Ständiges Pinkeln, nicht einhalten können - ich bin überfragt!

  • unsere änni hatte ja einen ektopischen ureter(harnleiter mißbildung) ,dieser wurde bei zwei tierärzten nicht erkannt.

    einer hatte beim ultraschall zwar einen vagen verdacht,konnte den aber nicht festmachen.

    erst beim spezialisten in der klinik wurde das dann diagnostiziert.


    änni wurde mit 21 monaten daran operiert. lange anhalten kann sie aber bis heute nicht(sie ist inzwischen 5) und wird dies laut professor auch nie können.

    die op hat ihr aber das leben gerettet,ohne wäre sie über kurz o. lang an nierenversagen gestorben.


    lg

  • Das tut mir sehr leid, aber gut, dass es rechtzeitig entdeckt wurde. Ich werde das in der Klinik auf alle Fälle ansprechen, da dieser Verdacht bei den Tierärzten definitiv noch gar nicht gefallen ist.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Chaos hat eine stark vergrößerte Prostata, das ist wohl ungewöhnlich im jungen Alter. Komisch ist auch, dass er sonst keine Symptome hat. Normalerweise gibt es oft Probleme mit dem Kot absetzen, aber da wäre mir noch gar nichts aufgefallen.


    Er hat jetzt eine Spritze bekommen um das Testosteron runterzufahren. Das soll wohl kurzfristig helfen.


    Ich bin gerade etwas durch den Wind. Der Tierarzt meinte, dass ich über Kastration nachdenken soll, wäre wohl das effizienteste Mittel. Aber so jung? Ich war irgendwie unzufrieden mit dem Arzt, er war sehr kurz angebunden, wollte gleich einen Kastra Termin ausmachen. Schon klar, die Untersuchungen haben lange gedauert und ich weiß, dass ich nicht der einzige Mensch auf Erden bin, aber dass ich besorgt bin und gerne umfangreiche Antworten möchte, kann man mir wohl nicht übel nehmen.


    Chip ist wohl auch möglich, aber keine Dauerlösung. Dann gäbe es noch eine medikamentöse Behandlung, die er aber eher abgelehnt hat, weil Kastration wohl das einzig wahre wäre.


    Ich werde mir vermutlich noch eine Zweitmeinung einholen, bin irgendwie nicht zufrieden.


    Hat irgendjemand Erfahrungen damit?

  • Würde mir auch eine Zweitmeinung holen. Bei einem Hund in der Familie war das in dem Alter ähnlich. Da wurde zuvor aber alles andere probiert (Spritze, Chip, an der Erziehung gedreht) - hat nur leider lediglich kurzfristig geholfen. Es wurde versucht, die Schübe auszusitzen, in der Hoffnung, das pegelt sich ein. War dem Hund dann aber nicht nur wegen der Prostata einfach nicht mehr zuzumuten (pinkeln, kotzen, Fressen verweigern) - also lief es dann doch auf die Kastra hinaus aber wenigstens war eben vorher alles getestet.

  • Bei Caron war die Prostata mit 5 massiv vergrössert.

    Sie hat von unten gegen die Wirbelsäule gedrückt, was weh getan hat. Nur deshalb haben wir es überhaupt gemerkt.


    Er wurde dann sofort kastriert. Heute würde ich mich eingehender informieren über die Möglichkeiten. Vor 10 Jahren hiess es : einzige Möglichkeit.

  • Bei Dobby das gleiche. Keine Kot-, aber Pipiprobleme. Er hat eine Weile Ypozane bekommen (vermutlich ist das das Medikament, das der TA meint), dann den Chip. Das ist jetzt eineinhalb Jahre her - die Probleme fangen wieder an, so dass er wohl, wenn es sich nicht mehr bessert, kastriert werden muss.


    Ich würde wohl auch bei einem jungen Hund den Chip in Erwägung ziehen, das ist ja kein Zustand, so...

  • Morgen habe ich den Termin bei meinem Tierarzt. Dort werde ich mich gründlich informieren und die Möglichkeiten überdenken. Dort weiß ich, dass ich gut beraten werde und dem vertraue ich auch.


    Danke für eure Erfahrungen. Irgendwas werde ich auf jeden Fall tun, weil Zustand ist das wirklich keiner. Mal sehen ob ich es dann mit dem Chip versuche.

    Er hat eine Weile Ypozane bekommen (vermutlich ist das das Medikament, das der TA meint)

    Ja genau, das war es. Wie hat dein Hund das denn vertragen? Ich meine, könnte sowas eine Dauerlösung sein?

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