Kastration / Bequemlichkeit des Besitzers?
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Hmmm.
Ist es nicht schrecklich, dass man schon "dazu stehen" muss, wenn man seinen Hund kastrieren hat lassen ? Oder man zu lesen bekommt, man sei ja zu faul zum Putzen, oder zu bequem ? Oder man würde seinem Tier die Lust nehmen und es beschneiden? Irgendwo stand da sogar war von "nicht artgerechter Haltung".
Ich bin ja nicht seit gestern hier und weiss, wie diese Diskussionen in der Regel enden. Aber einmal möchte ich nun doch auch meinen Senf dazu geben.
Ich verurteile niemanden, der seinen Hund NICHT kastrieren lässt, genauso verurteile ich niemanden, der es tut. Egal aus welchen Beweggründen - er muss ja welche haben - an ein Zuviel an Geld möchte ich da nicht glauben.
Ich habe es mir abgewöhnt, über andere - warum und/oder warum nicht - einen KOpf zu machen. Meine Hunde - die Mittlere hatte Mammatumore bekommen - wurde kastriert, um einen weiteren Schub durch die Hormone zu unterbinden und die Jüngste wird kastriert (17 Monate alt, einmal läufig), sobald sie wieder auf den Beinen ist. Sie gehört einer Rasse an, bei denen maligne Tumore häufiger vorkommen. Mit der Kastration hat SIE hoffentlich die Chance, zu den 50% zu gehören, bei denen sich keine im Alter bilden.
Ansonsten finde ich die Einlassungen von Tomtomtom einfach nur provokativ und darauf abgerichtet, bisschen Stimmung zu verbreiten.
Schade um dieses so wichtige Thema, das doch eigentlich dafür sorgen sollte, sich damit auseinanderzusetzen und nicht zu polemisieren.
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Hi,
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Hallo,
naja eine Hitzewindel würde ich nicht zur Empfängnisverhütung empfehlen.
Und vor allen frage ich mich, wie rein technisch die Gassirunden ablaufen sollen.
Schietern können die Mädels damit, haben wir selber erlebt, Leja hatte an zwei Tagen heftigen Durchfall.
Nur wie sieht es mit dem Pieseln aus... muss ich da jedes Mal das Höschen ausziehen? und danach gleich wieder anziehen? Und sowieso sind die Dinger von jemanden entworfen worden, der keine Hündin zuhause hat. Sowas unpraktisches...
Zum Thema Kastration möchte ich nur eins anmerken.
Ich persönlich finde es echt unmöglich gleich mit dem Finger auf HH zu zeigen, die sich für eine Kastration entschieden haben und zu sagen, "ihr seit schlechte Hundehalter". Selbst wenn sich jemand aus reiner Bequemlichkeit dafür entscheidet, muss er deswegen kein schlechter Hundehalter sein.
Und ja, wir werden unsere Hündin kastrieren lassen. Wir haben unsere Gründe.
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Wie krank ist der Mensch das er sich das rausnimmt??
Wie krank muss der Mensch sein, der so etwas schreibt?
Conny die drei Kastraten zu Hause hat und mit solchen Leuten sicherlich nicht über die Beweggründe dafür diskutiert!
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Zitat
Wie krank muss der Mensch sein, der so etwas schreibt?
Conny die drei Kastraten zu Hause hat und mit solchen Leuten sicherlich nicht über die Beweggründe dafür diskutiert!
Danke - mit der beste Post in diesem Thread !
Gruss
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@ Yuliboy
Ich erklär dir gerne, warum ich grundsätzlich gegen eine Kastration bin.
Die Verhinderung von Mammatumoren durch die Kastra ist nur gewährleistet,
wenn vor der ersten Läufigkeit, spätestens vor der zweiten kastriert wird.Danach steigt das Risiko wieder an.
Einen so jungen, noch nicht erwachsenen Hund zu kastrieren geht gar nicht!
Der Hund erhält nie die Möglichkeit richtig erwachsen zu werden.
Er wird unter anderen Hunden immer der "geschlechtslose" junge Hund bleiben.
Tolle Vorstellung, oder?
Was die anderen von dir aufgeführten Erkrankungen betrifft, tust du ja gerade
so, als ob jeder Hund zwangsläufig irgendwann daran erkranken wird.Ich lasse meinem gesunden Hund doch keine gesunden Organe
wegschnippeln und setze ihn den Risiken einer großen Bauch-OP aus,
nur weil er vielleicht irgendwann an einer dieser Krankheiten erkranken könnte! :irre:Unsere alte Hündin hat mit 11 Jahren eine Gebärmutterentzündung bekommen
und mußte kastriert werden.DAS war meiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt für einen solchen Eingriff!
Und dein Argument Scheinschwangerschaft, das ist für mich immer ein
"Schein-Argument" im wahrsten Sinne des Wortes.Du weißt, daß in einem Wolfsrudel sich immer nur die Alphatiere verpaaren
und die anderen weiblichen Wölfe scheinschwanger werden?Dies geschieht, um im Bedarfsfall die Welpen mit säugen zu können.
Du siehst, das ist ein ganz natürlicher Vorgang und nichts, was man operativ entfernen muß! :kopfwand:
Ich hoffe, du kannst meine Argumente kontra Kastration nachvollziehen.
Wenn nicht, kann ich auch nichts dafür.

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Wieso wird eigentlich ständig der Wolf als Beispiel benannt?
Wir sind keine Wölfe/ Hunde und schon von daher hinkt dieser Vergleich gewaltig.
Zum anderen leben wir nicht in der hintersten Mongolei, wo es egal ist, ob sich Hunde vermehren oder nicht.
Lest euch doch mal die ganzen Thread`s hier durch.
Ständig wird geschrieben, das es wieder Hundenachwuchs gibt.
Und das nicht etwa von seriösen Züchtern, nein von stinknormalen HH.
Woran liegt das?
Sind die alle zu deppert auf ihre Hunde aufzupassen?
(Ich denke nicht!)
Oder sind die nur verrückt auf Hundebaby`s?
(Glaub ich auch nicht!)
Macht es da nicht doch mehr Sinn, wenn es HH gibt, die ihre Hunde kastrieren lassen.
Und ich widerspreche vehement, daß das alle HH aus purer Faulheit machen. Was für ein absoluter hirnverbrannter Quatsch.
Ach und nochwas, meine Hunde sind alle erwachsen, wers nicht glaubt, darf es sich gern ansehen.
Manchmal muss ich mich doch echt wundern!
Da wird einfach was nachgeplappert, was irgendwann, irgendwer mal erzählt hat.Connydie jetzt aber richtig sauer ist!
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Ach Conny, du bist ja wahrscheinlich perfekt!
Wo habe ich eigentlich uns Menschen mit Wolf/Hund verglichen?

Es ist nunmal nicht von der Hand zu weisen, daß der Hund vom Wolf abstammt!
Daher ist ein Vergleich auch absolut gerechtfertigt!
Ich plappere auch nicht einfach etwas nach! Was gibt dir das Recht anzuzweifeln,
woher ich mein Wissen habe? :motz:Ganz schön anmaßend!
Vielleicht solltest du dir noch mal alle Threads zum Thema Kastration durchlesen!
Dort gibt es genug Quellenangaben zum Pro und Kontra Kastration.
Übrigens, ich kann sehr gut auf meine Hündin aufpassen, damit sie niemals
Welpen bekommen wird! -
Zitat
Wenn du hier auf die bösen Hengst anspielst, ist das ein Ammenmärchen. Erzogene Hengste sind mir lieber als Wallache, du man ja nicht erziehen muss(es sind ja harmlose Wallache :kopfwand: )
Häh? Ich galube du hast hier etwas falsch verstanden! Es geht bei Walachen bestimmt nicht darum, dass sie weniger/nicht erzogen werden müssen...
Wenn 600 kg Hengst beim Anblick einer rossigen Stute einen 2 Meter Zaun übersteigen wollen und es auch immer wieder schaffen, dann hat das rein gar nichts mit Erziehung zu tun

Manch einer hat bei seinem 50 kg Rüden schon Probleme, ihn im Fall eines Falles zu halten, bei einem Hengst, auch wenn es ein süßer kleiner 200 kg Ponyhengst ist... Wenn der gehen will, dann geht er! :^^:Nicht, das Hengsthaltung nicht möglich wäre, in unserer Herde lief auch einer mit, aber eine Mädchenreitstunde mit diversen Ponyhengsten und Stuten dazu?
Hier hat die übliche Kastration von Hengsten zum größten Teil praktische Gründe!LG
Maike -
Claudia: Ähm ich hatte das nicht persönlich auf dich bezogen, das mit Wolf/Hund!
Mir fällt es eben bei solchen Threads immer wieder auf!Conny
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Wir haben unsere Hunde (Rüde und Hündin) kastrieren lassen, nachdem sie ausgewachsen waren, also ca. mit einem Jahr bei dieser Rasse.
Bei der Hündin hätten wir gerne noch gewartet, mit der Kastra, weil wir sie noch reifen lassen wollten, aber das ging leider nicht, weil sie eine Gebärmuttervereiterung bekam.
Der Rüde wurde kastriert, in erster Linie, weil die Hündin dazukam.
Aber auch, weil er Tendenzen zeigte, stiften zu gehen, wenn er eine läufige Hündin roch.
Da ist mir der kastrierte Rüde allemal lieber, als der totgefahrene auf der Straße...Wir wollten zudem verhindern, dass die unkastrierten Hunde eine zu starke Rudeldynamik gegenüber anderen, meist doch allein gehaltenen, Hunden entwickeln.
Denn wie die meisten Menschen, leben wir nunmal in einer sozialen Gesellschaft, und nicht auf einer einsamen Insel, und das bedeutet auch, das man sich in sofern anpassen muss, als dass die Hunde eben nicht alle ihre Triebe ausleben dürfen.Außerdem wollten wir auf keinen Fall Nachwuchs, da die Erbanlagen unserer Hunde (TS) nicht bekannt sind.
Denn wie soll man, die läufige Hündin vom Rüden die ganze Zeit der Läufigkeit trennen, ohne dass sowohl Mensch als auch Tier enormem Stress ausgesetzt sind? Meine Hunde würden durchdrehen, wenn ich sie voneinander isolieren würde auf Dauer...
Übrigens führen all diese Hormonbehandlungen, wie Wegspritzen der Läufigkeit oder auch die "Pille" für die Hündin langfristig dazu, dass die Hündin einen Gebärmuttervereiterung bekommt. Dies haben uns mehrere TÄ bestätigt. So einfach wie beim Menschen, ist die Verhütung beim Hund also leider nicht.
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