Jack Russell humpelt seit kurzem, bitte um Meinungen
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Ich würde, auch wenn jetzt sicherlich eine Welle der Empörung losbricht, nicht 3000€ und mehr in ein ungewisses Ergebnis investieren und mich dafür komplett verschulden, ohne zu ahnen, was da noch für Kosten nachkommen.
Das würde ich auch nicht machen. Aber wo ist das Ergebnis ungewiss? Und warum sollte man nicht wissen welche Kosten auf einen noch zukommen? Wenn man sich informiert ( und der Arzt es einem nicht gesagt haben sollte) weiß man das Nachsorge, Röntgen, Physio usw. kommen. Man weiß dann auch dass das 2. Kreuzband ( anderes Bein ist gemeint) innerhalb des erstens oder zweiten Jahres kommen kann, nicht muss.
Es gibt auch andere Behandlungsmethoden, die einem aber in einer Klinik nicht mitgeteilt werden, weil dort der Hauptaugenmerk auf Gewinn ausgerichtet ist (verständlich, wenn die ganze Maschinerie am Laufen gehalten werden muss). Da wird dann auch gerne mal Druck ausgeübt, ohne ehrlich mitzuteilen, daß auch das, was man selbst empfiehlt, nicht risikofrei ist oder daß es günstigere Möglichkeiten gibt.
Unser Orthopäde, damals noch Klinik, hat uns ausführlich über alle Methoden aufgeklärt mit Vor und Nachteil usw. Er hat uns auch gesagt das wir uns vor der Op gerne noch eine 2. Meinung einholen können und/oder im Netz lesen, fragen usw. sollen.
Unsere Physio ist mit uns auch alle Methoden durchgegangen welche für welchen Hund geeignet ist usw., allerdings war da die erste TPLO schon gemacht ( war trotzdem sehr interessant), und das war genau das was uns unser Orthopäde gesagt hat. Sie hatte auch Patienten mit verschiedenen Methoden in Behandlung usw.
Der Labbi von Freunden wurde mit dem Bandersatz operiert und musste nochmal operiert werden und für ihn war es die falsche Entscheidung.
Das es jede Klinik so macht stimmt einfach nicht. Unsere Klinik ( damals..mittlerweile haben sie leider ihren Klinikstatus abgegeben), unser Orthopäde, hat auf seine Kosten bei unserem Rüden ein Thorax CT, er war eh wegen dem Kopf im CT, machen lassen weil ihm etwas komisch vorkam nach meinen Erzählungen. Dabei kam der Lungentumor raus, den wir sonst nicht gewusst hätten. Also nicht jede Klinik ist nur auf Geld und Gewinn aus.
Lg
Sacco - Vor einem Moment
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Hallo,
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Natürlich kann man auch über striktes, also striktes, wirklich striktes!!! Ruhighalten 24 Stunden am Tag über ein Jahr darauf hoffen, dass die Strukturen am Knie sich stabilisieren und damit die stabilisierende Aufgabe des Kreuzbandes übernehmen. Danach folgt weiterhin eine lange Rehabilitationsphase, in der der Hund strikt kontrolliert werden muss.
Hier möchte ich einmal einhaken.
Wenn ich ein Gelenk 24h 12 Monate schone, stabilisiert sich nichts.
Ich habe eine Heilung entzündlicher Strukturen. Diese wachsen nun mit laschem Bindegewebe zusammen, sind danach aber in keinster Weise Belastbar.
Beginne ich Jetzt mit Training der stark arthrophierten Muskulatur, kommt es zu Mikrorissenbim Gewebe... und heilt nun neu unter Belastung zusammen.
Sinniger ist es, das Gewebe nach spätestens 5 Wochen teilbelastung langsam ins Training zu nehmen.
Trainiere ich ein Knie fachgerecht auf, kann ich theoretisch auf eine OP Verzichten... aber dann braucht es einer fachgerechten Physiotherapeutischen Begleitung
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Natürlich kann man auch über striktes, also striktes, wirklich striktes!!! Ruhighalten 24 Stunden am Tag über ein Jahr darauf hoffen, dass die Strukturen am Knie sich stabilisieren und damit die stabilisierende Aufgabe des Kreuzbandes übernehmen. Danach folgt weiterhin eine lange Rehabilitationsphase, in der der Hund strikt kontrolliert werden muss.
Hier möchte ich einmal einhaken.
Wenn ich ein Gelenk 24h 12 Monate schone, stabilisiert sich nichts.
Ich habe eine Heilung entzündlicher Strukturen. Diese wachsen nun mit laschem Bindegewebe zusammen, sind danach aber in keinster Weise Belastbar.
Beginne ich Jetzt mit Training der stark arthrophierten Muskulatur, kommt es zu Mikrorissenbim Gewebe... und heilt nun neu unter Belastung zusammen.
Sinniger ist es, das Gewebe nach spätestens 5 Wochen teilbelastung langsam ins Training zu nehmen.
Trainiere ich ein Knie fachgerecht auf, kann ich theoretisch auf eine OP Verzichten... aber dann braucht es einer fachgerechten Physiotherapeutischen Begleitung
Das ist falsch. Zuerst muss sich die Stabilität bilden. Und bei Kapseln und Bändern dauert das nun Mal so lange. Erst danach kann man sich wieder um die Muskeln kümmern. Bewegt man vorher, wird bzw bleibt das Knie instabil. Schmerzhafte Arthrose ist dann die Folge.
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Sinniger ist es, das Gewebe nach spätestens 5 Wochen teilbelastung langsam ins Training zu nehmen.
Nicht, wenn es Bänder und Sehnen geht. Da gelten andere Zeithorizonte.
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Hier möchte ich einmal einhaken.
Wenn ich ein Gelenk 24h 12 Monate schone, stabilisiert sich nichts.
Ich habe eine Heilung entzündlicher Strukturen. Diese wachsen nun mit laschem Bindegewebe zusammen, sind danach aber in keinster Weise Belastbar.
Beginne ich Jetzt mit Training der stark arthrophierten Muskulatur, kommt es zu Mikrorissenbim Gewebe... und heilt nun neu unter Belastung zusammen.
Sinniger ist es, das Gewebe nach spätestens 5 Wochen teilbelastung langsam ins Training zu nehmen.
Trainiere ich ein Knie fachgerecht auf, kann ich theoretisch auf eine OP Verzichten... aber dann braucht es einer fachgerechten Physiotherapeutischen Begleitung
Das ist falsch. Zuerst muss sich die Stabilität bilden. Und bei Kapseln und Bändern dauert das nun Mal so lange. Erst danach kann man sich wieder um die Muskeln kümmern. Bewegt man vorher, wird bzw bleibt das Knie instabil. Schmerzhafte Arthrose ist dann die Folge.
Sorry, nein.
Heilung von gereizten oder Verletzten Strukturen ist nicht gleichzustellen mit "Stabilität.
Stabilität in einem Gelenk kann sich nur durch .
Ich kann dir gerne diverse Studien raussuchen, Fachbücher nennen, und dir meine physiotgherapeutische Expertise zur Verfügung stellen.
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Sinniger ist es, das Gewebe nach spätestens 5 Wochen teilbelastung langsam ins Training zu nehmen.
Nicht, wenn es Bänder und Sehnen geht. Da gelten andere Zeithorizonte.
Gewebe braucht 4-6 Wochen zur Regeneration.
Die 5 Wochen bedeuten nicht Vollbelastung,sondern Beginn mit durchblutungsfördernden Maßnahmen,und beginnende Belastung.
Nur Gewebe das arbeitet wächst stabil zusammen, mit veringerter Gefahr an gleicher Stelle wieder Verletzingsanfällig zu sein.
Ich arbeite seit 15 Jahren evidenzbasiert in der Physiotjerapie.
Kannst mich gerne fachlich widerlegen.
im letzten Post ist Text verloren gegangen: Ein Gerlenk kann nur durch Belastung stabil heilen. Der Knorpel muss durch Kompression(Druck) Belastet werden, damit er nicht degeneriert. Die Gelenkkapsel muss durchblutet werden, um nicht zu verkümmern, und Muskulatur wird nur wieder kräftig, wenn sie aktiv bewegt wird.
Mit einer längeren Ruhezeit muss ich nicht nur die Verletzte Struktur langwierig wieder aufbauen, ich muss auch die umliegenden Strukturen wieder fit bekommen.
Als Beispiel.... früher hat man ein gebrochenes Bein eingegipst, und 3-4 Monate in Ruhe gelassen.... heute wird verschraubt, und direkt Belastet(damit meine ich keine Wanderungen und Sport, ich meine dosierte Belastung)
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Falls der Drops noch nicht gelutscht ist - alternativ mal in NL nachhören? Kenne einige Besitzer die rüberfahren weil dort TA-Kosten günstiger sind… und aus Rheine ist das ja keine Weltreise…
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Ich habe nach dem KBR, den wir mit 14 Jahren nach Abraten den Orthopäden nicht mehr haben operieren lassen, die Ansage bekommen: 6 Wochen absolute Schonung und dann Physiotherapie. Durch passive Durchbewegung der Physio und Muskelaufbau durch Unterwasserlaufband wieder stabilisieren und möglichst Muskeln aufbauen, dass das Knie stabil wird. Arthrose bildet sich darin sowieso, ob mit OP oder ohne. Die Hundephysiotherapeutin hat das ganz genauso gesehen, die haben miteinander in Absprache gehandelt.
Bei meiner elend langen Fußgeschichte ähnlich. Erst 8 Wochen Ruhe durch einen Walker + Entzündung abklingen und absolut nicht laufen, dann Start der Physiotherapie, Dehnen der Sehnen und Muskeln, alles weich kriegen, dann Aufbau, um alles drum herum zu stabilisieren. Aber sobald es geht, moderat belasten. Und ich war bei 4 verschiedenen Orthopäden inkl. Koryphäe, wo man als Privatpatient ein Jahr auf einen Termin wartet... Zumindest darin waren die Aussagen immer absolut gleich.
So mein Laienbericht. Ich merke bis heute, sobald ich mal die Übungen auslasse, wird es sofort wieder schlechter.
Aber dafür ist man dann in Facharztbehandlung und der sagt any wie der Plan aussehen soll.
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Ich denke, man muss bei den Vergleichen zwischen Human- und Tierphysiotherapie auch ein wenig berücksichtigen, dass es bei Tieren immer noch einen deutlich größeren "Unberechenbarkeits-Faktor" gibt. Einem Menschen kann man erklären, dass er nicht voll belasten soll, beim Tier ist das nahezu unmöglich, bzw. benötigt unglaublich viel Fingerspitzengefühl vom Therapeuten. Da wird schon aus einem passiv Durchbewegen schnell ein Durchbewegen gegen Widerstand, von der Schwierigkeit, bei weiterführenden Übungen nicht voll zur Belastung zu kommen, braucht man da gar nicht erst anfangen.
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Man kann Mensch und Tier einfach nicht vergleichen.
Beim Mensch bedeutet „nicht belasten“, dass der das Bein eben nicht belastet. Und dann ganz gezielt wieder in Teil-Belastung gehen kann. Planvoll und strukturiert. Auch manuelle Bewegung ist das ganz anders. Beim Tier ist es sowas von schnell passiert, dass eine Bewegung vom Tier aus kommt und man schon drüber ist über der Gewebegrenze. Das ist dermassen schnell passiert. Manuelle Behandlung am Tier ist so anders als am Mensch.
Beim Tier ist es einfach anders. Da ist IMMER eine Belastung da. Immer. Man kann es nicht verhindern, dass das Tier ein angeschlagenes Bein belastet. (ausser die Schmerzen sind so gigantisch, dass wir von Grad 4 sprechen).
Daher gelten in der Tier Physio und Reha einfach andere Dinge. - Vor einem Moment
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