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Qualzuchten IV
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Gast41354 -
1. Mai 2022 um 21:52 -
Geschlossen
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Das ist denke ich hier auch ein Problem in dieser Diskussion. Von welchen Mischlingen reden wir? Mischling ist ja nicht gleich Mischling. Es gibt ja von gezielte Verpaarung bis hin zu Straßenhund aus dem Ausland verschiedene "Typen" Mischlinge.
dagmarjung also bei meiner besten Freundin in der Umgebung sind die Tierheime voll mit aus DE stammenden Mischlingen, bei denen online drunter steht, dass es nicht ganz definierbar ist, welche Rasse noch drin steckt.
Bei den TH bei mir in der Umgebung sitzen wiederum fast nur Rassehunde (hauptsächlich Goldies und "Kampfhunde" alle zwischen 1 und 2 Jahre alt)
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15. April 2024 um 14:54
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Können wir mal bitte aufhören Mischlinge als Hybriden zu bezeichnen?
Ich selber spreche uach nicht von Hybriden. Da gings ja um ein konkretes Bsp, dass so benannt war.
Ich denke aber sehr wohl , das sind von der Wahrnehmung (und Marketing) her verschiedenen Sachen - das eine ist der Zufalls-Mischling, oft unbekannter Herkunft oder ohne dass die Eltern einer Rasse zuzuordnen sind, das andere ein gewolltes Produkt aus 2 bekannten Rassen.
Und der Hype um die sog. Hybriden ist die Fortsetzung der Fixierung auf die Rasse. Darum gings.
Dahinter steckt die Idee, Rassen wären eine biologische Tatsache, klar definiert, klar zu trennen - und das sind sie eben nicht.
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Die Diskussion bei Stern TV muss ich nochmal nachgucken, ich hab da nicht alles gesehen. Aber das was ich gesehen hab fand ich auch eher... Gelinde gesagt doof.
Es ging doch ziemlich um : Produziert mehr Mischlinge oder geht ins Tierheim, geht weg von den Rassehunden. Und der Referentenentwurf muss eigentlich noch strenger sein, oder so ähnlich.
Wobei ich zu geplanten Mixen sagen muss ( auch wenn ichs schonmal gesagt hab ) : Schnauzer x Pinscher würd ich voll unterstützen wenn es das hier gäbe. Is jetzt natürlich nicht so weit auseinander weils mal die selbe Rasse war nur unterteilt nach Fell, aber die Idee find ich einfach genial und die Hunde die dabei raus kommen find ich dazu noch ganz ansprechend.
Ich hätte wahrscheinlich auch nix gegen wenn man verschiedene Größen dieser Rassen untereinander kreuzt, mein Hauptproblem bei sowas is nur immer die Frage wie seriös das ist.
Als Beispiel hätt ich an sich auch erstmal nix gegen Zwergschnauzer in parti, schoko oder liver/tan, wenn denn die Vereinsgeschichte dahinter seriös genug wäre und man da wirklich drauf achtet dass die vernünftiges Fell haben und nicht verzwergt werden.
Aber wenn ich mir da die Zuchtordnungen durch lese bleibt die PSK Zucht bspw einfach besser (die Augenuntersuchungen beim FIPSC bspw müssen NICHT durch Augenspezialisten durchgeführt werden, da reicht ein normaler TA, bei dem PL is unklar obs ein Spezialist untersuchen muss, es ist nicht geregelt wie viele Würfe der Hund haben darf, nur dass nach 2. Kaiserschnitt Sperre ist, einmal jährlich eine Hündin Welpen haben darf und das vom 1. bis zum 8. Lebensjahr, und sonst sind kaum Untersuchungen vorgeschrieben... Das läuft beim PSK strenger ).
Gegen Gebrauchskreuzungen bspw hab ich auch nix ( da denke ich bspw an Heideterrier oder X-er ), wenn auf gewisse Dinge einfach geachtet werden.
Das is im Grunde so das Hauptproblem das ich bei vielen Mixen habe ( also denen die bewusst produziert werden ) : Die Rassen die man wählt sollten zusammen passen, es muss seriös sein, man muss ausreichend auf Gesundheit achten und darauf dass bspw die Hündinnen nicht ausgebeutet werden, es muss geregelt sein wie die Hunde aufwachsen, ect.
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Zitat
Dahinter steckt die Idee, Rassen wären eine biologische Tatsache, klar definiert, klar zu trennen - und das sind sie eben nicht.
Wie meinst Du das?
Klar bilden Hunderassen voneinander abgegrenzte Cluster.
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es muss seriös sein, man muss ausreichend auf Gesundheit achten und darauf dass bspw die Hündinnen nicht ausgebeutet werden, es muss geregelt sein wie die Hunde aufwachsen, ect.
Sollte das, im Sinne der Hunde, nicht immer gewährleistet sein?
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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es muss seriös sein, man muss ausreichend auf Gesundheit achten und darauf dass bspw die Hündinnen nicht ausgebeutet werden, es muss geregelt sein wie die Hunde aufwachsen, ect.
Sollte das, im Sinne der Hunde, nicht immer gewährleistet sein?
Ja, definitiv ja !
Aber gibt leider viele Fälle in denen das nicht gewährleistet ist. Im Falle von Dissidenzvereinen oder privatem Verpaaren sieht das leider oft etwas anders aus.
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Irgendwie zeigt dieses ganze Hybrid - Ding, wie sehr wir dem Rasse-Denken verhaftet sind.
Als wären Rassen irgendwie in Stein gemeisselt, naturgegeben oder so.
Können wir mal bitte aufhören Mischlinge als Hybriden zu bezeichnen?
Hybride sind Kreuzungen zwischen Arten oder zumindest Unterarten zB eben Wolf und Hund.
Wenn man Rassen kreuzt sind das einfach und simpel Mischlinge.
Können wir bitte Mal aufhören, eigene Definitionen zu erfinden
HybridzüchtungHybridzüchtung [von *hybrid- ], 1) Heterosiszüchtung, Inzucht-Heterosiszüchtung, Züchtung unter planmäßiger Nutzung von…www.spektrum.de -
Je nachdem wie gesundheitlich die verschiedenen Rassen aufgestellt sind würde es ja als ersten Schritt vielleicht schon was helfen, wenn es diese gibt, die untergruppierungen einander zu zu lassen (weil wegen geschlossener zuchtbücher und so)
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ALs problematisch sehe ich hier einfach die heutige herangehensweise der komplett geschlossenen Zuchtbücher.
Die nicht komplett geschlossen sind, siehe die weiteren Ausführungen.
Diese ganzen Inzucht wie Kreuzung ist immer nur so gut, wie die Gedanken die sich der Mensch dahinter gemacht hat. Sinnlos rumkreuzen bringt genauso wenig wie immer engeres Züchten.
Genau diese Sinnlosigkeit, dass jeder Züchter "seine eigene Suppe prötscht", wurde und wird durch die Schließung der Zuchtbücher verhindert.
Bestünde innerhalb der einzelnen Vereine Einigkeit hinsichtlich des Ziels, würde dort mit Sinn und Verstand gemeinsam überlegt, wie welches Ziel erreicht werden soll, können Einkreuzungsprojekte durchaus durchgeführt werden.
So lange es aber Züchter gibt, die ein Öffnen der Zuchtbücher dazu nutzen würden, ihre Zucht nach persönlichen Zielen zu orientieren, muss seriöse Zucht kontrolliert werden.
Es menschelt überall da, wo Menschen sich zusammenfinden.
Ich denke, diese Diskussion hat viele Fürs und Widers und ist auch geschmackssache. Als Züchter möchte ich schon auch meine eigene Suppen kochen dürfen und persönliche Ziele verfolgen, das ist doch auch der Reiz von Zucht. Richter und Zuchtleiter sind auch nicht unfehlbar und haben genauso wenig einen objektiven Geschmack.
Die Zucht übers Anhangsregister ist auch nicht überall ausgeschlossen. Offene Zuchtbücher heißt doch nicht, dass man plötzlich den Retriever bei den Schäferhunden einsetzt.
Dinge wie genetische Inzuchtkoeffizienten, DLA, und die Messung von Heterogenität, sowie die massive Zunahme von Gentests ist auch noch etwas recht neues, das hält aktuell stark Einfluss in die moderne Hundezucht. Auch was Funktionalität heißt wird immer mehr Züchtern bewusst.
Nun bin ich aber auch nicht gegen das Kreuzen. Labrador x Pudel ist ja auch was sehr vorausschaubares. Warum nicht, wenn die Leute damit zufrieden sind. Züchterisch hat das sicherlich auch seinen Reiz.
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Dann haben enger verwandte Hunde aber doch keine besseren Werte. Es zeigt ja nur, wie eng der Genpool schon ist - wie schwer es ist, Hunde zu finden, die eben nicht (zu) eng verwandt sind.
Aber das kann man so doch gar nicht generalisieren. Manche Populationen haben einen sehr engen Genpool, aber nicht alle. Es ist nicht überall die Nadel im Heuhaufen, überhaupt einen passenden Deckpartner zu finden.
Warum sollten eng verwandte Hunde, keine besseren Werte haben können? Die getesteten Fakten weichen mitunter stark von dem ab, was man erwarten würde. Das ist ja so die Krux an der Sache.
Eine Inzucht-Verpaarung bei den Malis kann unterm Strich weniger genetische Verarmung aufweisen, als eine "inzuchtfrei auf 5 Generationen"-Verpaarung beim Collie.
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