Mein Hund ist überall der Lauteste!

  • Hallo,

    also Maja wird zwar (zum Glück) nicht laut, wenn sie anderen Hunden begegnet und dieses ruhige Verhalten clicker ich dann auch immer kräftig, aber wenn wir daheim oder mit ihr spielen (selbst bei ruhigen - zum Beispiel Suchspielen) ist ihr Erregungslevel superfix gaaanz hoch und sie kläfft in schrecklich hohen Tönen. Weder dass sie daheim bellt, noch das (ich würde es Stress-) Bellen im Spiel mit uns Menschen haben wir so richtig im Griff - leider -_-

    Wenn sie daheim mal wieder abzischt ans Hoftor oder auf die Garage um sich dort aufzuregen, dann ist da kaum was zu machen. Da müssen wir wirklich noch ganz kräfitg dran arbeiten... Außerdem hoff ich mal, dass es nicht noch mehr wird, sie ist erst 10 Monate. Beim Spielen immer zu unterbrechen, wenn sie anfängt zui bellen ist auch echt schwierig, weil sie meist schon ganz am Anfang gleich losbläfft und ich will ja auch nicht mit ihr spielen :-/ Is ein bisschen eine Gratwanderung wie ich finde...

    Liebe Grüße,
    Maggi

  • Meine verstorbene Malinoishündin hat auch immer dann gebellt, wenn es äusserst unpassend war. Letztendlich sind wir aber daran Schuld gewesen. Sie hat gespürt, dass uns das unangenehm war. Unsere Anspannung hat sie unsicher gemacht (z.B. Restaurantbesuch). Sie hat ihre Anspannung mit Bellen kompensiert.

    Mit meinem jetzigen Hund haben wir solche Situationen gesucht (natürlich sind wir nicht in unsere stammlokale gegangen *g*). Unsere Unsicherheit ist nicht mehr da und für den HUnd ist es normal, solange ruhig zu sein.

    Draussen bellt meine nur, wenn mein blinder Hund dabei ist - sie will sie vor allem Übel beschützen.

  • Hallo leute,

    schön, dass einem doch vorwiegend verständnis entgegen gebracht wird.
    War auch interessant mal andere erfahrungsberichte zu lesen. ich bin doch nicht alleine, hihi.

    Gammur, danke für deinen beitrag. es ist doch erleichternd zu hören, dass andere isis ähnlich sind und meiner nicht völlig unnormal. Soll nicht heißen, dass ich nicht daran arbeite, aber so fällts halt leichter sich nicht drüber aufzuregen;-)

    Undercover, schade dass du bellen mit nicht erzogen gleich setzt. viele hundebesitzer haben halt glück, dass sie keinen lauten Hund haben (auch wenn sie es ihrer tollen erziehung zu schreiben) Viele "leise" hunde, die ich kenne sind nicht erzogen oder mussten zumindest nicht in Hinblick auf ihr bellen erzogen werden. haben von alleine wenig gebellt.

    Anhand meines Beitrags finde ich, sieht man, dass ich sehr viel Wert auf Erziehung lege. Wir üben jeden tag Gehorsam und gehen in die Huschu.
    Im Haus gibts seid einiger zeit feste Regeln und gutes verhalten wird beclickert.

    Allerdings kostet er für mich auch manchal überwindung in die huschu zu gehen. Andere Halter gehen mit ihren hyperaktiven lauten hunden glaube ich aus diesen Gründen gar nicht mehr hin.
    Für mich ist das ja auch stress aber ich merke, dass es meinem Hund gut tut. Die Trainer und anderen Halter kennen mich inzwischen und so fühlt man sich doch akzeptiert.

    ich akzeptiere, dass er immer laut sein wird, versuche jedoch weiterhin sein bellen einzudämmen. Ansonsten ist er ein so toller Hund.

    (Auf diese Weise muss man schon niemals angst haben, dass Isis zu Modehunden werden, hihi. viel zu flippig! Aber ansonsten ein Engel auf 4 pfoten! )

    Viele Grüße an all die halter mit lauten hunden und auch an die Halter mit leisen hunden. ich denke wir hundehalter sollten doch die ein oder andere Macke von anderen hunden (sofern sie keine ernsthafte Gefahr darstellen) akzeptieren und froh sein, dass der eigene hund "sowas" nicht macht.

    Grüßle vom kimber

  • Das Problem ist, dass man nicht weiß aus welchen Gründen ein Hund so ist, denn ich z.B. habe nicht sämtliche Hunderassen und ihre Verhaltensweisen im Kopf. D.h. man kann niemand einen Vorwurf machen, wenn er erstmal denkt, dass da die Erziehung gescheitert ist ;). Wir haben hier einen Dackel im Haus, da ist die Erziehung z.B. definitiv gescheitert, weil er ständig kläfft. Liegt in dem Fall an seiner Vorgeschichte und wird wohl nicht aus ihm rauszukriegen sein.
    Du wirst wohl immer damit leben müssen, dass viele denken werden, dass es an mangelnder Erziehung liegt, denn niemand ist Hellseher.

    Bei unserem Hund ist es auch nicht vom Himmel gefallen, dass er nicht bellt. Wir haben es aber geschafft und sind noch konstant dabei sein Bellen zu begrenzen. Er darf einmal oder zweinmal anschlagen und danach wird das Bellen via Befehl unterbrochen. Allerdings ist es mit Sicherheit einfacher bei einem Hund der vom Grundcharakter nicht so bellfreudig ist dieses Verhalten in den Griff zu kriegen als bei einem der schon so charakterisiert ist.

    Vielleicht wird eurer ja ruhiger, wenn er älter wird. Ansonsten kann man da wohl auch wenig machen ... versuchen die Erziehung entsprechend zu lenken, bei den Leuten Aufklärungsarbeit leisten damit sie keine unnötige Angst vor eurem Hund haben und ansonsten ... wichtig ist das euer Hund nen Lieber ist :) und jeder hat wohl seine Macke. Naja und man weiß es ja bevor man sich ein Tier zulegt, was es so für Charakterzüge hat ... nur wundert man sich vielleicht im nachhinein in welcher Ausprägung. Ich hätte mir z.B. keinen Hund geholt der von vornherein als bellfreudig charakterisiert ist.

  • Zitat

    Das Problem ist, dass man nicht weiß aus welchen Gründen ein Hund so ist, denn ich z.B. habe nicht sämtliche Hunderassen und ihre Verhaltensweisen im Kopf. D.h. man kann niemand einen Vorwurf machen, wenn er erstmal denkt, dass da die Erziehung gescheitert ist ;). ...

    Naja, ich glaube nicht, dass es notwendig ist, sämtliche Hunderassen zu kennen. In der Regel sollte man durch Grundlegende Kenntnisse der Laut- und Körpersprache auch bei einem fremden Hund einen gewissen Eindruck davon bekommen, ob es aggressives Gebell ist oder nicht. Ich glaube das Problem ist eher diese auch leider immer noch bei Hundehaltern tief verwurzelte Assoziation bellen = Aggression. Warum wird einem bellenden Hund immer gleich eine böse Absicht unterstellt. Warum ist dann eine Katze die miaut, eine Kuh die muuht oder ein Pferd das wiehert nicht aggressiv?

    Zur schlechten Erziehung: Wer definiert denn, was eine gute Erziehung ist? In der Regel erzieht sich doch ein Hundehalter seinen Hund nach seinen Bedürfnissen und wahrscheinlich auch noch so, dass er andere Menschen und Tiere möglichst nicht belästigt oder gefährdet. Dies lässt dem einzelnen HH aber doch erstmal einen großen Spielraum, wie er seinen Hund erzieht. Den einen stört ein bettelnder Hund bei Tisch, der nächste findet es vielleicht toll.


    kimber
    lass dich nicht verunsichern und erziehe Deinen Hund so, wie Du das meinst. Ich sehe keinen Grund, dass Du dich für Deinen Hund rechtfertigen musst. Die große Mehrheit der Hundehalter (zumindest in der realen Welt) hat auch nicht den perfekten Hund. Wenn für Deinen Hund nunmal zu einem guten Spiel auch das lautsein dazu gehört und er hin und wieder durch sein Gebell seine Freude und Aufregung herauslässt oder ein Ventil für Stress barucht, dann lass es ihm doch und stehe zu deinem Hund und seiner kleinen "Macke" ;)

  • Schön zu wissen, dass ich nicht allein bin! Meine Kleene bellt auch, sobald etwas Aufregendes passiert. KAZOOM, Erregungslevel 180 und los geht es. Ist sie deshalb schlecht erzogen? Ich würde sagen nein, aber ich bin da wohl nicht objektiv ;)

    Wenn ich aber denke, dass wir für sie quasi die fünften Menschen waren, als wir sie mit 5 Monaten bekommen habe und sie vorher gar nicht wusste, wie man sich in der Menschenwelt so zu benehmen hat, denke ich, haben wir schon ne Menge erreicht. Diesen ganzen Trickkram wie Sitz und Fuß haben wir drauf, aber ich will meinen Hund nicht die ganze Zeit im Fuß spazieren führen.

    An der Erregbarkeit arbeiten wir, ansonsten viel Ruhe und Schlaf und geistige Auslastung und wenn andere Leute über meinen Kläffer den Kopf schütteln wollen, sollen sie das tun. Klar, nehme ich Rücksicht auf meine Umwelt, aber verstecken tu ich mich nicht. Ich weiß, was wir erreicht haben und weiß wie viel Nerven und Zeit es bis dahin gekostet hat und da bin ich stolz drauf. Sie wird niemals ein ruhiger Hund sein, na und? Dafür hat sie andere Stärken und wenn ich auch öfter mal aus tiefster Seele fluche, liebe ich mein Terrormonster.

    So, nach dem ich das mal losgeworden bin, müssen wir los. Wir haben eine Familienfeier zu bewältigen.

  • Danke Kittine und morrygan. Solche Zusprüche tun echt gut.

    Bellen gehört halt nun mal ins Verhaltensrepertoir unserer Hunde. Und auch wenn es manchmal zu viel ist, heißt es ruhig bleiben.

    Ich steh voll und ganz hinter meinem hund und blöde Sprüche lass ich an mir abprallen (gehe zumindest nicht drauf ein). Auch wenns manchmal schwer fällt, aber ich will mir angewöhnen mir nicht mehr so viel auf die Meinung wildfremder Menschen zu geben. Grad wenn er seine lauten 5 minuten hat, macht er halt einen wirklich schlechten Eindruck. Obwohl er ja so ein Lieber ist :/

    (Ist nicht immer leicht sich eine dicke Haut zu bewahren, aber solche Beiträge wie die von euch machen mich echt zuversichtlich!) :D

    Außerdem ist mein Hundi bei allen, die ihn nähers kennen der absolute Herzensbrecher. Im privaten bereich und bei allen leuten, mit denen es mir wichtig ist, hat es noch nie probleme gegeben. Auch wenn es mal interessant ist was fremde Menschen über laute Hunde denken, ist das doch das Wichtigste.

  • Vielleicht mal mit Border-Collie-Besitzern Erfahrungen austauschen?

    Wenn dein Hund ein Hütehund ist, ist das sicherlich kein Stress, sondern wahrscheinlich eher sein Bestreben, die Herde zusammenzutreiben ;-)
    Draußen Hund belohnen, wenn er nicht bellt.

  • Wenn ein Hund vielleicht die gesamten 60 Minuten in der Hundeschule lauthals bellen würde, wäre ich wohl auch schon mordsmäßig angenervt. Aber ist doch schön, dass er Leute gefunden hat, die sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen.

    Ich denke nicht sofort daran, dass jemand seinen Hund nicht im Griff haben sollte, nur weil dieser viel bellt. Kann natürlich an permanenter Reizüberflutung und Unter- oder Überforderung liegen, aber manche Hunde sind einfach mitteilungsbedürftiger als andere.

    Besonders gute Ratschläge habe ich da auch nicht, meine bellt fast nie, aber ich würde mal sagen, dass ich ganz genau darauf achten würde, dass der Hund nie, aber auch nie das bekommt, was er will, wenn er bellt.

    Vielleicht fahrt ihr einmal in den Wald, holt den Hund aus dem Kofferraum und geht wirklich erst los, wenn er still ist. Und wenn schon die Füße vom langen Stehen schmerzen...

    Auf dem Hundeplatz würde ich mir irgendwas ausdenken, was den dazu veranlasst, sich auf mich zu konzentrieren, aber das ist ja man einfacher gesagt als getan...

    Weiterhin so gute Nerven!
    Grüße
    Elke

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