Hunde im Wald in der Brut- und Setzzeit

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  • Ich finde, das Schöne am Wald ist genau, dass man da kein Anspruchsdenken an die Aufgeräumtheit hat, sondern sich von der Natur (oder im Falle der Holzplantagen...den Naturresten) überraschen lassen kann.


    @Topic: bei uns ändert sich auch nichts, die Schleppi muss eh das ganze Jahr über an meiner Jagdsau sein. Und ins Unterholz darf sie damit natürlich nicht , will die edle Madame aber schon von sich aus höchst selten.^^

    Das Einzige, wo ich ein bisschen im Zwiespalt bin: Feldrain-Hecken-Nähe meiden und eher innerhalb der stark befahrenen :muede: Wiese laufen, oder auf der Hauptspur der Autos und Traktoren laufen, die halt direkt neben den Büschen verläuft..

  • Und ich freue mich über jeden Wanderweg der nicht gekiest ist, weil ich keinen Spaß daran habe, auf Wegen zu gehen, auf denen man theoretisch Auto fahren könnte :ka:

    Mir ist das in Deutschland auch mal passiert. Beliebter Ort für Draußensport aller Art. Man wirbt und schwärmt mit Natur und ich hatte das Gefühl völlig im falschen Film zu sein. habe das sogar fotografiert um meinen Unglauben zu teilen und bin nie wieder dahin. Für mich ist die Forderung kein Laub im Wald ähnlich absurd wie die Forderung nach Treppenlift am Klettersteig.

    Und ja Eis ist rutschig, deshalb haben wir eine Räumpflicht auf Gehwegen. Flammenwerfer im Wald fände ich schräg.

    In der Natur gibt es nun mal Wetter, Vegetation, Wildtiere, .... Es ist doch überhaupt zumindest in Deutschland schon falsch von Natur zu sprechen, gibt es nicht mehr. Alles Kulturlandschaft, da noch das letzte Bisschen zu entfernen finde ich schlimm.

  • McChris auf den Feldern auf meinem Bild wurde letztes Jahr Mais angebaut. Man sieht ja recht deutlich, dass da aktuell nur ne Zwischenfrucht drauf ist.
    Wie gesagt, aktuell ist das Feld frisch gegüllt. Das heißt, die weitere Bearbeitung (Pflügen, Bepflanzung) folgt ja erst. Wenn ich mich recht erinnere, wurde der Mais die letzten Jahre auch während der Brut- und Setzzeit gepflegt, also gedüngt, gestriegelt und so weiter.
    Ich erinnere mich ziemlich sicher, dass da stetig Traktoren auf den Feldern waren. Aber ich werde da auch in den nächsten Wochen mal drauf achten.

    aber wenn das alles zeitlich so gut ineinander greift, was ist denn dann mit dke Kitzen, die jedes Jahr den Mähdreschern zum Opfer fallen? Liegen die zum falschen Zeitpunkt?

  • Zitat

    Da fahren jetzt regelmäßig die Traktoren.

    Ich hab das Bezugszitat ent-namt. Allgemein, weil die Bewirtschaftung durch die Landwirte oft ins Spiel gebracht wird:

    Die Landwirte fahren bei der Bewirtschaftung nie kreuz und quer, sondern immer auf den meist durch die ganze Vegetationszeit zu erkennenden Spuren. Ab einer bestimmten Aufwuchshöhe, in der keine mechanische Bodenbearbeitung mehr stattfindet, haben Bodenbrüter wie die Feldlerche da trotz Landwirtschaft ihre Ruhe zum Brüten.
    Viele landwirtschaftlichen Tätigkeiten finden in einem ähnlichen Rhythmus statt, wie die Brutzeit, beides ist abhängig von Witterung und Temperatur, das ist sich nicht umsonst jahrhundertelang aufgegangen. Ohne die zahlreichen engagierten Landwirte wäre es um den Bodenbrüterschutz noch weit schlechter bestellt, als es so schon ist.

    Einfach nur mal als Anmerkung.

    Danke dafür. Ergänzend: Es gibt bei Bauern und deren Angestellten bzw. den Lohnarbeitern auch solche und solche. Wie bei allen anderen Menschen auch.

  • aber wenn das alles zeitlich so gut ineinander greift, was ist denn dann mit dke Kitzen, die jedes Jahr den Mähdreschern zum Opfer fallen? Liegen die zum falschen Zeitpunkt?

    Wenn die Mähdrescher kommen, ist ja lange nichts auf dem Feld passiert außer Pflanzenwachstum. Jetzt ist z.B. das Feld hinter meinem Grundstück noch brach, d.h. nach der Maisernte im letzten Jahr wurde nochmal umgepflügt und das wars dann. Sobald es wärmer wird (kann nicht mehr lange dauern), wird wieder gepflügt, geeggt und gesät und dann ist wieder Ruhe bis zur Ernte. Zur Ernte ist der Mais aber gut mann(frau)hoch und hat gute Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen - da passen Reh und Kitz bequem durch.

  • Es geht vorallem um Heuwiesen die gemäht werden und zur Falle für Rehkitze werden. Mais wird erst im Herbst geerntet. Wintergetreide auch erst Ende Juni, Anfang Juli, das könnte noch kritisch sein.

  • Ich finde, das Schöne am Wald ist genau, dass man da kein Anspruchsdenken an die Aufgeräumtheit hat, sondern sich von der Natur (oder im Falle der Holzplantagen...den Naturresten) überraschen lassen kann.

    Das sehe ich auch so. Wald ist Natur. Wenn einem da ein Weg zu rutschig ist, muss man halt umkehren. Es gibt (zumindest in D) auch keine Haftung des Waldeigentümers, wenn man stürzen sollte.

    https://www.dstgb.de/themen/archiv/…flicht-im-wald/

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