Junghund ist aufgedreht und provoziert
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Soweit ich weiß wurde er uns seine 2 Geschwister mit 2 Monaten auf der Straße gefunden und wurden dann in den Shelter gebracht.
Okay dann schränke ich die Sozialen Kontakte erstmal ein, wegen der Hundeschule wollten wir eh erstmal alleine mit dem Trainer anfangen :)
Das mit der Hausleine ist eine gute Idee, soll das dann eher eine Schleppleine sein ?
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26. Oktober 2023 um 16:03
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Junghund ist aufgedreht und provoziert - Vor einem Moment
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Habe jetzt mal ein Bild von ihm als Profilbild gemacht, das ist noch vom Shelter aber da sieht man ihn ganz gut
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Nein, damit kann er hängen bleiben.
Einfach ein dünnes Stück Seil oder ein starker Bindfaden. Eben so, dass ihr ihn vorsichtig an diesem aus der Situation herausführen könnt. Also nicht mit Gewalt, sondern langsam aber bestimmt. Und mit Worten begleiten, so lernt er auch schon ein NEIN und ein GUT gemacht.
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Habt Ihr in erreichbarer Nähe Feld, Wald, Wiese ? Wenn "JA" solltet Ihr das täglich 1 x nutzen. Geschirr anziehen, Schleppleine dran und Euren Hund einfach mal schnuppern, laufen, entdecken lassen. In seinem Tempo und nicht mit "kurzer" Leine begrenzt.
Ich wäre sehr vorsichtig mit Hundekontakt an der Leine, das kann schnell mal dumm ausgehen.
wann, in welchen oder nach welchen Aktivitäten zeigt er dieses Verhalten?
gibt es eine abgegrenzten Bereich für ihn?
Würdest Du darauf bitte noch antworten?
Ja haben wir, dann probier ich das mit der Schleppleine mal aus :)
Das Verhalten hat er meistens Mittags nach dem Gassi gehen. Allerdings auch Abends vor dem Gassi gehen.
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Ich würde an der Schlepp aber auch an anderen Leinen gleich mal jedes gute Verhalten loben und ggf. belohnen, falls er draußen Leckerli nimmt.
Also wenn er Dich anschaut, wenn er an lockerer Leine läuft, wenn er Müll liegen sieht und liegen lässt usw.
Die Schleppleine ist mehr als nur eine lange Leine, sie ist eigentlich eine Übergangslösung vor dem Freilauf. Da ist es gut, wenn man gleich gewisse Regeln aufstellt (ohne den Hund dauernd damit zu stressen. Deswegen würde ich eben erstmal zumindest das positiv verstärken, was er von sich aus gut macht).
Man kann dann mit Absicherung durch die Schlepp auch gut den Rückruf und andere Dinge üben, die man später braucht.
Aber wie geschrieben: Ich meine damit nicht, jetzt gleich das volle Programm zu fahren. Aber man kann das Gute mitnehmen, was er anbietet.
Sozialkontakte an der Leine würde ich nicht zulassen, das endet oft blöd. Der Hund gewöhnt sich ans "Hallo-Sagen" und ist dann ggf. gefrustet, wenn das eben mal nicht geht. Dann geht oft das Gepöbel und Zerren an der Leine los.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Okay alles klar, das Belohnen draußen wenn er gut an der Leine geht, ist eine tolle Idee, das mache ich.
Das mit den sozialen Kontakten werde ich auch beachten, aber ich dachte immer dass die super wichtig für Hunde sind, kann ich ihm dann erst wieder die Kontakte geben, wenn er frei laufen kann ?
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Im Moment ist er mit allem völlig überfordert.
Wichtig ist jetzt, dass er euch und das Leben in einer Wohnung lernt. Eben euren normalen Tagesablauf, Geräusche usw.
Kontakte kannst du später zulassen, wenn auch ihr ihn richtig kennt. Dazu sollte man seinen Hund und auch die anderen lesen können. Also lasst euch Zeit damit.
Sichere ihn sehr gut an der Schlepp und beachte bitte, dass er ein vielfaches seines Gewichts an der Schlepp entwickeln kann, wenn er rein springt.
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Soziale innerartliche Kontakte sind durchaus wichtig, wenn Euer Hund und der Artgenosse souverän damit umgehen kann, die innerartliche Kommunikation verstanden und auch beachtet wird. Dazu muß aber der Mensch die Körpersprache der Hunde verstehen um entsprechend zu moderieren. Nur weil ein Hund auf einen Artgenossen trifft heißt das nicht automatisch, daß es gut geht und die miteinander spielen.
An der Leine entsteht Kontakt auf begrenztem Raum, keiner kann weg wenn es seine Lösung wäre und daraus entstehen sehr oft ungute Abläufe.
Ich rate Dir, wie Du schon selbst schreibst, mit Trainer-Einzelstunden um gewisse Basics zu legen und darauf aufzubauen.
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Ein Nein ist mE nicht aversiv, sondern eine Hilfe zu lernen, was erlaubt ist und was nicht
Ganz ohne Wertung bedeutet aversiv einfach, dass es eine negative Verstärkung gibt, sodass eine Handlung abgebrochen oder beendet wird. Ein aversiver Reiz löst eine Vermeidung des Angestrebten aus.
Ein Nein ist also durchaus aversiv, sofern der Hund es auch so versteht wie es funktionieren soll. Heißt allerdings nicht, dass es bei der Erziehung eines Hundes nicht zum Einsatz kommen sollte oder darf.
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Okay alles klar, dann schonmal Danke für alles
Ich hab jetzt folgendes mitgenommen:
- Belohnen wenn er draußen schön läuft
- soziale Kontakte fürs erste lassen
- Schleppleine, dass er sich mehr auslasten kann
- ihn besser kennenlernen
- es mit einer Hausleine probieren
Ist das alles richtig so ? :)
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