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Knurren und Schnappen

  • :wink:


    Wie kann ich meinem Welpen - 14 Wochen alt - abgewöhnen, dass er knurrt, wenn er was im Maul hat, das er wieder rausgeben soll? Normalerweise lass ich ihn in Ruhe fressen, halt nur manchmal meine Hand in den Napf rein oder geb ihm noch Futter aus der Hand. Das ist auch kein Problem, er knurrt nicht dabei.


    Wenn er allerdings etwas gefunden hat, auf dem er rumnagen kann, gibt er es nicht "aus". Sonst ist mir das ja egal, nur letztens hatte er von den Kindern ein kleines Spielzeugteil erwischt, das ich ihm wieder nehmen wollte. Als ich ihn dabei anfasste, hat er mördermäßig geknurrt und nach mir geschnappt.


    Irgendwie muss ich ihm doch den Unterschied beibringen, was ok ist, im Maul zu haben, und was nicht. Oder zumindest sollte er auf "Aus" reagieren :?:

  • Sonst kann das ganz böse enden! Ist es ein Weibchen oder ein Rüde?


    Kleiner Tipp beim Rausnehmen der Spielsachen!
    Drücke vorsichtig von der Seite sein Wange zwischen die Zähne, somit verhinderst du, dass er dich beißt! Sollte er es versuchen, schnappt er sich ins eigene Fleisch! :licht:


    Sonst sag ich mal, dass er bei diesem Alter es sicher noch kapieren wird und du ihm spielerisch beibringen solltest was "Spiel" ist und was "Ernst" ist!


    Hab bei unserem Großen es oft gemacht, dass wir um einen Stock oder Knochen gerauft haben (er hat richtig arg geknurrt usw.) und plötzlich habe ich umgeschalten und ihm durch die Stimmer merken lassen, dass es vorbei ist und er aufgeben MUSS!
    Er hat es nicht gleich kappiert aber mit der Zeit lernt der Hund was Sache ist ...


    Versuchs mal! Braucht viel Geduld!!! :sport:

  • Danke für die schnelle Antwort.


    Ist ein Rüde :rolleyes: :D .


    Bei seinem Beiß-Tau oder seinem Plüschtierchen machen wir das auch, dass wir AUS sagen und wenn er es auslässt, ein Leckerli geben. Das klappt auch, drum verstehe ich auch nicht, warum er hier so agressiv reagiert :nixweiss:


    Und das mit den Backen reindrücken werd ich versuchen....


    ... sofern er mich nicht vorher schon kneift, wie's heute der Fall war. Da durfte ich mit der Hand nicht mal in die Nähe seines Maules.

  • hast du es in so einem fall schon mal mit tauschen versucht?


    biete ihm etwas ganz tolles als tauschobjekt für das was er grade hat an. wenn er dann diesen tolle teil möchte muss er automatisch dass was er im maul hat hergeben. toll loben dafür (und im moment des ausspuckens das kommando für hergeben) und das tolle leckerli dann auch geben :)


    steigert euch nicht in dieses wegnehmen, ihr seht wozu dies führt (schnappen). ein junghund muss erst einmal lernen, dass sich jeder tausch für ihn lohnt. als erwachsener wird er euch dann alles zeigen und auch abnehmen lassen.


    übt lieber mit ihm dass ihr sachen tabuisieren könnt, also legt etwas leckeres vor euch auf den boden und er darf dieses nicht nehmen. das entspricht mehr dem hündischen verhalten als etwas wegzunehmen, dass macht ein erwachsener hund bei einem halbwüchsigen nicht. etwas nicht nehmen dürfen wird bereits den welpen von der mutter gezeigt.


    und es darf dir nicht egal sein dass er manche sachen kauen und bearbeiten darf und andere wieder nicht. klare regeln, lass dir immer erst zeigen was er gemopst hat, dann kannst du immer noch entscheiden ob er es wieder bekommt oder ob es halt im tausch gegen ein leckerli eingezogen wird.


    mit 14 wochen ist man voll in der lernphase, dass wird schon.


    conny

    Conny mit Oldie Joey Sheltie 24.12.2004
    der Nervensäge Krümel Sheltie 22.07.2008
    und Youngster Fiete Norwich 02.07.2018

  • Zitat von "jazzy"

    hast du es in so einem fall schon mal mit tauschen versucht?


    Nö, in dem Fall noch nicht. Das machten wir bisher nur, wenn er an Couch oder Tisch nagte. Wir werdens probieren. Danke :)



    Zitat

    und es darf dir nicht egal sein dass er manche sachen kauen und bearbeiten darf und andere wieder nicht. klare regeln, lass dir immer erst zeigen was er gemopst hat, dann kannst du immer noch entscheiden ob er es wieder bekommt oder ob es halt im tausch gegen ein leckerli eingezogen wird.


    So seh ich's auch und so wünsch ich mir das. :ja:


    Wir werden weiter dran arbeiten und üben :sport:


    *wehleidig auf die verwundete Hand blick* :lol:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich kann Jazzy nur unterstützen: immer Tauschgeschäft machen. SO lernt der Hund, dass er nicht ohne Gegenleistung "seine" Beute abgeben muss. Kein charaktervoller Hund findet das nämlich in Ordnung. In einer Gruppe weicht sogar oft der Ranghöchste, wenn ein "Untergeordnete" entschlossen mitteilt, dass er behalten will, was er im Maul hält.


    Mit Gegengeschäft löst sich das sehr schnell. Dieser Vorgang braucht man ja auch meistens für das Anlernen des Apportierens im Hundesport...

  • Noch was: so lernt dein Hund auf "Aus" richtig zu reagieren. Später,wenn das sich gut eingespielt hat, wird der Hund die "Beute" rauslassen, auch wenn er ausnahmsweise keinen Leckerbissen bekommt.
    Es darf nicht zu einem Kampf kommen, aber ein echtes Tauschgeschäft sein: du bringst mir das, ich gebe dir dies!

  • Ich denke, das mit dem tauschen is ne gute sache, nur wenn dein hund dich anknurrt und nach dir schnappt, solltest du das SOFORT unterbinden und auf keinem fall die hand wegziehen, sonst lernt er ganz schnell das er ja gewinnt wenn er zubeisst.
    Um das abgeben noch besser zu trainieren solltest du ihn, wenn er n spielzeug oder so hat, ranrufen (sofern du das kontrollieren kannst, also er beispielsweise an der leine ist), das spielzeug allerdings nicht beachten, also auf keinen fall anfassen und ihn dann wieder laufen lassen. So merkt er das du nicht immer an seine "beute" möchtest, sobald du ihn rufst. Irgendwann nimmst du es ihm natürlich per tausch ab.
    So festigst du deutlich die beziehung. Doch lass dich nicht anknurren! Sowas würde in einem rudel auf keinem fall akzeptiert werden. Wenn du ihn dann noch versuchst mit nem leckerlie zu bestechen hat er ja ne doppelte belohnung, er hat es geschafft sich dich vom leib zu halten und hat noch was leckeres bekommen. Lass die auch nicht beim spiel mit ihm in hände oder kleidungsstücke beissen, sowas muss immer tabu sein.


    LG Anika

    Tibet Terrier Ole *16.03.2007
    DSH Lexa *08.07.1999
    und meine unvergessene
    Tibet Terrier Hündin Feo *27.01.1996- 23.06.2007

  • Dank euch für die Ratschläge. Ich werd probieren, probieren und probieren :D .


    Was allerdings schwierig werden könnte, ist das "Hand nicht wegziehen". Die kleinen Beißerchen sind so dermaßen spitzig, dass ich schon ziemlich geschundene Hände hab und auch schon Blut geflossen ist :rolleyes:. Mir fällt es beim im Genick packen, wenn er sich dann umdreht und zuschnappt, schon schwer, nicht zurückzuziehen :nixweiss: .


    Ich denke, dass er bzw. wir so Probleme damit haben, weil er das nicht lernen konnte bei seiner Mutter und den Geschwistern. Er wurde von seiner Mutter mit sechs Wochen verstoßen:( . Es fehlt ihm sicher sehr viel an Grunderziehung :(




    Ach nochwas: Wie kann ich ihm denn beim Tauschgeschäft ihm meinen Gegenstand schmackhaft machen, wenn er auf seine Beute beharrt und ihn nix anderes drumherum interessiert? :help:

  • Das is das was ich meinte. Tauschen is schön und gut, aber irgendwann tauscht der hund mal nicht. ich denke du musst ihm das mäulchen dann aufsperren. Is allerdings problematisch wenn er nach dir schnappt. Wenn er knurrt und schnappt ,musst du ihn maßregeln, wie auch immer du es machst, es muss erfolg haben. es gibt leute die sind für das im nacken schütteln (schütteln heißt nicht das du ihn durch die gegend wirbeln sollst, sondern kurz und kräftig in den nacken greifen), andere bevorzugen den schnauzengriff. meiner meinung nach muss jeder seinen eigenen weg finden, wie er seinen hund am besten handhaben kann, aber er muss merken, dass das was er tut falsch ist. Da musst du ihm jetzt seine Mutter ersetzen. gut wäre auch wenn er viel kontakt zu anderen hunden, auch erwachsenen, gut sozialisierten, hat. die maßregeln ihn auf hündische weise wenn er zu frech oder was auch immer wird.
    Aber du musst immer konsequent bleiben, also wenn du ihm irgendwas abnehmen willst, musst du es bis zum ende durchziehen!
    ich weiß das mit dem nicht wegziehen ist nicht leicht, aber ich kenne hunde die beißen irgendwann nur noch um sich, weil sie gemerkt haben das sie ihren willen bekommen. du sollst ihn ja auch im nächsten moment schon maßregeln. Wünsch dir viel erfolg mit dem kleinen!


    LG Anika

    Tibet Terrier Ole *16.03.2007
    DSH Lexa *08.07.1999
    und meine unvergessene
    Tibet Terrier Hündin Feo *27.01.1996- 23.06.2007

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens kostenlose Futterproben!


    Liebe Grüße Paul hugging-dog-face


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