Hund aus dem Tierschutz

  • klar habe ich Vorstellungen was den Charakter betrifft oder was ich mit den Hund machen möchte. Ob das so kommt wird sich zeigen.
    Und ich liebe auch Herausforderungen, ein Hund der einfach brav alles macht was ich will wäre nicht so meins. Und auch nicht ein Dackel oder sonst eine kleine Rasse, nicht negativ gemeint aber das entspricht nicht meinem Geschmack.

    Die vielen User, die hier schreiben, haben zum großen Teil viel Erfahrung, manche sind sogar Hundetrainer. Sie wollen dir nicht deinen Tierschutzhund madig machen. Es geht darum, dass du einen Hund aufnimmst, der zu dir, deinem Leben und deinen Vorstellungen passt. Wegen dir und vor allem für deinen künftigen Hund.


    Du fragst nach Erfahrungen.

    Wie wärs denn mal anders herum? Ich fände es fair, wenn du so viele Fragen stellst und Antworten bekommst, mal selber was zu erzählen.

    Erzähl doch mal von dir: Welche praktischen Erfahrungen mit Hunden hast du? Woher hast dein Wissen über Hunde, Hunderassen? Was möchtest du mit dem Hund tatsächlich machen?
    Und schau, ob deine Vorstellungen vom Charakter mit deinem Leben mit Hund zusammenpassen.

  • Wann kommt er denn im Jänner?

    Ich teile zwar deine Ansicht nicht, da ich glaube dass kein Hund immer brav folgt und besonders als Ersthundehalter auch ein einfacherer Hund schon eine Herausforderung ist, aber es ist deine Entscheidung.

    Ich würde mich hier im forum auch mal einlesen, auch die alten threads sind gold wert und da lernt man schon sehr viel.

    Ich wünsche dir eine schöne Vorbereitungszeit

  • Den Tipp *Nie mehr Hund als man tragen kann* fand ich persönlich ja wirklich Gold wert. Weil, was macht man denn sonst, wenn man irgendwo jwd unterwegs ist und der Hund verletzt sich oder so und kann nicht mehr laufen?
    Also, über solche Situationen könnte man sich auf jeden Fall Gedanken machen, bevor es soweit ist.
    Zur Sicherheit hatte ich mir auch noch eine Trainerempfehlung mitgeben lassen. Also, Du könntest Dich z. B. hier nach guten Empfehlungen umhören. Nicht Hundeschule im Sinne von Sitz Platz Fuß, sondern wer, der zu Dir nach haus kommt und Dich unterstützt und anleitet. Also direkt kurz nach Einzug bei Dir vorbei schaut.
    Und rutschfestes Schuhwerk.
    Gute, rutschfeste Handschuhe für die Leine.
    Und versuchen, sich nicht den Arm auskugeln zu lassen.

  • mimihank danke für deinen ausführlichen Bericht, du hast es also geschafft mit den RR als Anfänger 😁 warum sollte ich es nicht schaffen.
    Ich finde die RR z.B super von Charakter und aussehen, kenne auch einen der total lieb und super erzogen ist.

    klar habe ich Vorstellungen was den Charakter betrifft oder was ich mit den Hund machen möchte. Ob das so kommt wird sich zeigen.
    Und ich liebe auch Herausforderungen, ein Hund der einfach brav alles macht was ich will wäre nicht so meins. Und auch nicht ein Dackel oder sonst eine kleine Rasse, nicht negativ gemeint aber das entspricht nicht meinem Geschmack.

    Klar, kannst du es grds. schaffen. Ich würde dir dann auch empfehlen im Ridgeback Forum und bei Ridgeback in Not mal die Worst Case Szenarien anzuschauen. So habe ich das auch damals gemacht, dann weisst du auch auf was du später achten musst.

    Außerdem solltest du dich informieren über das Wachen, Jagen und Skepsis

    Und dann (wenn du dir wirklich sicher bist, dass der Ridgeback passt) würde ich an deiner Stelle eben NICHT diesen Hund nehmen. Weil du eben nicht weißt ob der auch nur ansatzweise dem Ridgeback charakterlich ähnelt.

    Zum "nicht einfach brav machen was du willst". Ich liebe Hank und bin mega zufrieden aber es ist wirklich wichtig, dass man so Dinge nicht verhamlost.

    ein letztes mal Worst Case, ich weiß es nervt. Aber man hat etwas das Gefühl, dass du da naiv gehts..

    Nicht "brav machen" heißt im Worst Case, ein Reh reißen, diesen einen ungeliebten Nachbarn stellen etc. und nicht nur hat am Sofa geknabbert.

    hab gerade gesehen, dass Murmelchen genau dieses Szenario schon beschrieben hat :see_no_evil_monkey:

  • Nie mehr Hund als man tragen kann ist für mich voll unnötig. Aber ich geh auch mit nem Pony spazieren und auch schonmal umgeknickt ...

    Na dann halt *Nie mehr Hund als man tragen kann* oder alternativ immer irgendwo in der Nähe einen Pferdeanhänger herum stehen haben, da bin ich gar nicht so. Ich meine, irgend einen soliden Plan für solche Situationen.

  • Nie mehr Hund als man tragen kann ist für mich voll unnötig. Aber ich geh auch mit nem Pony spazieren und auch schonmal umgeknickt ...

    Na dann halt *Nie mehr Hund als man tragen kann* oder alternativ immer irgendwo in der Nähe einen Pferdeanhänger herum stehen haben, da bin ich gar nicht so. Ich meine, irgend einen soliden Plan für solche Situationen.

    Es gibt doch Freunde und Familie, die man im Notfall kontaktieren kann.

    Wenn man n großen Hund haben möchte und das dann nicht tut, weil man den nicht tragen könnte, falls der irgendwann nicht mehr laufen könnte.. schwierig.

  • Na dann halt *Nie mehr Hund als man tragen kann* oder alternativ immer irgendwo in der Nähe einen Pferdeanhänger herum stehen haben, da bin ich gar nicht so. Ich meine, irgend einen soliden Plan für solche Situationen.

    Es gibt doch Freunde und Familie, die man im Notfall kontaktieren kann.

    Wenn man n großen Hund haben möchte und das dann nicht tut, weil man den nicht tragen könnte, falls der irgendwann nicht mehr laufen könnte.. schwierig.

    Jungejunge. Ja, dann sollten die Freunde und Familie mit dem großen Auto halt auch Bescheid wissen und ihr ok gegeben haben, immer im Notfall zu fahren. Nichts anderes meine ich. Irgend einen soliden Plan für den Notfall.
    Für mich war es ein entscheidendes Kriterium, einen kleinen Hund zu halten, ich wohne nicht ebenerdig und möchte meinen Nachbarn halt im Krankheitsfall nicht 4x am Tag auf die Nerven fallen, ob sie mal eben helfen können, den Neufundländer 'runter zu tragen.
    Die TE klingt auch nach Einzelperson, jedenfalls schreibt sie die ganze Zeit nur von sich und nicht wir oder so.
    Sie hat nach Tipps gefragt - das ist einer. Notfallpläne klar haben.

  • Einstein51 das weiß ich nicht genau. Aber Januar irgendwann. Ich werde mich hier etwas belesen.

    mimihank danke für die Tipps, ich habe viel über den RR gelesen abgesehen von den Jahdtrieb hat mich etwas erschrocken das einige schrieben das ihre Hunde 110-120 Pfund wiegen und im die 80cm SH haben.

    also bei jeder Rasse die mir gefällt ist irgendwas was nicht passt abgesehen das die eh nicht anfängertauglich sind.

    Finde auch den DSH super, auch nicht für Anfänger geeignet.

  • Ich habe mich sehr lange mit sehr vielen Rassen beschäftigt. Bei den meisten steht nicht für Anfänger. Wie machen Menschen das, die solch einen Hund haben? Haben die zuerst einen Hund der für Anfänger geeignet ist und holen sich dann den Hund den sie eigentlich wollen? dann hätten sie zwar Erfahrung mit einen einfachen hund aber wären immer noch Anfänger für den anspruchsvolleren hund. Das würde mich auch sehr interessieren wie ihr das so gemacht habt.

    Als Ersthundehalterin habe ich mir vor 6.5 Jahren meinen grossen Kindheitstraum verwirklicht und einen Border Collie angeschafft. Eine Rasse, der man nachsagt, überhaupt kein Anfängerhund zu sein (und das ist sie auch ganz und gar nicht!).

    Ich war jahrelang Gassigängerin verschiedenster Hunde, habe den Hund meiner Grosseltern mit aufgezogen/ erzogen und hatte kurz vor dem eigenen Hund lange einen Betreuungshund der 2 Tage die Woche fix bei mir wohnte. Ich wusste aus der Praxis (nicht nur aus der Theorie!), welcher Schlag Hund mir liegt und welcher nicht. Habe mich ausführlich mit Haltern und mehreren Züchtern über mein Vorhaben unterhalten. Mir Worst- case Szenarien vorgestellt, eben WEIL es mir wichtig war, ob ich mit dem Leben könnte und meinen Alltag dementsprechend drum rum basteln könnte. Dann ist eine BC Hündin vom seriösen Züchter hier eingezogen. Von Anfang an konnte ich mich bei Unsicherheiten an die Züchter wenden (nicht nur per Mail oder Telefon) und hatte bald schon Unterstützung durch Einzelstunden bei einer Trainerin. Meine Hündin hat mich unglaublich viel Geld, Zeit, Energie und Aufwand gekostet. Zum Glück hatte ich ein grosses Durchhaltevermögen und ich war dankbar, mich mit gewissen Szenarien bereits im Voraus beschäftigt zu haben, sonst wäre der Hund zu den Züchtern zurück. Und das, obwohl sie nichtmal ansatzweise so anstrengend ist wie viele Rasseverteter. Und doch: Mit einer "einfacheren" Rasse hätte ich es mir deutlich leichter gemacht, viele Dinge wären gar kein Thema gewesen.

    Selbstverständlich liebe ich meine Hündin über alles und heute sind wir ein wirklich gut funktionierendes Team. Aber das konnten wir nur werden, weil eben sehr viele der Rahmenbedingungen gepasst haben und ich unglaublich viel Hilfe und Ressourcen im Hintergrund hatte.

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