Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 4
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Gast41354 -
25. November 2022 um 23:18
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Danke für eure Meinungen. Schwieriges Thema.
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23. Dezember 2023 um 14:25
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Wann ist denn für euch Ende?
Schwierige Frage, ich denke das Ende wäre bei mir wenn der Hund:
Bei Demenz nicht mehr weiß wo er ist, in der Nacht nicht zur Ruhe kommt und Angstzustände hat.
Schmerzen hat die man medikamentös nicht in Griff bekommt.
Nicht mehr selbstständig laufen und aufstehen kann.
Eine irreversible Kotinkontinenz hat. Zusätzlich zu anderen Problemen.
Den ganzen Tag nur noch schläft, keine Lebensfreude hat und irgendwie nur noch da ist ohne am Familienleben teilzunehmen.
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Ich möchte meinen Hunden gerne die Möglichkeit geben von alleine zu gehen.
Dazu gehört u.a. das langsame Wegdämmern, das lange Schlafen, das Einstellen von Fressen und Saufen.
Durch eine Freundin, die Sterbeamme ist, habe ich noch mal einen anderen Blick auf so einiges bekommen und würde es nicht "abkürzen", weil es mir nicht lebenswert erscheint.
Sterben kann ein sehr friedlicher Prozess sein, wenn man es schafft, die Angst davor abzulegen, dabei zuzusehen.
Das bedeutet natürlich nicht, daß ein Tier qualvoll schreiend/leidend in seinen eigenen Exkrementen verreckt, man so lange wartet, bis es durch kaputte Nieren innerlich vergiftet, sich wundliegt etc.
Bitte nicht falsch verstehen.
Da gibt es einfach nicht nur Schwarz und Weiß.
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Bei uns ist die Stimmung gerade etwas getrübt. Ich habe gestern die Blutwerte von Peggy bekommen und auch mit der Tierärztin besprochen. Jetzt ist der Kreatininwert gesunken aber jetzt spielt der Hämatogritwert verrückt und ist nochmals gesunken. Kann mir jemand von euch sagen für was der Wert steht? Meine Tierärztin hat die Befürchtung das es auf eine Anämie rauslaufen könnte. Sie hat mir empfohlen den Wert in 4-6 Wochen erneut zu kontrollieren. Hatte das jemand von euch auch schon bei seinem Hund?
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Das Hämatokrit sind die Blutzellen in ihrer Gesamtheit - ist also immer Prozentual zu sehen, wenn man lange nix getrunken hat z.B. kann der steigen obwohl sich in der Gesamtmenge nichts verändert hat.
Aber ja, ein zuwenig geht in Richtung Anämie. Es kann sein das zuwenig gebildet wird, oder sie Blut verliert und der Körper mit der Nachbildung nicht nachkommt.
Da Blutwerte immer eine Momentaufnahme sind, würde ich zeitnah nochmal bestimmen lassen. Um die Tendenz zu sehen.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zucchini wirklich danke für deinen Beitrag. Ich sehe es ähnlich.
Ich versuche mich immer wieder aufs Neue relativ radikal einfach nur am Hund zu orientieren und glaube einfach dass man den Unterschied zwischen langsamen Alterungsprozess bis hin zu Sterbeprozess einerseits und massivem, akutem Leiden das eine Intervention in Richtung Euthanasie rechtfertigt sehen wird.
Ersteres ist für mich auch oft schwer zu ertragen, aber ich denke und empfinde es gehört zum Leben. Man kann und muss in diesem Fall einfach Dasein und Begleiten (hätte fast Aushalten geschrieben).
Echter Schmerz hingegen, Bewegungsunfähigkeit oder Todesangst durch stärkste Demenz: Euthanasie, ohne jeden Zweifel.
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Eine echt schwierige Frage...puh, gerade da auf Cleo einige Dinge zutreffen die ihr zum Teil mit nennt

Früher hätte ich denke ich auch gesagt selbstständig fortbewegen, Cleo hat uns da allerdings deutlich umgestimmt.
Ihre Einschränkungen beim Laufen gingen etwa ein halbes Jahr nachdem wir sie mit 11 adoptiert hatten los und sich nicht mehr selbstständig hinten oben halten dann ein halbes Jahr später (nach dem Mrt wo ihre DM diagnostiziert wurde =( ).
Wir machen uns fast jeden Tag Gedanken und irgendwann wird es soweit sein dass wir die Entscheidung treffen müssen

Worauf ich u.a. achte:
- Sie hat Appetit und frisst weiterhin mit Begeisterung (wäre bei einem Hund der das nie getan hat natürlich anders)
- Sie hat Freude an Pfote für Leckerlie geben etc und ihren Schnüffelspielen
- Sie ist interessiert an Hunden die wir treffen, ganz ganz wichtig, da ist der ganze Körper wieder gespannt wie ein Flitzebogen

- Sie hat Freude wenn wir rausgehen, schaut interessiert aus ihrem Buggy
- blöd zu beschreiben, aber dass wir das Gefühl haben sie hat prinzipiell noch Freude und Willen am Leben, Streicheln und vor allem schöne Momente
- Sie kann sich mit unserer Hilfe fortbewegen wohin sie gerne möchte, schnüffeln und lässt sich motivieren zu laufen (dazu ist vielleicht wichtig zu sagen dass sie insgesamt nie der Hund war der ewig laufen wollte/ viel Strecke gemacht hat, Stehgassi war schon immer Trumpf).
- Sie wirkt insgesamt zufrieden (und bei ihr haben wir wirklich das Gefühl dass es sie nicht sehr stört dass sie sich nicht selbst wegbewegen kann, das sähe denke ich bei Bituk ganz anders aus :/ ). Sie hat zugegeben schon vor dem Laufthema den meisten Teil des Tages verschlafen

Das kleine Geschäft kann sie nicht mehr wirklich halten und groß rutscht auch wenn es kommt einfach raus, aber wir haben uns managementtechnisch gut eingespielt, wenn doch Pipi danebengeht wird sie sofort gewaschen, sie hat keine wunden Stellen vom Liegen o.Ä., und ganz wichtig keine Schmerzen (sie bekommt insbesonder für vorn u.a. Schmerzmittel und Physio).
(Geistig ist sie völlig klar, sehen und Hören funktioniert einwandfrei).
Also wenn wir sie erleben ist es einfach noch nicht der Punkt dass wir denken sie hat nicht noch Freude und will teilhaben oder hätte sich aufgegeben, auch wenn sie nicht mehr selbst laufen kann, aber die Frequenz des Grübelns nimmt zu

Was uns da wirklich Sorge macht ist die langsam nachlassende Stabilität vorn, wenn sie sich vorn nicht mehr halten könnte müssten wir wirklich überlegen, außerdem ist jeder Tag wo der Bauch grummelt mit der Sorge verbunden wie weit die DM da involviert ist.
Ich hoffe wir haben noch etwas Zeit

Dazu muss ich sagen dass es wirklich speziell ist bei ihr in Verbindung mit ihrer Vorgeschichte, vermutlich würde ich das bei jedem anderen Hund anders bewerten.
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Auch wenn jetzt bestimmt Einwände kommen man könnte ja dann aber noch x oder y versuchen... Natürlich kann man, aber, ob das immer zum Wohle des Tieres ist, wage ich zu bezweifeln 🤷
Der Mensch kann leider oftmals nicht loslassen, aber, auch loslassen ist Tierliebe... Der größte Liebesbeweis überhaupt...
Aber das muss man als Halter auch erstmal schaffen, wenn der Tierarzt dagegen hält und dies und das noch als Alternativbehandlung vorschlägt. Genau das Thema hatte ich letzten meinem Mann: wann traut man dem Tierarzt nicht mehr? Ich habe das in zwei Fällen gesehen. Beides alte Hunde, nicht mehr fähig alleine aufzustehen, körperlich total angeschlagen, Futter und Wasser kam postwendend wieder raus. Alle Außenstehenden haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und sie für die Hunde nur noch gewünscht, dass endlich mal ein Schlussstrich gezogen wird. Die Tierärzte in einem Fall über Tage im, anderen über Wochen noch herumexperimentiert. Ich weiß echt nicht was ich in dieser Situation machen würde. Man befindet sich in dieser emotionalen Ausnahmesituation und hat für sich vielleicht schon gedanklich das Kapitel Euthanasie aufgeschlagen und dann kommt da ein Tierarzt und mach dir wieder Hoffnung. Ganz schwierig...
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wann traut man dem Tierarzt nicht mehr? Ich habe das in zwei Fällen gesehen. Beides alte Hunde, nicht mehr fähig alleine aufzustehen, körperlich total angeschlagen, Futter und Wasser kam postwendend wieder raus. Alle Außenstehenden haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und sie für die Hunde nur noch gewünscht, dass endlich mal ein Schlussstrich gezogen wird. Die Tierärzte in einem Fall über Tage im, anderen über Wochen noch herumexperimentiert. Ich weiß echt nicht was ich in dieser Situation machen würde.
Ich würde eine zweite Meinung eines anderen Tierarztes einholen.
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Meine Tierärztin fänd es jetzt schon legitim, wenn ich ihn gehen lassen wollen würde. Aber solange Ich sage, dass es noch in Ordnung ist, solange hilft sie auch wo sie kann und gibt mir immer ihre ehrliche Meinung 🙏🏻
Ich muss euch mit noch einem Video belästigen, einfach um zu verdeutlichen, dass es wirklich immer nur Momentaufnahmen sind.
Er hat nicht nur schlechte Zeiten, im Gegenteil.
So einen Hund kann ich trotz seiner Probleme einfach noch nicht gehen lassen...
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