ein würdevolles Ende für einen tapferen kleinen Mann
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hallo ihr alle,
nach über 2 Monaten immer wiederkehrenden Durchfall/ Übelkeit und diversen Tierarztbesuchen wurde bei meinem geliebten Morkie ein Lebertumor, eine Nierenzyste die größer wie die Niere ist sowie Niereninsuffizienz Grad 3 festgestellt. Vor 3 Monaten bei seiner Kontrolluntersuchung war alles tip top. ich war so glücklich da er mit seinen 16 Jahren und 3 Monaten ein stattliches Alter erreicht hat. Er war bis zu diesem Zeitpunkt auch altersentsprechend gut drauf. Keine Ahnung wie es jetzt weitergeht. er bekommt viele Tabletten und die Ärztin möchte dass ich ihm jeden zweiten Tag ein Flüssigkeitsdepot unter die Haut spritze. Ich weiß aber sowas toleriert er nicht. Er hat keine Schmerzen derzeit und außer flüssigem Stuhlgang keine Symptome. Wann ist der Zeitpunkt gekommen ihn zu erlösen? ich möchte keine Sekunde dass er Schmerzen hat und er soll seine Würde behalten. Wenn er reinmacht schämt er sich immer und versteckt sich obwohl wir ihn nie geschimpft haben. Morkie war immer ein sehr cooler und stolzer kleiner Terriermann - wir sind fix und fertig. mein Mann und ich haben schreckliche Angst wie es weiter geht. Er wirkt manchmal verwirrt und es tut so weh ihn so zu sehen. ansonsten frisst und trinkt er gut und ist ganz gut drauf.
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Hallo,
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Ich habe bei allen Hunden so entschieden, daß es für Außenstehende wirkte, als wäre es zu früh.
Auf gar keinen Fall sollten sie leiden oder lange siechen.
Du kennst Morkie am besten - meinst du, sein Leben, so, wie es jetzt ist, macht ihm Spaß? Hast du das Gefühl, daß er sich glücklich und wohl fühlt? Appetit und Durst sind nicht unbedingt sichere Indikatoren für Lebensfreude, darauf würde ich mich nicht verlassen.
Ich wünsche dir Kraft und Klarheit, um den richtigen Moment zu erkennen.
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Wann ist der Zeitpunkt gekommen ihn zu erlösen?
Das kannst nur du selbst beantworten. Ich lasse die Tiere lieber 1 Monat "zu früh" gehen als auch nur 1 Tag zu spät. Sie haben es verdient in Würde zu gehen. Denkst du er hat so noch Lebensqualität? Ist es tatsächlich ein Mehrwert für ihn noch am Leben zu bleiben? Diese Fragen würde ich mir an deiner Stelle stellen und diese auch realistisch beantworten. Nicht hier im Forum, nur für dich bzw. für euch. Und danach dann entscheiden.
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Du hast die 16 Jahre liebevoll um den kleinen Morkie gekümmert und das tust du in den letzten Momenten auch. ❤️ Hör auf dein Bauchgefühl, es wird dir sagen wenn der Zeitpunkt kommt.
Wünsche dir viel Kraft für diese Zeit.
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ich danke euch für die vielen Meldungen. Es ist so schwierig - ich will ihm keine Lebenszeit wegnehmen aber auch den Zeitpunkt nicht verpassen. 😪
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Das ist eine sehr schwierige Situation. Es steht ja immer die Frage im Raum, ob die gesundheitlichen Einschränkungen bestimmend sind. Ob die guten Stunden am Tag den schlechten in einem irgendwie passenden Verhältnis gegenüberstehen.
Vielleicht ist es hilfreich sich klar zu machen, dass Hunde keine Vorstellung von "einer Zukunft" bzw. Lebenszeit haben. Dein Hund ist mit über 16 Jahren tatsächlich recht alt.
Loslassen ist so schwer. Ich verstehe das und musste solche Entscheidungen leider auch schon treffen. Wann genau der Zeitpunkt ist? Wenn man das so einfach sagen könnte. Ich wünsche Euch viel Kraft!
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Ich habe am Wochenende noch an einem Webinar zum Thema alter Hund teilgenommen. Die Dozentin sagte mehrfach den Satz: "Ich kann damit leben einen Hund einen Monat oder eine Woche zu früh gehen lassen, aber nicht damit eine Stunde zu spät".
Es ging auch um die Entscheidungsfindung, wann der richtige Zeitpunkt ist. Hierzu wurde empfohlen, eine Strichliste zu machen, ob der Hund einen guten oder einen schlechten Tag hat. Stehen nachher mehr schlechte Tage da, ist der Zeitpunkt gekommen.
Zur Entscheidungsfindung, die immer sehr individuell ist kann ich Dir diesen kleine Broschüre an das Herz legen: Brosch_re_Euthanasie_Hund_Druckb_gen_Ablage.pdf
Wegen dem Flüssigkeitsdepot spritzen würde ich mir keinen Kopf machen. Das ist wirklich keine große Sache (wenn man sich einmal überwunden hat zu spritzen) und tut dem Hund auch nicht weh.
Wann ist der Zeitpunkt gekommen ihn zu erlösen? ich möchte keine Sekunde dass er Schmerzen hat und er soll seine Würde behalten. Wenn er reinmacht schämt er sich immer und versteckt sich obwohl wir ihn nie geschimpft haben. Morkie war immer ein sehr cooler und stolzer kleiner Terriermann - wir sind fix und fertig. mein Mann und ich haben schreckliche Angst wie es weiter geht. Er wirkt manchmal verwirrt und es tut so weh ihn so zu sehen. ansonsten frisst und trinkt er gut und ist ganz gut drauf.
Das er in dem Alter manchmal verwirrt ist ist ein ganz normaler Vorgang des altern beim Hund (und auch beim Menschen).
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Wegen dem Flüssigkeitsdepot spritzen würde ich mir keinen Kopf machen. Das ist wirklich keine große Sache (wenn man sich einmal überwunden hat zu spritzen) und tut dem Hund auch nicht weh.
Und es ist wirklich wichtig. Gerade, wenn er Dauerdurchfall hat, entwässert er sehr stark.
Aus trauriger Erkenntnis (war so bei meinem alten Rüden, trotzdem ich jeden Tag geguckt hab, wie er aussieht inkl. Faltenprüfung): wenn er zu stark entwässert, wird es auch schwierig, die Spritze beim Einschläfern korrekt zu setzen.
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Fühl dich mal gedrückt.
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dankeschön für euere Unterstützung- das gibt mir sehr viel Halt. Ich weiß garnicht was ich ohne ihn machen soll er ist meine Bezugsperson. also versteht mich nicht falsch - ich bin verheiratet und habe Freunde aber er ist eben meine große Liebe. ich bin so dankbar für das letzte jahr - ich habe eine neue stelle begonnen komplett im Homeoffice nur für ihn. das war unsere beste Zeit
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