Unbedarfte Welpenkäufer und "Züchter"...
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Zitat
Irgendwie geht der Thread grad in eine Richtung, die ich nicht beabsichtigt hatte. Mir ging es nur einen einen ganz einfachen Fakt: Das Abgabealter eines Welpen.
Viele Grüße
Corinna
DAs wurde vielleicht etwas missverstanden von mir.
Klang für mich wie einer der vielen anderen Threads, mit dem erhobenen Zeigefinger.Ganz klar, ein bewusstes Abgabealter von 5 Wochen ist defintiv zu jung. Da hast Du vollkommen Recht wwenn DU DIch darüber aufregst.
Klammern wir die vielen Fälle, die eine Abgabe in diesem jungen Alter auf Grund von Missständen notwendig machen mal aus.
P.S. Hab Dir per Mail geantwortet

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Hallo,
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Ich muss auch jeden Tag miterleben wie Kunden zu mir in den Laden kommen, sagen "Och, am Wochenende war ne Anzeige in der Zeitung und ich hab mir mal ebend einen Welpen gekauft"
Da könnte ich immer schreien!
Die kleinen sind immer viel zu jung und die wenigsten Besitzer haben Ahung über die Rasse die sie sich da ins Haus geholt haben.
Bei uns sind gerade Border und Aussis am Booooooomen. Und wenn man dann die Leute frag wie der Hund den gearbeitet werden soll, dann gucken die immer ganz Dumm aus der Wäsche und sagen "Wää? Is doch ein Familien Hund..."
Spätestens da könnte ich den nächsten Tobsuchts-Anfall bekommen.
Leider kann ich diesen Leuten nie die Meinung sagen , so wie ich gerne würde.
Ich rede dann mit Engelszungen auf sie ein, Berate und und und. Aber lernen tun sie daraus nicht, es interessiert sie zum Teil noch nciht mal, was für den Welpen gut wäre.Denn der Welpe muss nur Süüüüüüß sein und lieb gucken :zensur:
Bei uns zieht demnächst auch wieder ein Welpe in, der wird aber vom Züchter erst mit 12 Wochen abgegeben. Und der sagte gleich zu anfang "Wer damit ein Problem hat, soll wo anders hingehen"
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Es macht mich auch immer wütend,wenn Welpen ohne ersichtlichen Grund so früh abgegeben werden.
Allerdings verstehe ich die Leute auch nicht,die sowas unterstützen!
Ich denke das ist ein gesellschaftliches Problem.
Die Mentalität ist ,man sieht was,das sieht schön aus und man will es haben!
Und wenn es nicht mehr passt aus irgendwelchen Gründen,wird es wieder abgeschafft,eben Wegwerfgesellschaft.Einfach unüberlegtes Anschaffen,ohne Denken mit Vorabinformation und an weitere Konsequenzen.
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Zitat
Die Mentalität ist ,man sieht was,das sieht schön aus und man will es haben!
Und wenn es nicht mehr passt aus irgendwelchen Gründen,wird es wieder abgeschafft,eben Wegwerfgesellschaft.Einfach unüberlegtes Anschaffen,ohne Denken mit Vorabinformation und an weitere Konsequenzen.
Jupp, stelle ich auch immer öfter fest....leider!
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ZitatAlles anzeigen
Ich muss auch jeden Tag miterleben wie Kunden zu mir in den Laden kommen, sagen "Och, am Wochenende war ne Anzeige in der Zeitung und ich hab mir mal ebend einen Welpen gekauft"
Da könnte ich immer schreien!
Die kleinen sind immer viel zu jung und die wenigsten Besitzer haben Ahung über die Rasse die sie sich da ins Haus geholt haben.
Bei uns sind gerade Border und Aussis am Booooooomen. Und wenn man dann die Leute frag wie der Hund den gearbeitet werden soll, dann gucken die immer ganz Dumm aus der Wäsche und sagen "Wää? Is doch ein Familien Hund..."
Spätestens da könnte ich den nächsten Tobsuchts-Anfall bekommen.
Leider kann ich diesen Leuten nie die Meinung sagen , so wie ich gerne würde.
Ich rede dann mit Engelszungen auf sie ein, Berate und und und. Aber lernen tun sie daraus nicht, es interessiert sie zum Teil noch nciht mal, was für den Welpen gut wäre.Denn der Welpe muss nur Süüüüüüß sein und lieb gucken :zensur:
Bei uns zieht demnächst auch wieder ein Welpe in, der wird aber vom Züchter erst mit 12 Wochen abgegeben. Und der sagte gleich zu anfang "Wer damit ein Problem hat, soll wo anders hingehen"
was arbeitest Du denn?
Bei uns im Fressnapf gibt's eine Verkäuferin, die wenn es um Tiere geht kein Blatt vor den Mund nimmt.
Rät zum Beipsiel sogar von den Fressnapf Futtern ab
das nur kurz OT
ich bin jeden Falls sehr froh, dass es solche Menschen auch noch gitb! -
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Hallo,
ZitatWovon ich spreche? Von sich nicht vorher informierenden Welpenkäufern und "Züchtern", die eine Menge Geld sparen und gleichzeitig verdienen.
Welpenabgabe mit sechs, oft sogar schon mit fünf Wochen.
Es ist absolut unglaublich wie häufig das so praktiziert wird. Und noch unglaublicher finde ich, dass es immer wieder Leute gibt, die sich so wenig informieren, dass die das total normal finden und richtig viel Kohle hinblättern für so einen armen Wurm!
Das ist ja wohl die Unvernunft pur von beiden Seiten. Wie kann man in einem solchem Fall überhaupt von "Züchter" sprechen, so einer sollte sich wohl eher Stümper oder gar Pfuscher nennen. Ausnahmen wird es immer geben und sicherlich kann es aus bestimmten Gründen zum vorzeitigen Absatz kommen. Aber die Schaar derer die so unveranrwortlich handeln scheint doch lt. flying-paws recht groß zu sein.
Und dann noch super Preise wie gerade auch in einem anderem Thread behandelt, passen da nicht zueinander! Das da jedem Tierschützer die Haare zu Berge stehen kann ich nur allzugut nachvollziehen. Eigentlich sollte man doch vor Zulegung einer Fellnase oder überhaupt eines Tieres sich umfassend erkundigen. Möglichkeiten gibt es mehr als genug. Da es sich halt bei lebenden Tieren gesetzlich nur um "Sachgegenstände" handelt kann da jede Dumpfbacke halt tun und lassen wie es gerade gefällt. Leider!NG obstihj
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Zitat
Bei uns im Fressnapf gibt's eine Verkäuferin, die wenn es um Tiere geht kein Blatt vor den Mund nimmt.
Rät zum Beipsiel sogar von den Fressnapf Futtern ab
mit 17 kann man das lustig finden.

Grüße

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Zitat
mit 17 kann man das lustig finden.

Grüße

ich find's nicht lustig, ich finde es gut. Und ich bin nicht die einzige, die das schätzt ;-)
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Ich gehöre selbst zu denen, die einen Welpen mit sehr zweifelhaftem Hintergrund geholt haben. Zwar hatte ich mich vorher mit Hundeerziehung befasst, aber das dogforum o.ä. kannte ich nicht und ich bin damals auch nicht auf die Idee gekommen, mich erst durch Internetforen zu lesen.
Meine Hündin - mittlerweile 1 1/2 Jahre alt - ist einer der unzähligen Mischlinge, die täglich beim bekannstesten Internetanzeiger angeboten werden. Sie wurde üner eine "private Hundehilfe" vermittelt. Ein Umstand, von dem ich erst beim direkten Treffen erfahren habe. Ich kenne weder die Eltern meines Hundes (mir wurde nur gesagt, um welchen Mix es sich handeln soll, die Welpen waren allein im großen Hausflur) noch weiß ich etwas über ihre wahre Herkunft (sie soll aus einem ungewollten Wurf in schlechter Haltung stammen).
Leila wurde mit einem gängigen Tierschutzvertrag vermittelt und ich war reichlich blauäugig, daß ich die merkwürdigen Umstände nicht hinterfragt habe. Denn ich habe im Januar 2007 nicht nur einen Welpen unbekannter Herkunft mit nach hause genommen, sondern obendrein ein ungeimpftes und bis obenhin verwurmtes Tier (die erste Wurmkur hatte es allerdings schon beim Vermittler gegeben, ich bekam noch einen Satz Tabletten in die Hand gedrückt, dazu etwas Futter, Welpengeschirr und Leine, zwei Spielzeuge, eine Decke). Rückfragen zu meinen Lebensumständen und meiner Vorstellung vom Leben mit Hund etc. gab es Null - der Vertrag war nach 5 Min. unterschrieben, das Geld hatte den Besitzer gewechselt.
Diese ganzen Umstände habe ich erst später wirklich infrage gestellt. Welcher seriöse Verein vermittelt schon ohne jegliche Rückfragen (und dann noch einen Bordermix an Anfänger mit Kindern)? Welcher Verein gibt ungeimpfte Tiere ab (Impfung war für den kommenden Montag vorgesehen gewesen, hieß es)?
Ich habe den Anzeigenmarkt eine Weile beobachtet und entdeckt, daß jene "Hundehilfe" 1-2x im Monat Welpen (immer Mischlinge, von klein bis groß) vermittelt - die Anzeigen sind eindeutig zu erkennen, obwohl die Handynummern und die konkrete Ortsangabe wechseln. Der Abgabepreis liegt immer zwischen 250 und 300€. Mir drängt sich da der Verdacht auf, daß die Leute einen netten Nebenverdienst haben und nicht aus reiner Tierliebe handeln...
Zur Krönung wurde mir, als ich den Welpen dann zuhause hatte, von mehreren Leuten gesagt, der Hund sei niemals schon gut 8 Wochen alt. Getippt wurde auf 6 Wochen (in die Richtung tendiere ich auch). Jetzt kann man sich ausrechnen, in welchem Alter sie Welpen von der Mutter weggekommen waren. Und zudem fragt man sich natürlich, woher die Würfe, die da bis heute vermittelt werden, stammen. Vielleicht ist mein Hund ein "Polenhund" ? - wer weiß...Leila ist trotz allem - trotz meiner Naivität und Dummheit - der richtige Hund für mich ;). Die Katastrophen, die vorausgesagt wurden sind ausgeblieben. Sicher mit 1 1/2 Jahren ist der Hund noch nicht wirklich erwachsen, aber ich bin zuversichtlich. Wir haben so unsere "Baustellen", doch ich sehe in letzter Zeit gute Fortschritte (vor allem beim Jagdtrieb und auch bei der Leinenpöbelei).
Natürlich weiß ich nicht, inwieweit die nicht idealen Startbedingungen meinen Hund beeinflusst haben. Ich frage mich durchaus , ob ihre Unsicherheit in bestimmten Situationen und bestimmte Verhaltensweisen Artgenossen gegenüber mit ihrer Herkunft zu tun haben (oder ob ich da selbst das Problem bin). Nur wird mir diese Frage niemand beantworten können. Denn auch ideal sozialisierte Welpen können irgendwann mal Probleme machen und manches hängt sicher vom Individuum ab. Aber ja, ich denke schon mal darüber nach und werde die Fehler der Vergangenheit hoffentlich nicht wiederholen...Ich finde es schwierig zu entscheiden, was nun der richtige Weg bei der Hundeanschaffung ist. Wer den Welpen mit bestmöglichen Startvoraussetzungen sucht, der muß zum seriösen Züchter gehen. Denn weder bei den meisten "Unfallwurf-Besitzern", noch beim Tierschutz werde ich die idealen Bedingungen finden.
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Zitat
ich find's nicht lustig
ich auch nicht; man schlägt nicht die Hand die einen füttert.

Grüße

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