Beschützt euer Hund euch?

  • Also mein Labbimix würde ziemlich sicher abgehen wie eine Rakete, wenn mir jemand zu nahe käme.

    Aber da sie allgemein Angstaggressiv gegen alles mögliche ist, bewerte ich das eigentlich nicht so toll. Aber jetzt im Winter, wenn wir wegen meinen Arbeitszeiten oft auch die langen Gassirunden im Dunkeln machen müssen, gibt mir das schon Sicherheit. Aber das muss die Maus nicht merken, hihi, denn ich soll ja ihr Rettungsanker sein.

    Aber ich muss gestehen, dass ich's ausnahmsweise sehr angenehm fand, als uns vor knapp 3 wochen früh um 5 im Wald eine Stunde lang allein im Wald die ganze Zeit ein Typ auffällig hinterher gelaufen ist. Als Happy ihn bemerkte, fing sie ganz wild an zu knurren und zu bellen und da ist er endlich aus dem Sichtfeld verschwunden. Diese Strecke habe ich dann erstmal nur noch in Begleitung anderer Hundehalter im Dunkeln zurück gelegt.

    LG Lily und Happy

  • Mein Hund hat mich nicht zu beschuetzen. Ich bin dafuer zustaendig ihn zu beschuetzen und das habe ich ihm auch gleich beigebracht.
    Kurse damit der Hund dazwischen geht? Wie krank ist das denn bitte? :???: Jeder vernuenftige Hundehalter sieht zu dass sein Hund nicht unangenehm auffaellt und dann wird sowas angeboten?
    Genau solche Sachen tragen dazu bei dass depperte Leute Rasselisten erstellen, das sollte man nicht noch foerdern :hust: .
    Uebrigens gab es mal eine Studie in der bewiesen wurde, dass, ich glaube 90% der Hunde mehr Schiss als Vaterlandsliebe haben, die meisten von euch vertun sich somit gewaltig wenn sie denken, dass wenn es ernst wird, ihr beschuetzt werdet. :D

  • Milow kommt bei * Gefahr* sofort, aber nicht um mich zu schützen sondern um sich bei mir zu verstecken. Scottie sieht draußen in komischen Jugendlichen eine Gefahr und würde auch beißen, ich konnte es einmal so gerade noch verhindern.

  • Zitat

    Kurse damit der Hund dazwischen geht? Wie krank ist das denn bitte? :???: Jeder vernuenftige Hundehalter sieht zu dass sein Hund nicht unangenehm auffaellt und dann wird sowas angeboten?


    Bei den Kursen geht es genau darum. Der Hund schmeißt sich körperlich dazwischen und macht großen Buhei, darf unter keinen Umständen beißen. An sich, je nach Wohnort und Lage sicherlich nichts schlechtes. Besser den vorhandenen Schutztrieb (den manche Hunde ja nunmal haben) in sichere Bahnen lenken, als im Falle eines Falles blöd da zu stehen, weil der Hund dann doch mal zugebissen hat.

    Im Grunde sehe ich es allerdings auch so, dass ich der Beschützer meines "Rudels" bin. Komische Sachen dürfen und sollen gemeldet werden, ich kümmere mich drum. Allerdings hätte ich es im Falle eines wirklichen Angriffs lieber, dass mein Hund Präsenz zeigt und sich nicht neben mich setzt und denkt: "Die Olle macht das schon. Ich darf eh nicht."

  • Zitat

    Mein Hund hat mich nicht zu beschuetzen. Ich bin dafuer zustaendig ihn zu beschuetzen und das habe ich ihm auch gleich beigebracht.
    Kurse damit der Hund dazwischen geht? Wie krank ist das denn bitte? :???: Jeder vernuenftige Hundehalter sieht zu dass sein Hund nicht unangenehm auffaellt und dann wird sowas angeboten?
    Genau solche Sachen tragen dazu bei dass depperte Leute Rasselisten erstellen, das sollte man nicht noch foerdern :hust: .


    Du hast noch nie in einer Großstadt gelebt, oder? Schonmal von betrunkenen Jugendlichen / Pennern bedroht worden? Ehrlich, ich fall lieber mal unangenehm auf, als dass ich mich jemand anpackt! Es reicht ja wenn der Hund bellt, wir reden hier nicht von Beissattacken!
    Die Leute die noch am Bahnhof waren als Amy mich beschützt hat haben übrigends nicht mich mit bösen Blicken beäugt, sondern den "Angreifer" und ihm dann auch noch gesagt, er soll abhauen.

  • Zitat

    Du hast noch nie in einer Großstadt gelebt, oder? Schonmal von betrunkenen Jugendlichen / Pennern bedroht worden? Ehrlich, ich fall lieber mal unangenehm auf, als dass ich mich jemand anpackt! Es reicht ja wenn der Hund bellt, wir reden hier nicht von Beissattacken!
    Die Leute die noch am Bahnhof waren als Amy mich beschützt hat haben übrigends nicht mich mit bösen Blicken beäugt, sondern den "Angreifer" und ihm dann auch noch gesagt, er soll abhauen.


    Doch, habe ich. 30 Jahre lang. Sogar ohne Hund. Ich leb jetzt noch. ;)
    Ich nehm doch nicht in Kauf dass mein Hund sich zwischen uns stellt und dann ein Messer oder einen Tritt zwischen den Rippen hat. :verzweifelt:

  • Also wenn jemand so fies drauf ist dass er einen keiffenden Hund mit einem Messer attakiert um an dich ran zu kommen, hilft einem natürlich auch der Hund nichts mehr. Dann würde ich die Füße in die Hand nehmen! Aber in den allermeisten Fällen reicht das doch aus wenn der Hund nach vorne geht, damit man dich in Ruhe lässt.

  • Zitat


    Bei den Kursen geht es genau darum. Der Hund schmeißt sich körperlich dazwischen und macht großen Buhei, darf unter keinen Umständen beißen. An sich, je nach Wohnort und Lage sicherlich nichts schlechtes. Besser den vorhandenen Schutztrieb (den manche Hunde ja nunmal haben) in sichere Bahnen lenken, als im Falle eines Falles blöd da zu stehen, weil der Hund dann doch mal zugebissen hat.

    Im Grunde sehe ich es allerdings auch so, dass ich der Beschützer meines "Rudels" bin. Komische Sachen dürfen und sollen gemeldet werden, ich kümmere mich drum. Allerdings hätte ich es im Falle eines wirklichen Angriffs lieber, dass mein Hund Präsenz zeigt und sich nicht neben mich setzt und denkt: "Die Olle macht das schon. Ich darf eh nicht."

    Das seh ich genauso, das war kein "ich geh ihm an die Gurgel Kurs!"
    Und wenn du hier wohnst wo ich wohn bist du mit sicherheit auch froh wenn dein Hund nicht sofort zupackt sondern auf Kommando dazwischen geht. Es geht nicht darum das er aggressiv wird, er soll abschreckend wirken und das tut es auch wenn dir 28 Kilo entgegenspringen ;)

  • Runa versucht momentan phasenweise gnadenlos nach vorne zu gehen, wenn mich z.B. im Dunkeln ein Mann anspricht.
    Ich denke, sie würde auch beissen.
    Wir arbeiten dran, denn das ist viel zu gefährlich. Da muss ja nur mal die Leine aus der Hand rutschen, der Verschluss vom Halsband aufgehen...

    Ich denke die Gefahr, dass so ein ausgeprägter Schutztrieb beim "Familienhund" ungewollt Schaden anrichtet ist größer, als dass er in einer ernsten Situation wirklich von Nutzen ist!

  • Meiner Hündin sind fremde Männer, vor allem wenn diese älter (Ü60 etwa) sind und/oder eine Mütze tragen (Hüte sind ganz schlimm) nicht geheuer, die werden dann schon mal angewufft.
    Im Sommer war es dann so, dass der Vater meiner Freundin mich beim Grillfest begrüßen und mir die Hand geben wollte. Bibi war im Garten irgendwo schnüffeln, sah dann aber, dass der Papa sich zu mir vorbeugte und die Hand ausstreckte und plötzlich kam eine wild bellende Bibi angeschossen und ist dazwischen gegangen. Sie hat nicht gezwickt oder so, aber so ein Theater gemacht, dass der Papa beschloss, ich bekomm nur noch die Hand, wenn der Hund nicht da ist. Habe sie natürlich sofort zur Ordnung gerufen und weggeschickt. Aber ja, ich denke, meine würde mich auch auf jeden Fall beschützen, wenn etwas wäre.
    Hier in meiner Ecke komme ich aber eher nicht in Situationen, wo ich froh drüber sein müsste... Wenn ich mit Bibi um die Ecke komm, weichen die meisten auf die Straße aus, manche Frauen haben sich schon in irgendwelche Hecken geschmissen vor Angst :???: Ich glaube, die denken, Bibi sei ein Staff oder so *lach*

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