Goldie Welpe eskaliert / Ruhefindungsprobleme
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Leider können wir unseren Garten nicht komplett einzäunen aufgrund der Grundstücksituation. Was wäre denn eine Alternative für den Anfang. Eine deutlich längere Schleppleine? Wenn ja welche Länge wäre da empfehlenswert?
Ich hatte sowas für Karla am Anfang. Klar, alleine lassen würde ich sie damit auch nicht. Wer weiß, vielleiht ist sie ne Ausbrecherköngin oder ein Unglücksrabe und verfängt sich. Aber zur Begrenzung des Platzes beim Toben reichte das locker aus. Kann man dann auch schnell wieder ab machen oder ne Öffnung frei machen. Je nachdem, warum bei euch nicht komplett einzäunbar ist.
https://www.weidezaun.info/voss-farming-c…nid=18849736039
Bisher eigentlich immer so:
6-7 Uhr aufstehen wenn sie wach wird und direkt raus zum lösen.
Dann Futter und etwas ruhig spielen.
Dann nochmal kurz raus und ein Nickerchen.Meist hat sie dann ca. 2h geschlafen und dann direkt wieder raus aber etwas die Gegend erkunden, Autos anschauen usw. ca. 10-15min draußen.
Dann drinnen 5-10min Training und Kommandos üben, danach noch ~30min spielen und dann wieder ein Nickerchen.Das hat sich dann so wiederholt, bis sie dann meistens 22-23 Uhr eingeschlafen ist.
An manchen Tagen sind wir dann natürlich mal für 1-2h bei unseren Eltern gewesen und dort eine kleine Runde gegangen bzw. im Garten etwas erkundet.
Müsst ihr nicht mal arbeiten oder sowas? Oder mal irgendwas anderes machen? Der Hund ist ja permanent unter Stress. Entweder schläft er oder muss irgendwas mit euch machen. Ich wäre auch gestresst, wenn sobald ich aufwache jemand ständig was von mir will

Viel, viel weniger braucht der Hund. Ihr tut dem damit keinen Gefallen, wirklich gar nicht. Macht euer Ding, wie vorher auch. Der Hund kommt bestens damit klar, nicht der Mittelpunkt des Universums zu sein. Welpen haben eigentlich in de rRegel ein sehr natürliches Ruhebedürfnis und eine gewisse Selbstregulation. Ihr trainiert sie ihr gerade aktiv ab.
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Ich habe meine Welpen von Anfang an in meinen Alltag integriert. Also man saugt zB die Bude, da muss der Welpe natürlich alles ganz genau ansehen, Mülltüten wechseln, genauso etc. Welpen wollen alles genau erkunden und klar, Sofa anfressen ist blöd, aber irgendwas geht bei jedem Welpen kaputt, das sollte man einplanen.
Viele räumen während der Welpenzeit auch teure Sachen weg. Ansonsten hatte jemand schon vorgeschlagen was als Alternative anzubieten, wenn er zB in deine Hände beißen will, so würde ich das auch machen. Statt Hände gleich nen Lappen zum Reinbeißen anbieten.
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Wir haben in unserem Garten alles mit diesen Zaunelementen gesichert.
https://www.kaufland.de/product/332314…S4aAoXxEALw_wcB
Die sind super flexibel -
Wofür braucht der Hund tägliches Training ubd Kommandos üben?
Mein junger Sheltierüde hatte mit 8/9 Monaten noch nicht die geringste Ahnung was ein Sitz oder Platz überhaupt ist und es hat ihm nicht geschadet
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Mein junger Sheltierüde hatte mit 8/9 Monaten noch nicht die geringste Ahnung was ein Sitz oder Platz überhaupt ist und es hat ihm nicht geschadet
Ich glaub, diese Gelassenheit hat man beim ersten Hund irgendwie noch nicht. Hatte ich damals ehrlich gesagt auch nicht. Und hatte Glück, dass ich einen Hund hatte, der mir das alles verziehen hat. Heute weiß ich natürlich auch, dass das kompletter Quatsch ist. Und Karla kann jetzt, mit 2,5 Jahren, immer noch kein "Platz" oder "Bleib". Eine Bekannte, die zeitgleich einen Welpen (den ersten) bekommen hat, hat innerhalb der ersten 4 Monaten Sitz, Platz, Bleib, Steh, Warte, Körbchen, Rückruf und Fuß geübt, weil sie der festen Überzeugung war, dass der Hund das möglichst jung alles lernen muss.
Das Einzige, was Karla bei mir lernen musste die ersten Monate war, mit unserem Alltag klar zu kommen und die Dinge kennenlernen, die für sie auch real eine Rolle spielen werden. Alles andere hab ich schlicht nicht gemacht. Aber das muss einem ja auch erstmal jemand sagen. Ich weiß noch, als ich meinen ersten Welpen bekommen habe, hieß es noch, der soll innerhalb der ersten 12 Wochen ALLES kennenlernen. Sozialisation und so. Voll wichtig. Ansonsten: Deprivation. ÜBERALL mit hin nehmen, den ganzen Tag. Weiß nicht, ob die Hunde damals alle viel belastbarer waren oder ob das schlicht super viele Leute einfach nicht gemacht haben. Eigentlich hätten alle Hunde komplett am Rad drehen müssen

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Das Problem ist nicht mit Welpen oder Junghunden bisschen zu trainieren, der Punkt ist das Anfänger das in der Regel sehr ineffizient tun.
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Als ich Jette bekam lernte sie erstmal ganz viel schnöden Alltah kennen. Sprich unser Familienleben.
Training gab es gar nicht. Was ich für den Alltag mit ihr brauchte wurde benennt, gelobt und positiv belegt.
Was ich nicht brauchte schlicht unterbunden.
Sie durfte in erster Linie entdeckender Welpe sein, mit Zoomies, Spiel und Entdecken.
Mehr braucht es am Anfang nicht.
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Das wird wohl richtig sein. Hatte ich damals auch noch nicht.
Aber ich muss heute halt immer dran denken wie ich 2023 Anfang Februar mit meinem damals 9 Monate alten Hund im Wald stand und mir bewusst wurde, dass ich 4 Wochen später für einen "Fortgeschritten" Erziehungskurs bei mir im Verein angemeldet war, während mein Hund noch garkeine Kommandos kannte (Dafür aber schon 2 Wochen mit Hotelurlaub war, 1 Woche Mantrailseminar und jeden Weihnachtsmarkt im Umkreis unsicher gemacht hatte
. )Im Nachhinein war es absolut der richtige Weg mich erst auf Teambuilding und Sozialisierung zu konzentrieren.
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Das wird wohl richtig sein. Hatte ich damals auch noch nicht.
Aber ich muss heute halt immer dran denken wie ich 2023 Anfang Februar mit meinem damals 9 Monate alten Hund im Wald stand und mir bewusst wurde, dass ich 4 Wochen später für einen "Fortgeschritten" Erziehungskurs bei mir im Verein angemeldet war, während mein Hund noch garkeine Kommandos kannte (Dafür aber schon 2 Wochen mit Hotelurlaub war, 1 Woche Mantrailseminar und jeden Weihnachtsmarkt im Umkreis unsicher gemacht hatte
. )Im Nachhinein war es absolut der richtige Weg mich erst auf Teambuilding und Sozialisierung zu konzentrieren.
Ich hab auch schon Kurse abgebrochen, weil ich die Anforderungen an sehr junge Hunde nicht erfüllen wollte und es unglaublich übertrieben fand, was da schon erwartet wurde. Hab mir dann einen anderen gesucht, der super aufgebaut war. Da gings tatsächlich eher um Alltagskompetenz und ganz, ganz viel Aufklärung über Entwicklungsphasen bei Junghunden und warum was passiert und wie das zu bewerten ist. Mega! Mich hats nochmal in meiner Grundhaltung bestärkt und die Neuhundehalter im Kurs massiv beruhigt. Sowas sollte es viel öfter geben. Hab ich in der Form leider kein zweites Mal gesehen.
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das macht nichts, der Welpe benötigt im Garten kein Fussballfeld. Zwick einfach mit einem Steckzaun einige Meter ab. Das reicht. Wenn möglich ein paar Büsche mit einbeziehen. Dann ist es interessant und der Zwerg hat was zu schnuppern.
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