Hund uriniert im Kinderzimmer

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  • Naya Der Haushalt, das Umfeld, die Bewohner - das ist fix. Dieses Setting ist nicht änderbar. Du kannst zwar die Kinder permanent dazu anhalten, den Hund in Ruhe zu lasse, du kannst - auch wenn es nicht okay wäre - den Hund wegsperren, du kannst permanent managen und überwachen, aufpassen dass ja nichts passiert.

    Das ist nicht nur für dich stressig. Für den Hund bedeutet das Dauerstress.

    Ja es kommt vor, dass Hund und Umfeld einfach nicht zusammenpassen. Dann muss man für den Hund ein anderes Umfeld suchen. Ihn für eine Weitervermittlung ins Tierheim geben, die kennen sich damit sehr gut aus. (bitte nicht: aber Tierheim will ich nicht für meinen Hund. Privat vermitteln ist beinahe unmöglich, siehe unzählige Beiträge und Hilferufe hier im Forum).

    Oder man stellt sich auf den Standpunkt: Hund hast halt Pech gehabt, du lebst jetzt hier, komm damit klar oder geh daran zu Grunde. Man unterschätze niemals den Einfluss von Dauerstress auf den gesamten Organismus. Das macht krank, sehr, sehr krank. Körperlich und psychisch.

    Oder es kommt eines Tages zu einem blöden Vorfall, Hund packt Kind weil an dem Tag irgendwas nicht passte, und dann muss der Hund sofort weg. Umgehend. Das ist immer so.

    Dein gesamter Text liest sich nach einem Hilferuf:

    • von dir weil es stressig ist mit dem Hund
    • vom Hund, weil er dermaßen nicht klar kommt mit diesem Umfeld

    Setzt dich mal in Ruhe hin, und geh das Ganze mal durch. Hundehaltung sollte viele gemeinsame, entspannte, lustige, fröhliche, Momenten beinhalten. Nicht nur Stress, Management und aufpassen dass ja nichts passiert. Dein Hund ist garantiert nicht 100% gesund, denn das was du beschreibst passt nicht zu einem gesunden, entspannten, fröhlichen Hund. Wann habt ihr das letzte Mal richtig ensptannt durchgeatmet? gemeinsam gekuschelt und einen fröhlichen Spaziergang gehabt, wo du dich über deinen Hund gefreut hast? Gibt es das? nur so zum nachdenken

    alles Gute für euch

  • Also mit hundetrainerin gesprochen und diese Abneigung und Eifersucht auf Kindern kann man nicht wegtrainieren, das pinkeln auf der spieldecke ist auch für sie verdächtig gewesen, quasi ein schrei nach Aufmerksamkeit. Ich tue mein bestes das ich es nicht immer schaffe alles richtig zu machen ist vorprogrammiert

    Viele kleine rassen fühlen sich bedroht von Kindern und ich bin ja dabei alles umzusetzen, ich hab sie ja jetzt mehr als 5 Jahre

    Deshalb versuche ich im hier und jetzt die Situation zu managen

  • Viele kleine rassen fühlen sich bedroht von Kindern

    Wobei ich da vorsichtig wäre, das als "ist halt bei der/den Rassen(n) so" abzutun.
    Gerade Russells erlebe ich z. B. eher als extrem kinderfreundlich, da würde ein "ist halt so" mMn zu kurz greifen.

    Zumal der Hund ja, nach deinen Beschreibungen, quasi immer schon unter einem erhöhten Streßlevel litt, bzw. wenig Streß vertrug.
    Mein Weg wäre tatsächlich auch die hier schon vorgeschlagene Strategie der gezielten medizinischen Abklärung. Allen voran ein Versuch mit Schmerzmitteln (am Günstigsten und wenn es ein Treffer ist, sicherlich die einfachste erste Maßnahme) und danach oder auch parallel, würde ich ein umfassendes Schilddrüsenprofil erstellen lassen.

    Allein deswegen, weil ich es extrem schade fände, wenn eine körperliche Ursache zugrunde läge und man aber stattdessen ins jahrelange (der Hund kann im Zweifel noch gute 10 Jahre leben) anstrengende und aufwändige Management geht.

  • Ich finde es immer schade, wenn beim lesen das Gefühl aufkommt, dass 'der Zug schon abgefahren' scheint. Hund bellt, Hund ist hektisch, Hund knurrt, Hund kann ja weggehen, Hund kommt in eine Box, Hund hinter verschlossener Tür, fressen vom Hund Problem, betteln Problem, kann nicht, will nicht, provokantes 'Statement', Trainer bestätigt alles, geht nicht. Wird nicht.

    Mir fehlen einfach mal ein paar liebe Worte, dass man es dem Hund leichter machen möchte, ihn sicher in der Familie integrieren, ihm Raum schaffen möchte- und damit meine ich nicht die Box oder die geschlossene Schlafzimmertür.

    Regeln. Verbindlich. Für alle. Auch für 3,5jährige Kinder, step by step. Abgrenzung, Raumecke für den Hund abteilen, innerhalb der Familie, Futter in absolter Ruhe, exklusive Hundezeit. Trainer in Ruhe mehrmals vor Oert einbeziehen. Er/sie war doch sicher mal die Nummer 1, vor den Kindern, oder? Seh den Hund mal mit den Augen, mit denen du früher gesehen hast. Es gibt Lösungen, nicht immer sind die aber direkt und bequem.

  • Ich hab nochmal mit der hundetrainerin von der hundeachule

    Ihr habt so schnell einen Hausbesuch mit einer Trainerin bekommen? Oder wie konnte sie das ganze so schnell einschätzen?

    Die hundetrainerin von der hundeschule, sie kennt mein hund schon länger .

  • Ich hab nochmal mit der hundetrainerin von der hundeachule

    Ihr habt so schnell einen Hausbesuch mit einer Trainerin bekommen? Oder wie konnte sie das ganze so schnell einschätzen?

    Die hundetrainerin von der hundeschule, sie kennt mein hund schon länger .

    wobei das, was du übermittelst, jetzt keinen übermäßig kompetenten Eindruck auf mich macht. "Eifersucht", "Schrei nach Aufmerksamkeit", bitte was?

  • Also für mich liest sich das, als würdest du eigentlich nach einem "es ist okay sie abzugeben, mir wächst das über den Kopf" suchen.

    Und ja, wenn sie gesundheitlich GRÜNDLICH durchgecheckt ist und sich nicht ein behandelbarer körperlicher Grund findet, bitte such ihr ein Zuhause, in dem sie nicht in diesem wahnsinnigen Dauerstress leben muss und zur Ruhe kommen kann. Mit Management macht man es leichter und der Hund kann zumindest ein bisschen entspannter leben, aber das klingt für mich halt trotzdem überhaupt nicht nach einem SCHÖNEN Leben.

    Meine Hündin habe ich abgegeben, weil ich sie sehr liebe und sie mit unseren veränderten Umständen absolut unglücklich und gestresst war. Aber sie war nicht mal ansatzweise so durch mit den Nerven wie deine Hündin, sie war einfach nicht mehr glücklich und daran konnte auch viel Management nichts ändern. Das hat mir absolut gereicht zu sehen, dass ich ihr nicht mehr das Leben bieten kann, das sie verdient hat und dann sollte man imo zum Wohle des Hundes entscheiden, selbst wenn es einem das Herz zerreißt.

    Edit: Und den Vorschlag sie für das Markieren zu bestrafen finde ich extrem unfair. Das ist ein Hund, der mit Dauerstress und ständiger Überforderung lebt und dessen Bedürfnisse nicht erfüllt zu werden scheinen. Der hat keine andere Möglichkeit und tut das bestimmt nicht, weil er irgendwen provozieren will oder sonst was in der Art.

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