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Habe Hunde Lieblingspersonen???

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    Hallo,


    wie einige von euch wissen, wollen wir uns einen Hund anschaffen.


    Jetzt wollte ich euch fragen, ob denn Hunde generell eine Lieblingsperson haben, oder wenn man die richtig und gut sozialisiert, auch mehrere???


    Ich habe von einigen Hundehaltern erfahren, dass es doch so ist, dass sie ihre Lieblingshunde, bzw. die Hunde ihre Lieblingspersonen haben.


    Woran liegt das???
    Kann man das beeinflussen???
    Gibt es Hundearten bei denen das häufiger so ist? ( Habe gehört, besonders bei kleineren Arten )
    Wie ist das bei euch?



    Freue mich auf eure Antworten


    viele grüße


    Christian

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  • Leila wird von uns allen vom ersten Tag an als absoluter Familienhund behandelt; d.h. auch dass jeder von uns ihr Kommandos geben darf und auch muss. Einzige Grundregel: Keiner funkt dem anderen dazwischen und bitte nicht alle auf einmal. :freude:


    Allerdings gibt es auch eine eindeutige Hierarchie für die Kleene. Man könnte also insofern von 'Lieblingsperson' sprechen, als dass es hier auch den 'Herrn Oberhund' gibt; in diesem Fall ist das mein Lebensgefährte. Anfänglich hat sie sogar, wenn jemand anderes mit ihr etwas übte und er nebendran stand, ihn erstmal angeschaut ob das Kommando auch 'in Ordnung geht' - zum piepen.
    Mittlerweile funktioniert es aber prächtig und gerade heute haben wir 'aportieren' geübt (Käsestückchen-Bestechungs-Methode), mein Lebensgefährte stand quasi daneben und sie interessierte sich nichtmal für ihn in dem Moment.


    Dieses Hierarchiegefüge kann man dan prima beobachten, wenn es mal mit der 'Dame' durchging und sie z.B. ein wenig zu wild mit unserem Sohnemann wurde (kommt eigentlich nicht mehr vor). Ein Machtwort von einem der Erwachsenen und *schwupps* gabs eine kleine Schrecksekunde von Leila und Schluss mit Blödsinn. Leila fühlt sich in dieser Hierarchie eindeutig wohl und wichtig ist uns dabei nur, dass sie auf Kommandos von allen hier auch hört und sich nicht auf eine Person total 'fixiert'.


    Ein nette Übung hierfür ist, dass wir uns gegenüber aufstellen, sie abwechselnd zu uns rufen; etwas machen lassen wie z.B. Platz, Sitz, etc.; dem anderen ein Zeichen geben, derjenige sie dann ruft usw.


    Was ich damit sagen wollte: Das Rudelverhalten eines Hundes unter Artgenossen ist ja auch durch Hierarchien geprägt, die für das Zusammenleben untereinander wichtig sind. So hat auch Leila bei uns Menschen einen festen Platz in 'ihrem Rudel'.


    Ich hoffe, dass ich Deine Fragen jetzt richtig verstanden habe...

  • Hallo


    Also bei meinem Kooikerhondje ist es klar so, dass sie eine Bezugsperson hat, mich, und da wird gehorcht. Die Rasse ist eher reserviert, wenn sie aber mal jemanden ins Herz geschlossen haben, werden die immer stürmisch begrüsst (auch wenn die Leute nur mal 5 Minuten weg waren). Im Agility läuft sie aber nur mit mir oder einer Freundin, nicht mit meinem Trainer, den sie auch liebt, oder anderen Leuten.


    Gruss
    Lily

    Gruss Lily mit
    Kooikerhondje Eisa, geb. 2002, Agility Medium 3, CH-, D-, F-, I- + Int. Schönheitschampion
    Border Collie Moon, geb. 2005, Agility Large 3
    Kooikerhondje Jay, geb. 2007, Agility begonnen, CH-Jugend-, Int. Schönheitschampion
    Kooikerhondje Ronan, geb. 2009, noch Baby

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  • Leilamaus
    :gut: Das hätte ich auch nicht besser erklären können!!


    Bei uns die Frage der Lieblingsperson auch durch die Hierachie geregelt, die sich gebildet hat. Ich bin sozusagen der Chef vom Rudel, da ich auch am meisten mit Silky mache. Auf meinen Freund hört er auch, aber man merkt, wenn ich da bin, Frauchen ist die letzte Instanz. Meine Mutter liebt Silky auch heiß und innig (da gibt es immer so gute Leckerli), aber die ist leider nicht gerade die Ausgeburt an Konsequenz und hat somit sozusagen die Stellung als Packungsöffner inne. Auf den braucht man ja nicht hören, denn man bekommt das Leckerli ja auch so, wenn man nur groß schaut. :freude:


    So wie Leilamaus es beschrieben hat oder so wie bei uns wird es sich sicher in jeder Familie über kurz oder lang herauskristallisieren.

    Viele Grüße
    Daniela und die Cockergang.


    Nicht jeder, der einen Hund hochheben kann, kann auch einen Hund vernünftig halten.

  • Kann mich den Meinungen nur anschließen - auch bei uns ist es so. Ich bin Rudelführer (oder bild es mir zumindest ein zu sein *gggggg*) - meinen Freund akzeptiert Hoover auch, aber wenn ich dabei bin ist er mehr oder weniger abgeschrieben, hört auch nicht wirklich auf ihn. Fremde sind zwar ne willkommene Abwechslung (und auch bei uns gibts eine Oma als Packungsöffner *gg*), aber wenn die irgendwas von ihm wollen, wirds ignoriert. Das ist bei uns nicht weiter schlimm, weil sowieso keiner ernsthaft was mit Hoover macht außer mir, wenn man eine Familie hat und der Hund nicht nur einem "gehört" und alle verantwortlich für das Tier sind, fänd ichs schon wichtig, wenn er auf alle hört.


    lg


    schnupp & Hoover

    • Neu

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  • Hi,


    naja, ich denke es gibt nochmal einen kleinen Unterschied zwischen Rudelführer und Lieblingsperson.
    Bei unserem früheren Hund war eindeutig mein Vater der "Rudelführer".
    Aber geliebt hat sie mich über alles - auch wenn das bei mir mit dem Hören nicht so gut geklappt hat, wie bei meinem Vater.


    Bei unserer heutigen Hündin bin ich mir nicht so sicher. Ich habe immer leicht das Gefühl, daß sie meinen Lebensgefährten etwas mehr liebt, obwohl ich mit dem Hund arbeite.


    Gruß
    Nadine

  • Unsere Hunde haben auch situativ ihre Lieblingsperson, wil sagen der Favorit wechselt je nach Situation.
    Fürs Spielen bevorzugen die Hunde meine Frau, für Kuschelstunden bin meist ich (zum Ärger meiner Frau) zuständig.
    Mein Rüde läuft nur mit mir im Agility macht aber Dogdance lieber mit meiner Frau. Unsere jüngste hütet lieber mit mir als mit meiner Frau usw.


    Wir haben jeder zwei Hunde und haben bei der Erziehung der beiden jüngsten Wert darauf gelegt, dass jeder Hund erst einmal SEINE Bezugsperson hat. Die ersten Wochen war also ausschließlich EINER für den Hund zuständig. Danach hat auch der jeweils andere mit dem Hund geübt. Wir tauschen auch noch beim Agility öfter.

  • Zitat von "cephalenia"

    Bei unserem früheren Hund war eindeutig mein Vater der "Rudelführer".Aber geliebt hat sie mich über alles - auch wenn das bei mir mit dem Hören nicht so gut geklappt hat, wie bei meinem Vater.


    Leila hat auch eine andere Beziehung zu dem Sohnemann hier im Haus. Da trifft das schon zu was Du sagst - Leila liebt ihn, freut sich unheimlich wenn er z.B. aus der Schule kommt und spielt auch wahnsinnig gerne mit ihm. Aber das 'hören' klappt da auch nicht immer sooo 100%ig. Man könnte manchmal meinen, sie sieht ihn irgendwie als weiteren Junghund hier im Haus. :runningdog: :runningdog:

  • hallo an alle,


    das sind ja doch allerhand interessante antworten und beiträge.
    vielen dank.


    also, wenn ich das richtig verstehe gibt es sowas wie einen rudelführer, auf den die hunde hören, aber dies muss nicht unbedingt auch die person sein, von der sich der hund am liebsten streicheln lässt, oder mit ihm spielt. sie verteilen ihre anscheinend in verschiedene kategorien, so wie sie die personen kennenglern haben.


    zum beispiel die person, die am meisten mit dem hund spielt, oder krault, oder trainiert.




    viele grüße


    Christian

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