Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 4
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Gast41354 -
25. November 2022 um 23:18
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Sterbehilfe beim Menschen ist seit einiger Zeit in Deutschland erlaubt. Wer möchte, kann sich für eine "Euthanasie" entscheiden. Niemand "muss" sich zu Tode quälen.
Ganz so stimmt das nicht. In Deutschland ist aktive Sterbehilfe weiterhin verboten. Erlaubt ist seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020, dass ein Mensch sich grundsätzlich selbstbestimmt für den eigenen Tod entscheiden darf und dabei Hilfe in Anspruch nehmen kann.
In der Praxis ist das aber alles andere als einfach oder klar geregelt. Es gibt kein Anrecht auf Sterbehilfe, keine flächendeckenden Angebote und viele rechtliche wie praktische Hürden. Ärztinnen und Ärzte dürfen helfen, müssen es aber nicht.
Zusätzlich wird Menschen in solchen Ausnahmesituationen sehr häufig die Fähigkeit abgesprochen, diese Entscheidung überhaupt treffen zu können, etwa mit dem Argument, sie seien psychisch zu belastet oder nicht mehr ausreichend entscheidungsfähig. Das macht den Zugang in der Realität noch einmal deutlich schwieriger.
Was klar erlaubt ist, ist das Ablehnen oder Beenden lebensverlängernder Maßnahmen, wenn das dem eigenen Willen entspricht. Das ist etwas anderes als aktive Sterbehilfe.
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Unsere Nacht wahr ruhig. Ich bin froh dass ich gestern nicht in die Klinik gefahren bin. Der telefonische Kontakt war schon wieder eher unangenehm. Ab 8 ist meine Tierärztin zu erreichen, dann sehen wir weiter. Er soll keine Schmerzen haben und sich nicht quälen wenn es einfach nicht mehr geht. Ich vertraue da auf ihre Einschätzung.
PiaundGio wie geht es euch? 🍀
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Limetti Würdest du dafür einen eigenen Thread aufmachen? (Ich kann sonst auch gerne, will dir aber nicht vorgreifen.) Ich finde das Thema sehr interessant und ich denke, viele andere auch, die hier nicht mitlesen.
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Fuchshexchen : dann nennen wir es passive Sterbehilfe oder assistierten Suizid.
https://www.dghs.de/vermittlung-von-freitodbegleitung/#c299
Letztes bekanntes Sterbehilfe Beispiel sind die Kessler Zwillinge.
Wenn man es will und sich beizeiten darum kümmert (6 Monate Frist), dann ist es möglich.
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Limetti Würdest du dafür einen eigenen Thread aufmachen? (Ich kann sonst auch gerne, will dir aber nicht vorgreifen.) Ich finde das Thema sehr interessant und ich denke, viele andere auch, die hier nicht mitlesen.
Ich persönlich finde übrigens, dass einige Diskussionen/Themen für mich irgendwie etwas verlieren, sobald ein eigenes Thema dafür aufgemacht wird.
Wenn das trotzdem passiert, kann ich da natürlich nichts gegen machen, aber irgendwie finde ich’s gerade in diesem Kontext hier im Thread so passend. Auch passend, wenn jemand später das noch mal nach liest und das dann hier auftaucht.
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Ich fand das Thema auch gerade hier sehr passend. Auch weil es ja wirklich ein respektvoller Umgang mit dem Thema ist und war.
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Ich wusste nicht, dass das eine das andere ausschließt. Auch, weil auch andere mit dem Thema konfrontiert sind, aber nicht unbedingt einen Senior haben oder hier im Thread mitlesen. Aber es war nur ein Gedanke, entschuldigt bitte, ich wollte euren Austausch nicht stören.
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Ich wusste nicht, dass das eine das andere ausschließt. Auch, weil auch andere mit dem Thema konfrontiert sind, aber nicht unbedingt einen Senior haben oder hier im Thread mitlesen. Aber es war nur ein Gedanke, entschuldigt bitte, ich wollte euren Austausch nicht stören.
Ich dachte bisher, dass aus dem Threadtitel hervorgeht, dass es hier um Hunde am Lebensende geht?
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Ich dachte bisher, dass aus dem Threadtitel hervorgeht, dass es hier um Hunde am Lebensende geht?
Natürlich, um alte Hunde am Lebensende, deshalb „Altenpfleger und Altenpflegerinnen“.
Ich fand die Gedanken von Limetti einfach interessant und dachte mir, dass es so auch einigen anderen gehen könnte, die hier nicht mitlesen. Man ist ja nicht nur mit diesem Thema konfrontiert, wenn man aktuell einen alten Hund hat. Es war einfach nur eine Frage, ein Vorschlag, um dem Thema mehr Reichweite und Möglichkeit zum Austausch zu geben, ich wollte hier nichts lostreten. -
wie geht es euch?
Lieb, dass du fragst

Erstmal möchte ich mich von Herzem für alle eure lieben Worte danken

Gio ist sehr schwach geworden. Also körperlich. Wir haben auch schon mit seiner TÄ gesprochen, doch aktuell sieht sie noch keinen Grund, ihn zu erlösen. Er ist zwar müde und eben nicht mehr so gut unterwegs, aber vom Kopf und Blick her ist er noch voll da. Er leidet nicht, laut TÄ und auch laut dem, was mein Mann und ich sehen. Gio schläft halt einfach fast nur noch und kommt teilweise schlecht hoch.
Fressen von sich aus tut er nach wie vor nicht. Aber er lässt sich jeden Tag brav füttern. Manchmal, selten, nimmt er auch mal ein Leckerli.
Gios Zeit ist nur noch sehr begrenzt. Es kann jeden Tag "soweit sein".
Gestern war ich noch so geschockt von den Worten. Heute habe ich mich wieder etwas gefangen. Gio hatte, so hoffe ich doch, ein langes, schönes Leben (zumindest nachdem er von der Straße gerettet wurde).
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