ANZEIGE

Landhund versus Stadthund

  • Soooo, ich muss hier mal etwas Dampf anlassen!:aerger:


    Es gibt ja viele Menschen, die behaupten, dass Hunde nicht in die Stadt gehören. Sondern ein Haus brauchen, mit großem Garten, Wiesen und Feldern, etc.


    Der Ansicht bin ich nicht!!! Ich wohne in der Stadt - o.k. wenn man Heidelberg als solche bezeichnen kann - in einer Wohnung und habe keinen Garten! Auch plane ich nach Hamburg umzuziehen- noch mehr Stadt, wahrscheinlich auch kein Garten und nur eine Wohnung! Und ich habe überhaupt kein schlechtes Gewissen, wenn ich sehe, was manche "Landhunde" für eine langweiliges Dasein fristen!


    Jade habe ich seit knapp zwei Monaten. Vor kurzem war sie das erste mal bei meinen Eltern zu Besuch. Die wohnen in der Nähe von Frankfurt in einem "Kaff". Wiesen und Felder drumrum, Bauernhöfe, Landwirtschaft. So weit so gut - mein könnte meinen, ein Hundeparadies.


    Jade war aber noch nie sooooo gelangweilt! Klar war da jetzt plötzlich viel mehr Platz zum Rennen, keine großen Straßen in der Nähe, etc. Aber das, was ihr am liebsten ist, fehlte: ANDERE HUNDE!!! :knuddel:


    Da waren niergendwo andere Hunde!!! Wir konnten stundenlang wandern und sind keinen anderen Hunden begegnet. Und wenn, dann NUR an der Leine und so, dass die Besitzer schon in mind. 100m Entfernung einen anderen Weg eingeschlagen sind, nur damit die Hunde sich nicht treffen.


    ICH WAR ECHT SAUER!!! Vermutlich sind die Hunde "alle" so schlecht sozialisiert, weil sie den ganzen Tag entweder im Zwinger rumliegen oder im Garten, in dem sie schon jeden Grashalm persönlich kennen. Dann besteht auch wohl kaum der Bedarf so einen Hund anständig zu erziehen, weil er ja eh nicht gehorchten muss, wo begegnet man denn schon mal einer Ampel oder sowas? Und hören tun sie wohl auch nicht - warum auch, der Garten ist groß genug und draußen geht man eben an der Leine.


    SORRY, ich pauschalisiere natürlich sehr. Aber ich glaube, dass es einem Hund in der Stadt deutlich besser gehen kann als auf dem Land. Hier ist doch das Angebot und die Abwechselung viel größer! Und die Hundehalter scheinen alle viel lockerer zu sein. Auch scheinen sie viel eher bemüht, auf die wahren Bedürfnisse ihres Tieres einzugehen.


    Schreibt doch mal, wie ihr das seht und auch, wie ihr so wohnt...

  • Wir wohnen in nem Kaff, die überwiegende Mehrzahl der Hunde fristen ihr Dasein im Hof....der Berner von zwei Strassen weiter hab ich letzte Woche das erste mal ausserhalb seines Grundstücks gesehen...und ich wohn hier schon ne Weile.
    Ist aber auch nicht besser als in ner Stadt in ner kleinen Wohnung sitzen :wink: und nie raus zu können.
    Monster haben bis jetzt sowohl recht städtisch (Köln), als auch so "halbstädtisch" als auch wie jetzt recht ländlich gewohnt. Happy waren die überall...weil die in unser Leben integriert sind, immer was zu tun haben und Co.
    An der Stadt war aber tatsächlich schön, dass es da nette Auslaufgebiete gibt, wo man sich mit netten Hundebesitzern austauschen kann und Hundis toben lassen kann, da geb ich Dir völlig recht.

  • Hi Jade!


    Wir wohnen auch in einer Wohnung in einer kleinen Stadt! Meinem Hund geht's super! Wir haben mit dem Auto von der Mitte der Stadt bis Wald & Wiese ca. 5 min Fahrtzeit... Zu Fuß brauchen wir 15min und zum Park und zu gewissen Plätzen wo man immer Hunde trifft 5min!


    Allerdings muss ich sagen, dass mir ein Haus mit Garten für meinen Hund schon lieber wäre! Aber geht halt noch nicht...! Wenn es allerdings finanziell machbar ist, wird auch mein Hund einen Garten bekommen, weil es einfach toll ist für den Hund - und auch für mich!


    Ansonsten kann man sich streiten, ob Hund in eine Wohnung gehört oder nicht... Ich empfinde es nicht als Tierquälerei oder große Einschränkung für den Hund, weil ich mit meinem Hund in einer Wohnung lebe, weil Ronja täglich sehr viel raus kommt und ihre Beschäftigung hat. Daheim liegt sie dann nur rum oder trottet mal auf einen anderen Platz... Das wäre in einem Haus nicht anders. Aber da hätte sie eben noch einen Garten... Ich fänd es schon schön!


    LG murmel

  • nun, das muss man glaub ich etwas differenzieren!
    es kann einem stadthund genauso gut gehen, wie einem landhund!
    die frage ist nur, wieviel aufmerksamkeit widme ich meinem hund!
    zb ist die schwester von unserem rico, der typische stadthund, kommt kaum raus, ist auch schon richtig dick geworden und kann sich so gut wie gar nicht austoben!
    rico hingegen hat es meiner ansicht nach gut, und das obwohl wir auch in einer stadtwohnung wohnen!
    um 5:30 in der früh bekommt er einen 30-60 minütigen spaziergang, dann gehts wieder heim, spielen mit polly, danach geht er mit seinem frauerl mit in die arbeit, kommt dort in den garten, wieder spielen mit polly oder faulenzen, zu mittag spielen mit fauerl und polly, danach wieder ruhe, zwischen 4 und 5 am nachmittag spielen mit frauerl, herrl und polly!
    abends dann fressi fressi, noch ein spaziergang, rasten und kurz vor der nachtruhe schnell noch raus pieseln!
    dies mal zum unterschied zwischen stadhunden!


    dann gibts die hunde meiner mutter, die es ebenfalls gut haben, auf dem land und den mittlerweile schon verstorbenen hund ihrer nachbarn!
    dieser hund war den ganzen tag allein, kam wenns hoch hergeht zweimal am tag raus und sonst beschäftigte sich niemand mit ihm!
    wieder ein gravierender unterschied zwischen zwei landhunden!


    daher jeder hund kann es gut oder auch schlecht haben!
    auf die haltung kommt es an!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Mal so ein Beispiel:
    Wir wohnen in einem Haus mit einem Hof. Die Hunde sind selbst bei schönsten Wetter nie allein im Hof, obwohl die Tür häufig offen steht.
    Die ziehen es lieber vor, in einem Raum mit mir zu sein, selbst, wenn ich völligst langweilige Sachen mache wie interneten :D.
    Kleine Strassenratte ist die Einzige, die sich mal sonnen geht geht...aber nach ein paar Minuten isse dann wieder da und guckt, wo der Rest vom Rudel ist.

  • Nun ja, wie gesagt... ich will damit nicht sagen, dass ALLE Landhunde, usw. Aber vielleicht viele - klar gibt es sicher auch in den Städten mehr als genug Hunde, die den ganzen Tag in der Wohnung rumliegen... anderes Thema!


    Ich war nur entsetzt ob MEINER Erlebnisse! Ich dachte ich spinne! JEDER Hundebesitzer dem wir begegnet sind hat entweder sofort einen anderen Weg eingeschlagen oder den Hund ganz nah an der Leine rangezogen und meine Jade skeptisch beäugt. Ich wusste gar nicht, wie ich mich verhalten soll!


    Es war nur so traurig, weil Jade die anderen Hunde immer schon von Weitem gesehen hat und sich freute und die anderen Hunde dann immer schnell von ihren Besitzern weggeschleift wurden...


    Meine Frage ist eigentlich die, ob es irgendwelche Land- Stadtverhaltensregeln gibt!!!!???? Ich war nur so perplex. Vielleicht bin ich auch in einer total hundeunfreundlichen Gegend gelandet. Ich bin dort wo meine Eltern wohnen nicht aufgewachsen. Es war nur eine sehr auffällig andere Stimmung!

  • Wir leben auch in einem ca. 300 Seelendorf mit viel Feld, Wald und Wiesen drumherum auf einem großen Grundstück usw.


    Ich denke auch da sollten man schon Unterschiede machen. Es kommt doch letztendlich auf den Halter an, ob die Pelznase glücklich ist oder nicht. Auch in Städten gibt es genug Möglichkeiten wo Hunde rennen, toben und auf andere Hunde treffen können.


    Die Erfahrungen die ich hier auf dem Land gemacht hab, sind auch unterschiedlich. Viele Hunde die hier leben, werden von Bauern auf den Höfen gehalten. Einige davon sind Kettenhunde oder reinweg nur Hofhunde. (Ich bin hier schon regelrecht verschrien als Tierschützer) Denn in mehreren Gesprächen wurde mir klar, dass viele diese Hunde als Wachhunde aber nicht als Familienhunde angesehen werden (Hund darf nichts ins Haus, Hund muss in Dunkler Scheune schlafen, kennt keine Spaziergänge, liegt nur an der Kette, hat nie andere Hunde kennengelernt usw.). Es wird weder mit den Hunde gespielt, spazieren gegangen noch sonst was. Diese Hunde fristen tatsächlich ein ödes langweiliges und sehr frustiertes Hundeleben auf den Höfen hier.


    Dann gibt es wiederum Leute, die meine Einstellung teilen, dass ein Hund zur Familie gehört und das man auch als Hundehalter dazu Sorge zutragen hat, das der Hund glücklich ist. Darunter gibt es einige Schäfer, auch einige Bauern, aber leider sind das nicht gerade viele.


    Allerdings hab ich auch die Erfahrung gemacht, dass sich Stadtmenschen Hunde anschaffen, die ebenso unglücklich sind. (Spaziergang einmal um den Block, nirgendswo richtige Wiesen zum Toben und um himmelwillen bloß keine Hundebegegnungen ect.)


    Daher bin ich der Meinung, dass es völlig latte ist, wo man einen Hund hält ob Stadt oder Land, mit Grundstück oder ohne Garten... solange Herrchen bzw. Frauchen sich im Klaren über die jeweiligen Ansprüche einer Pelznase ist und dafür sorgt, dass diese Bedürfnisse auch befriedigt werden, der Hund damit ein glückliches und ausgeglichenes Leben hat, ist es dem Hund völlig schnuppe ob er in der Stadt in einer Wohnung lebt, oder auf dem Land mit Garten oder großem Grundstück.


    Meine 5 Cent zu dem Thema. :wink:


    Liebe Grüße
    Pandora mit Cheyenne & Nita

    "Das geschriebene Wort, ist meine Leidenschaft mit der Fantasie der Leser ein Kopfkino zu drehen."


    In Gedanken & im Herzen immer dabei
    Dakota +2004 Nita +2006 Cheyenne +2008


    FOTOGALERIE DER USERHUNDE...: Seite 13

  • Hm... Meine Bekannte hat schon ähnlich Erlebnisse "auf dem Land" gemacht. Sie ist einem Mann mit einem Alaskan Malamut begegnet, der seinen Hund ins Gebüsch gezogen hat... :lol: Nachdem meine Bekannte ihm zugerufen hat, ob er ein Problem hätte, sie hat keins, er könne ruhig wieder raus kommen, hat er gesagt, dass er immer so Probleme hat und alle Angst vor ihm und dem Hund haben, weil er nun mal recht groß ist...


    Die beiden Hunde haben gespielt und getobt und der Mann war heilfroh drum!


    LG murmel

  • Zitat von "jade04"

    JEDER Hundebesitzer dem wir begegnet sind hat entweder sofort einen anderen Weg eingeschlagen oder den Hund ganz nah an der Leine rangezogen und meine Jade skeptisch beäugt. Ich wusste gar nicht, wie ich mich verhalten soll!


    !


    Das mache ich hier auch. Es gibt wenige Hunde hier im Ort, bei denen ich Hundekontakt will...um die Mehrheit mache ich einfach Bögen drum.
    Für Hundekontakte fahre ich gezielt woanders hin...das liegt einfach an den Leuten, die hier mit ihren Hunden rumlaufen :wink: .
    Im Zweifelsfall ist es mir aber lieber, jemand dreht ab und entscheidet sich für einen anderen Weg, weil die Begegnung stressig werden könnte...da gewinnt ja niemand was.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


ANZEIGE