Cockapoo Erfahrungen

  • Hallo,


    ich würde gerne Erfahrungsberichte über die "Rasse" Cockapoos lesen. Gibt es hier welche, die solche Hunde haben?


    Hintergrund ist, dass sich meine Schwiegereltern sich vllt diesen Sommer einen holen werden.


    Sind das "einfache" Hunde die leicht zu erziehen sind oder sehen sie nur toll aus und haben es faustdick hinter den Ohren?


    Das sie natürlich Erziehung brauchen ist klar, meine Schwiegereltern hatten einen Cavalier. Ich würde aber gerne mehr über den Charakter wissen und nicht nur das Schöngerede

  • Ist wie mit jedem Mischling.

    Alles kann, nichts muss.


    Du hast halt keine verbindlichen Gesundheitschecks bei den Eltern, keine Gewissheit über Erbkrankheiten oder -anlagen und dazu noch 2 Jagdhundrassen gemischt.

  • Bekannte von uns haben einen sogenannten Cockapoo. Pfiffiges Kerlchen, das Fell ist eine einzige Katastrophe und filzt schon, wenn man es nur schief anguckt. Kurz vor Weihnachten '19 l, da war er zwei oder drei Jahre alt, ist er das erste Mal zum Jagen abgedüst und war mehrere Stunden verschwunden, wenn ich mich nicht irre, wird er seitdem nur noch an der Flexi geführt, Freilauf nicht möglich.


    Was grundsätzlich noch dabei kommt: der Welpe wird unweigerlich aus einer unkontrollierten Mischlingsvermehrung kommen. Jegliche Vorteile der Rassezucht (Einheitliche Regelungen zum Schutz des Muttertieres und der Welpen, Kontrolle der Zucht und Aufzucht durch erfahrene Dritte, Ansprechpartner mit riesigem Wissensschatz sollte etwas sein, verpflichtende Gesundheitsuntersuchungen, Garantie der Rassezugehörigkeit und dass wirklich die angegebenen Hunde beteiligt waren) sind nicht gegeben.

    Das Einzige, was relativ sicher vorherzusagen ist, ist, dass die Welpen Jagdtrieb haben werden und mit hoher Wahrscheinlichkeit ordentlich Pfeffer im Hintern.

  • Ich kannte mal einen Cockapoo-Rüden, den ich auch mal sittete. Der war noch jung und entsprechend lebhaft. Das Fell sah zumindest sehr pflegeintensiv aus.


    Sonst begegne ich hin und wieder mal einem beim Gassi. Meist ganz freundliche und aufgeweckte Kerlchen.


    Dass so ein Hund ein totales Überraschungspaket sein muss, glaube ich nicht unbedingt, man weiß ja, welche Rassen drinstecken. Ich würde von einem möglicherweise jagdlih motivierten Hund ausgehen (kommt halt drauf an, wie die Elternteile da drauf sind), der durchaus lebhaft und temperamentvoll sein kann.

    Beim Charakter ist halt die Frage, ob da die oftmals eher sensible Pudelart durchschlägt oder das oftmals eher etwas weniger Sensible des Spaniels.


    Ich bin weder großer Fan von Rassehundezucht noch von diesen "Designer Dogs", aber Du bist ja nicht selber auf Hundesuche, sondern die Schwiegereltern, von daher würde ich sie halt höchstens drauf hinweisen, dass bei diesen Hybrid"rassen" häufig Vermehrerei dahintersteckt, wo es den Elterntieren vielleicht auch nicht unbedingt gutgeht. Damit wenigstens drauf geachtet wird, dass da keine "Gebärmaschinen-Vermehrer" unterstützt werden...



    Hat nicht danimonster einen Cockapoo?

  • Ich habe einen Cockerpoo 😄

    Ohhh was habe ich mir dazu hier im Forum anhören dürfen. 😉


    Teddy ist f1B. Also Pudel + Cockerpoo und jetzt schon 6 Jahre alt und ich habe die Entscheidung nie bereut und es dürfte wieder einer einziehen. Was aber wichtig bei dem Thema ist... die Auswahl der Zucht. Ihr müsst zwingend drauf achte dass die Eltern auf rassetypische Krankheiten untersucht sind und die Hündin nicht dauernd belegt wird. Es gibt einige wenige die tiergerecht züchten und extrem viele Vermehrer. Die Suche gestaltet sich daher schwierig aber nicht unmöglich.


    Sowohl die Cockerspaniel als auch die Pudel lassen sich gut erziehen und sind tolle Begleiter. Aus der Kombination entsteht also keine völlig neue schwierigere oder einfachere Rasse sondern ein Hund der zum einen oder anderen tendiert. Wobei diese beiden Rassen nicht so unterschiedlich sind. Die Überraschung bleibt also gering.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Wenn deine Schwiegereltern keine Vermehrer unterstützen wollen, sollten sie vom Cockapoo und sonstigen modischen Mischlingen Abstand nehmen.

    Was spricht dagegen eine der beteiligten Rassen vom seriösen Züchter zu holen?

    Oder einen anderen aus der FCI 9?

  • Sie schauen sich um und haben auch andere Hunde interessiere, es steht ja noch nicht zu 100 % fest ob sie sich einen holen.


    In den Cavalier haben sie so viel Geld reingesteckt (TA, Operationen, Medikamente, Blutuntersuchungen), das sie einen Züchter vor Ort haben möchten, den sie auch besuchen können und auch sehen wie der Hund augezogen wird. Und da wird es nicht jede Hunderasse geben.

  • Der Cavalier gehört auch zu den Qualzuchtrassen , da ist späteres leiden und hohe Tierarztkosten quasi beim Kauf schon inbegriffen…leider.

    Aber es gibt viele Rassen die da nicht so vorbelastet sind.

  • Ich persönlich bin kein Fan von den "gedoodelten" Mischlingen aus "Zuchten". Das kann halt ne Wundertüte sein je nachdem nach welcher Rasse diese Hunde eher kommen.

    Die Schwester einer Bekannten hat einen Cockapoo Rüden. Rein optisch sieht der Hund wie ein lang gezogener Cocker aus mit kurzen Beinen und einem Pudelkopf mit lockigem Fell :see_no_evil_monkey:

    Das Fell ist auch ne Katastrophe bei dem Hund, an einigen Stellen wurde er getrimmt an anderen Stellen ging nur scheren. Alleine die Mischung aus Trimmfell vs. Pudellocken finde ich ganz schlimm.


    Entweder Pudel oder Cocker Spaniel. Aber bitte keine Mischung daraus.

  • Bekannte haben gerade einen Cockapoo bekommen, ein extrem niedlicher kleiner Kerl, sehr lebhaft, nagt ihnen die Bude klein. Die Entwicklung wird interessant.


    Bin persönlich kein Fan von Designer-"Rassen", einen Mischling findet man im Tierheim oder in den Kleinanzeigen genauso, nur halt nicht zu einem dermaßen horrenden Preis. :see_no_evil_monkey:

    Der Cockapoo, der kurze Zeit hier in der Nachbarschaft wohnte, hatte fürchterliches Fell, war aber ansonsten ein freundlicher Hund. Wurde mit 1,5 oder 2J abgegeben, weil überraschenderweise nicht selbsterziehend, obwohl zur Hälfte Pudel. :face_with_rolling_eyes:

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