Läufige Hündin...

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    Hallo, ich weiß, bei diesem Thema scheiden sich die Geister und einigen Hundebesitzern sträuben sich die Nackenhaare. Trotzdem - ran an den Feind!
    Ich möchte auch nur Meinungen hören, ob ich von anderen Hundebesitzern, speziell von denen mit intakten Rüden zuviel erwarte.
    Folgendes: in der Nähe gibt es 2(ZWEI) eingezäunte Hundeausläufe, die etwas 800m voneinander entfernt sind. Ich gehe nun also mit meiner läufigen Hündin in den einen Auslauf, der zu der Zeit l e e r ist und hänge ein Schild an den Eingang, auf dem ich um Verständnis bitte und mitteile, wann ich den Auslauf wieder verlasse. Trotzdem kommen Rüdenbesitzer rein und erwarten von mir, dass ich das Feld räume, obwohl keinen Kilometer weiter ein zweiter schöner Auslauf ist.
    Andersrum gehe ich doch auch nicht mit meiner läufigen Hündin rein, wenn ich ein Auto stehen sehe, weil, es könnte ja ein Rüde sein.
    Warum muss ich mich mit meiner Hündin aus dem Staub machen? Warum kann ein Rüdenbesitzer nicht das Schild akzeptieren und ausnahmsweise in den anderen Auslauf gehen???? Erwarte ich zu viel gegenseitiges Verständnis???????
    Es hat sich nämlich gezeigt, dass die meisten Rüden trotz Geruchs einer läufigen Hündin nicht wuschiger sind und trotzdem gehorchen. Ich hab es mehrfach mit meiner Freundin erlebt. Das kann also kein Argument sein.
    Mal sehen, ob ich jetzt verbal an die Ohren bekomme :wink: oder auch teilweise ein wenig Verständnis :flehan:

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  • Du kriegst auf jeden Fall schon mal mein Verständnis dafür, dass die Läufigkeit eine tendenziell nervige Zeit ist, in der man so einiges versucht, um seinem Mädchen ein bisschen Freiheiten zu erlauben.


    Bezüglich des Arguments, dass der Geruch einer läufigen Hündin Rüden nicht wuschiger machen würden, als sie es sonst sind, kann ich Dir aber nicht wirklich zustimmen. Vielleicht gehen die Erfahrungen da auseinander. Ich kenne es eher so, dass die Rüden auch Stunden, nachdem die Hündin auf einem Gelände waren, extrem jibbelig werden. Und die Tendenz, dass es zu Raufereien zwischen den Machos kommt, ist auch stärker.


    Daher waren bei uns auf dem Hundeplatz Hündinnen während und die Tage nach der Läufigkeit auch absolut tabu.


    Und, wenn ich mich richtig erinnere (mannmannmann, das Alter...): Zumindest in Hamburg darf eine läufige Hündin nicht auf die (extrem wenigen) Hundefreilaufflächen.


    Lieben Gruß,
    caramamba

  • Ja, Caramba, generell gebe ich dir natürlich Recht. Aber hier im Hundewald haben wir bisher wirklich keine Probleme mit den Rüden, wenn läufige Hündinnen VOR(!) den Stehtagen drin waren. Keine Raufereien, keine plötzlichen:ichwillgerademalnichtgehorchenweileshiersogutriechtanfälle. Kann aber auch sein, dass die Trappenkamper Dorfrüden da ein bisschen tumber sind :freude:
    Ich will ja auch bloß nicht immer als Aussetzige behandelt werden von Rüdenbesitzern, die meinen, Ihnen gehört die Welt. Gott sei Dank sind ja auch nicht alle Rüdenbesitzer so. Es gibt auch n paar Tolerante(such, vielleicht finde ich ja mal einen...)

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  • Hallo


    Ich habe das Problem auch mit meiner Huendin. Es gibt hier allerdings keinen eingezäunten Platz sondern nur eine grosse Wiese. Ich gehe meistens so das ich niemandem begegne und wenn mache ich rechtzeitig drauf aufmerksam, daß meine läufig ist und die meisten Rüdenbesitzer leine ihre dann für 4-5 Meter an und da gab es noch nie ein Problem. Ok es gibt einen Rüden der hört sowieso nicht und der kam mir auch schon hinterher und ich musste mich dann als Tierquälerin bezeichnen lassen. Seitdem gehe ich eher in den Wald wo kaum jemand unterwegs ist und habe Shila in der Zeit an der Laufleine.
    Ok das ist jetzt etwas durcheinander, aber was ich sagen wollte ist, ich kenne eigentlich nur verständnisvolle Rüdenbesitzer und ich vermeide in der Zeit der Läufigkeit die Hundewiese, weil es halt auch andere (unfreundliche) Rüdenbesitzer gibt. :)
    Wenn das nicht geht, ihr also keine Ausweichmöglichkeit habt, könntest du wirklich etwas Rücksicht erwarten :wink:
    Mitfühlende Grüße Yvonne

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Um es gleich vorweg zu sagen: Habe Rüden und Hündin, letztere aber im "vorläufigen" Alter.
    Es gibt definitiv auf tumbe Hündinnen-Besitzer: Ich kam auf die Hundewiese mit Sayed und habe noch nett aus der Entfernung gerufen: 'Hündin oder Rüden? Ich habe einen Rüden bei mir!' Antwort: 'Hündin!' Ich habe Sayed losgemacht, er ist sofort auf das Weibchen losgepest und sie zeigte sich durchaus willig. Zum Glück stand dessen Besitzer in der Nähe, um mich anzufurzen: 'Machen Sie den Hund an die Leine! Meine ist läufig!'
    - Merkt der's noch??? Habe mich jedenfalls entschieden, daß ich bei beiden meinen Hundis immer ganz brav und tolerant sein will...

  • Hallo,


    also ich bin Rüdenbesitzer und versuche in Bezug auf läufige Hündinnen tolerant zu sein, denn sie brauchen ja schließlich auch Auslauf. Trotzdem bin auch ich der Meinung, eine läufige Hündin gehört nicht auf die Hundewiese, denn die Rüdenraufereien steigen enorm. Die Rüden nehmen den Geruch auf und schwub meinen sie hier muss verteidigt werden. Das ist schon ein großes Problem.


    Jedoch finde ich auch wiederum, dass eine läufige Hündin auch das Recht auf Freilauf haben sollte, was natürlich, wenn man nur eingezäunte Freilaufflächen wie bei Euch hat, sehr schwer ist. Da hilft dann wirklich nur eine lange Leine und ab in den Wald.


    Bei uns ist das in der Regel kein Problem, da bei uns in den Waldgebieten kein direkter Leinenzwang herrscht, wir eine riesige Wiese als Freilauffläche haben (direkt angeschlossen an einen Wald). Da kann man gerade als Hündinnenbesitzer in der Zeit der Läufigkeit den Rüden ausweichen.


    In meiner bisher 18 jährigen Zeit als Rüdenbesitzer, sind mir jedoch mehr egoistische Hündinnenbesitzer aufgefallen als Rüdenbesitzer.


    Gerade Vorgestern hatte ich wieder einen Fall, da ist mir fast der Kragen geplatzt. Wenn ich abends mit Paul und der Truppe, mit der wir immer regelmäßig unsere Spaziergänge machen, gehe, haben wir zurzeit keine Möglichkeit dies bei Tageslicht zu tun.


    Wir waren also im Wald unterwegs und uns kamen zwei Frauen entgegen. Eine davon schrie die ganze Zeit nach ihrem Hund. Estell, Estell, komm her - Estell nun komm jetzt sofort hier her - Estell nun komm aber jetzt und immer so weiter und weiter... Wir haben uns schon belustigt, was mit der wohl los ist. Dann kreuzen sich unsere Wege, wir gehen daran vorbei und Estell ist immer noch nicht zu ihr gekommen aber Paul. Paul fand Estell echt klasse und schnüffelte ganz aufgeregt an ihr rum. Normal bei gerade einsetzender Läufigkeit interessiert sich Paul nicht großartig für die Hündin. Er schnüffelt mal kommt dann aber auch zügig hinter mir her. Problematisch wird es nur, wenn die Hündin mitten in ihrer Läufigkeit ist und das schien hier der Fall zu sein. Ich bin noch ein Stück weitergegangen und habe mich dann umgedreht um zu sehen wo Paul bleibt. Als ich dann sah, dass Paul total interessiert bei der Hündin war, war mir klar, das scheint aber eine läufige Hündin zu sein und fragte von weitem: Haben Sie eine läufige Hündin dabei? Ihr glaubt nicht was da für eine Antwort kam. Ganz beiläufig, ja haben wir Punkt. Ich dacht ich spinn. Mir schossen tausende von Fragen durch den Kopf wie: Wie kann man nur so blöd sein, warum hat sie mir das nicht schon vorher gesagt, wo wäre das Problem gewesen, von weitem schon zu sagen, ich hab eine läufige Hündin dabei? Ich schüttelte nur den Kopf und machte mich auf den Weg um Paul zu holen, ich kenn ja meinen Kerl und wusste Rufen kann ich mir sparen also holen. Auf dem Weg zu Paul fauchte mich die Hündinnenbesitzerin an, dass wird aber auch Zeit, holen sie endlich ihren Köter hier weg. Ich dachte nur, welch grausame Welt, mit was für begrenzt denkenden Menschen muss man sich hier Plagen. Als ich dann da war, brachte ich Paul sofort ins Sitz (ist ja der beste Befehl auf den er hört). Hat auch sofort geklappt. Paul war zwar extrem am Sabbern und hibbelig aber das Sitz funktioniert. Ich ihn dann Angeleint und hab noch den Spruch los gelassen: Wenn man Sprechen kann, ist man klar im Vorteil. Oh, oh, da hab ich aber was ausgelöst. Eine wahre Schimpflitanei kam auf mich zu. Ich hab dann gar nichts mehr gesagt und bin stillschweigend zurück zu meiner Truppe gegangen. War mir einfach zu blöd.


    Das Erlebnis ist aber nicht das Erste gewesen. Ähnliche Erlebnisse hatte ich im Laufe der Jahre ganz viele und in den meisten Fällen musste ich mir Beschimpfungen anhören.


    In den seltensten Fällen hört man schon von weitem: Ich habe eine läufige Hündin dabei, haben sie einen Rüden? Wenn so was kommt und ich dann Paul nicht schnell genug bekommen, dann entschuldige ich mich noch bei dem Hündinnenbesitzer und hole Paul sofort. Oh was wäre es schön, wenn das immer so laufen könnte aber nein, heute ist meint jeder, er hat das Recht für sich gepachtet und alle anderen müssen auf ihn Rücksicht nehmen.


    Ich glaube wirklich zufrieden stellend wird man die Frage nie richtige beantworten können, man kann nur versuchen mehr Rücksicht auf die Anderen zu nehmen und nicht nur für sich das Recht allein haben zu wollen.


    LG
    agil

  • Hallo,
    der Thread ist zwar schon eine Weile am stagnieren gewesen,aber ich möchte mich als Hündin-Besitzerin aus aktuellem Anlass dazu äußern.
    Mein Standardsatz der letzten Tage lautet:"HALLOOOOO,ich hab hier ne läufige Hündin- wenns ein Rüde ist kannste ihn mal bitte kurz an die Leine nehmen?".Das war vor den Stehtagen...jetzt wirds langsam richtig HOT und meine Gassi Zeiten liegen jetzt bei 7 uhr morgens und früher um den Herren der Hundewelt nicht zu Nahe zu kommen...Zudem bin ich mit dem Fahrrad unterwegs-um notfalls ausweichen zu können(was an der Elbe ganz gut funktioniert), trotzdem bin ich schon zwei mal böse angeblafft worden wegen meiner Bitte...im Wald ist es erst so richtig stressig,da schlecht überschaubar.
    Schon doof irgendwie...ich habe das Glück ein Auto zur Verfügung zu haben und werde den Stadtwald die nächsten Tage einfach meiden...

    Liebe Grüße,


    Franzi mit Nikita (Rotti-Berner Sennen Mix Hündin mit einem Schuss Collie und Schäferhund)

  • Aus aktuellem Anlass melde ich mich auch erst heute...
    Nachdem sich schon alle Rüdenbesitzer über die "Hundeexpertin" in unserm Dorf aufgeregt haben, die mit ihrer läufigen Hündin genau dort Gassi war, wo alle Hündinnen- und Rüdenbesitzer sich zum Auslauf treffen, packe ich seit 3 Tagen unsere Luna ins Auto und es geht morgens um 5 (da ists wenigstens schön kühl :lol: ) und abends spät irgendwohin, wo wir hoffentlich keinem begegnen... - oder erst Tage später wieder :flehan:
    Jedenfalls sind die Tage der Läufigkeit im Kalender rückwärts angeschrieben ("nur " noch 18...)
    Grüsse
    Mausebär

  • Hallo zusammen,
    ich melde mich aus aktuellem Anlaß. Ich bin nicht der meinung, daß läufige Hündinnen eingesperrt werden sollen. Aber auch auf Rüde muß man rücksicht nehmen. ich ärgere mich gerade über solche Leute. ich bin in einem Pferdestall wo mein Rüde schon immer frei herumläuft und nun kommt eine neue einstellerin und bringt ihre läufige Hündin mit in den stall so das ich meine Rüden den sonst so üblichen Freilauf nehmen soll. Es ist nun mal bekannt das die Rüden einen viel stärkeren Trieb haben als die Hündinnen und dann sollte man eigentlich auch so viel verstand haben und eben an sollchen Orten auch HUndeplatz usw. die Hündin zuhause lassen und an öffentlichen wegen spazieren gehen. Aber das macht ja mehr arbeit, :kopfwand: weil man seinen üblichen tagesablauf umgestallten muß :kopfwand:

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