Zweithund, Geschlecht bei unkastriertem Rüden
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Eventuell könnte ein Trainer als neutrale, fachkundige Person mit einbezogen werden. Zum Klären von Fragen, aktuellen Schwierigkeiten. Aber auch zur objektiven Einschätzung, was das Verhalten anderen Hunden gegenüber angeht. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, an ein paar professionell geführten Sozialkontaktstunden teilzunehmen. Den eigenen Hund noch besser kennenlernen, sein Verhalten anderen Hunden gegenüber im gesicherten Raum erfahren zu können, kann bestimmt nicht schaden bei der Entscheidung, ob ein neuer Hund einziehen soll/kann.
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Hallo,
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Nur, dass ich aus Panik innerhalb von 1,5 Sekunden so laut schreie
Das mache ich reflexartig auch immer wieder mal, muss mich durchaus zusammenreißen, es nicht zu tun und ruhig zu bleiben. Ist leichter gesagt als getan.
In einem der Bücher von Maren Grote, ich bin mir gerade nicht sicher welches es war (ich glaube "Hunde lesen lernen"), steht sinngemäß etwas von "15 Sekunden abwarten". Bei einem Kommentkampf ist dann das Gröbste vorbei. Bei einem Ernstkampf soll es wohl insgesamt recht leise vonstatten gehen, weil die Hunde alle ihre Energie in den Kampf und ins böse Verletzen oder mehr stecken. Wer die Zähne im Gegenüber vergraben hat, kann schlecht knurren oder keifen.
Würde ich so nicht machen und von abraten. Hier werden keine Kämpfe ausgetragen, egal welcher Art.
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Eventuell könnte ein Trainer als neutrale, fachkundige Person mit einbezogen werden. Zum Klären von Fragen, aktuellen Schwierigkeiten. Aber auch zur objektiven Einschätzung, was das Verhalten anderen Hunden gegenüber angeht. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, an ein paar professionell geführten Sozialkontaktstunden teilzunehmen. Den eigenen Hund noch besser kennenlernen, sein Verhalten anderen Hunden gegenüber im gesicherten Raum erfahren zu können, kann bestimmt nicht schaden bei der Entscheidung, ob ein neuer Hund einziehen soll/kann.
Jup, wird passieren.
und wir werden auch daran arbeiten, einige Ängste nicht zu projezieren (also vornehmlich ich).
Ich sage NICHT, dass der neue Zweithund eine spontane Schnapsidee war, ich habe genug zu den verschiedenen Positionen geschrieben, aber ich werde mich stärker der Frage stellen, WARUM ein Zweithund ersehnt wird und WARUM es nicht die Lösung meiner Probleme ist. Mein Mann müsste auf seiner Seite auch seine Gründe klären.
Also keine Sorgen: ich nehme es hier alles sehr ernst. Es war wesentlich günstiger als eine Therapiestunde, war dafür auf dem Gebiet viel fachkundiger und hat mindestens soviele Tränen und Denkerei angestossen ;-) Ein Zweithund kommt nicht vor dem nächsten Sommer in Frage und das nur, wenn Fachleute, die unseren Hund sehen und beobachten, es für passend halten und nur eine Rasse / ein Hund, der zu unserer Konstellation kommt. Das erscheint für mich als ein guter "Kompromiss", weil ich glaube: es wird vermutlich keinen Zweithund geben und dadurch gebe ich meinem Mann die Zeit, das stärker zu verarbeiten als ich. -
Würde ich so nicht machen und von abraten. Hier werden keine Kämpfe ausgetragen, egal welcher Art.
Ist vermutlich Ansichtssache, so wie vieles (alles?) rund ums Thema Hundehaltung und -erziehung. Die einen sind pro, die anderen kontra. Beide Seiten haben ihre Argumente, die durchaus schlüssig sein können. Wir haben mit unseren Hunden (ähnliche Größe und Gewicht) bisher noch keine negativen Folgen erlebt. Im Gegenteil, es hat zwischenhundliche Probleme gelöst, die vermutlich ansonsten noch ewig schwelen würden. Auch unsere Trainerinnen sind nicht alarmiert.
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Im Gegenteil, es hat zwischenhundliche Probleme gelöst, die vermutlich ansonsten noch ewig schwelen würden.
Nein, warum sollten sie, wenn man Hunde anleitet?
Menschen müssen sich auch nicht aufs Maul hauen um Konflikte zu lösen.
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Aufs Maul hauen sicher nicht, aber wenn Menschen miteinander eng zusammen leben, kann es je nach Temperament passieren und auch Teil des Prozesses sein Konflikte auszuspielen, dass man sich anschreit und mit Türen knallt. Oder dass man den anderen in genau so einer Laune erträgt. Da muss es eine Beziehung aushalten, Konflikte miteinander auszuleben, statt immer nur zu Mutti zu rennen und zu petzen, damit sie du du du macht.
Weil man am Ende nur so auch lernt, wo die Grenzen des anderen sind und wie man miteinander klar kommt. Und innerhalb einer Beziehung (oder hier hündisch gedacht innerhalb dieser aufgedrückten Struktur, dass sie gar keine Wahl haben als miteinander zu leben) sollte das schon auf Gewissen Level klappen, sonst passt das eben überhaupt nicht zusammen.
Wie stark das eben hier auf hündischer Seite ausgeprägt war, das weiß doch keiner. Es war niemand dabei und keiner kannte die Hunde.
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In einem der Bücher von Maren Grote, ich bin mir gerade nicht sicher welches es war (ich glaube "Hunde lesen lernen"), steht sinngemäß etwas von "15 Sekunden abwarten". Bei einem Kommentkampf ist dann das Gröbste vorbei. Bei einem Ernstkampf soll es wohl insgesamt recht leise vonstatten gehen, weil die Hunde alle ihre Energie in den Kampf und ins böse Verletzen oder mehr stecken. Wer die Zähne im Gegenüber vergraben hat, kann schlecht knurren oder keifen.
Meine Hunde koennen sogar mit Zaehne in etwas und die Gosch komplett voll haben, bellen. Es gibt genug Hunde, die im SD knurren waehrend sie im Arm sind!
Natuerlich kann ein Hund dann noch Geraeusche machen.
Ich hab hier einen Hund, der richtig laut ist. Und dieser Hund verletzt (an schlechten Tagen) oder wuerde es.
Also nein, die Aussage ist so nicht richtig. Und WENN das ernst ist, dann hat es nach 15 Sekunden u.U. bereits Verletzungen gegeben, je nach Konstellation der Hunde..
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Und ob ein Hund noch knurren oder andere laute von sich geben kann, wenn er sich bereits in den anderen verbissen hat.
Für euch getestet.
Wir trennen und schleusen. Es ist anstrengend und wir haben die Anzeichen übersehen. Für uns ist die Situation von "wir liegen alle entspannt zusammen " zu "ich mache dich alle' sehr schnell gekippt.
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Ein Zweithund kommt nicht vor dem nächsten Sommer in Frage und das nur, wenn Fachleute, die unseren Hund sehen und beobachten, es für passend halten und nur eine Rasse / ein Hund, der zu unserer Konstellation kommt.
Finde ich eine richtige gute Lösung. Ihr nehmt euch den Stress raus, spielt euch erst einmal zu dritt ein und könnt dann in Ruhe entscheiden, ob und ggf. wer wieder einziehen wird. Ist ja zum Glück nicht so, dass das Leben mit nur einem Hund langweilig wäre.
Es gibt genug Hunde, die im SD knurren waehrend sie im Arm sind!
Natuerlich kann ein Hund dann noch Geraeusche machen.
Ok, danke, wieder etwas gelernt!
Wir trennen und schleusen. Es ist anstrengend und wir haben die Anzeichen übersehen. Für uns ist die Situation von "wir liegen alle entspannt zusammen " zu "ich mache dich alle' sehr schnell gekippt.
Aber die Tiere leben wieder friedlich zusammen? Denn das ist etwas, was ich mir tatsächlich schwer vorstellen kann (aber das hatte ich ja schon geschrieben).
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Aber die Tiere leben wieder friedlich zusammen?
Offenbar nicht!
Daher wird durch trennen und schleusen Kontakt verhindert!
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