ein würdevolles Ende für einen tapferen kleinen Mann
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Hallo,
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leider kann ich das Bild nicht ansehen. Was muss ich tun?
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leider kann ich das Bild nicht ansehen. Was muss ich tun?
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Ein süßer Fratz!
Alles Gute für euch! Ich würde an deiner Stelle konkrete Schritte planen, mich vorbereiten, damit ich weiß, was zu tun ist, wenn es ihm zB abrupt schlechter geht. Und dann würde ich die Zeit, die uns bleibt, so doll genießen wie es geht! Und ihn verwöhnen!
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mich vorbereiten
Ein sehr wichtiger Hinweis.
Wie sieht es vor Ort aus?
Bietet der Tierarzt Hausbesuche an? Oder geht man den letzten Gang in der Praxis?
Soll der Hund bestattet oder eingeäschert werden? Oder ist es egal und er geht von der TA Praxis in die Tierkörperverwertung? (das schreibe ich völlig wartungsfrei, weil jeder Mensch seine eigene Art hat, mit dem Tod umzugehen. Dem Tier ist es egal, das ist nur noch eine seelenlose Hülle- alles, was danach kommt, macht der Mensch im Grunde nur für sich)
Dann muss man sich überlegen, wo der Hund beigesetzt oder eingeäschert werden soll, evtl. bereits einen Termin mit Tierfriedhof oder Krematorium abstimmen. Auch der Transport - bringt man das Tier selbst oder lässt man es abholen?
Beim Kremieren - einzeln oder anonym? Wenn einzeln - was für eine Urne? Möchte man noch Schmuck aus der Asche oder den Haaren machen lassen, möchte man einen Pfotenabdruck? Möchte man bei der Kremierung anwesend sein?
Falls der Tierarzt nach Hause kommt - wie bereitet man am besten alles vor? Falls man zum Tierarzt fährt - gibt es eine Vertrauensperson, die einen evtl. begleitet und nach Hause bringt?
Das Gleiche gilt auch für die Strecke zum und vom Krematorium, falls man den Hund persönlich abgeben möchte.
Das liest sich jetzt vermutlich sehr erschlagend und nüchtern, aber meiner Erfahrung nach ist es besser, das alles vorher zu planen (und am besten schriftlich festzuhalten, für den Fall, daß man dann nicht reden kann), als an Tag X komplett überfordert zu sein. Es ist auch gut, wenn die Begleitperson (falls vorhanden) das alles weiß und im Sinne des Menschen handelt, der dort gerade in einer absoluten Ausnahmesituation ist.
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Erstmal - fühl Dich gedrückt, das ist eine sehr schwierige Situation.
Ende November letzten Jahres wurde bei unserer Jessi - Dackelmix, zu dem Zeitpunkt erst knapp 10 - Leberzirrhose diagnostiziert. Es war ab da nur ein Kampf um jeden Tag, immer mit dem Gedanken „wann ist der richtige Zeitpunkt“. Sie nicht leiden zu lassen aber auch keine wertvolle Lebenszeit zu stehlen war tagtäglich unser Begleiter. Meine Frau und ich haben für uns entschieden, dass wir an dem Tag, an dem wir beide sagen „heute ist es soweit“ zu unserem Tierarzt zu fahren und sie auch genau dann gehen zu lassen. Zwei Mal hatten wir in der Zeit bis Mitte April den Punkt, dass einer von uns sagte „ich glaube heute ist es soweit“, der andere aber noch nicht. Und beide Male ging es ihr kurz danach wieder deutlich besser. Aber am 10 April war es dann soweit, wir haben es beide gesehen, am Vorabend hat sie ihre Lieblingsleckerlies nicht mehr gewollt - an normales Futter war eh oft tagelang nicht zu denken, wir hatten über 30 Sorten Nass- und Trockenfutter zu Hause - und die ammoniakbedingte Gehirnentzündung zeigte sich auch deutlich. Aber bei einer vergleichbaren Situation mit einem unserer anderen Tiere würden wir das wieder so machen.
Das allerschlimmste in all den Jahren war mit unserer zweiten Hündin, nach mehreren Krebserkrankungen war es auch an der Zeit, Dienstags zum Tierarzt zu gehen und für Samstags einen Termin zu machen. Der Gedanke war, es dann vorbereitet zu machen, ganz in Ruhe ohne wartende Patienten in der Praxis. Jeder Tag war eine Qual, man hat ihr in die Augen gesehen und sofort ein schlechtes Gewissen gehabt, immer der Gedanke „und das machen wir jetzt auch das letzte Mal“ im Hinterkopf. Da war uns klar - so machen wir das nie wieder. Das war pure emotionale Selbstfolter.
Zwei Mal haben wir spontan entschieden, einmal bei unserem ersten Hund nach einem Anruf der Klinik (es sollte nur Röntgen gemacht werden weil er etwas lahmte, es zeigte sich sehr aggressiver Knochenkrebs) gesagt „lassen sie ihn gar nicht wieder wachwerden“. Eine Katze mit Zungentumor haben wir auch sofort bei der Diagnose einschläfern lassen, da wäre jeder weitere Tag Qual gewesen. Und unser Kater hat uns die Entscheidung abgenommen, Bronchoskopie wegen Lungenkrebsverdacht, Herzstillstand nach der Narkose. Das war tatsächlich die einfachste Situation. Wobei, schwer und traurig ist es immer.
Unsere Tiere haben wir im Anschluss alle einzeln kremieren lassen und haben die Urnen zu Hause.
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