Fellwechsel
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Ganz wichtig dabei: auf gar keinen Fall einen Furminator oder ähnliche Werkzeuge benutzen. Die schneiden Unterwolle und oft auch Deckhaar ab, reizen die Haut zusätzlich und verschärfen genau solche Probleme eher, statt sie zu lösen. Besser sind weiche Unterwollbürsten oder Kämme, die das lose Fell lösen, ohne die Haut zu stressen.
Also Bucky haart auch grade wieder wie sau. Er hat so halblanges, borstiges Fell mit ordentlich Unterwolle. Vor allem an den Hosen hinten sitzt super viel fest.
Ich hab ja mal die Bürste gekauft, die du dafür empfiehlst, allerdings krieg ich damit nichts raus. Alternativ hab ich so einen Unterwolle-Rechen, damit krieg ich richtig viel raus, soll aber ja nicht gut sein.
Was also mache ich beim bürsten falsch, dass ich mit der von Dir empfohlenen nichts raus kriege? Ich hab schon vor dem Baden, nach dem Baden, einfach ohne Baden probiert. Wie muss man da vorgehen?
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20. Januar 2026 um 19:57
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Fuchshexchen Mein Furminator schneidet nix. Soll er lt. Hersteller auch nicht. Er nimmt aber sehr gut lose Haare aus dem Fell (und von der Kleidung), deshalb nehme ich den nur noch. Nehme ansonsten höchstens mal den Massagehandschuh.
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Der Grund, warum man mit Unterwollrechen oder einem Furminator so extrem viel Fell rausbekommt, ist genau das, was sie problematisch macht. Die Dinger holen nicht nur lose, ohnehin abgestorbene Haare raus, sondern nehmen einfach alles mit, was ihnen in den Weg kommt. Die Zinken sind sehr scharf und stehen eng, dadurch wird nicht nur Unterwolle gelöst, sondern auch gesunde Unterwolle und teilweise sogar Deckhaar beschädigt oder abgeschnitten (und ja, da wird geschnitten und gerissen... Dafür braucht man nicht mal ein Mikroskop, um das an den Haaren zu erkennen). Das fühlt sich dann super effektiv an, weil die Bürste voll ist … hat aber mit normalem Fellwechsel nichts mehr zu tun.
Bei Unterwollbürsten oder Kämmen ist das komplett anders. Die holen nur das raus, was wirklich schon locker sitzt, aber nicht so locker, das es ausfallen würde, bzw vom Hund gerade sowieso verloren wird. Sie unterstützen nur. Deshalb hat man oft das Gefühl, dass „nichts passiert“, man reißt dem Fell eben nicht auf einen Schlag alles weg.
Kurz gesagt: Nur weil ein Werkzeug viel Fell raus holt, ist es noch lange keine gute Fellpflege. Oft bedeutet es einfach, dass man dem Hund mehr Fell abnimmt, als gerade sinnvoll ist … und genau das sorgt langfristig für Probleme statt für weniger Haaren.
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Bei Unterwollbürsten oder Kämmen ist das komplett anders.
Kannst du da was vernünftiges für nen Border Collie empfehlen?
Vor vielen vielen Jahren habe ich auch den Furminator benutzt. Bei uns ist genau das oben genannte passiert. Nicht nach dem ersten oder zweiten mal. Aber mit der Zeit wurde das Fell total stumpf. Hat man dann genauer hingeschaut hat man gesehen das es beschädigt war.
Amy haart auch das ganze Jahr. Momentan gehts aber tatsächlich. Sky hat vor einigen Wochen auf einmal richtig viel Unterwolle geschoben (er hatte bis dahin so gut wie gar keine) und nun verliert er sie wieder. Wenn man das Fell scheitelt sieht man jede menge lose (aber nicht so lose das sie alleine raus fällt) Unterwolle die entfernt werden möchte. Leider ist er sehr empfindlich wenn es ziept und mit unserer Activet Bürste (lila/silber) kommen wir da aktuell nicht so richig voran.
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meine Erfahrungen mit Fellwechsel beim Alaskan Malamute ist, dass im Januar und Juni/Juli Fellwechsel ist. Ich nehm eine Aktivet Bürste Lila/silber aktuell weil es Maßen sind hätte mir schon einen zweiten und dritten Hund von stricken können. Bei Joanie hab ich einen alten Pferdestriegel genutzt, da half die activet gar nicht. Und ein Furminator kommt mir nicht an den Hund
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Was würdest Du für Appenzellerfell (Stockhaar) empfehlen?

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Ich weiß nicht, ob das noch aktuell ist, aber die Standardempfehlung für alle Unterwolle war eigentlich immer eine von den KW Smart Zupfbürsten. Vor allem, weil die wohl (ohne Noppen) nicht so kratzig wie andere Marken sind.
Ich hab die auf die Empfehlung hin mal gekauft und mein damaliger Bürstenhasser findet die ganz ok bis sehr gut, je nach Körperstelle. Um wirklich alles rauszuholen, muss man halt scheiteln. (Bin ich zu faul für bzw. hab ich nur eine Hand frei, da geht das schlecht.)
Bei Ole ist das übrigens mega praktisch, die Unterwolle bleibt ganz gut hängen, solange man ihn nicht richtig durchwuschelt. Wenn sich einzelne Flocken lösen, kann man ein bisschen bürsten und hat dann recht schnell erstmal alles, was richtig lose ist, draußen. Dann hat man 1-5 Tage Ruhe, bis es weitergeht

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Ich weiß nicht, ob das noch aktuell ist, aber die Standardempfehlung für alle Unterwolle war eigentlich immer eine von den KW Smart Zupfbürsten.
Ja das hab ich auch noch so im Kopf. Mich irritiert immer das dabei steht für dichtes Fell. Also meine sind jetzt keine Fellmonster so wie ein Samojede zum Beispiel. Aber Unterwolle haben sie. Ich hab so ne ähnliche Bürste (sieht identisch aus) und die empfinden die Hunde von den Pins her als relativ unangenehm. Aber vielleicht probiere ich es nochmal mit der KW smart. Bei Amy komme ich mit der Activet gut klar, auch wenn ich sie nicht nochmal kaufen würde und schon gar nicht in klein. Aber nun gut.
Wäre in meinem Fall dann die hier oder? https://www.ehaso.de/de/smart-unive…fbuerste-p3450/
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Ich liebäugel gerade auch mit einer von KW smart. Kalimba haart ohne Ende zurzeit und ich hab das Gefühl, dass wir mit unseren 2 Bürsten nur wenig ausrichten.

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Eine Zupfbürste (anderer Hersteller) hatte ich zuerst auch. Pieksige Spitzen, Haken, die unter jede kleine Verfilzung/Verknotung greifen und dabei gesunde Haare rausreißen und man braucht ewig, um die Bürste wieder richtig sauber zu kriegen.
Dass sich am Furminator die Geister scheiden, weiß ich. Und ich nutze ihn erst seit 3 Jahren, es fehlt also die persönliche Langzeiterfahrung. Aber bei manchen Kritikern frage ich mich, ob die jemals die Gebrauchsanleitung gelesen und den Furminator korrekt eingesetzt haben. Wenn die Zinken senkrecht auf der Haut stehen und der Furminator gaaanz locker mit 2 Fingern gehalten wird, ist da nichts, was schneiden kann. Hält man ihn schräg und etwas fester (= falsch), kann man damit Papier schneiden. Ich kann mich damit 5 Min. kämmen, ohne dass auch nur 1 Haar im Furminator bleibt. Und wenn ich das Unterfell durch sanftes Zupfen und Streichen mit bloßer Hand entferne, habe ich nach gut einer halben Stunde das gleiche Ergebnis wie mit dem Furmi binnen 2 Minuten, indem ich selbigen ganz sanft in laaangen Zügen in Wuchsrichtung über den Hund gleiten lasse.
Vielleicht hängt auch viel von Haarlänge, -dicke und -dichte sowie Häufigkeit der Fellpflege ab. Ich bin jedenfalls ein Gegner von Zupfbürsten, lasse aber jeden die Fellpflege betreiben, wie er lustig ist.
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