Nerv eingeklemmt? Bandscheibenvorfall? Unklare Schmerzen.

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  • Ich versteh ehrlich gesagt auch nicht wieso nicht zumindest Röntgenbilder gemacht wurden… dabei muss man ja auch nicht wild schmerzhaft lagern wie beim HDröntgen z.B… aber dann hätte man die Spondy auf jeden Fall schonmal safe oder eben nicht … die tut nämlich potentiell echt weh und wenn es gerade anfängt an Stellen zu verknöchern können die auch wieder brechen, was dann später nicht „mal eben so“ passiert…


    Daumen sind auf jeden Fall gedrückt🍀🍀🍀

  • Und wie macht ihr dieses "bestehen auf"? Ich hab ja keine Weisungsbefugnis, ich kann darum bitten, aber wenn es heißt, dass aller Wahrscheinlichkeit dabei nichts herauskommen würde, was am Behandlungsplan etwas ändern würde und das deswegen nicht gemacht wird, dann kann ich da auch nichts gegen sagen und lasse mich auf "drei Tage abwarten" ein.

    Ich glaube, hierauf hat noch niemand geantwortet? Dann mach ich mal.

    Doch, so ein bischen Weisungsbefugnis hast du. Nicht bei der Medikation, da ist der TA alleiniger Entscheider, aber bei diagnostischen Sachen kannst du sagen: ich hätte das gern jetzt genauer abgeklärt. Der TA kann immer noch sagen dass ihm das gerade nicht in den Tagesplan passt, weil voller Kalender/ volles Wartezimmer und aus seiner Sicht nicht so dringend. Aber wenn kein Grund dagegen spricht, dann wird das gemacht, was du haben willst.

  • Ich habe es vielleicht überlesen: Was spricht denn gegen weitere Diagnostik?

    Weil zwei TÄ gesagt haben es ist nicht schön aber nicht so wild, und bei allen Diagnosen die jetzt erst mal wahrscheinlich sein könnten, wäre die Behandlung symptomatisch und identisch.

    Hier wurde entschieden den TÄ, denen der Hund klinisch vorgestellt wurde, zu vertrauen. Das dennoch Ängste und Unsicherheit verbleiben, halte ich völlig normal.


    Das DF ist immer schlauer, klar. Ist auch ok, sind nunmal individuelle Meinungen und Erfahrungen die jeder gemacht hat. Ich hätte vielleicht auch auf bildgebende Diagnostik bestanden, vielleicht hätte ich aber auch den TÄ vertraut. Als Unbeteiligter ist es halt immer einfacher zu sagen „Ich hätte aber..“.


    Und bildgebende Diagnostik ist ja nicht ausgeschlossen worden, sondern steht für Montag an, sollte sich der Zustand nicht deutlich bessern.

  • Und wie macht ihr dieses "bestehen auf"? Ich hab ja keine Weisungsbefugnis, ich kann darum bitten, aber wenn es heißt, dass aller Wahrscheinlichkeit dabei nichts herauskommen würde, was am Behandlungsplan etwas ändern würde und das deswegen nicht gemacht wird, dann kann ich da auch nichts gegen sagen und lasse mich auf "drei Tage abwarten" ein.

    Ich glaube, hierauf hat noch niemand geantwortet? Dann mach ich mal.

    Doch, so ein bischen Weisungsbefugnis hast du. Nicht bei der Medikation, da ist der TA alleiniger Entscheider, aber bei diagnostischen Sachen kannst du sagen: ich hätte das gern jetzt genauer abgeklärt. Der TA kann immer noch sagen dass ihm das gerade nicht in den Tagesplan passt, weil voller Kalender/ volles Wartezimmer und aus seiner Sicht nicht so dringend. Aber wenn kein Grund dagegen spricht, dann wird das gemacht, was du haben willst.

    Glaube, da wohne ich im völlig falschen Teil Deutschlands. Wir haben hier zwei Kliniken in einer Stadt, die im Prinzip drei Bundesländer abdecken müssen. Wenn du da aufschlägst und darauf bestehst, dass ein MRT gemacht wird, schicken die dich halt wieder weg, wenn sie anderer Meinung sind als du. Die haben ja nicht Ressourcen en masse, du wartest da teilweise Wochen auf bestimmte Termine. Wenn die TÄ ein MRT aber für nötig erachten, wird das natürlich auch gemacht. Aber eher nicht, weil der Besitzer das so will und das Forum das auch so sieht.

    Wir hatten die Situation erst am Wochenende. Ziemlich ähnlich gelagerter Fall, TÄ im Notdienst (Praxis) verwies an Klinik, damit ein MRT gemacht wird. Uniklinik meinte, dass sie das ganz sicher nicht machen werden, schon gar nicht im Notdienst am Wochenende, weil der Hund keine neurologischen Ausfälle hat und ansonsten ein gutes Allgemeinbefinden. Aber eigentlich auch so nicht unter der Woche. Ruhig halten, Schmerzmedikation, abwarten. Wenns schlimmer wird, nochmal melden, dann gibt es auf jeden Fall ein MRT.

  • Wir hatten die Situation erst am Wochenende. Ziemlich ähnlich gelagerter Fall, TÄ im Notdienst (Praxis) verwies an Klinik, damit ein MRT gemacht wird. Uniklinik meinte, dass sie das ganz sicher nicht machen werden, schon gar nicht im Notdienst am Wochenende, weil der Hund keine neurologischen Ausfälle hat und ansonsten ein gutes Allgemeinbefinden. Aber eigentlich auch so nicht unter der Woche. Ruhig halten, Schmerzmedikation, abwarten. Wenns schlimmer wird, nochmal melden, dann gibt es auf jeden Fall ein MRT.


    Genau so ist Ares ja auch behandelt worden.


    Schmerzmittel ohne vorherige Bildgebung, da keine neurologischen Ausfälle.

    Ich hab’s dann auch dabei belassen und keine Bildgebung gefordert.

  • Aber wenn kein Grund dagegen spricht, dann wird das gemacht, was du haben willst.

    Na ganz sooo einfach ist es ja doch nicht. Wenn man sagt, man hätte das gern und der TÄ sieht es aber anders ( aus welchen Grund auch immer), dann ist da Ende.

    Schließlich kann man ihn ja nicht zwingen. Man kann höchstens diskutieren oder sich einen neuen suchen. Aber je nach Wohngegend und anderen Umständen ist das auch nicht so einfach. Und die ganze Vorgeschichte muss man ja auch jedes Mal erstmal mitnehmen.

    Sowas sagt sich immer sehr leicht.

    Selber schon erlebt, wenn auch beim Pferd. Und ob der nä.Kollege es machen würde, weiß man ja auch nicht.

    Manchmal ist man auch vor lauter Sorge blind, da würde das Bild auch einfach nix ändern.

    Und hier ist ja weitere Diagnostik nicht ausgeschlossen worden.

  • Ich glaube, hierauf hat noch niemand geantwortet? Dann mach ich mal.

    danke dir und allen, die darauf reagiert und geantwortet haben.

    Vielleicht ist es ja genau das, was angesprochen wurde. Als Notfall reingekommen, nicht als lebensbedrohlichen Notfall bewertet, keinen echten Vorteil in Bildgebung gesehen weil Behandlung sehr wahrscheinlich identisch und dann eben am Wochenende nur kleine Besetzung vor Ort, vielleicht hat das ja in die Entscheidung mit reingespielt, wurde aber nicht so kommuniziert.
    Ist schon vorstellbar. Tatsächlich waren die anderen Notfälle vor Ort sehr offensichtlich dramatisch...
    Wenn das ein Grund war, wäre es natürlich nett gewesen, das zu sagen, zur Einordnung.
    Aber ich muss sagen - ich bin ja echt sehr kritisch und vertraue ganz schlecht und stehe wahrscheinlich auf vielen Praxen und Kliniken auf der Liste der unbeliebten Patient:innen - in dieser Klinik fühle ich mich wirklich gut aufgehoben, gut betreut und ernst genommen. Deshalb vertraue ich denen jetzt einfach. Das ist super schwer für mich, aber ich muss da jetzt durch und einfach mal akzeptieren, dass die nicht pfuschen oder den Weg des geringsten Widerstands gehen, sondern wissen, was sie tun.
    Und wenn ich da bin, glaube ich das wirklich. Die Sorgen und Zweifel kommen ja immer später.

    Heute früh habe ich noch mal angerufen, um einen Termin für morgen für Bildgebung zu machen, da wurde mir gesagt, dass ich bitte morgen den Termin vereinbaren soll, gerade sei nur Notfallbesetzung da und die können jetzt keine Termine ausmachen, es sei gerade viel los. Das ist jetzt natürlich auch nicht sehr befriedigend. Aber verstehe ich. Und trotz der geringen Besetzung vor Ort und Notfällen wurde erst mal alles abgeklärt: was hat sich verändert? Gibt es neurologische Ausfälle? Ist er in gutem Allgemeinzustand? Dann bitte alles Weitere morgen.
    Finde ich richtig allen gegenüber, die da gerade vor Ort mit ihren Notfällen waren auch wenn es mich nicht happy macht, dass ich nichts mehr klären konnte.

    Ich habe das Gefühl, etwas verändert sich gerade. Schmerzen sind noch da, aber anders. Sie sind etwas schwächer, aber häufiger. Das Schreien war heute noch zwei Mal ein richtiger Schrei. Sonst eher ein Aufschrecken oder kurzes Fiepen.
    Schlimm genug.
    Ich hoffe, ich kriege morgen das Go für Pregabalin.

    Was gerade schwierig ist, sind die ganzen Verknüpfungen. Inzwischen scheint Bolle den Schmerz mit dem Freund zu verknüpfen, weil der einfach überproportional häufig in seiner Nähe ist. Dann kommt Bolle zu mir, da klingt der Schmerz dann ab, damit hab ich natürlich nichts zu tun, aber ich glaube, Bolle denkt das und klebt regelrecht an mir. Und weil im Garten bisher auch nie was war, will er am liebsten im Garten sein oder aufs Feld und spazieren gehen.
    Smutek dreht inzwischen komplett am Rad, er ist ja kognitiv sehr eingeschränkt und versteht die Welt nicht mehr. Das Trennen, dass ich manchmal mit Bolle in einem anderen Raum bin, dass die Routinen weg sind, dass er nicht zu Bolle darf... unheimlicher Stress für ihn.
    Und für Bolle auch, es bedingt sich ja alles gegenseitig.

    Ich hab gerade mit einer Humanmedizinerin gesprochen, die selbst auch Hunde hat. Für sie klingt das sehr klassisch nach akutem BSV, weil es wohl sehr typisch ist, dass der Schmerz als Spitze auftritt und der Hund zwischendurch unauffällig ist. Nervenwurzelentzündung durch BSV zwischen C6 und T4 tippt sie. Ist ja auch nur Orakel, ich weiß.
    Aber sie ist sich auch recht sicher, dass Novalgin und Rimadyl alleine die Schmerzspitzen nicht abfangen können.

    Wir werden es sehen.

    Gerade bin ich einfach nur angespannt und gestresst. Smutek ist bei mir, Bolle beim Freund. Alles ruhig. Und ich warte nur auf den nächsten Schrei. Horror.
    Dann will Bolle wieder zu mir, dann muss Smutek aber weg... dann wird das wieder stressig und Smutek kriegt die nächste Krise.

    Meint ihr, wenn Bolle eine Schmerzspitze hat, sollte ich dann überhaupt trösten? Ich hab das Gefühl, es beruhigt ihn, aber in Wirklichkeit mache ich ja gar nichts. Und es wäre eigentlich gut, wenn er auch mal Trost beim Freund suchen würde, aber der ist ja schon mit großer Skepsis behaftet.

    (Ist jetzt nicht medizinisch, aber vielleicht wüsstet ihr, wie ihr das machen würdet mit einem kranken Hund mit Schmerzen, den man sonst wegschicken kann, der aber gerade natürlich null aufnahmefähig ist und einem kranken, kognitiv und motorisch stark eingeschränktem Hund, der einfach wirklich gar nichts versteht, was sich nicht über Monate hinweg genau gleich abbildet)

  • Erstmal will ich als doch eher stiller Mitleser auch mal eine Fuhre gedrückte Daumen und Pfoten für eine baldige Diagnose da lassen. Ich weiß ja grad selbst, wie blöd und nervenaufreibend das ist, wenn Hund was hat und aber niemand einem so wirklich sagen kann, WAS der Hund hat. :streichel:

    Meint ihr, wenn Bolle eine Schmerzspitze hat, sollte ich dann überhaupt trösten?

    Ausm Bauch heraus würde ich sagen, ja. Vielleicht nicht unbedingt trösten im Sinne von "och du armes Ding, es wird bald alles gut, ich bin ja da", sondern einfach... für Bolle da sein.

    Die Situation ist wahrscheinlich nicht unbedingt vergleichbar, aber Dino hatte vorletztes Jahr seine große Zahnsanierung. Er lag drei Stunden lang im OP und als ich ihn wiederbekam, war er wirklich noch sehr high. Der war nur ruhig, wenn er Körperkontakt zu mir haben konnte, ich durfte ihn nicht nicht berühren. Sobald ich kurz weg war oder so, fing er an zu jammern und fiepen. Kaum war ich wieder da, war der bedrogte Hund happy.

    Sprich: wenn du merkst, dass es Bolle gut tut und/oder wenn Bolle von selbst diesen Trost oder deine Nähe sucht, dann gib ihm das.

    Ich würde mich auch fragen: beruhigt es MICH? Tut es MIR gut, wenn (in Dinos Fall) der völlig zugedröhnte Hund quasi auf mir wohnt, weil er sonst weint?

    Weil, mein Gedanke ist: wenn es dir damit besser geht und du ruhiger bist, dann überträgt sich die Ruhe ja auch auf Bolle und die anderen. Und wenn's hilft, dann isses auch richtig.

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