Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 4
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Gast41354 -
25. November 2022 um 23:18
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Nachdem meine beiden Senioren einmal geplant und einmal ungeplant auf den Kopf gestellt wurden, haben wir gestern noch einen Spaziergang im Schnee gemacht.
Meine Cooma ist vorletzte Woche plötzlich in die Knie gegangen. Nach diverser Diagnostik lief es auf eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung hinaus, die ich zum Glück schnell wieder in den Griff bekommen habe. Als Nebenfund kam allerdings eine Veränderung in der Lunge heraus.
Und gestern wurde Lisko geplant durchgecheckt, ob seine Zysten an den Nieren noch so sind wie sie beim letzten Mal waren, Schall aller Organe, Blutdruck gemessen, Blut geschaut ... soweit ist der Opi gut beieinander.
Beide haben natürlich auch noch ihre chronischen Erkrankungen, die dauerhaft behandelt werden.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auch wenn das jetzt gar nichts mit dem Thema zu tun hat: Ich sehe in dem Video Schleppleinen, die deutlich leichter und "geschmeidiger" wirken, als meine Biothane-Schlepp.
Magst du mir sagen, was das für eine ist und ist die wetterfest? Elna wirkt mit unserer aktuellen einfach etwas gehemmt (flitzt nicht, trabt nur, geht aber ansonsten locker).Das ist auch eine Biothaneleine. Ich meine, die ist von Mystique.
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20. Februar 2026 um 10:56
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Auch wenn das jetzt gar nichts mit dem Thema zu tun hat: Ich sehe in dem Video Schleppleinen, die deutlich leichter und "geschmeidiger" wirken, als meine Biothane-Schlepp.
Magst du mir sagen, was das für eine ist und ist die wetterfest? Elna wirkt mit unserer aktuellen einfach etwas gehemmt (flitzt nicht, trabt nur, geht aber ansonsten locker).Das ist auch eine Biothaneleine. Ich meine, die ist von Mystique.
Ah, die haben runde.. vllt ist das eine gute Alternative. Danke dir!
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Ah, die haben runde.. vllt ist das eine gute Alternative.
Die runde Biothane, die ich hier habe ist im Vergleich zu der flachen recht schwer…. Das würde ich abgleichen, wenn ich eine neue Leine suchen würde.
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Ah, die haben runde.. vllt ist das eine gute Alternative.
Die runde Biothane, die ich hier habe ist im Vergleich zu der flachen recht schwer…. Das würde ich abgleichen, wenn ich eine neue Leine suchen würde.
Ja, genau um den Punkt ging es mir auch. Konnte da auf der Seite von Mystique selber nichts finden, da muss man wohl angemeldet sein, um mehr Infos zu bekommen. Habe dann jetzt letztlich eine Lennie gekauft, die ist deutlich leichter als meine aktuelle und sogar länger. Mal schauen, ob die besser angenommen wird :)
Danke dir. -
Ich bin ja ganz froh, dass sie vorsichtiger geworden ist. Aber das war einfach zu niedlich, sodass ich es erst Mal filmen musste.
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Ich bin ja ganz froh, dass sie vorsichtiger geworden ist. Aber das war einfach zu niedlich, sodass ich es erst Mal filmen musste
Da wird mir ganz warm ums Herz

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Habt ihr schon von den internationalen Leitlinien zum Canine Cognitive Dysfunction Syndrome (CCDS) gehört? Die wurden im Januar 2026 veröffentlicht. (ich bekam das über ein Instagram Video einer deutschen Tierärztin mit, hab's leider nicht gespeichert.
Die Erkenntnisse finde ich erschreckend.
Ab 7 Jahren geht es bei einigen Hunden mit Demenz los.
Zwischen 8-10 Jahren betrifft es 1 von 7.
Das Risiko für Demenz steigt mit jedem Lebensjahr nach dem 10. Geburtstag um mehr als 50 %.
11-12 Jahre - fast jeder dritte Hund
14 Jahre - jeder dritte Hund
15-16 Jahre - zwei von 3 Hunden
Körperlich aktive Hunde mit angepasster Ernährung haben einen langsameren Verlauf.
Ich kam darauf, als ich das Video von Cooma und dem Graben sah. Das ist (in meinem Verständnis) ein Zeichen von Demenz, wenn ältere/alte/sehr alte Hunde Aufgaben, die sie sonst sicher und souverän gelöst haben, plötzlich nicht mehr können und Anleitung/ Hilfe brauchen.
Unsere Cookie ist mit ihren 14 Jahren auch dement, das wurde vor einem Jahr nach 2 Vollnarkosen innerhalb von 3 Stunden deutlich. Noch ist es gut zu managen. Sie findet sich zurecht, nimmt am Leben teil. Aber sie fängt nachts an zu "weinen", weil sie nicht mehr weiß, ob sie draußen war und wo ihre Höhle ist. Und das wirklich jede Nacht irgendwann zwischen 1-5 Uhr... Also anziehen, Hund die Treppe runtertragen, Hund in den Garten bringen, Hund steht da "was soll ich hier?" (macht dann aber irgendwann doch noch mal ein winziges Pfützchen), dann wieder Treppe hochtragen, Hund in Höhle navigieren und wieder versuchen, einzuschlafen. (es liegen Pads für Notfälle aus, Cookie kann sie normalerweise auch nutzen, aber sie weckt uns trotzdem)
Cookie verträgt kein Karsivan und nichts Vergleichbares mit dem Wirkstoff. Sie "vergreist" dann im Galopp. Bei ihr steuern wir mit MCT Öl und Canimove Mini Senior dagegen.
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Ich bin ja ganz froh, dass sie vorsichtiger geworden ist. Aber das war einfach zu niedlich, sodass ich es erst Mal filmen musste.
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Mein verstorbener Max ist mit 14 Jahren plötzlich nicht mehr über Brücken gegangen. Selbst große Steinbrücken wo Autos auch rüber fahren waren ganz gruselig. Aber im Urlaub ne schmale wackelnde Hängebrücke wurde mit Bravour genommen. Versteh einer die süßen Senioren

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Ich kam darauf, als ich das Video von Cooma und dem Graben sah. Das ist (in meinem Verständnis) ein Zeichen von Demenz, wenn ältere/alte/sehr alte Hunde Aufgaben, die sie sonst sicher und souverän gelöst haben, plötzlich nicht mehr können und Anleitung/ Hilfe brauchen.
Da du diesen Hund nicht kennst, kann ich dir sagen, dass das bei ihr kein Zeichen von Demenz ist, sondern tatsächlich das Gegenteil.
Durch ihre Paroxysmale Dyskinesie ist sie eingeschränkt. Wenn eine solche Attacke kommt, hat sie Probleme sich auszubalancieren bei allen Dingen, bei denen man Gleichgewicht braucht. Es ist also nur schlau, dass sie zögerlich ist und sich nicht in Gefahr begibt, wenn sie die Situation nicht einschätzen kann. Sie wartet zu Hause z.b auch am Treppenabsatz kurz, ob sie eine Attacke bekommt oder nicht und geht erst dann los, wenn die Attacke vorbei ist oder sie merkt, dass keine kommt.
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Beim Grübeln sind mir noch einige Punkte gekommen, die meine damals demente Border-Collie-Hündin nicht so gezeigt hätte. Cooma versucht durch Kreativität eine Lösung zu finden. Sie probiert aktiv herum, indem sie hin und her läuft, diese lustigen Hüpfer über die Blanke macht, dann ein Stück in den Graben geht und testet. Was ihr nicht sehen könnt, weil ich erst danach angefangen habe zu filmen: Zuerst hatte sie nach einem anderen Weg gesucht, indem sie ein Stück am Graben hin und her gelaufen ist und ist dann zurückgekommen, als sie keinen fand. Sie zeigt auch "Erleichterung", als sie auf der anderen Seite ist. Weiß also auch, dass die Aufgabe jetzt bewältigt und fertig ist.
Meine demente Hündin hätte eine der folgenden Varianten gemacht: Sie wäre einfach stumpf in den Graben marschiert, obwohl sie das körperlich gar nicht hätte leisten können, wäre abgestürzt und unten liegen geblieben. Oder sie hätte versucht über die Blanke zu laufen und wäre abgestürzt.
Bei ihr hätte ich das so niemals gemacht! Ich hätte sie frühzeitig angeleint und auf dem Arm drüber getragen. Sie hatte übrigens am Ende die ganz typischen Demenzsymptome. Es gab keinen Tag-Nacht-Rhythmus mehr. Sie fand den bekannten Weg aus dem Garten nicht mehr. Sie lief immer rechtsherum im Kreis, wenn ich sie im Garten oder auf dem Hof hatte. Wenn sie in eine Ecke gelaufen war, kam sie nicht mehr weg, wenn das nicht nach rechts möglich war, weil links und rückwärts nicht mehr ging. Sie hatte vergessen, dass sie schon ihr Futter hatte. Und so weiter ... nichts davon trifft auf Cooma zu.
Bei meinem Lisko sehe ich erste Anzeichen einer Demenz. Noch ganz mild, aber bei ihm geht es wohl dahin ...
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