Bis zu welchem Alter noch einen Welpen kaufen?

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  • Und die Fellpflege :mute: wenn ich überlege da nach jedem Spaziergang auf dem Boden zu krauchen...

    Finde ja jetzt schon den moderaten Langhaarhund wirklich grenzwertig. Weiß nicht ob ich das nochmal möchte.

  • Wenn du einen erwas grösseren Hund gut und konsequent erziehst, ist es auch kein Problem.

    Ein 40 oder mehr kg Hund mit viel Sturheit null Benehmen geht halt nicht (auch nicht für fitte 30jährige HH)

  • Die ganzen Hundeanfänger im Verein, die sich zum Renteneintritt einen Welpen geholt haben und jetzt hinter 30-40kg hersegeln hatten sicher auch die Ambition den einfach zu erziehen:tropf:

    Ich habe null Bedenken, wenn jemand mit Erfahrung mit dem Typ Hund sich nochmal für einen weiteren Hund dieses Typs entscheidet.

    Zum Thema abnehmende Mobilität: Normalerweise stellen sich die Weichen zur Fitness im Alter schon recht zeitig und sind gut zu erkennen. Klar, Krankheit etc. kann immer einen Strich durch die Rechnung machen. Aber in meinem Umfeld sind viele alte Menschen und leider ist es im Voraus sehr offensichtlich, wer wie altern wird.

  • Mein Gedanke ist eher Vermittelbarkeit und da ist groß einfach unbeliebt :ka:

    Ich glaube aber auch nicht an Plan A-Z hat hier noch nie funktioniert. Es haben sich Lösungen gefunden, ja. Aber eben nie vorher angedachten.

    Aber das Dilemma habe ich auch schon jung, gesund und mit "schwierigem" Hund. Zwei, eins, Risiko und sagen bis dahin hatten sie ein schönes Leben und ob sie jetzt oder später im Zwinger sitzen, dann lieber später. Oder gleich was nettes, unkompliziertes. Aber deshalb werden es nicht weniger schwierige Hunde.

    Aus der Perspektive immer Welpe, egal in welchem Alter.

  • Und das finanzielle ist halt auch wichtig.

    Wenn man mal selber nicht kann, aber in einer größeren Stadt lebt und sich einen Hundesitter leisten kann (größere Stadt weil es da genug Leute gibt die das anbieten, am besten noch mit Hochschule oä), dann kann man halt auch bei weniger Mobilität jemanden anheuern der die großen Runden geht, und man selbst zockelt so die Pinkelrunden ab, und chillt und kuschelt viel mit dem Hund (und bringt ihm hoffentlich auch das Allene bleiben bei, das ist ja für jeden Hund wichtig).

  • An und für sich muss der Hund ja nicht Mini sein, leicht gebaut kann reichen. Oder eben man weiß was man tut, nimmt was Größeres und hat ein gewisses Netzwerk um sich rum.


    Ich denke da bspw grad an meine Rasse(n), viele Schnauzer Züchter/Halter bspw steigen irgendwann auf Zwerge um, manche Schnauzerleute downgraden auch nur auf Mittelschnauzer, aber viele entscheiden sich zumindest aus Vernunftsgründen irgendwann gegen einen Riesen. Dann hört man immer wieder von Menschen die sich im hohen Alter dann endlich ihren Traum vom Riesenschnauzer erfüllen wollen, und das bspw, das geht nicht selten reichlich schief. Ich denke da bspw gern an den Herrn aus der Rütter Sendung, der war zeitweise überfordert mit seinem RS, hat es aber hinbekommen, er brauchte nur das Richtige Netzwerk und letztlich war es eben auch nicht sein erster RS. Aber ganz oft denke ich mir : Wenn es eine Rasse schon in mehreren Größen gibt, warum muss es bei so vielen dann ausgerechnet die Variante werden die ausgewachsen im Standard 35-50 kg wiegt ? Das Positive an solchen Rassen ist es doch, dass sofern die Rasse grundlegend erstmal passt, es für jede Lebenslage ne passende Größe gibt. :ka:

    Es gibt auch ältere Menschen mit teils sehr großen, kräftigen Hunden, wo es prima funktioniert, die sind aber zum einen noch verhältnismäßig fit und zum anderen wissen die was die da haben. Diejenigen bei denen es schief geht, das sind diejenigen die dem warum auch immer nicht mehr gewachsen sind oder es unterschätzt haben. Bspw bekommt man bei nem Kleinhund keine vernünftige Leinenführigkeit hin, is das kein Drama, den bekommt man noch gut gehalten wenn er mal in die Leine geht. Bei nem Großhund sieht das dann schnell ganz anders aus, aber wenn man ehrlich ist bekommt man die auch jünger nicht unbedingt alle körperlich gehalten wenn was ist. Die Auswirkungen wenn man mal hinterher fliegt, die sind halt andere. Und nen kleinen, den kriegt man halt besser unter wenn was ist.

    Andere hingegen stört es dann mehr dass ein Kleinhund eben klein ist und näher am Boden, und zum anderen lebt ein kleiner Hund unterm Schnitt nochmal länger als ein Großer.

  • Die Lebenserwartung ist zudem rückläufig, stagniert zumindest.

    Wie kommst du denn darauf? Die Lebenserwartung steigt eigentlich ungebremst und laut Prognose noch bis mindestens 2050.

    Natürlich werden nicht alle fitte 90, aber immer mehr erreichen bei recht guter -Gesundheit die 80. Und die Empfehlung ist ja durchgehend, einen kleinen Hund zu nehmen, weil vieles leichter ist und eine Vermittlung im Notfall in der Regel unproblematisch.

    Das kann man recherchieren.

    Auch bis 2050 steigt die Lebenserwartung nicht wie vor Jahren prognostiziert um 5,5 Monate pro Jahrgang, sondern lediglich um 3,5 Monate.

    Auch die um 2000 oder 2026 Geborenen werden ein durchschnittliches Lebensalter von 100 wohl nicht erreichen.

  • Ich glaube aber auch nicht an Plan A-Z hat hier noch nie funktioniert. Es haben sich Lösungen gefunden, ja. Aber eben nie vorher angedachten.

    Das sehe ich auch so. Die wenigsten Leute können oder wollen sich festlegen, wie sie in 7 Jahren (oder wasauchimmer) leben werden. Da kann es x Gründe geben, warum es dann grad jetzt nicht passt, einen Hund zu übernehmen. Sich bei der Anschaffung Gedanken machen, ja. Aber sich da mit 10 Notfallplänen durchorganisieren halte ich für wenig sinnvoll.

  • Bei mir ist es zb so, dass ich keinen kleinen Begleithund möchte, weil sie nicht zu mir passen. Es ist immer leicht gesagt" schaff dir halt einen kleinen, handlichen Hund an", aber ich mag dieses kleine Gewusel und oft Kläffige nicht so gerne.

    Ich kann mir im höheren Alter durchaus einen kleineren Hund vorstellen. Muss ja kein Chi oder so sein, ein Shiba wäre auch ne ganze Ecke kleiner als Husky/Malamute und Co.

  • Auch bis 2050 steigt die Lebenserwartung nicht wie vor Jahren prognostiziert um 5,5 Monate pro Jahrgang, sondern lediglich um 3,5 Monate.

    Hä? Aber dann steigt sie doch trotzdem noch.

    Und zwar um 3,5 Monate pro Jahrgang. Das ist ne ganze Menge. Bedeutet quasi, dass jemand, der 4 Jahre später geboren ist, ein Jahr älter wird.

    Das ist nicht sinkende Lebenserwartung und auch keine Stagnation.

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