Frage zu meiner neuen Hündin

  • Und noch bzgl Fellpflege:

    Das ist etwas, woran jeder vernünftige Züchter von Rassen bei denen ein gewisses Maß an Fellpflege erforderlich ist, seine Welpen bei sich schon gewöhnt hat. Diese Gewöhnung findet in kleinen Schritten statt, und sollte vom zukünftigen Besitzer dann Schrittweise fortgeführt werden, idealerweise ( wenn man da nicht weiter weiß und der Hund da eh hin muss ) hilft einem dabei auch ein Hundefriseur weiter. Meine beiden zB, die kannten es schon vom Züchter gebürstet zu werden und hatten schon mindestens einen kleinen Schnitt bekommen. Daran konnte ich dann wunderbar anknüpfen und hab bürsten, Schermaschine, trimmen ect weiter geübt. Beim Hundefriseur sieht der erste Welpen Besuch übrigens so aus dass die die Werkzeuge erstmal gezeigt bekommen, je nachdem wie der Welpe drauf ist das dann auch schonmal bisschen in Erfahrung bringt oä. Sprich das ist in erster Linie kennen lernen, vorausgesetzt es steht nicht mehr an weils nötig ist. Auch die ersten Schnitte bspw bleiben noch relativ lang. Das dient in erster Linie der Gewöhnung, der muss da noch nicht still stehen, der muss noch nicht richtig frisiert werden, und lernt eben erstmal den Hundefriseur möglichst positiv kennen. Das wäre zumindest das Ideal. Wenn man bspw vorher wartet bis der Hund schon zugefilzt ist oder da selbst was verkackt, wird der erste Salonbesuch in aller Regel hingegen eher negativ sein. Denn dann muss der Welpe schon lernen dass es ziepen kann, dass er still halten muss, dass er mit Dingen konfrontiert wird die er schon als ätzend eingestuft hat...

    So an sich sagt keiner was dagegen wenn man bspw das Scheren selbst in die Hand nimmt. Aber man sollte das alles eben Welpengerecht gestalten und sich vorher schlau machen was man da tut. Wenn man dann einfach mal alles runter schert kann das gut gehen, es kann aber auch sein dass das für den Welpen als erste oder eine der ersten Schererfahrungen viel zu viel ist oder dass man dem Hund sogar weh tut und jenachdem kann es eben sein dass man dem Hund schon frühzeitig etwas wichtiges in seinem Leben versaut hat. Genau deshalb achtet man da eigentlich drauf dass es kleinschrittig, entspannt und positiv abläuft. Welpenfrisuren sind üblicherweise deutlich länger gelassen als Erwachsenenfrisuren, das hat Gründe. Sollte man einen Welpen haben der tatsächlich schon komplett verfilzt ist, sollte da ein Hundefriseur dran. Zum einen kann es sein dass vielleicht doch kein Kahlschlag nötig ist, zum Anderen ist das einfach sein/ihr täglich Brot.

    Ich mein letztlich kann man daran jetzt nix mehr ändern, es is wie es ist.

    Um nochmal zum Beispiel zugewachsene Augen zurück zu kommen: Ja, auch das Haar um die Augen rum gehört gekürzt, damit da nix ins Auge wächst. Allerdings ist das so ne Stelle, die echt heikel sein kann wenn man nicht weiß was man tut. Warum is denk ich selbsterklärend- kann ins Auge gehen. Ansonsten hinsichtlich der Wimpern - die sollte man schon dran lassen, dienen ja lediglich auch mit dazu das Auge vor Fremdkörpern zu schützen.

  • Ich habe hier noch sehr ausführliche Beiträge gesehen, die etwas zurück liegen, danke erst mal dafür auch wenn es verspätet ist

    wegen den Verhaltensweisen, das stimmt, da kann schon mal jedes Tier individuell sein. Meine kleine Chi-Dame war z.B. mal etwas sauer wo ich sie streicheln wollte, hat sie leicht einen Knabberbiss gemacht (also sehr leicht) und später kam sie zu mir und wollte auf den Schoß und kuscheln (so ein Verhalten z.B.) ich habe es ihr nicht abgewöhnt, weil ich das ziemlich putzig fand, sie kann ja ihren eigenen Charakter haben und weh getan hat sie mir nie. Ich habe z.B. all meinen Tieren die Zähne geputzt selbst, das haben sie auch problemlos über sich ergehen lassen.

    Die DSH sowie die beiden Katzen habe ich aus meinem Heimatland, die Chi-Dame aus ebay kleinanzeigen, sowie meine jetzige Maltipoo auch aus ebay kleinanzeigen

    Keine Ahnung, ob ich das schon erwähnt habe, aber meine Maltipoo war ganz anders bei der Züchterin, hat wild rumgewuselt, fand alles toll und hat auf die Züchterin gar nicht gehört, also ein spielerischer 0815 Welpe und ist auch zu Fremden hin z.B. zu mir (da war ich ja noch fremd), bei mir hatte sie erst ihren kompletten Charakterwechsel

    Manche sagen auch das der Hund manchmal das Spiegelbild vom Menschen wird und ehrlich gesagt war das bei all meinen Tieren so, wahrscheinlich auch weil ich sie von klein auf hatte und selbst erzogen habe

    Ich glaube auch nicht dass die mir einen kranken Hund verkauft hätten, ich war ja bei denen zu Hause und wusste ihre Adresse, die hatten ein großes Haus und es wäre auch nicht gut gewesen wenn die sowas getan hätten dann wäre ich sofort nochmal zu denen hingefahren und die hätten Thor persönlich kennen gelernt und wahrscheinlich nie wieder einen kranken Hund verkauft und näher werde ich darauf nicht eingehen

    Ich kenne solche Verkäufer die bei sich zu Hause nicht einladen, sondern den Welpen draußen irgendwo verkaufen wollen, das Risiko wäre ich nie eingegangen weil da weiß man direkt dass da was falsch läuft und ich weiß halt das manche Welpen verkaufen oder Junghunde verkaufen und diese als reinrassig deklariert werden und dabei sind es irgendwelche Mischlinge

  • Malti123

    Magst du bitte eine Quelle zu dem von dir kopierten Text nennen? Für mich hört es sich sehr nach "Küchenpsychologie" an. Lebewesen sind idR komplexer, als es ein Schubladendenken zulässt.

    Mittlerweile sind wir zum Glück in der Erziehung, sowohl von Hunden als auch von Kindern, in anderen Denkmodellen angekommen. Eine "harte" Erziehung hat mMn nach nicht wirklich Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit zur Folge. Dafür wird zuviel an Emotionen unterdrückt. Nur weil man liebevol aufgewachse ist und einem Wertekodex folgt, in dem Empathie, Toleranz, Akzeptanz und ähnliche Werte eine bessere Welt für alle schaffen möchte, ist man noch lange keine "Memme". Manchmal gehört sehr viel Mut dazu, seine Meinung zu äußern und sich gegen Gewalt zu stellen.

    Ich brauche nur an einige Einsätze denken und bin froh und dankbar, dass uns eine Unterstützung bei belastenden Situationen angeboten wird und hier keiner mehr, gerade von den Männern, den "Harten" spielen muss. Der Umgang mit PTBS hat sich etabliert.

    Und bitte gucke dir durch diese Brille den Umgang mit deinem Hund an.

  • Magst du bitte eine Quelle zu dem von dir kopierten Text nennen? Für mich hört es sich sehr nach "Küchenpsychologie" an. Lebewesen sind idR komplexer, als es ein Schubladendenken zulässt.

    Das sieht sehr klar nach KI aus, wobei man das mit der Intelligenz da nicht zu wörtlich nehmen darf.

  • aber meine Maltipoo war ganz anders bei der Züchterin, hat wild rumgewuselt, fand alles toll und hat auf die Züchterin gar nicht gehört

    Vielleicht ja, weil dein Welpe sie gar nicht gekannt hat?

    Ich glaube auch nicht dass die mir einen kranken Hund verkauft hätten, ich war ja bei denen zu Hause und wusste ihre Adresse, die hatten ein großes Haus und es wäre auch nicht gut gewesen wenn die sowas getan hätten dann wäre ich sofort nochmal zu denen hingefahren und die hätten Thor persönlich kennen gelernt und wahrscheinlich nie wieder einen kranken Hund verkauft und näher werde ich darauf nicht eingehen

    Hier wurde Ende letzten Jahres eine Fernsehsendung über krankgezüchtete Hunde und den Verkauf von kranken Welpen zu horrenden Preisen gepostet. War eine ZDF Reportage, vielleicht mag die noch mal jemand verlinken. Da konnte man auch bei den "Exklusivzüchtern" ins Haus und das Elend live sehen.

    Ist dir eigentlich nicht aufgefallen, wie schmuddelig und ungepflegt die (angeblichen) Elterntiere bereits in der Anzeige aussehen?

    Hattest du kein ungutes Gefühl dabei, SO VIEL Geld für einen Hund in dem Zustand zu bezahlen? Sie wird sich ja da schon gekratzt haben und war vermutlich auch verfilzt. Ist dir eigentlich bewusst, wie viel du für einen Mischling ungewisser Herkunft bezahlt hast?

    Warst du mit ihr beim Tierarzt? Ist sie geimpft? Entwurmt? Parasitenfrei? Das anhaltende Kratzen hat einen Grund.

    liebt mich immens

    Sie hat ja auch niemand anderes als dich...

  • Bist du dir sicher? Ich meinte auf das Beispiel mit Katzen, dass es normalerweise nicht ohne Narkose gemacht wird, weil die TA mit dem Gerät beim Bauch rumtasten muss, nicht bei Hunden

    Also ich habe 5 Katzen und keine braucht eine Narkose für einen Ultraschall. Einer meiner Kater hat sogar unter Ultraschall die Blase punktiert bekommen, um sterilen Urin zu entnehmen. Ging ganz problemlos. Alle 5 hören auch auf ihre Namen und kommen, wenn ich sie rufe. Egal ob Katze oder Kater. Ganz ohne Erziehung.

  • Bist du dir sicher? Ich meinte auf das Beispiel mit Katzen, dass es normalerweise nicht ohne Narkose gemacht wird, weil die TA mit dem Gerät beim Bauch rumtasten muss, nicht bei Hunden

    Also ich habe 5 Katzen und keine braucht eine Narkose für einen Ultraschall. Einer meiner Kater hat sogar unter Ultraschall die Blase punktiert bekommen, um sterilen Urin zu entnehmen. Ging ganz problemlos. Alle 5 hören auch auf ihre Namen und kommen, wenn ich sie rufe. Egal ob Katze oder Kater. Ganz ohne Erziehung.

    Dito.

    Bei den insgesamt 15 Katzen innerhalb unserer Familie, längs der Jahre, hörten alle Tiere selbstverständlich auf ihre Namen und Untersuchungen aller Art, u.a. auch Ultraschall, gingen stets ohne Narkose.


    Ich denke, wer Tiere hat, egal ob Hund, Katze, Maus, kann sich auskennen und lernt stets weiter - oder eben auch nicht, manchmal nie.

  • Meine Katzen sowie Hunde waren auch immer weiblich, da soweit ich weiß weibliche Tiere allgemein zickiger sind als die männlichen Artgenossen und emotional intelligenter (klar, weil die ja Kinder gebären können) und das gefällt mir als Eigenschaft deutlich besser und sind anfangs auch nicht so rauffreudig, wenn dann machen die Ernst

    Den Absatz würde ich, unter anderem, komplett streichen.

    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber dir sollten lieber die Hunde in der Tötungsstation oder in dritte Welt Ländern leid tun, oder allgemein manche Tiere die leiden

    Das eine schließt das andere nicht aus.

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