Für die Leseratten - Der Bücherthread - Band 3
-
Gast41354 -
9. April 2025 um 10:57
-
-
Tina mit K Coole Ausbeute! "Witches, Bitches, It-Girls" steht auch auf meiner Liste, magst du dazu was sagen, wenn du es gelesen hast? :)
"Butter" war ja hier im DF bei einer der Challenges mit bei, glaub ich... zumindest bin ich auf jeden Fall durch das DF auf das Buch gekommen, mich hat es leider so gar nicht gepackt. Bin gespannt was du dazu sagst! Und "The handmaids tale" war wie zu erwarten (kenne die Serie ja schon) unfassbar gut, aber natürlich auch leider erschreckend realistisch...
Viel Spaß beim Lesen!!
Ich bin noch bei "Der Tätowierer von Auschwitz", aber es fehlt nicht mehr viel, ich finde es extrem gut und kann es nur empfehlen. Danach wird eines der beiden Bücher von Jodi Picoult drankommen, bin gespannt.
-
25. Februar 2026 um 18:39
schau mal hier:
Für die Leseratten - Der Bücherthread - Band 3 - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Tina mit K Coole Ausbeute! "Witches, Bitches, It-Girls" steht auch auf meiner Liste, magst du dazu was sagen, wenn du es gelesen hast? :)
"Butter" war ja hier im DF bei einer der Challenges mit bei, glaub ich... zumindest bin ich auf jeden Fall durch das DF auf das Buch gekommen, mich hat es leider so gar nicht gepackt. Bin gespannt was du dazu sagst! Und "The handmaids tale" war wie zu erwarten (kenne die Serie ja schon) unfassbar gut, aber natürlich auch leider erschreckend realistisch...
Viel Spaß beim Lesen!!
Ich bin noch bei "Der Tätowierer von Auschwitz", aber es fehlt nicht mehr viel, ich finde es extrem gut und kann es nur empfehlen. Danach wird eines der beiden Bücher von Jodi Picoult drankommen, bin gespannt.
Witches, Bitches It Girls hab ich durch Zufall nur gesehen,weil dafür Werbung gemacht wegen einer Lesung im April. Bin ich gespannt drauf,aber ist als Frau wahrscheinlich ein Buch zum Aufregen.
Die Handmades Tale Serie habe ich auch ein paar Staffeln von gesehen,aber dann irgendwann abgebrochen,weil ich die Handlungen vom Hauptcharakter überhaupt nicht mehr nachvollziehen konnte. Jetzt wollte ich Mal wissen wie es im Buch ausgeht und ja es wird leider immer realistischer. In die Richtung geht ja auch 1984. Wo einige ja auch sagen: "this was not supposed to be a Manual,but a warning"
Ich muss aber erstmal noch mein derzeitiges Buch beenden, womit ich gerade Probleme hab. Nicht weil das Buch schlecht ist, sondern weil andere Hobbys gerade größerere Prioritäten haben
-
A. G. Slatter – The Cold House
"It's not like I've given up on showering, but I can't recall the last time I brushed my hair.
Birds will nest in it and cats will start coming to my house, meowing to get it.
I really do need to get my shit together."Everly muss schreiben. Sie will endlich ihr nächstes Buch fertigbekommen, denn ein bisschen Geld wäre schön. Leider geht ihr ihre vierjährige dezent auf die Nerven, ebenso Ehemann Nick, den sie schließlich anweist mit der Kleinen endlich mal notwendige Lebensmittel kaufen zu gehen. Und so, in wohlverdienter Stille, schreibt Everly ... und schreibt ... und schreibt. Dass Mann und Kind nicht wieder heim gekommen sind, merkt sie erst sehr spät und auch nur weil zwei Polizisten an der Tür klingeln und ihr mitteilen, dass es einen Unfall gab... Inmitten Everly's Abstieg in Trauer und Depression taucht Nachlassverwalter Albert auf und bescheinigt ihr, dass sie nun eine sehr, sehr reiche Witwe wäre, denn ihr Mann Nick ist nicht derjenige, der er zu sein vorgab. Albert sieht, dass Everly nach dieser zusätzlichen Offenbarung vielleicht eine Auszeit ganz gut täte und schlägt ihr ein paar Tage frische Luft vor, weit weg, auf einer Insel, nur ein paar Einwohner, da gäbe es ein schönes großes Haus, die Eigentümer wären auf Reisen, sie könne dort gern unterkommen, vielleicht hilft es ja sogar beim schreiben... Everly stimmt zu und findet sich in einem gigantischen Herrenhaus wieder. Die Zimmer sind alle leer und doch ist Everly nicht allein ...
Eine Horrornovelle, die modernem psychologischen Horror stilvoll solide Gothic-Atmosphäre und Folklore-Elemente beimischt. Es handelt sich weniger um eine handlungsorientierte Gruselgeschichte als vielmehr um eine straff strukturierte Meditation über Trauer, Identität und Verrat, die sich in einem Gebäude abspielt, in dem es vielleicht, vielleicht auch nicht, spukt. Ich mochte alles an dem Büchlein, Everly ist fantastisch, nichts und niemand ist so wie es/er zu sein scheint, Hinweise werden hier und da subtil gestreut und das Ende hat es in sich. Natürlich kann man auf knapp 160 Seiten keinen großen Wurf erwarten aber für mich war es einer.
Erforschte Themen: Trauer als Heimsuchung / Verrat und die Instabilität der Identität / ein Gruselhaus als psychologisches Symbol / Vieldeutigkeit zwischen Wahnsinn und Übernatürlichem / volkstümlicher Horror und geschlechtsspezifische Gewalt
-
Barbara Kingsolver - "Pigs in Heaven"
Nach 5 Romanen von Kingsolver, die ich allesamt wahnsinnig stark und erzählerisch mitreißend fand, habe ich mit "Pigs in Heaven" nun mal einen Roman der Autorin durch, mit dem ich nicht ganz so warm werden konnte. Jammern auf hohem Niveau ist das allerdings schon, denn Kingsolver ist eine begnadete Erzählerin. Bei "Pigs in Heaven" gab es allerdings ein paar Kritikpunkte für mich, die das Buch für mich zu einer weniger unvergesslichen Lektüre machten.
Zum einen fand ich das Erzähltempo frustrierend. Über gewisse, durchaus wichtige Entwicklungen und Zeiten im Leben der Protagonistinnen werden quasi nur wenige Seiten gefüllt, Lappalien hingegen wurde für mich gefühlt einfach viel zu viel Raum gegeben.
Zudem hatte ich das Gefühl, dass das Bich so vor sich hinplätscherte und dabei einiges an Potenzial verschenkte. Es schien, als könne die Autorin sich nicht ganz entscheiden, was sie denn eigentlich als "Mittelpunkt" ihrer Geschichte betrachtet - ist es in erster Linie eine Roadtrip-Story eingebettet in eine familiäre Ausmahmesituation? Oder sollen diese familiären Bande und damit einhergehende ethische Fragestellungen das Zentrum einnehmen?
Für mich fehlte da irgendwie der rote Faden, ich empfand die Lektüre daher teils als anstrengend, da mir die Handlung so durcheinandergewürfelt vorkam.
Zu keiner der drei Protagonistinnen konnte ich wirklich einen "Draht" aufbauen. Irgendwie blieben sie sehr farblos und schienen eher Schachfiguren für die Autorin zu sein, um ihre Botschaft zu vermitteln.
Über die Native Americans hat Kingsolver zweifellos mehr Wissen als ich, dennoch empfand ich die Beschreibungen manchmal als irgendwie unangenehm karikaturenhaft. Das mag teils auch der Tatsache geschuldet sein, dass "Pigs in Heaven" schon 1993 erschien, und bis zu einem gewissen Grad liegt es wahrscheinlich auch schlicht an meinem subjektiven Empfinden als kritische Leserin.
Irgendwie fand ich auch das "Finale" enttäuschend - wenig tiefgehende Emotion, eine nur oberflächliche Abhandlung. War sehr underwhelming.
Die Rahmenhandlung an sich ist sehr interessant und lädt zum Nachdenken ein - darüber, wie wir Familie definieren, wer das Recht hat zu entscheiden, wohin ein Kind gehört, Adoption generell und "interracial adoption" im Besonderen. Aber irgendwie blieb hier in meinen Augen sehr viel Potenzial ungenutzt und die Charaktere waren deutlich schwächer ausgearbeitet als in den anderen Kingsolver-Romanen, die mich deutlich mehr fesseln konnten.
Übrigens ist "Pigs in Heaven",wie ich erst jetzt feststellte, Sequel zu "The Bean Trees". Da ich "Bean Trees" nicht gelesen habe, kann ich allerdings feststellen, dass es wohl sehr gut möglich ist, die Romane getrennt voneinander zu lesen bzw. eben nur den zweiten Band zu lesen. Vielleicht gebe ich "Bean Trees" irgendwann doch auch eine Chance, mal sehen.
-
Bedingte Empfehlung:
"Es werden schöne Tage kommen" von Zach Williams (Short Stories)
aus dem Klappentext: [...] "Zach Williams erzählt vom Grauen der Begegnung mit dem ganz und gar Unbekannten - und zeigt, dass wir unsere Wirklichkeit letztlich nur bewohnen wie ein Puppenhaus."
Alle Geschichten in diesem Buch haben gemeinsam, dass ihre Protagonisten Situationen ausgesetzt sind, die sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nicht begreifen oder bewältigen können - doch trotzdem damit leben müssen. Das Unheimliche und Fremde bricht in ihre Welt ein ohne anzuklopfen und erzwingt eine Auseinandersetzung.
Einige (wenn auch längst nicht alle) der Stories haben mich wirklich begeistert. Die Eltern, die sich mit ihrem Kind in einem merkwürdigen Naturidyll wiederfinden und feststellen müssen, dass Raum und Zeit sich gegen sie gewandt haben. Der Vater, der beim Baden seines kleinen Sohnes einen neuen großen Zeh an dessen Fuß entdeckt - und furchtbar pragmatisch wird. Die tote Frau im Haus gegenüber, in deren Sterbezimmer ein Mann steht, der sich gegen jede Regel und Logik verhält.
Ich grusel mich nur sehr schwer, in diesem Buch hats mich aber einige Male fies gepackt.
-
-
Kristin Hannah – The Great Alone / Liebe und Verderben
"Did adults just look at the world and see what they wanted to see, think what they wanted to think? Did evidence and experience mean nothing?"
"Die dreizehnjährige Leni wird in einer turbulenten Zeit erwachsen. Gefangen in den Strudeln der leidenschaftlichen, stürmischen Beziehung ihrer Eltern, wagt sie zu hoffen, dass Alaska ihrer Familie eine bessere Zukunft und einen Ort der Zugehörigkeit bieten wird. Ihre Mutter Cora würde für den Mann, den sie liebt, alles tun und überall hingehen, selbst wenn das bedeutet, ihm ins Unbekannte zu folgen. Während Leni im Schatten der zunehmend unbeständigen Ehe ihrer Eltern aufwächst, lernt sie Matthew kennen. Und Matthew – nachdenklich, freundlich und mutig – lässt sie an die Möglichkeit eines besseren Lebens glauben."
Ich finde es gar nicht so einfach dieses Buch zu beschreiben... Ich glaube das Wunderbarste an der Geschichte ist Alaska, die harschen, unbarmherzigen, langen Winter, die kurzen, atemberaubenden Sommer, die Wildnis, die Tiere, die kleine, eng zusammenhaltende Community an bunt zusammengewürfelten Menschen, die das Beste aus dem machen, was das Land bietet. Daneben steht die hochgradig toxische Beziehung von Lenis Eltern, ihr Vater der mit PTSD kämpft und von Seite 1 an merkt man, mit WEM man es zu tun hat, dann Lenis Mutter, die alles aushält, beschönigt, die Hoffnung nie aufgibt, nicht ohne diesen Mann sein kann... und dann Leni, die nach und nach mit den Jahren anfängt zu verstehen, dass die Liebe zwischen ihren Eltern keine Liebe ist. Ich habe den Vater wirklich gehasst, weil er so gut dargestellt ist und die Mutter als Ko-Abhängige mochte ich fast ebenso wenig. Diese Beziehung und was es heißt wenn zwei Frauen mit einem gewaltätigen, kontrollierenden, sich nicht mehr unter Kontrolle habenden, Mann und Vater zu leben nimmt wirklich einen großen Platz in dieser Geschichte ein. Die Liebegeschichte zwischen Leni und Matthew dagegen ist wesentlicher netter aber eben stark überschattet. Auch hier treffen die Teenager dumme Entscheidungen, die allerdings mehr ernste Folgen haben. Im letzten Drittel gibt es so einige Wendungen, die das Tempo ganz schön durcheinanderbringen und die Geschichte entwickelt sich eine Richtung, die ich etwas zuviel fand. Mein erster Gedanke nach Auslesen war, dass sich die Geschichte episch angefühlt hat, aber im Grunde, vor einer wunderschönen Kulisse, sehr voraussagbar war.
Erforschte Themen: Überleben und Natur, Trauma und Gewalt, Familie und Beziehungen, Isolation und Gemeinschaft, Erwachsenwerden, Trauma und Heilung
-
Ich hab zwar noch ca 170 Seiten Red Rising 3 vor mir, aber ich empfinde es absolut nicht als leichte (wenn auch großartige!) Kost, und in der letzten Woche war mir mal eher wieder so zwischendurch eher nach was Leichterem, Nettem und ich hab mich dann für Assistant to the Villain entschieden. Die ersten paar Seiten hab ich zuerst gedacht "
Shit, doch ne verdammt typische Romantasy mit sabbernder Protagonistin und dem ach so verteufelt gut aussehendem, unglaublich muskulösen Gegenstück" , aber nein...
Also, doch, ja, beides trifft zu, aber beide Charaktere sind mir mittlerweile (und ich bin noch nicht mal bei Seite 200 angekommen) voll ans Herz gewachsen und ich kann mit beiden mitfühlen und es ist auch eher slow paced... Was ich bei Romantasy ja überhaupt nicht ab kann, ist dieses ewige Hin und Her und Hin und Her
slow paced geht. War meiner Ansicht nach aber am Anfang des Buches auch etwas schlimmer, aber wo dann auch mehr Story dazu kam, teilt sich das ganz gut auf. Ich muss auch echt oft wirklich laut auflachen und nicht nur schmunzeln, also die Protagonistin ist schon so ziemlich einmalig und die trockenen Antworten des Gegenparts sind auch oft großartig.Doch, jup: Gefällt.
Und das TROTZ des Aufklebers "Tik-Tok Sensation"
Das schreckt mich ja meistens eher ab 
-
Gerade erstmal schön ein paar Tränchen vergossen beim Kaffee trinken und lesen. Man Carissa wir haben doch noch 17% bis zum Ende. Warum denn jetzt schon sowas? Damit hab ich jetzt nicht gerechnet. Dabei ist nicht Mal einer gestorben,sondern ich habe wegen einer "Rede an die Nation" angefangen zu heulen. Blöde Autorin. Die sowas leider echt gut schreibt. Bin echt gespannt ob sie die Reihe mit nem Happy Ende abschließt oder es sein lässt. Kann mir beides vorstellen und im Moment hängt noch so viel in der Luft,dass ich keine Ahnung hab.
Mother of Death and Dawn von Carissa Broadbent.
Achso falls es jemanden interessiert und es nicht mitbekommen hat: Sarah J Mass veröffentlicht ACOTAR Band 6 am 27.10 und Band 7 am 12.01.27. Englisch und Deutsch kommt beides am gleichen Tag raus.
-




so ich bin durch mit dem Buch. Ich werde hier jetzt gar nicht groß was dazu schreiben,weil ich ja weiß das mindestens zwei Leute hier die Reihe noch lesen.Ich kann die komplette Reihe "the war of lost hearts" von Carissa Broadbent nur empfehlen. Gibt es auch auf deutsch. Die Titel wurden aus dem englischen übernommen. Wer Bock hat auf Fantasy mit erwachsenen Charakteren die glaubhafte Entscheidungen treffen mit ner Spur Romantik (die sich aber wirklich gesund und langsam entwickelt).
Schön ist es aber alles eher nicht so. Also die Charaktere haben selten eine gute Zeit. Geht viel um Gemeinschaft, für sich und andere einstehen, Unterdrückung, Macht, Schuld etc. Es wird rein aus der "Ich- Perspektive" erzählt,also für wen das nichts ist, sollte die drei Bücher nicht lesen.
-
Das klingt echt interessant und schreibe ich mir mal auf meine Liste, danke Tina mit K
Meine Mama hat mir gestern drei Bücher mitgebracht, die ich lesen soll. U.a. von Lucinda Riley. Ich kenne die Autorin noch nicht, aber irgendwie geben mir die Buchcover schon eher so "man sollte ü60 sein"- Vibes.
Ich nehme aber einfach mal an, es ist einfach relativ leichte Kost, also nichts deepes? Mal sehen ob ich damit noch so warm werde, wo ich ja aktuell auch wieder so eine bewegende Geschichte lese (Bis ans Ende der Geschichte von Jodi Picoult). - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!