Operation oder lieber nicht?

  • tach zusammen.
    für unseren 10jährigen staff rüden stellt sich nun eine recht schwierige frage,aber zuerst was zu seiner traurigen geschichte.
    der racker hatte die letzten jahre seines lebens in einem kiosk eingesperrt zwischen bierkisten verbringen müssen.es wurde sich wirklich nicht um ihn gekümmert und er war schwer krank und meiner meineung nach hätte er vielleicht noch einen oder zwei monate vor sich gehabt.
    er litt unter einer schweren schilddrüsenunterfunktion, hatte handball große pfoten, welche dauernd aufplatzten, dort lief eiter und blut heraus.er hatte bestimmt 15kg zu viel auf den rippen, da die unzureichende bewegung und das softeis womit die halter den hund vollstopften gut auf die alten hüften schlugen.
    auf jeden falll wurde ich auf den hund aufmerksam und holte ihn mit meiner freundin daraus.zu der geschichte viell. ein anderes mal mehr, falls ihr interesse habt.
    wir haben ihn aufgepeppelt, das kortison langsam heruntergesetzt, was viel zu hoch dosiert war, und gaben ihm homöopathische mittel, was auch ziemlich schnell wirkte.sein fell wuchs nach, seine pfoten schwollen ab und er wurde immer fitter.
    das problem was wir leider nicht unter kontrolle bekommen haben ist folgendes:

    durch die entzündungen im körper sind die gehörgänge des hundes so stark zugeschwollen, dass er fast nichts mehr hören konnte, anfangs dachten wir, die ohren seinen einfach verstopft, aber der TA hat uns dann aufgeklärt.
    nun, wir haben ihn jetzt ca 4 monate und erhört nichts mehr, also er ist taub.wir können mit ihm ohne probleme mit handzeichen arbeiten und ales funktioniert ohne probleme.
    das einzige was uns sorgen macht, ist dass der hund aufgrund der taubheit sehr teilnahmslos ist,wenn er nichts aufregendes sieht.er ist ansonsten wirklich sehr agil wenn andere hunde dabei sind oder wir mit ihm spielen oder trainieren.
    nun stellt sich die frage, ob wir eine op in erwägung ziehen sollen, oder ob es einfach so bleiben soll wie es ist.der TA sagt, man könnte es machen, dass war seine einzige aussage.
    also wir wissen wirklich nicht ob wir ihm das antuen sollen und ob es ihm dann vielleicht noch besser ginge.


    danke fütr eure antworten im vorraus

  • soweit ich weiss die wucherungen aus dem grhörgang rausgechnitten gescharbt o.ä.
    also genau weiss ich es nicht,da zum zeitüpunkt als der TA es erwähnt hatte, es für uns nicht in frage kam da er noch ein weig hören konnte

  • Der Hund hat doch vorher gehört, also kennt er das ja und daher denke ich, daß es schon eine Einschränkung seiner Lebensqualität bedeutet.

    Ich würde mich genauer informieren, was gemacht werden muß, mit welchem Aufwand, welchem Risiko und welcher Erfolgschance.

    Wenn der Hund so fit ist, daß der Eingriff ohne erhöhtes Risiko gemacht werden kann und der Hund nachher wieder hören kann ...

    ... ich würds machen !!

    Gruß, staffy

  • wie siehts denn generell mit den ohren aus? hat er schmerzen? evt ne chronische entzündung da die belüftung fehlt?

    also ich würds machen lassen, einmal weil er ja mal gehört hat und zum anderen um evt entzündungen und dem druckgefühl im ohr entgegen zu wirken.

  • Hallo,

    ...wenn der Gehörapparat insgesamt in Ordnung ist und die Taubheit
    sich nur durch die Zuwucherung erklären lässt, würde ich die OP auf
    jeden Fall machen.
    Der Hund hat danach eine ganz andere Lebensqualität.

    Vorraussetzung ist jedoch, dass die allgemeine körperliche Verfassung
    die OP bzw. die Narkose erlaubt.

    Ich würde mich da nochmal eingehend mit dem behandelnden Tierarzt
    unterhalten.

    liebe Grüsse ... Patrick

  • Hallo,

    find ich gaaaaaaanz toll, daß Ihr den alten Herren da befreit habt. Das klingt ja gruselig und der Wuff scheint ja auch dankbar zu sein.

    Es verdient Respekt, daß Ihr Euch Gedanken um ihn gemacht habt und immernoch macht und ihm gesundheitlich wieder auf die Pfoten geholfen habt. Armes Kerlchen...!

    Ich würde auch zu der OP raten, wenn er körperlich mit einer Narkose umgehen kann. Seine Lebensqualität leidet ja doch, so wie Ihr das beschreibt. Teilnahmslosigkeit, wenn keine optischen Reize da sind, klingt schon ziemlich traurig. Die OP an sich klingt jetzt auch nicht so dramatisch und ich denke einfach, daß der Hund glücklich wäre, wenn er wieder was hören kann.

    Alles Gute für Euch und liebe Grüße

    BETTY und Ronja

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