Hündin fängt an zu beissen.Suche GUTEN Trainer in Berlin/Brb
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Hallo,
habe lange nichts von mir hören lassen, eigentlich lief alles mit unserer kleinen Kampfziege ganz gut. Draussen hört sie zumindest auf mich sehr gut. Bin ich dabei wird auch kein Mann mehr angekeifft.
Jetzt habe ich ein Riesenproblem:
Chica hat zweimal im Abstand von 2 Wo ein Kind bei uns zuhause gebissen. Die kids haben jeweils keine Ahnung von Hunden und ihr Angst gemacht, aber das geht natürlich trotzdem garnicht.
Das erste Mal hat das Kind versucht sie aus ihrer Höhle zu ziehen und hatte die Zähne im Unterarm. Aber richtige blutige Piekser im Arm. daraufhin dachte ich mir: gut, Hund ist speziell, Kinder können das ja nicht einschätzen, sie bleibt immer unter meiner direkten kontrolle, wenn Fremde da sind. Ich war zwar im gleichen Raum, aber wir hatten Besuch und ich habe ja nur 2 Augen.
Heute kommt der Cousin meiner Kinder, die kinder rennen durch das Haus, meine beiden springen über den schlafenden Hund, alles gut. Der Cousin springt ebenfalls und das war kein schlauer Plan. Sie ist hoch und hat ihm in den Allerwertesten gebissen. Ebenfalls deutlich sichtbar. Sie kneift also nicht nur, sie beißt. Gut, dass sie so ein kleines Maul hat. Der Schaden ist damit trotz allem begrenzt.Sofortmaßnahme: ich muss nen kleinen Maulkorb anschaffen. Ich kann nicht tolerieren, dass sowas nochmal passiert.
Jetzt suche ich ganz dringend Hilfe.
Wir waren ja in zwei Huschus, zum Schluß klappte da alles ganz gut. Aber irgendwie ist es da nicht das "echte" Leben. Ich brauche vielleicht jemanden, der sie bei mir zuhause beobachtet und wenn sie mit den kids Gassi geht (da keifft sie nämlich noch)Aus ihren Reaktionen auf Alltagsdinge kann man schon ersehen, dass sie mal schwer misshandelt worden ist. Angst kommt bei ihr immer wieder hoch. Ich hänge Handtücher auf, schlage eins aus, weil es verkrumpelt ist und der Hund zu meinen Füßen ergreift die Flucht und versteckt sich. Dabei weiß sie inzw. gut, dass ich ihr nichts tue. Aber die Angst kommt immer mal wieder hoch.
Aber auch wenn ich ihre Angst nachvollziehen kann, geht es so nicht. Sie soll sich sowas nicht angewöhnen.
Vielleicht könnt ihr mir helfen
Lieben Gruß
Claudia -
26. August 2008 um 19:02
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Die Sitationen die Du beschrieben hast in der die Huendin gebissen hat.......das kann man ihr absolut nicht verdenken, da haetten manche meiner Hunde auch zugebissen wenn es fremde Kinder gewesen waeren.
Bring' sie nicht in solche Situationen in denen sie sich verteidigen muss....denn das musste sie beide Male.
Sie mit Kinden zu sozialisieren ist ja eine gute Sache, aber dennoch braucht sie ihre Rueckzugsmoeglichkeiten und den Kindern muss man unmissverstaendlich klar machen das man SO nicht um Hunde herum vorgeht.
Einen Maulkorb wuerde ich ihr nicht anziehen.....eher wuerde ich den Kindern verbieten so im Haus und um den Hund ueberhaupt herum zu toben.
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Hi,
sorry wenn ich das so schreibe, aber ich finde den Hund trifft in diesen beiden Situationen nicht wirklich die Schuld. Die Kinder müssen lernen den Hund in Ruhe zu lassen wenn er schläft oder an seinem Rückzugsort ist.
Und du bist dafür zuständig Kinder und Hund gegebenenfalls zu trennen.
Sicherlich ist ein guter Hundetrainer der zu euch nach Hause kommt hilfreich, trotzdem sollte man mit einem Hund mit schlechter Vorgeschichte auch vorsichtig umgehen.
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Zitat
Hallo,
Heute kommt der Cousin meiner Kinder, die kinder rennen durch das Haus, meine beiden springen über den schlafenden Hund, alles gut. Der Cousin springt ebenfalls und das war kein schlauer Plan. Sie ist hoch und hat ihm in den Allerwertesten gebissen.Hallo Hotemama,
es ist nicht böse gemeint, aber warum erlaubst du bitte den Kindern über den schlafenden Hund zu springen??? Das ist meiner Meinung nach ein absolutes "no-go". Die Kinder müssen akzeptieren, dass der Hund, wenn er schläft, seine Ruhe haben möchte. Ich habe selbst noch keine Kinder, aber selbst auch einen ängstlichen Hund, und ich würde mit 100prozentiger Sicherheit sagen, dass Django in der Sekunde auch zugebissen hätte. Und er ist ein Husky-Schäfermix. Das wäre dann anders ausgegangen. Egal ob der Hund groß oder klein ist, sowas darfst du nicht tolerieren. Die Kinder können soviel durchs Haus toben wie sie wollen, aber der Hund, wenn er schläft, sollte eine Ecke haben, in der er seine Ruhe hat und nicht gestört wird. Ich denke, dass es Zufall war, dass gerade der Cousin gebissen wurde, es hätte genauso eines deiner Kinder treffen können.
Ich denke nicht, dass deine Maus agressiv oder sonstwas ist, sie ist aus dem Schlaf hochgeschreckt und hat gebissen, wohl weil sie sich erschreckt hat und sich vielleicht in dem Moment bedroht gefühlt hat.
Ich denke, du solltest ihr einen Platz einrichten, an dem sie Ruhe vor den Kindern hat und schlafen kann und die Kinder können dann trotzdem toben.
LG Ulli, die nicht an einen Maulkorb für das Mäusschen glaubt...
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Ich schließe mich an....
Es geht überhaupt nicht, dass Kinder versuchen, den Hund aus seiner "Höhle" zu ziehen. Das Resultat ist m.E. noch vergleichsweise harmlos - will sagen: Die Hündin hat durchaus kontrolliert zugebissen. Auch solch ein kleines Maul kann schwere Schäden an Kinderarmen hinterlassen.
Es ist in erster Linie daran zu denken, dass gerade aufgrund der Ängste, die dieser Hund noch hat - die auch nicht von heute auf morgen vergehen können - besonders sichergestellt werden muss, dass er Hund seine Ruhezonen für sich hat. Tobende Kinder? Gerne, aber ganz sicher nicht am oder über dem Hund, der ruht.
Eine gute HH kann ich dir zwar empfehlen, weiß allerdings nicht, wie weit die weg ist. Ich weiß, dass die Trainerin Hausbesuche macht, das kannst du am besten mit ihr persönlich besprechen.
Marie-Luise Zopf
Neuwerker Weg 15a
14167 Berlin
Tel.: 030 814 96 546
Mobil.: 0171 613 70 24
[email='mlz@komm-mit-hund.de'][/email]Des Weiteren finde ich es nicht wirklich klug,die Kinder mit dem Hund Gassi gehen zu lassen. Ich habe zwar keine Ahnung wie alt deine Kinder sind, allerdings verwundert es nicht, dass sie lediglich bei dir keine Menschen mehr anknurrt, denn du als Erwachsener, der sich beim Gassigang auch auf den Hund konzentriert, gibst ihr inzwischen die Sicherheit, die sie braucht. Das können Kinder nicht in diesem Maße, vor allem deshalb nicht, weil Kinder ihr eigenes Ding im Kopf haben und schwerlich so vorausschauend Gassi gehen können wie ein älterer Mensch.
LG
cazcarra - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hi,
ich schließe mich meinen Vorredner/innen absolut an. Es gibt Situationen die kein Hund geduldig aushalten muß und kann und die mußt Du vorrausschauend verhindern.
Bitte deshalb keinen Maulkorb, denn damit entsteht vielleicht bei den Kindern die Einstellung: ich kann machen was ich will und Hund muß alles ertragen.
Wenn mich im Tiefschlaf jemand aus dem Bett reißen würde...wer weiß...

Liebe Grüße Brigitte
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Hallo,
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Die ist Kloster Lehnin...LG Theresa
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Ich schließe mich der Meinung meiner Vor"schreiber" an. Ein Maulkorb könnte die Situation sogar noch verschärfen, da den Kindern dann mit der Hündin wirklich alles anstellen könnten, wissend, dass die Hündin ja wehrlos ist. Und am Ende würde sie dann tatsächlich aggressiv auf Kinder reagieren ... (edit: Tixi, warst schneller ;-))
Ich meine, trenn Hund und Kinder, sobald du sie nicht beaufsichtigen kannst (gerade wenn Besuch da ist - dann werden Kinder ja häufig besonders kreativ) und lass nicht zu, dass der Hund wie Spielzeug behandelt wird.
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Das hast Du ja bestimmt schon gemacht, aber den Kindern muss klar seín, dass man in keinem Fall an Hunden herumziehen darf. Das nächste Mal beim nächsten Hund sieht der Arm dann vielleicht übler aus....
Kann, wenn es Dich irgendwie beruhigt, auch nur bestätigen: Dein Hund ist kein bedauernswerter Sonderfall: auch unser würde schnappen, wenn ihn eine fremde Person aus seinem Korb zerren würde. Da bin ich mir sehr sicher!
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Hallo,
vielen Dank für die vielen Antworten.
Im Grunde bin ich Eurer Meinung. Gerade aus dem Korb zotteln geht gar nicht. Ich habe es dem fremden kind erklärt und daraufhin der Hündin einen Schlafplatz gesucht, wo die kids nicht sind.Heute war es anders. Die Hündin hat NICHT geschlafen, als die Kinder über sie gesprungen sind. Sie ist hinterhergelaufen, hat sich also selbst in die Situation gebracht und hat sich in den Flur gesetzt, um dabei zu sein. Meine Kinder springen über sie, das stört sie nicht, das fremde Kind beißt sie, weil sie Angst kriegt. Sie liebt meine kleine Tochter und klebt an ihr. Also, geschlafen hat sie nicht! Ich denke auch, dass sie sich bedroht gefühlt hat, würde auch nie behaupten, dass sie böse ist (habe ich auch nicht so geschrieben
). Ich kann sie aber, wenn Besuch da ist nicht ununterbrochen unter den Arm klemmen. Sie rennt ja hinter den Kindern her, nicht umgekehrt. Daher denke ich über einen temporären maulkorb nach. Wenn erstmal jemand auf die Idee kommt uns anzuzeigen haben wir auf einmal ne bissige Töle mit leinenzwang und Maulkorbpflicht. Bei Hunden geht das ja schnell mit dem Aburteilen (hätte ich Katzen wäre jedem klar, dass sie auf Stress eben so reagieren).
Es ist aber nicht so, dass die Kinder mies zu ihr sind und sie nur reagiert. Meine kleine Tochter neigt zum Püppchen-spielen mit der Hündin, da arbeiten wir dran, aber die Hündin nimmt es ihr nicht übel (ich schon). Allen anderen kids schon, das verstehen die natürlich nicht.Ach so, meine Kids gehen mit den Hunden spazieren, denn ich bin auch viel arbeiten, da läßt sich das nicht vermeiden. Wir gehen aber auch oft zusammen und üben die Hündin ins Fuß zu holen, damit sie einen Menschen zwischen sich und dem "bösen" Mann hat und nicht keiffen muss.
Viele Grüße
ClaudiaAch Mann, das ist echt schwierig
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