ANTI-JAGD-TRAINING oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde

  • ohman, ich hab deinen Thread gelesen und genau deine Geschichte kam mir in dem Augenblick kurz in den Sinn...

    Aber wie gesagt, es waren ja nichtmal 2m, es war wirklich nur ein Schritt...

  • Wenn man soetwas mal erlebt hat kommt man echt ins Zweifeln, ich würde meine Hand inzwischen nicht mehr ins Feuer legen dass Lotte nicht auch eine Katze erledigen könnte/ würde. Sie zeigt zwar an Katzen die nicht wegrennen keinerlei Interesse (im Gegensatz zu Emma) und hat wohl in ihrer Pflegestellenzeit in Spaninen auch mit Katzen zusammengelebt, aber wer weiß wie es aussehen würde wenn die Katze wegrennen würde. Aber ich vermute eine Katze würde sich deutlich mehr zu wehren wissen wie ein Kaninchen.

    Zum Glück hast du schlaue Hunde bei denen das Hirn nur kurzzeitig ausgesetzt hat, so weit wäre ich auch gerne schon.

  • ja, das sind sie definitiv richtig gut geworden!

    ich bin mir auch nicht sicher, ob das anschließende Suchen wirklich "Jagd" war. Sie hatten bis heute noch nie "Kontakt" mit Katzen gehabt, da könnte ich mir gut vorstellen, dass sie auch neugierig waren WAS das denn nun war...

  • Paula ist jagdtechnisch ja auch ganz extrem, aber bei Katzen klappt das Stoppsignal. Wir hatten heute den Test ohne Leine. (War natürlich nicht geplant.)
    Auf dem Weg zum Feld gehen wir ein geteertes Wegstück entlang. Das ist, naja, so ´ne Pipimeile und da hab ich sie eben abgeleint. Links und rechts ist Gestrüpp und wenn Paula nicht weit schauen kann, ist die Gefahr recht gering.
    Auf einmal taucht aus dem Nichts eine Katze auf und wuselt seitlich entlang. Hund schaut, ich sag "Stopp" und sie bleibt stocksteif stehen und schaut nur. Super!
    Ich glaube, sie braucht auch diesen typischen "Wildgeruch", den die Katze ja nunmal nicht hat.
    Oder es ist die Gewöhnung wegen der eigenen Katze.
    Das beruhigt mich ungemein, dass sie Katzen nichts "antut". Für mich wär das echt schlimm!

    Ich find´s auch immer erstaunlich, wie sie unserer Katze seelenruhig zuschaut, wie die durch den Garten schießt, sonst aber auf jeden Bewegungsreiz in Raketengeschwindigkeit anspringt.
    Wie unterscheidet sie so schnell, WAS da flitzt? :???:

  • Soo, wir hatten ja gestern und heute unser Seminar, wobei ich nur gestern mit Rider dort war, heute war ich alleine.

    Es wurde viel gemacht, was wir eh schon täglich üben, zB das hinterher schauen von Beute (bzw in dem Fall die mobile Hasenzugmaschine) und Umorientierung. Allerdings gabs noch coole Anregungen, zB dass man das Signal vom Geschirrgriff vor den doppelten Rüchruf setzen kann, quasi als zusätzliche Bremse. Auch ein Sitz-Pfiff wurde angefangen zu konditionieren.


    Nächste Woche in unserem "normalen" Kurs werden wir einen Arbeitspfiff aufbauen, ich denke das wird vorallem für Rider cool :gut:


    Es war auch ein junger jagdlich geführter Parson Rusell Terrier dabei, das fand ich mega spannend, ein Jäger der mit Markern und Wattebauschen arbeitet :lol:

  • Du kündigst deinem Hund damit eine Aufgabe an. Gerade beim Abrufen bieten sich da Suchspiele( aber natürlich könntest du auch UO machen) an. Bei manchen Hunden greift das vielmehr als der normale Rückruf. Natürlich könnte man auch einfach den normalen Rückruf mit Suchspielen belohnen, aber da geht es ja mehr um die Bedürfnisbefriedigung. Also quasi Arbeitspfiff ="ich darf was mit/für Frauchen tun" Rückruf="es kommt etwas tolles"


    EDIT:im Prinzip ist der Geschirrgriff ein Abbruchsignal, als würdest du "nein" rufen bevor du abrufst. Soll aber auch nicht bei jedem Abruf benutzt werden, eher in einer Notsituation, wenn man sich nicht sicher ist ob der Reiz nicht zu groß ist.

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