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    Hallo,


    gibt es bei Hunden sowas wie Altersdemenz???


    Ich stelle bei unserer alten Hündin immer mehr eine Wesenveränderung fest. Sie will nicht mehr spazieren gehen, außer es geht um Autofahren, da ist sie immer die erste...
    Auf den Hof muss ich sie auch schon fast immer zwingen, damit sie überhaupt nochmal rausgeht. Dann pinkelt sie, alles ganz normal. Nur beim Haufen machen, da fängt es dann schon an komisch zu werden. Sie macht ihren Haufen wo sie geht und steht, einfach so. Auch bleibt sie dabei nicht mehr stehen, sondern läuft dabei einfach weiter. Auch in der Wohnung passiert dies immer häufiger. Aber nur ihr großes Geschäft, pinkeln tut sie nicht in die Wohnung. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass sie Spondylose hat und ihre Hinterbeine ab und zu nicht mehr unter Kontrolle hat.


    Dann steht sie manchmal völlig verwirrt in der Gegend rum, starrt einfach ins Leere. Oder sie flitzt plötzlich einfach los in eine völlig wahllose Richtung und kommt enttäuscht wieder wenn sie nichts vorfindet. Taub wird sie auch und ihre Augen werden milchig.


    Nachts hat sie immer bei uns im Schlafzimmer geschlafen, wenn wir abends hoch gehen kommt sie noch mit, legt sich kurz auf ihre Decke und dann fängt sie an zu wandern. geht wieder runter, leckt überall die Fliesen ab oder den Teppich.
    Manchmal bleibt sie auch nicht lange irgendwo liegen, rennt rum, dreht sich im Kreis.


    Und mit dem Futter, naja, sie war immer sehr verfressen, dass ist sie auch nicht mehr so. Sie frisst zwar, aber nicht mehr so viel wie sonst.


    Letztens bin ich mit beiden Hunden rausgegangen, sie lief los an mir vorbei. Ich bin dann hinterher, da lief sie dann wieder zur Haustür, stand da und hat die ganze Zeit mit dem Schwanz gewedelt und dabei die Tür angestarrt. Ich hab sie dann gerufen, sie hat sich immer mehr gefreut, hat es aber nicht kapiert, dass ich nicht im Haus stehe und sie rufe, sondern hinter ihr mitten auf dem Hof...


    Anfangs fand ich das ganze ja noch lustig, habe mir gedacht sie wird halt alt, aber ich mache mir jetzt langsam echt Gedanken, ob sie vielleicht wirklich demenz haben könnte.


    Kennt das jemand von euch?


    LG Krissy

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  • Hi Krissy,


    oh ja, das kennen sicher viele von uns, die alte Hunde haben. Ich habe das männliche Gegenstück zu Deiner Hündin. Die Verhaltensweise würde ich als so gut wie identisch bezeichnen.


    Es gab auch schon mal nen Thread, in dem HH die Veränderungen ihrer älter werdenden Hunde beschrieben haben.


    Ich vermute mal, dass Dich das interessieren wird. Guckst Du hier: http://www.dogforum.de/ftopic37730.html


    LG Birgit

    LG Birgit


    und die Monsterbande aus Ungarn


    mit Chihuahua, Dackel, Mops, Pumi, Puli, Mudi, Labrador, Deutscher Schäferhund, diversen Mixen und Herdenschutzhunden

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  • Ganz wichtig: Dein Hund muss genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Ist wie bei alten Menschen. Wenn die zu wenig trinken, erscheinen sie einem auch verwirrt.


    Dann kann ich Dir Karsivan empfehlen. Es wirkt positiv auf den Sauerstofftransport des Blutes und bei der Versorgung des Gehirns. Vit. B-Gaben können unterstützend gegeben werden.


    Vielleicht stellst Du sie auch mal beim Tierarzt vor und lässt die Schilddrüse auf Unterfunktion checken. Dort kann man auch gleich prüfen, ob sie ggfs. etwas dehydriert ist. Eine Infusion kann Wunder wirken.


    Alles Gute Deiner Seniorin

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

  • Deine Beschreibung erinnert mich an meinen Boomer. Er hat Karsivan bekommen und Colocynthis Homaccord. Karsivan gegen die Demenz und Colocynthis 5 Jahre lang gegen seine Spondylarthrose. Das Karsivan hat ihm nochmal nen Aufschwung gegeben, aber leider mussten wir ihn dann 3 Monate später einschläfern lassen weil er nicht mehr aufstehen konnte. Das mit dem Kacka im Laufen kommt vom Rücken. Irgendwann wird sie auch Pisi machen wos gerade rauskommen möchte. Auch in der Wohnung. Boomer hat 2 Jahre jeden Tag 2 Häufen in der Wohnung gemacht. Es ist einfach beim schlafen hinten rausgekommen und beim aufstehen hat er vor Anstrengung reingepinkelt. Irgendwann kommt eins zum anderen und irgendwann merkt man dass man verloren hat. Ich hoffe für Dich dass es noch eine Weile geht... Ich drück Dir die Daumen und lass Hundi gehen wenn er sich quält!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    danke für die lieben Antworten. Habe mich erstmal durch die Links durchgelesen. Ich muss sagen der vom MDR war sehr hilfreich.


    Und als ich das so durchlas wurde mir immer mehr bewusst, dass unsere alte Dame wohl wirklich an Demenz leiden wird. Es passt alles so. Naja, jaulen in der Nacht tut sie ja nicht, noch nicht. So wie ich das gelesen habe schreitet es ja auch ziemlich schnell voran. Zwischen 18 und 24 Monaten nach Diagnosestellung ist die Lebenserwartung. Naja, dann muss ich mich wohl oder übel langsam mit dem Gedanken anfreunden sie irgendwann gehen zu lassen... Ich habe solche Angst vor dem Tag. Ist das erste mal für mich...


    Wir haben sie doch erst vor 8 Jahren aus dem Tierheim geholt und uns wirklich 5 Jahre lang große Mühe gegeben aus einem Angstbeißer und Kinderhasser einen freundlichen Hund zu machen. Und das haben wir geschafft, mit vielen Beißerein unter den Hunden und einigen Bisswunden bei mir und meinem Mann... Jetzt kann sogar unser Patenkind ohne Probleme auf sie zugehen.
    Naja, immerhin hat sie noch ne schöne Zeit bei uns gehabt... Ich hoffe die hat sie auch noch ne Zeitlang. Oh Mann ist das schrecklich.


    LG Krissy

  • Nun nicht resignieren. Lass vorsorglich ein Blutbild erstellen und vor allem die Schilddrüsenwerte überprüfen. Ich würde eine Demenz jetzt nicht nur anhand eines Links und gewisse Parallelen festmachen, sondern via Diagnose entweder bestätigen oder ausschliessen lassen. Sprich Deinen Tierarzt auf Karsivan an, es ist zwar kein Allheilmittel, verschafft jedoch vielen alten Hunden wieder eine bessere Lebensqualität. Schilddrüsenunterfunktionen sind im Alter bei Hunden sehr häufig. Gut eingestellt nehmen diese wieder aktiver am Leben teil.


    Dein Hund ist noch nicht tot.

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

  • Zitat von "KrissyW"

    Allerdings muss man auch dazu sagen, dass sie Spondylose hat und ihre Hinterbeine ab und zu nicht mehr unter Kontrolle hat.
    Dann steht sie manchmal völlig verwirrt in der Gegend rum, starrt einfach ins Leere. Oder sie flitzt plötzlich einfach los in eine völlig wahllose Richtung und kommt enttäuscht wieder wenn sie nichts vorfindet. Taub wird sie auch und ihre Augen werden milchig.
    LG Krissy


    Hallo Krissy,


    bei unserem "alten" Hund waren es genau die gleichen Symptome, es sind leider starke Altersbeschwerden.
    Gemeinsam mit deinem TA und deiner Familie solltest du entscheiden, wann dein Hund keine Lebensqualität mehr hat.
    Bei unserem Hund war der Verfall dann sehr rapide, Karsivan hat leider auch nicht mehr angeschlagen. Nach ca. 1/2 Jahr mussten wir ihn mit 15 Jahren gehen lassen. Wir hatten auch gehofft, ihn noch länger zu behalten, aber so ein Leben fanden wir für unseren Hund nicht mehr zumutbar. Unser TA hat nicht ausgeschlossen, dass auch ein Schlaganfall oder Tumor vorgelegen haben könnte. Weitere Untersuchungen wollten wir unserem Hund aber ersparen.


    Alles Gute und du wirst das Richtige tun.


    LG Petra

  • Bei Freddy ist es manchmal ähnlich;)
    Auch er ist jetzt fast 15 Jahre alt und könnte stundenlang einfach nur Stückchen für Stückche schnüffeln
    :D
    Sehen und hören tut er auch nicht mehr allzuviel, aber er hat sich daran gewöhnt und komnmt damit gut klar.


    Zitat

    Allerdings muss man auch dazu sagen, dass sie Spondylose hat und ihre Hinterbeine ab und zu nicht mehr unter Kontrolle hat.


    Dieses Problem hatte ich bei Freddy vor kurzer Zeit auch mal - er wurde sehr instabil in der Hinterhand und hatte irgendwie keine Kraft mehr darin.
    Treppe runter kein Problem, rauf ging es fast gar nicht mehr, also trug ich ihn.
    Nun war am WE meine befreundete TÄ zu Besuch und zeigte mir, wie ich Freddy mit Horizontaltherapie speziell behandeln kann, so daß die gesamte Wirbelsäule von vorne bis unten in die Hinterbeine durchströmt wird.
    Und das hat wahre Wunder gewirkt: Schon nach der ersten halbstündigen Behandlung war er nach dem aufstehen wesentlich stabiler - vor allem bei engeren Kurven oder auch beim Sitzen.
    Nach der 2. Behandlung einen Tag später marschierte der Herr Pudel auf einmal alleine die Treppe hoch in meine Wohnung - ich war noch am Schuhe ausziehen und Haustür abschließen da stand er schon oben.
    Ich weiss nicht ob er Spondylose oder etwas ähnliches hat - ungewöhnlich wäre es nicht in dem Alter - aber meine TÄ meinte das könnte auch von der Halswirbelsäule kommen.
    Wir werden diese Behandlung jetzt erstmal weitermachen da es ihm sichtlich gut tut
    Ist für alte Hunde jedenfalls sehr zu empfehlen!


    LG


    Ines

  • Ich klinke mich hier mal ein....


    unser Opa macht mir Sorgen.


    Abgesehen von dem Link oben, den habe ich mir durchgelesen, würde ich gerne wissen, wie ein TA Demenz diagnostizieren kann. Welche Tests werden gemacht, woran ist es zu erkennen (außer meinen Ausführungen)?


    Vielen Dank für die Antworten

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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