Hund aus dem Tierschutz
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Ich finde die RR z.B super von Charakter und aussehen, kenne auch einen der total lieb und super erzogen ist.
Ja, ich kenne/kannte auch einen. Mittlerweile lebt er nicht mehr. Super lieb! Aber ich kenne auch 2, die du nicht freiwillig auf den Bauch gebunden haben willst. Halter völlig überfordert, beiden magst du nicht wirklich begegnen. Hundetrainer geben sich die Hand, Gassigeher (weil man es selbst nicht mehr schafft) teils, schwer verletzt.
Du kannst von einem nicht auf alle schließen, da spielen einfach unfassbar viele Faktoren mit rein, die man als Ersthundehalter nicht im Blick hat. Einfach weil einem so unfassbar viele Erfahrungen fehlen. So viel Verständnis vom Hund. Das will man nicht sehen und auch nicht hören, kann auch gut gehen, aber Jahre später, hat man eine völlig andere Sichtweise. Und von außen sieht man gar nicht die Arbeit, die dahinter steht.
klar habe ich Vorstellungen was den Charakter betrifft oder was ich mit den Hund machen möchte.
Erzähl doch einfach mal! Wie stellst du dir das vor? Was möchtest du machen? Wie stellst du dir das Leben mit Hund so vor?
Ich möchte dir Hunde aus dem TS gar nicht madig machen, ich habe ja selbst eine und sie quasi nach Bild ausgesucht. Bei uns passt das, aber das war reines Glück, anders als gedacht, viel Arbeit und eine komplette Umstellung unseres Lebens. Ich lege dir nur wärmstens ans Herz, in dich zu gehen und dir ganz genau zu überlegen, was du bereit bist zu leisten, wenn es schief läuft. Bist du bereit mit allen Konsequenzen zu leben? Denn du übernimmst die Verantwortung für ein hochsoziales Lebewesen. Kein Produkt, das man bei Fehlerhaftigkeit einfach abstößt.
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Einstein51 das weiß ich nicht genau. Aber Januar irgendwann. Ich werde mich hier etwas belesen.
mimihank danke für die Tipps, ich habe viel über den RR gelesen abgesehen von den Jahdtrieb hat mich etwas erschrocken das einige schrieben das ihre Hunde 110-120 Pfund wiegen und im die 80cm SH haben.
also bei jeder Rasse die mir gefällt ist irgendwas was nicht passt abgesehen das die eh nicht anfängertauglich sind.
Finde auch den DSH super, auch nicht für Anfänger geeignet.Vom Ridgeback zum DSH und zurück. Halleluja. Konträrer geht's im Grunde nicht mehr.
Ich rate Dir dringend: Lerne Hunde verschiedener Rassen wirklich im Alltag kennen bevor Du Dir einen Hund kaufst, damit Du weißt, was Du wirklich willst. Nicht, was Du Dir schön reden möchtest. Das macht das Leben für Dich und den Hund langfristig schöner.
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Mir ist klar das man nicht alle Hunde einer Rasse damit vergleicht einen einzigen Hund zu kennen. Es gibt ja innerhalb eines Wurfes auch unterschiedliche Charakteren.
Was möchte ich mit den Hund machen? In den Fall aus TS finde ich es super diesem Tier ein schöneres Leben zu bieten, mit den Hund zusammen zu wachsen und ihn vieles beibringen, das Leben miteinander teilen usw. -
Ich verstehe immer noch nicht die Not unbedingt (diesen) einen Hund als Direktimport aus dem TS zu nehmen.
Ich höre auch keine Argumente dafür. Wie auch, dir ist nichts über den Hund bekannt, wie soll man da also Gründe für genau diesen ausmachen.
Was genau erwartest du dir denn von dem Zusammenleben mit Hund und warum glaubst du, dass du dafür keinen Hund hier aus D von einer Pflegestelle oder einem Tierheim finden wirst?
Weil er jetzt unbedingt im Januar bereits sein muss? Wie lange suchst du bisher? Nach welchen Kriterien hast du gesucht?
Was bringt es dir, dich über Rassen XYZ zu informieren, wenn du nicht mal ansatzweise weißt, ob diese Rassen überhaupt in dem Hund vorhanden sind?
Du erinnerst mich ein wenig an mein vergangenes Ich als ich 19 war und sich meine Eltern gerade getrennt hatten:
Ich bin mit Papa zusammengezogen, er war weich und ich konnte endlich wieder einen Hund haben, nachdem meine Mama ein paar Jahre zuvor unseren (meinen) heißgeliebten Dackel aufgrund von Dackellähme hat einschläfern lassen.
Also direkt ins Tierheim und den angeblich 2-jährigen Schäferhund Rotweilermix mitgenommen (er war eher max. 1,5 Jahre).
Bildschön.
In eine kleine Vorstadtwohnung, denn unser Haus haben wir aufgrund der Trennung verkaufen müssen. Ich Reiterin, der Stallbesitzer hatte Angst vor großen Hunden (war bei meinem Kaliber auch nicht unberechtigt, der hasste Männer), also der Hund immer mit zum Stall und da in eine Pferdebox gesperrt.
Ansonsten war ich viel im Nirgendwo unterwegs. Denn mein Hund hasste nicht nur Männer, sondern auch andere Hunde, vor allem Rüden. Und er wuchs im ersten Jahr, vor allem an Masse. Letztlich wog er gute 40 kg und wurde immer nur "das Kalb" genannt.
Ich hatte etliche Male unendliches Glück, dass mein Hund niemanden ernsthaft beschädigte und damals die Leute noch gänzlich anders auf solche Hunde reagierten.
Heute wäre ich den Hund wahrscheinlich in den ersten Monaten bereits losgewesen.
Bzw. Würde mir heute kein seriöses Tierheim so einen Hund in diese Art der Haltung mitgeben.
Aber ich war verletzt, meine Eltern hatten sich getrennt, ich war wütend und trotzig und ich wollte endlich wieder einen Hund. Etwas großes, etwas, nach dem sich andere umdrehen, etwas, was mich ein klein wenig "interessant" machte.
Das muss nicht alles auf dich zutreffen. Ich gebe nur zu bedenken, dass man sich genau über seine Beweggründe bewusst sein sollte.
Ich habe meinen Hund geliebt und er hat auch mich sehr gerne gehabt. War ich in der Lage ihn zu führen? So wie ich lebte damals, ging es gut. Ob es meinem Hund so gut ging? Nach heutigem Wissen muss ich das fairerweise mit nein beantworten. -
Das ist ja die Mindestvoraussetzung oder?
Ich glaube die Frage war eher in die Richtung: willst du hundesport machen? Wenn ja, was genau? Soll der Hund dich mit zum Sport begleiten? Oder in die Arbeit? Bist du beruflich viel unterwegs? Soll der Hund mit zu Freund:innen, ins Restaurant, zu Familienfeiern? Soll der Hund ein überall-mit-dabei -Hund sein? Oder bist du viel in der Natur unterwegs? Bist du viel zuhause? Lebst du in einer Wg oder alleine? Gibt es Partner:in oder Kinder oder andere Haustiere?Willst du mit dem Hund ein Hobby aufbauen? Bekommt er einen Job bzw. Aufgabe? Soll er das Grundstück bewachen?
———Kleiner Gedankenanstoss: ein Hund verändert den Alltag enorm, nicht nur für paar Wochen sondern Jahre. Es sind die ganz normalen Erziehungs/Trainingsthemen die auch Monate brauchen können, nicht nur die worst case. Zb das Alleinbleiben: kann sich Monate ziehen und gerade TS-Hunde haben erstmal einen kleinen Kulturschock und brauchen ein paar Wochen (bis Monate) bis sie aufnahmefähig genug sind um irgendwas zu trainieren. Oder überhaupt Gassigehen. Kennen viele nicht, weil sie eben direkt aus dem Zwinger kommen. Halsband, Geschirr, Leine, unbekannt. Mit Menschen interagieren, Menschen lesen können, sich anfassen lassen. Alles neu.
Dafür braucht Mensch Zeit und Geduld. Und Wissen.
Herausforderung ist das eine, aber die Dauer ist das was zermürbend sein kann.
——-Ich habe hier gerade zwei Direktimporte. Die kleine ist erst vor 5 Monaten hier eingezogen und ziemlich cool. Standart Gassigehen ist trotzdem nicht drin, kann sie noch nicht. Üben wir noch. Wird denke ich noch paar Monate dauern (wenn uns nicht Silvester und die Böller reingrätschen und alles verzögern).
Der große ist mittlerweile 10 Jahre hier und er ist immer noch „Special“. Ich habe viel und verschiedenes mit im Trainieren müssen, das ist keine Hersusforderung, das ist eine Lebensaufgabe. Gassi gehen? Panik. Andere Hunde? Sollen sich verpissen. Menschen? Gruselig, ich will flüchten. Laute Geräusche? Panik. Besuch bei uns zuhause? No way. Allein bleiben? Nur mit der damaligen Hündin zusammen. Andere Leute besuchen? Nope. Urlaub? Nope. Mit ins Restaurant? Eh ganz großes nein. Öffis fahren? Neinneinnein. Auto fahren? Monatelanges kleinstschrittiges Training.
99% davon haben wir mittlerweile hinter uns und er kann fast überall mit hin, Besuch ist ok und bei gruseligen/blöden Dingen reicht ein kleiner Bogen. Und das ist nach meiner Auffassung nicht mal wordt case weil er weder krank war/ist noch Beschädigungsabsicht mir oder anderen Menschen gegenüber hatte (es geht gefühlt immer schlimmer, deswegen finde ich es super wichtig eher vom worst case auszugehen. Wenn du dir zutraust Monate bzw jahrelang auf vieles zu verzichten und deine Energie und Zeit in diesen Hund zu stecken, dann go for it.
es ist und bleibt ein Überaschungsei. -
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Was möchte ich mit den Hund machen? In den Fall aus TS finde ich es super diesem Tier ein schöneres Leben zu bieten, mit den Hund zusammen zu wachsen und ihn vieles beibringen, das Leben miteinander teilen usw.
Also eigentlich ist das doch ein netter Begleithund, gern in groß, aus dem Tierschutz.
Und was genau weißt Du denn jetzt über den Hund, in den Du dich so verguckt hast?
Was für ein Leben soll der Hund denn mit Dir teilen? Ländlich? Städtisch? Irgendwo jwd, einsiedlerisch?
Viele Kinder in der näheren Umgebung oder nicht? Viele Hunde oder nicht?
Und wie viel Erfahrung hast Du denn jetzt mit Hunden? Das haben ja schon einige gefragt, aber irgendwie
kam da noch keine Antwort... -
Was möchte ich mit den Hund machen? In den Fall aus TS finde ich es super diesem Tier ein schöneres Leben zu bieten, mit den Hund zusammen zu wachsen und ihn vieles beibringen, das Leben miteinander teilen usw.Du musst dir wirklich mehr Gedanken machen, was du machen möchtest und was du einem Hund bieten kannst.
Mit was kommst du nicht klar?Wenn du keine Lust auf Jagdtrieb hast, dann suchst du einen Hund mit möglichst wenig bis gar keinen. Da würde ich wirklich nicht eine Rasse wählen wo die Wahrscheinlichkeit extrem hoch ist einen richtigen Jäger zu bekommen.
Und der Schäferhund hat ja wirklich keine Gemeinsamkeiten mit dem RR.
Schreib dir mal deine Vorstellungen fest auf. Du widersprichst dich mit deinen Vorstellungen immer wieder. Und dann suchst du einen Hund anhand der Liste und machst dir nicht eine Liste anhand des Hundes der die gerade ästhetisch am besten gefällt
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Soweit ich gelesen habe, schrieb die TE, dass der Papierkram schon erledigt sei und noch die Vorkontrolle aussteht. Ein rechtlich verbindlicher Abgabe- ubd Übernahmevertrag wird normalerweise erst nach der Vorkontrolle ausgestellt und unterschrieben. Die TE könnte also noch zurücktreten und sagen, dass sie den Hund doch nicht nehmen möchte.
Was ich nicht ganz bei der Problematik Listenhund verstehe, ist der Teil mit den Behörden. Ich lebe in Bayern, hier gibt es zwei Listen mit Hunden,die entweder eine behördliche Genehmigung brauchen oder komplett verboten sind. Es wird aber, wenn man bei der Anmeldung zur Hundesteuer Angaben zum Hund machen muss, nur nach der Rasse gefragt, und wenn man Mischling angibt, muss man noch benennen, was in dem Mischling vorrangig drin sprich sichtbar ist. Überprüft werden diese Angaben nicht, weder wird ein Foto verlangt noch die - falls vorhanden - Chipnummer.
Bei Sam ist ohne jeden Zweifel deutlich erkennbar, dass er ein Labbi/Schäfi-Mix ist. Das sehen die im Amt aber nicht. Ich habe die Hundesteuermarke rein aufgrund meiner Onlineangaben bekommen.
Wenn also jetzt jemand wie die TE wegen der Angaben der Organisation und weil sie selber nicht weiss und nur rätselraten kann, welche Rassen in dem ihr vermittelten Mischling drin sind, in dem Hundesteuerantrag reinschreibt, Mischling, soundsogross, evtl. Rasse xy mit dabei, was dann? Ich hätte mit Sam auch ahnungslos irgendwas angeben können. Und es wird ja kaum jemand so ehrlich sein, Mutmassungen bzgl. einem evtl. vorhandenen Amstaffanteil anzugeben, in dem klaren Wissen, dass der Hund dann für die Haltung verboten ist.
Wie überprüfen die Behörden sowas also? Bei uns scheint es der zuständigen Behörde vor allem wichtig zu sein, dass man Hundesteuer zahlt, und nicht, jeden Antrag für einen Mischlingshund zu überprüfen, ob die Angaben stimmen. Dazu haben sie gar nicht das Personal, ebenso wenig wie man als Hundehalter überprüft wird, ob man Hundesteuer bezahlt. Wenn man ehrlich ist tut man es, wenn nicht, dann eben nicht, ohne Folgen.
Als meine Mutter meine 15kg Rumänen Mischlingshündin (semmelgelb, eher Hütehund vom Aussehen und Verhalten her) in NRW angemeldet hat, sollte sie mit Hund zur Behörde kommen zur Begutachtung.
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Die Wahrscheinlichkeit dass auch nur EINE dieser Rassen da drin steckt, geht eher gegen 0. Allein schon auf Grund der Wahrscheinlichkeit, welche Rassen es wo wie oft gibt. Österreichische Pinscher sind ultraselten, sogar in Österreich. Bei den anderen passt kaum mehr als die Farbe.
Mir ist das echt eigentlich egal, denk ruhig DU kriegst kein Problem, alle anderen, die eins bekommen haben, waren einfach zu blöd. Und wenn doch jemand was doof findet, regelt du das schon. ABER DANN IST ES ZU SPÄT. Du bekommst nicht im Nachhinein die Halteerlaubnis, nachdem du schon im Bewusstsein des möglichen Problems illegal einen Hund importiert hast. Spätestens nach deinem Post hier kann auch jeder ganz entspannt nachlesen, dass du definitiv nicht total blauäugig warst (was dir allerdings auch nicht viel geholfen hätte), sondern bewusst das Risiko eingehst.
Ich hasse solche Leute, denn es muss immer der Hund ausbaden. Melde dich mal im Kampfschmuserforum an, stell da deine Frage, lies dich mal durch. Da kommen alle Nase lang Leute wie du, die gerne eine Bestätigung hätten, dass das eh okay ist, wie sie es machen. Die dann den deutlichen Rat bekommen, es zu lassen. Und die dann 2 Jahre später wieder auftauchen, weil ihr pubertärer Rüde ne kleine Kabbelei hatte und jetzt als gefährlich eingestuft und eingezogen wurde und sie keine Chance mehr habe, ihn jemals zurück zu bekommen. Macht richtig Spaß für alle Beteiligten.
Du wolltest nur ne Bestätigung, dass das ne gute Idee ist und jetzt, wo du keine bekommst, machst du es halt "total durchdacht" trotzdem. Na Glückwunsch.
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Leute, es reicht doch völlig aus sich in einen Hund zu verlieben! Er wird einziehen und für nächsten fünfzehn Jahre das Leben bestimmen. Liebe ist da völlig ausreichend!
Ich finde, wenn man einem erwachsenen Menschen genug erklärt hat, worum es geht, dann reicht es irgendwann auch. Er geht dann seinen eigenen Weg. Und, in diesem Fall ist die Sau durchs Dorf. Der Hund wird einziehen und es wird sich zeigen, ob Vorstellung und Realität zusammen passen.
Wichtig ist nur, dass absolute Flexibilität und die finanziellen Mittel vorhanden sind, sich dem Hund anzupassen. Das wird vehement bejaht, also wird es auch so sein.
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