Wie viel Bauchgeräusche sind normal?

  • Hallo zusammen,


    ich habe momentan irgendwie wieder etwas Paranoia.


    (Bevor der Hinweis kommt: TA-Termin aus anderem Grund (Impfung) ist schon ausgemacht, da gehe ich also so oder so hin).


    Unser Junghund hatte im Frühjahr / Sommer extreme Magen-Darm-Probleme. Es wurden alle möglichen Untersuchungen gemacht, wir waren bei zwei TÄ, großes Blutbild, Kotprobe, alles o.B.

    Er hat phasenweise gar nichts gegessen und dann Probleme bekommen (Magensaft erbrochen etc.). Er hat sichtbar Bauchschmerzen und extremste Verdauungsgeräusche.


    Seit seiner Kastration, die wir auch aus anderen gesundheitlichen Gründen haben vornehmen lassen, war das alles Geschichte.

    Er hat wieder gut gefressen, nie mehr erbrochen, Kot immer normal, etc.

    Trotzdem haben wir bei der Fütterung aufgepasst, es gibt nur eine Sorte getreidefreies Trockenfutter von Vet Concept sowie hochwertige Leckerli ohne Getreide. Keine anderen Kausachen.


    Jetzt ist es so, dass er immer mal wieder leise Bauchgeräusche hat, die mich jedes Mal total verrückt machen. Mal ist ein paar Tage nichts zu hören, dann halt mal ab ca. einer Stunde nach dem Essen sporadisch für 1-2 Stunden.

    Unser anderer Hund hat das auch immer mal, und es hört sich an, wie es auch manchmal bei uns Menschen ist.

    Es klingt definitiv anders als im Frühjahr (viel leiser), aber ich mache mir jedes Mal wieder Sorgen.


    Ansonsten ist sein Kot normal, aber ich beäuge ihn (den Hund, nicht den Kot) ständig und meine dann dauernd, dass er mehr schläft als sonst, weniger "fröhlich" ist usw. Und weiß eben nicht mehr, wie viel davon nur Einbildung ist :(

    Und wenn er mal ein und zwei Grashalme frisst, oder seinen Napf nicht ganz leert, bekomme ich Panik.


    Wie ist das denn bei gesunden Hunden mit diesen Geräuschen?


    Dem TA werde ich das natürlich erzählen, aber der kann halt ad hoc vermutlich auch nicht mehr machen, als ggf. wieder die gesamte Untersuchungs-Maschinerie anzuwerfen.


    Vielen Dank schon mal...

  • Ich bin in einer ähnlich her Situation, mein Hund hatte im März Bauchspeicheldrüsenenentzündung, zum Glück ohne Folgen. Seitdem lausche ich, genau wie du. Bei uns sind leise Geräusche für kurze Zeit, 10,15 min ganz normal. Es grummelt oder blubbert dann. Wenn er ordentlich getrunken hat, gluckert es auch mal ne halbe Stunde nach…

    Schlecht sind lautes Geblubbert und Quietschen.Meist geht dann auch das Grasfressen los. Das passiert bei ihm, wenn der Magen zu lange leer ist., dann scheint die Verdauung im Dünndarm zu stocken. Also so ähnlich, wie du es vor der Kastration schilderst. Mein Hund wurde auch deswegen kastriert.

    Mein Hund verträgt allerdings einFutter mit Getreide und nicht so viel Fleisch besser.


    Alles in allem glaube ich, was du schilderst ist normal. Beobachte ihn gut, aber wenn er weder Durchfall, Brechen noch deutliche Bauchschmerzen hat, würde ich nicht zum Tierarzt.


    Meine Tierärztin sagt sowieso, gefährlich wird es, wenn man nichts mehr hört…

  • Bin momentan auch in so einer Verdauungsgeschichte gefangen und verstehe dich gut, man wird echt beim kleinsten Magengrummeln schon paranoid :dizzy_face:

    Unsere TÄ sagte uns, Magengeräusche während/nach dem Fressen für eine Dauer von 2-3h sind völlig normal. Die Nahrung wird verdaut und das macht eben Geräusche (wie bei uns Menschen auch), mal stärker und mal schwächer.

    Schlingt dein Hund sehr? Das kann natürlich Einbildung sein, aber ich habe seit einigen Tagen einen Anti-Schling-Napf und unser Hund frisst dadurch (merklich!) langsamer und seitdem haben m.E. auch die Magengeräusche nachgelassen bzw. deren Lautstärke



  • Unsere TÄ sagte uns, Magengeräusche während/nach dem Fressen für eine Dauer von 2-3h sind völlig normal. Die Nahrung wird verdaut und das macht eben Geräusche (wie bei uns Menschen auch), mal stärker und mal schwächer.

    Schlingt dein Hund sehr? Das kann natürlich Einbildung sein, aber ich habe seit einigen Tagen einen Anti-Schling-Napf und unser Hund frisst dadurch (merklich!) langsamer und seitdem haben m.E. auch die Magengeräusche nachgelassen bzw. deren Lautstärke

    Oh, danke für die Info! Mein Verstand sagt mir auch, dass es ja gewisse Geräusche geben muss. Gestern fing es wirklich so eine Stunde nach dem Essen an und dauerte knapp zwei Stunden. Da gab es ganz leise Geräusche, vielleicht so alle 5-10 Minuten.


    Hihi, nein, schlingen tut er nicht. Er ist eher langsam beim Essen. Er bekommt auch nur gaaanz winzige Leckerli, weil er eben sonst immer ewig steht und rumkaut.



    Führst Du Tagebuch?
    Mir hilft sowas einen Überblick zu bekommen.

    Nein... Das ist eine gute Idee, aber etwas schwierig umsetzbar, weil er nach dem Essen nicht immer in meiner Nähe ist. Er ist ein Hund, der sich auch gerne mal woanders ein Plätzchen sucht, was ic haus anderen Gründen ganz gut finde.



    Meine Tierärztin sagt sowieso, gefährlich wird es, wenn man nichts mehr hört…

    Oh, das stimmt natürlich auch wieder!



    Ich denke, momentan ist alles im Lot.


    Gras fressen beide immer mal, aber mir ist aufgefallen, dass es a) so gut wie immer an den selben Stellen ist (vermutlich das Gras dort einfach schmeckt), b) sehr wenig ist und c) oft ein Hund den anderen auf die Idee bringt, das Bedürfnis also wohl nicht wirklich da ist.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Nein... Das ist eine gute Idee, aber etwas schwierig umsetzbar, weil er nach dem Essen nicht immer in meiner Nähe ist. Er ist ein Hund, der sich auch gerne mal woanders ein Plätzchen sucht, was ic haus anderen Gründen ganz gut finde.

    Dazu muss er nicht unbedingt bei Dir sein.
    ich notiere da vorallem, was ich mache mit dem Hund und was es wann gibt, wieviel und so.

    Natürlich schon auch wie Hundchen reagiert aber primär geht's mir um das Drumherum :smile:

  • Dazu muss er nicht unbedingt bei Dir sein.
    ich notiere da vorallem, was ich mache mit dem Hund und was es wann gibt, wieviel und so.

    Natürlich schon auch wie Hundchen reagiert aber primär geht's mir um das Drumherum :smile:

    ah ok. Ich werde mal überlegen.

    Die Sache ist halt, dass er i.d.R. nichts außer seinem Hauptfutter und den Pferde-Kartoffel-Leckerlis bekommt. Das ist also eh übersichtlich.


    Wenn er mal etwas Anderes bekommt, dann bin ich ohnehin danach schon in Habacht-Stellung...


    Was meinst Du mit "was ich mit dem Hund mache?" - also Aktivitäten oder so? Hundeschule, TA-Besuche?

  • Genau. Ich schreibe stichwortartig alles in eine kleine Agenda, habe ich immer bei mir :smile:

    Ich bin manchmal dermassen betriebsblind, dass ich meine Notizen "zum festhalten" brauche.

    Grad wenn es ein Tier ist, das nicht so ganz problemfrei ist.


    ich schreibe auch alles "Normale" auf, manchmal erkennt man gewisse Dinge einfach nicht.

    Und wenn dann jemand anderes zwei oder drei Monate liest, gibt's ein "aber du guck mal, da...." :smile:


    Ist sicher nicht jedermanns Ding, für mich funktioniert das einfach sehr gut.

  • Ja, das kenne ich auch, wobei meine beiden grundsätzlich alles vertragen. Habt ihr schon mal drauf geachtet, ob eure Hunde wirklich würgen (also mit Bauchkrämpfen) oder das Futter einfach so ausspucken?


    Tagebuch finde ich auch sehr gut :gut:

  • Hi, ich achte immer auch drauf, ob die Bauchdecke weich ist oder angespannt.

    Abends beim Kuscheln auf der Couch höre ich auch manchmal Gluckern aus dem Jungspundbauch, aber wenn ich dann sein Bäuchlein ein bisschen kraule und alles ist weich, der Hund weicht nicht aus, sondern, im Gegenteil, streckt mir den Bauch zur Massage hin, dann weiss ich, es ist alles ok und ich bin beruhigt.


    Ist der Bauch hart oder Herr Hund lässt mich nicht gern hinfassen, gehen bei mir auch die Alarmglocken an und ich schau, wie ist der Kot, was hat er gefressen, braucht er Unterstützung in Form von Heilerde etc.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!