliches Problem und wisst mehr als ich, denn so ein Verhalten habe ich schon öfters bei Junghunden erlebt, nur persönlich habe ich damit keine Erfahrungen gemacht.


    Ansonsten ist er an sich sehr verträglich. Das Problem ist meist, dass die Besitzer sein Verhalten fehldeuten, in ihm den "aggressiven" Hund sehen und ihre erstmal an die Leine machen. Wenn dieser Hund dann noch Leinenaggressivität zeigt, macht Lukas gleich mit.. da üben wir noch dran und es hat sich auch schon sehr gebessert.
    An der Leine zeigt er diese Verhalten übrigens nicht ;) , da zieht er wie ein Irrer zum anderen Hund hin und fngt gleich an zu schnüffeln, spielen...


    Ich habe nicht das Gefühl, dass er sich aus Unsicherheit hinlegt und sich an de kurzen Leine sicherer, selbstbewusster zeigt, er ist eher ein Typ von der draufgängerischen Sorte.


    Bitte um Tipps :)
    LG Jana

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy

  • Hallo Jana,


    das ist kein Problem, sondern ganz normales Verhalten, du solltest froh sein, dass er sich so benimmt!
    Er legt sich um den anderen einzuschätzen, außerdem macht er sich erst mal klein. Habe noch nie gesehen, dass ein Hund mit einem solchen Verhalten aggressiv auf den anderen los geht.
    Ein Hund mit aggressiven Absichten macht sich groß (Fellsträuben, Rute hoch, steife Körperhaltung etc.).


    Willst/kannst du Lukas zu dir nehmen?

    Liebe Grüße von Antonia

  • Sorry, aber wir haben hier schon häufig erlebt, dass dieses Hinlegen und Fixieren mit einer Attacke und Schnappen endete. Das kann man pauschal nicht als friedlich abstempeln, sondern muss man von Hund zu Hund und Situation zu Situation entscheiden.


    Bei uns gab es diese Fälle:
    1. Fixierer kommen angestürmt, bremsen kurz vorher ab und begrüßen Lilli freundlich


    2. Fixierer pirschen sich weiter an, stürmen dann auf Lilli zu, verwechseln sie mit einem Lämmchen und wollen sie zusammentreiben


    3. Fixierer kommen mit Pauken und Posaunen angestürmt, begraben Lilli unter sich (wenn sie nich flüchtet oder ich rechtzeitig dazwischen gehen kann) und zwicken


    Tipps kann ich leider nicht geben, da Lilli sich ausschließlich im Spiel mit ihren Hundefreunden platt wie ne Flunder macht, um dann zur Spielattacke auf sie zu zu sprinten. Sie tut dies auch nur während des Spiels und nicht zu Beginn der Hundebegegnung. Bei fremden Hunden zeigt sie dieses Verhalten nie. Mehr kann ich nicht beitragen :ops:

    Liebe Grüße von Amelie & Lilli

  • Ich meide Hunde mit diesem Verhalten. Kommt nichts gutes bei raus. Bisher 2x schlechte Erfahrung mit einer Bisswunde. Ich leine nicht an sonder gehe großen Bogen und halte diesen Fixierer im Blick damit ich zur Not abblocken kann.

    Santi immer in meinem Herzen (+ 03.11.2017)


    Lotta aus Rumänien ist am 15.12.2018 neu eingezogen.

  • Vielen Dank erstmal für die Antworten, nur weiß ich leider immernochnicht, wie ixh reagieren soll ;) Hat wirklich keiner schon mal ein Ähnliches Problem gehabt?


    @ Juline
    Ich würde ihn schon gerne zu mir nehmen, wenn ich dürfte :D
    aber das steht bei uns leider außer Frage.. :/


    Mir geht es darum, dass er richtiges Sozialverhalten erlernt und das funktioniert nun einmal nur mit möglichst vielen Hundekontakten. Nur wenn er die Hunde und Besitzer schon im Vorfeld so verschreckt und verunsichert, dann gehen ihm entweder alle aus dem Weg oder der andere Hund versucht der Situation möglichst schnell zu entfliehen.


    Aber so wird das ja nie was.
    Gerade bei Schäferhunden finde ich die Sozialisation so wichtig.


    Tierheimhunde kommen sowieso meist nur alle 2 Tage für ne Stunde in den Auslauf und dann meist noch allein. Wenn ich dann am Wochenende komme sieht er meist erst nach 5 Tagen wieder andere Hunde und da versuche ich dann natürlich jedes Missverständnis zu vermeiden, damit sich sein Verhalten nicht in die falsche Richtung entwickelt.


    Hoffe, dass viell doch noch jemand Bescheid weiß
    LG Jana

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo,


    erstmal find ich es toll, daß Du mit 15 Jahren so ein starkes Interesse am Thema "Hund" hast und Dich so toll um Deinen Schützling kümmerst, obwohl Du ihn nicht zu Dir nehmen kannst.


    Mein erster Rüde hat auch genau das von Dir beschriebene Verhalten gezeigt. Allerdings war er mit anderen Rüden absolut unverträglich und hat gepöbelt. Ich habe dieses flache Hinlegen immer genutzt, um ihn anzuleinen, weil ich wußte, daß es eskalieren kann, wenn da ein Rüde kommt.


    Grundsätzlich deutet das Verhalten auf ne extreme Unsicherheit. Da kommt ein Hund...Deiner weiß nicht, wie er sich verhalten soll, weil er die Begegnung nicht einschätzen kann und macht sich erstmal so klein wie möglich. Meistens versuchen diese Hunde in der Stellung auch, sich wie versteinert zu behehmen...bloß nicht bewegen...! Dein Hund ist einfach sehr unsicher und will vorerst nicht entdeckt werden, also aus sicherer Deckung erstmal checken, wer da kommt. Grundsätzlich eine Angriffsabsicht unterstellen würde ich einem solchen Hund aber nicht.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Behandele jedes Problem wie ein Hund es tun würde.

    Kannst Du es nicht essen oder damit spielen, pinkele drauf und geh weiter...

  • Meine macht das genau so wie du beschrieben hast.
    Zu Anfang fand ich das ja noch recht niedlich. Sie wollte wirklich nur mit allen spielen und ich war der irrigen Meinung, dass sich das mit zunehmendem Alter legen würde. War aber nicht. Sie schmeißt sich immer noch platt auf den Boden. Nur leider entscheidet sie zuweilen, ob sie den anderen Hund dann nicht doch blöd findet und dann kann nach dem ganzen Fixieren, Aufeinanderzuzerren schon mal Pöbelei folgen. Mittlerweile finde ich es echt lästig.


    Ich versuche, einen größeren Bogen zu laufen. Wenn uns jemand entgegen kommt (meine fängt schon an, wie ein Soldat zu kriechen) sage ich "Kehrt" (hat sie gelernt) und wir gehen erst einmal in die andere Richtung. Dann versuche ich auszuweichen oder sie ins Sitz zu bekommen, sie abzulenken, bis der andere Hund vorbei ist. Das hilft aber irgendwie alles noch nicht, sie ist völlig und ganz auf Hunde fixiert.


    Problem ist, dass sie mit diesem Verhalten immer wieder Erfolg hatte. Wenn sie auf dem Boden lag wie ein Kartoffelsack (die bewegt sich dann echt nicht mehr), fanden das die anderen Leute niedlich und haben grundsätzlich ihren Hund zu ihr geführt, so dass sie wieder einmal Erfolg hatte. Große Begrüßung, Freude...


    Ich sage mittlerweile: Gehen sie bitte einfach weiter, wir üben.


    Dann bin ich dabei, ihr beizubringen, irgendwann einmal bei Hundebegegnungen zu mir zu schauen. Ich bringe ihr "Schau" bei. Da muss sie mir in die Augen schauen. Das funktioniert aber bisher nur, wenn der andere Hund noch so weit weg ist, dass ihre Aufmerksamkeit schnell wieder auf mich gelenkt ist.


    Keine Ahnung. Diese Baustelle ist bei mir wirklich eine langwierige. Entscheidende Erfolge habe ich noch nicht wirklich erzielt. Wenn also noch jemand anderes Ideen hat, nur her damit.

  • Ich würde einen Hund, der beim Vorbeilaufen noch Probleme hat, gar nicht von der Leine lassen
    Genau von solchen Hunden wird MEINER nämlich immer gebissen.
    Hinlegen solltte man genau wie Anhalten NICHT dulden, dabei kommt nicht Gutes raus. (auch wenn es erstmal praktisch erscheint)
    Forschen Schrittes (gegebenfalls fester auftreten) an anderen Hunden vorbei gehen.
    Das Fixieren nicht erlauben

  • Zitat von "Shiera"

    Ich würde einen Hund, der beim Vorbeilaufen noch Probleme hat, gar nicht von der Leine lassen
    Genau von solchen Hunden wird MEINER nämlich immer gebissen.
    Hinlegen solltte man genau wie Anhalten NICHT dulden, dabei kommt nicht Gutes raus. (auch wenn es erstmal praktisch erscheint)
    Forschen Schrittes (gegebenfalls fester auftreten) an anderen Hunden vorbei gehen.
    Das Fixieren nicht erlauben


    Einem temperamentvollen, gutartigen halbwüchsigen Hund permanenten Leinenzwang zu verordnen halte ich für ein recht gutes Rezept, um zu erreichen, dass er tatsächlich mal mit andern Hunden ein Problem haben wird. :/


    Meine letzte Hündin hat das gelegentlich auch gemacht. An der Leine habe ich es unterbunden, da hat sie es auch kaum je versucht. Im Freilauf mit andern freilaufenden Hunden sah ich damals keinen Handlungsbedarf. Beissen wäre ihr nicht im Traum in den Sinn gekommen, und wir haben uns normalerweise in einem Umfeld von gut sozialisierten Hunden bewegt, die mit dem Verhalten umgehen konnten. Sehr viele Flats und auch einige andere Retriever zeigen dieses Verhalten, oft vor einem Spiel oder aus Unsicherheit einem aggressiv wirkenden Hund gegenüber. Es ist schwierig einzuordnen, da es eben nicht immer dasselbe bedeutet und auch nicht immer dieselbe Wirkung hat. Meist bremst es allerdings bedrohliche oder zu ungestüm heranschiessende Hunde etwas aus und gibt den Hunden Zeit, sich besser abzustimmen. Oder es ist (gerade bei heranwachsenden Hunden) eine Spiel- und Begegnungsstrategie, die getestet wird.


    Konkrete Tipps kann ich leider nicht geben, da bei uns die andern HH keinenfalls panisch reagieren bei solchen Hunden, sondern meist den Hunden genügend Raum geben, das ohne verstärkend wirkende Nähe des Besitzers ablaufen zu lassen. Rechtzeitig ablenken ist sicher gut, wenn der andere Hund dann aber herankommt würde ich den Ball verschwinden lassen, damit eben kein Streit darum entsteht.

    Hunde:
    Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
    Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
    Welsh Springers reloaded - die Bilder!

  • Meine Beschreibung bezog sich nur auf das Hinlegen an der Leine. Im Freilauf macht sie das auch und da hat es bisher noch nie ein Problem gegeben. Im Gegenteil, meine steht flux auf, wenn der andere Hund doch nicht so freundlich sein sollte. Dann steht sie lieber und hebt die Nackenhaare an. Im Freilauf ist mir das auch völlig schnurz, da es hier noch nie ein Problem gab.


    Einem Hund, der dieses Verhalten zeigt, den Freilauf zu verweigern ist albern. Gerade im Freilauf lernt er, wie er sich anderen Hunden gegenüber zu verhalten hat.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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