Frage zum Verhalten vom Hund zum Baby

  • Hallo 🙋🏻‍♀️

    Wir haben einen Chihuahua, Rüde - kastriert namens Sammy.


    Sammy mag keine Kinder bzw. hat Angst vor ihnen - also er mag hauptsächlich keine Kinder, denen man so draussen begegnet. Kinder die er kennt / von klein auf kennt (Familie) akzeptiert er - er bleibt dann auf Distanz.


    Jetzt haben wir seit 5 Monaten eine Tochter. Die beiden lasse ich logischerweise nur unter Aufsicht zusammen. Meist kommt Sammy sowieso nur / zeigt Interesse, wenn ich mit an der Spieldecke sitze. Beim normalen Alltag folgt er mir, oder liegt in seinem Korb.


    Jetzt zeigt er folgendes Verhalten, welches ich nicht zu deuten weiß:

    Er geht zu ihr - schwänzchen wedelt und schmeißt sich an ihre Seite und wälzt sich an ihr. Was mir nicht so gefällt ist, daß er dann rückwärts auf sie zuläuft und den Po in ihr Gesicht halten will - würde ich nicht eingreifen, würde er sich auf ihr Gesicht setzen. Muss ihn dabei aber ziemlich weg drücken bzw. das mit einem nein unterbinden, weil er das unbedingt machen will. So oder so - unterbinde ich das!


    Ich würde nur gerne die Absicht von ihm wissen. Macht er das auch aus Zuneigung? Ist das Besitzergreifen? "dominanzgehabe"?

    Was völlig anderes?


    Vielen Dank schon mal! :)

  • Da ich das Verhalten nicht sehen kann, würde ich grob aufgrund deiner Schilderung von zwei Möglichkeiten ausgehen:


    1. Mit dem Po wegschieben wollen oder sich draufsetzen, weil gruselig. Manche Hunde nutzen tatsächlich aktiv ihren Hintern zum Schubsen oder Schieben, damit andere ausweichen.

    Oder auch draufsetzen, dann hat man das unheimliche Ding etwas unter Kontrolle.


    2. Sich anbieten als Demutsgeste, da den Hintern zum Schnüffeln anzubieten als höfliche Geste bis Beschwichtigung gelten kann.


    Er klingt unsicher und bräuchte vielleicht die klare Anweisungen, wie er sich immer, ausnahmslos, beim Baby zu verhalten hat.

    Ich würde ihm sagen, Baby ist immer tabu, er hat immer Abstand zu halten und umgekehrt würde ich ihn (sobald das Baby aktiver wird und krabbelt etc) immer vor dem Kind schützen/abschirmen.

  • Po hinhalten ist eigentlich eine Aufforderung zum schnüffeln, sich beschnüffeln lassen ein Zeichen von Vertrauen, Kontaktsuchen auch ...Er ist nunmal ein Hund, die haben kein Problem mit Po und Gesicht. Menschen Hunde benutzen das auch als Spielaufforderung ...

    Wie benimmt sich deine Tochter dabei, ist sie aktiv, Strampelt sie?

    Vielleicht hats auch ganz pragmatisch mit voller Windel zu tun, wenn er sich dran wälzen will.

    Allgemein wird dir kaum einer wagen etwas zu sagen, weil Kind und Hund, safty first.

    Die Absicht vom Hund wird dir keiner sagen können, erst Recht nicht ohne Video und das wäre auch mein Tipp, nimm euch auf, dann kannst du hinterher, ohne dich auf Kind und Hund konzentrieren zu müssen, dir die Aufnahmen ankucken und die kannst du dann auch mit einer Hundetrainerin besprechen, die am Besten aber auch Mutter mit Hunden ist ...

    Im Allgemeinen, du kennst deinen Hund und du bist dabei, hast du früher gemerkt, wann er gestresst ist und wann nicht, bevor er bellt?

    Macht er das, wenn er lange keine Aufmerksamkeit von dir bekommen hat? Ist es eher ein dazwischendrängeln? Oder sich drauf setzen, so nach dem Motto, ich bin hier spannender als die?

    Zu welchen Gelegenheiten wälzt er sich noch? wie benimmt er sich mit anderen Hunden?

    Vermuten kann man viel ...


    Im Zweifel kannst du das immer ruhig und freundlich umlenken. Dann bist du auf der sicheren Seite.

    Es wird eh ne spannende Zeit jetzt für euch, bald kommt Krabbeln und Laufen lernen. Ich wünsch dir viel Erfolg beim zusammenwachsen!

  • Ich finde das Thema Hund/(eigenes) Baby sehr wichtig und würde auf jeden Fall vermeiden wollen, dass sich da dauerhaft vielleicht etwas einschleicht, was man nicht möchte.

    Deshalb würde ich einen Trainer draufschauen lassen.

    Es gibt Trainer, die sich auf das Thema Kinder ins Hund spezialisiert haben - vielleicht reicht da für einen ersten Rat auch eine Video-Sequenz aus.

    Ich würde ihm sagen, Baby ist immer tabu, er hat immer Abstand zu halten und umgekehrt würde ich ihn (sobald das Baby aktiver wird und krabbelt etc) immer vor dem Kind schützen/abschirmen.

    Im Zweifelsfall natürlich immer trennen.

    Und egal, wie gut das Verhältnis ist - immer trennen, wenn man gerade nicht daneben steht.


    Aber unter Aufsicht kann der Kontakt sowohl für Hund als auch Kind bereichernd sein - vorausgesetzt natürlich, der Hund mag auch wirklich Kontakt und ist weder ängstlich, noch überfordert noch aggressiv.

    Deshalb würde ich das nicht kategorisch unterbinden, sondern von Hund und Kind abhängig machen - und wenn man sich dabei unsicher ist, wie gesagt einen Trainer dazu holen.


    Hund und Kind werden ja hoffentlich noch viele Jahre gemeinsam verbringen - da lohnt es sich, das Zusammenleben als mehr als nur „jeder hält sich vom anderen fern“ zu gestalten, wenn diese Annäherung für den Hund okay ist und andererseits keine Gefahr von ihm ausgeht.

  • Für den Moment ist konsequente Anleitung in s/w für den Hund halt am Besten. Ich habe selbst einen kinderhassenden Chi, der allerdings im Zweifelsfall zuhackt.

    Daher würde ich gerade bei Kleinkindern garkeine Kompromisse machen.


    Aber klar, ein Trainer der drauf schaut und Ahnung hat von der Thematik hat, macht absolut Sinn!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!