ANTI-JAGD-TRAINING oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde

  • Das alles kommt mir irgendwie bekannt vor. Da könntest Du auch Cara beschreiben. Raten kann ich dir leider auch nichts. Ich habe meinen Trainer auch nochmal wegen dem Seminar von Michael Grewe angesprochen, da er ja bei CANIS gelernt hat und demnach dieses Seminar kennt. Er kennt viele Hunde, darunter auch sein Hund, dem es supergut geholfen hat. Er kennt ja Cara auch seit 3 Jahren. Grundgehorsam ist gut, Bindung zu mir auch, ich kann sie abbrechen, ich kann sie lesen. Ich würde dann wohl nicht viel neues in diesem Seminar lernen, also € 240,00 für die Tonne? Aber irgendwie will ich auch nicht glauben, dass wir das mit dem Freilauf nicht irgendwann mal packen.

  • Hallo
    Ich wollte mal nachfragen, welche Bücher ihr empfehlen könnt?
    Ich habe 2 Mischlingshunde, die gerne jagen. Jedoch nicht nur auf Sichtkontakt, sondern sie schnüffeln und gehen auch Spuren nach.
    Darum sind sie momentan nur an der Leine unterwegs oder in abgegrenzten Grundstücken ohne Wild. Ob es eine Hasenspur, Rehspur, Wildschwein, Fuchs...egal. Hauptsache Wild! :omg:
    Hier wurden schonmal die Bücher"Jagdhund ohne Jagdschein" und "Zeitgemäße Jagdhundeführung: Im Alltag und im Revier" erwähnt, sind das die Favoriten?
    Danke für eure Hilfe!

  • Besonders das letztere ist zurzeit wohl das beste Ausbildungsbuch für Jagdhunde! :gut: Nicht abschrecken lassen durch die Jägersprache; das Buch wendet sich sowohl an Jäger, die ihren Hund jagdlich führen, wie an Nichtjäger. Unterschiede, bzw. welche Übungen man als NJ unterlassen sollte sind dann noch speziell hervorgehoben. Es ist dadurch aber auch kein Antijagd-Buch, sondern es geht um Erziehung und Gehorsamsausbildung unter Berücksichtigung und Erhalt der speziellen jagdlichen Anlagen, und deren Ausbau zu sinnvoller Beschäftigung.

    Es wird in dem Buch mit Markersignal und über positive Bestärkung (Futter und andere Belohnungen) gearbeitet - wer sich damit nicht anfreunden kann und lieber Pseudo-Leitwolf werden will, wird damit wenig anfangen können.

  • Zitat

    Es wird in dem Buch mit Markersignal und über positive Bestärkung (Futter und andere Belohnungen) gearbeitet - wer sich damit nicht anfreunden kann und lieber Pseudo-Leitwolf werden will, wird damit wenig anfangen können.

    :lol: Das ist ja schon gleich eine ganz subtil wertende Tendenz in deinem Urteil über diese und über andere Methoden. :lol:

  • Nö, war eher als Warnung gedacht für die, die Leckerchen von sich weisen, weil Wölfe auch keine Leckerli werfen - die können sich die Ausgabe sparen. ;) Es IST halt sehr belohnungslastig, und nicht jeder mag das. Zu andern Vorgehensweisen wird ja auch geschrieben, dass dabei der Hund nicht mit Leckerli vollgestopft werde, und das ist auch wertend.

  • Danke für die Antwort. :gut:
    Für mich ist der Hinweis mit Leckerli sehr wichtig. Einer ist sehr verfressen und macht für ein Leckerle alles. Aber Hund 2 pfeift dir was dadrauf... :lepra: Manchmal frisst er ja nichtmal ein Stück Wurst...
    Ich werde mir das Buch mal bestellen, es kann ja allgemein nicht schaden etwas mehr Informationen zu erhalten!

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