Der "gefährliche" Hund Teil 3

  • Das setzt vorraus, das der Hund lernen durfte. Dass ein Hund nicht denken kann, steht auch nicht in meinem Beitrag. Ebenfalls auch nicht, dass Trieb alles ausschaltet.

    Wölfe bei der Jagd arbeiten aber sehr gut zusammen. Da passiert es auch nicht, dass sie sich mitten bei der Jagd umentscheiden und statt den Elch sich gegenseitig platt machen. Und die Beute wird hinterher auch ohne Blutbad untereinander aufgeteilt. Ich finde die Studie nicht mehr, aber das läuft sogar fairer ab als man früher angenommen hatte.

  • Das setzt vorraus, das der Hund lernen durfte. Dass ein Hund nicht denken kann, steht auch nicht in meinem Beitrag. Ebenfalls auch nicht, dass Trieb alles ausschaltet.

    Wölfe bei der Jagd arbeiten aber sehr gut zusammen. Da passiert es auch nicht, dass sie sich mitten bei der Jagd umentscheiden und statt den Elch sich gegenseitig platt machen. Und die Beute wird hinterher auch ohne Blutbad untereinander aufgeteilt. Ich finde die Studie nicht mehr, aber das läuft sogar fairer ab als man früher angenommen hatte.

    Ja, steht auch nicht im Wiederspruch zu dem, was ich geschrieben habe.

  • Das setzt vorraus, das der Hund lernen durfte.

    Zudem habe ich auch nicht geschrieben, dass Trieb alles ausschaltet.

    1. "Trieb" gibt es nicht.

    2. Schreibst du, der Hund handelt impulsiv (...) wenn der Trieb ein mal getriggert ist.

    Lernen hemmt aber das impulsive Handeln.

    Okay, ich möchte hier keine Diskussion über Begrifflichkeit, Definition oder tieferes starten. Ich denke es war Recht verständlich, was ich im Ausgangsbeitrag geschrieben habe.

    Wenn es das für dich nicht gibt, oder nicht nachvollziehbar ist, kann ich damit leben.

  • Zum XXL-Bully: Ist euch schon mal der Gedanke gekommen, dass bei diesen Hunden einfach was im Oberstübchen falsch verdrahtet ist?

    Dass aus dem Nichts und ohne besonderen Anlass einfach ein "Schalter" umklickt, und diese Hunde dann austicken?

    Was aufgrund ihres Ex- und Interieurs dann eben deutlich fatalere Folgen hat als bei anderen Hunden/Hundetypen?

    Ähnlich wie die "Blüten" der Qualzucht bei kurzschnäuzigen Hunden, deren Extrem dazu geführt hat dass ein genetischer Bauplan für eine perfekte Atmung völlig entgleist ist und zu Deformationen geführt hat, so hat der Wunsch nach einem Hundetyp mit Terrier- und Molossereigenschaften dazu geführt, dass dessen Gehirn nicht mehr normal arbeitet.

  • Ja ich weiß... ich find einfach nichts besseres :( : . Dorit Feddersen-Petersen kennt sich mit Sicherheit besser aus als ich, aber sie kann ja nun gar nichts mehr zu den aktuellen Entwicklungen sagen. Im canis-Podcast hab ich auch nichts wirklich aufschlussreiches gefunden,
    und für eine solide Einschätzung reicht meine eigene Erfahrung nu wirklich nicht.

    Was Vanessa Bokr sagt, ist schon klar - beim falschen Handling kann jeder Hund letztlich durchdrehen. So, dann erzählt sie noch, sie hätten da jede Rasse bei sich - aber es ist nicht der Pudel, den sie zu zweit aus dem Zwinger holen müssen, soweit ich weiß.
    Da würden mich auch wirklich solide Zahlen interessieren. Also, wie viele Hunde mit welchen Hintergründen (Auslandstierschutz?) und welche Rassen sind mit einer massiven Aggressionsproblematik bei ihr aufgenommen worden, welche Hunde davon mussten dauerhaft bei ihr bleiben weil sie zu gefährlich für eine Weitervermittlung sind undsoweiter.
    Da würde ich dann doch wieder vermuten, dass Pudel und Havaneser bei ihr statistisch eher die Ausnahme waren.

    Ich weiß einfach nicht, ob ein Verbot etwas bringen würde - von einer Rasse, die es ja nicht mal wirklich gibt.
    Und ob ein Verbot da nicht ganz schnell sich auf Pitbulls mit erstrecken würde.
    Und ob das sinnvoll wäre.

  • Nein, ich denke auch nicht, dass Pudel und Co. sich zu gleichen Teilen in der HHF befinden wie andere Rassen. Und das weiß Vanessa Bokr natürlich auch. Aber: Vanessa Bokr führt eine Einrichtung, die sich durch Spenden finanziert. Das würde ich bei gewissen Aussagen immer mitdenken. Würde sie anfangen, sich gegen gewisse Rasse(gruppen) auszusprechen, würde sie möglicherweise (spendende) Fans verprellen. Das hätte nur Nachteile für sie.

    Ich denke schon, dass im Fall der Fälle ein Rasseverbot Sinn ergeben würde. Mit Bestandsschutz allerdings. Bestehende, unauffällige Hunde aus Familie zu reißen halte ich für höchst problematisch. Ein Verbot löst natürlich niemals alle Probleme. Aber es würde einige Halter, die sonst ganz unbedarft an die Hundeanschaffung rangehen würden, sicher abhalten. Klar gibt es Menschen, die sich über jedes Gesetz und jede Regeln hinwegsetzen würden. Aber deswegen kann man ja nicht aufhören, Regeln fürs Zusammenleben aufzustellen.

  • Ich kann nicht zitieren….

    Hundundmehr

    Ich schreibe ja auch nichts von Tagesordnung. Steht es bei Hunden ja auch nicht. Trotzdem passiert es natürlich und zwar nicht nur weil Tier sich geirrt hat und im Beutefangverhalten war, sondern auch ganz bewusst. Wie bei anderen Tieren auch.

  • Kleine Hund sind ja aber nicht „aggressionslos“, teils sind die ja richtig griffig. Die Durchschlagskraft ist geringer, ja, das Handling einfacher aber es gibt massig Kleine Begleithunde mit einem absolut überschießendem Aggressionsverhalten.

    In wie weit Pudel und Doodle auffällig ist, keine Ahnung, aber alleine aufgrund der Listen dürfte sich eine Vermittlung leichter gestalten als bei anderen Rassen.

    Wie gesagt, die Trainer in meinem Kreis die gefährliche Hunde arbeiten (NDS) haben in erster Linie Tierschutzhunde aus dem Ausland da. Und zwar mit sowas wie Kind das Gesicht zerbissen. Denen man ja immer so viel Sozialverhalten andichtet.

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