Der Wahnsinn mit 2 Junghunden, Weihnachten im Chaos?!

  • Hey ihr Lieben, ich mal wieder, die Baustellen hören nicht auf :rolling_on_the_floor_laughing:

    Meine Mutter hat - zufällig fast zeitgleich - auch einen Dackelwelpen zu sich geholt. Er ist 4 Wochen jünger als unserer (der ist jetzt gut 6 Monate alt). Leider konnten sich die beiden wegen Giardien (erst der eine, dann der andere) jetzt fast 3 Monate lang nicht sehen, vorgestern konnten wir sie das erste Mal wieder zusammen lassen. Da waren wir gemeinsam spazieren und dann noch kurz im Wochenendhaus meiner Mutter, gestern Abend gab es ein gemeinsames Essen bei uns. Es war das absolute Chaos. Klar, die beiden hängen ständig aufeinander, toben und kommen selbständig überhaupt gar nicht zur Ruhe. Wir haben sie dann - während des Essens - beide in verschiedenen Ecken angeleint und da ging es dann irgendwann. Aber nach dem Essen waren die beiden eigentlich immer nur wieder aufeinander fixiert, haben sich angestarrt und wollten zu einander was wir dann jeweils nochmal für 10-15 min gestattet haben. Am Ende des Abends hat unserer leider dann im Verlauf von 2 Stunden 4 Riesenhaufen erbrochen, es war also ganz offensichtlich viel zu viel für ihn (gefressen hatte er eigentlich in weiser Voraussicht 4 Stunden vor dem Zusammentreffen).

    Nun sehen sich die beiden erst an Weihnachten wieder, das wir gemeinsam verbringen wollen, Mama und Anhang wohnen dann für 3 Tage bei uns. Mir graut es ehrlich gesagt davor weil ich überhaupt nicht weiß, wie wir das händeln sollen. Abrufbarkeit ist NULL vorhanden wenn die beiden zusammen sind, an mal was getrennt mit den beiden machen um ihnen beizubringen, dass sie nicht immer aufeinanderhängen müssen ist auch nicht möglich (zumindest nicht ohne Leine dran und aktives Fernhalten und selbst dann ist der Fokus eigentlich immer nur beim Anderen). Unser Kleiner kennt das Deckenkommando aber auch da ist im Traum nicht dran zu denken wenn der Dackelfreund da ist.

    Am Ende bleibt wahrscheinlich nur dauerhaft Leine dran und verschiedene Ecken? Aber lernen sie so denn, dass man nicht immer toben muss oder macht man sie somit nur noch "heißer" aufeinander? ich bin aktuell wirklich etwas gefrustet weil ich keine richtige Lösung weiß...

  • Aber lernen sie so denn, dass man nicht immer toben muss oder macht man sie somit nur noch "heißer" aufeinander? ich bin aktuell wirklich etwas gefrustet weil ich keine richtige Lösung weiß...

    Wenn es erstmal nur um Weihnachten geht, würde ich so managen, wie es halt passt. Da muss keiner was lernen, wenn ohnehin Ausnahmezustand herrscht und man vermutlich auch nicht ständig mit der Aufmerksamkeit bei den Hundrn ist (sein will).

    Entstressen, ggf ausser Sichtweite unterbringen und das richtige Lernen kann man dann in aller Ruhe nach Weihnachten angehen.


    Bei mir läuft es übrigens so, dass die Welpen gleich lernen, bei mir ist Ruhe.

    Jede Hektik unterbreche ich.

    Das klappt sehr gut, allerdings habe ich halt auch die Möglichkeit, tagtäglich zu üben.

  • Wenn Platz genug ist, wie wäre es mit einem Laufstall zum runter kommen?


    Wenn’s wirklich zu viel wird und einer der Hunde schon nicht mehr kann, würde ich ihn auch in einen separaten Raum bringen- einfach als Pause und Auszeit.


    Bei 3 Tagen würde ich mir weniger Sorgen machen- die Beiden lernen sich gerade erst kennen.

    Wenn sie merken, der ist dauerhaft da, ist man auch nicht mehr so fixiert auf den Anderen.

  • lernen können die nur von euch den jeweiligen haltern wie sie sich in einer solchen situation zu verhalten haben. wie ihr ihnen grenzen vermittelt ist individuell aber verständlich muss es sein.

  • Bei mir läuft es übrigens so, dass die Welpen gleich lernen, bei mir ist Ruhe.

    Jede Hektik unterbreche ich.

    Das klappt sehr gut, allerdings habe ich halt auch die Möglichkeit, tagtäglich zu üben.

    Wie machst du das zu Beginn? Also wie machst du ihnen verständlich, dass zB drinnen kein Toben gewünscht ist?

    Wenn Platz genug ist, wie wäre es mit einem Laufstall zum runter kommen?


    Wenn’s wirklich zu viel wird und einer der Hunde schon nicht mehr kann, würde ich ihn auch in einen separaten Raum bringen- einfach als Pause und Auszeit.

    Laufstall geht wegen empfindlichem Holzboden leider nicht so richtig gut zumal die größeren ja auch wirklich ordentlich teuer sind, also insbesondere wenn es primär für die Weihnachtstage wäre..

    Ja, Pause und Auszeit müssen vermutlich wirklich wir bestimmen. Unseren in einen separaten Raum zu bringen würde ich halt irgendwie als "unfaire Bestrafung" empfinden, also dass einer bleiben darf und der andere nicht. Deshalb hatten wir diese Leinentrennung probiert aber entspannt ist das natürlich auch nicht..

    Bei 3 Tagen würde ich mir weniger Sorgen machen- die Beiden lernen sich gerade erst kennen.

    Wenn sie merken, der ist dauerhaft da, ist man auch nicht mehr so fixiert auf den Anderen.

    Ich hoffe SEHR, dass du Recht behältst :rolling_on_the_floor_laughing:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Unseren in einen separaten Raum zu bringen würde ich halt irgendwie als "unfaire Bestrafung" empfinden

    Das ist aber deine menschliche Sicht.


    Ich hatte ein ähnliches Problem vor zwei Jahren, allerdings nur für einen Nachmittag/Abend. Meine Hündin 12 Wochen alt, die Hündin des Schwagers war 5 oder 6 Jahre und die beiden hatten sich vorher genau 1 Mal gesehen und dabei die halbe Wohnung zerlegt.


    Wir waren dann alleine vorm Eintreffen beim Schwager ne Runde Gassi, damit der erste Bewegungsdrang mal gestillt war. Die zwei durften sich erst begrüßen, als sich beide beruhigt hatten (die große auf der Decke, meine an der Leine). Und zwischendurch kam meine in eine Auto-Transportbox, die wir in eine Ecke gestellt haben, damit sie mal ne Auszeit hatte. Die kam nämlich sonst auch nicht zur Ruhe. Wenn wir nicht gerade am Essen waren, durften sie unter Aufsicht spielen, wenn wir alle abgelenkt waren kam der Zwerg an die Leine und die große ins Körbchen.



    Ich würde an deiner Stelle definitiv beide trennen, wenn ihr keinen Nerv und/oder Zeit habt, aktiv zu managen. Türgitter oder Laufstall, falls beide es kennen, in einem (ggf fremnden) Zimmer alleine zu bleiben, geht ja auch das.


    Wenn ihr häufiger aufeinander trefft würde ich spielen drinnen verbieten und nur ruhige Interaktionen zulassen und belohnen. Das ist anstrengend, erfordert von euch Aufmerksamkeit, Zeitplanung und einen guten Blick für beide.

  • Bei so kleinen Hunden wäre eine (Stoff)box vielleicht noch eine Idee. Also jetzt schon anfangen diese als Ruhezone aufzubauen und den Hunden darin zwischendurch Ruhezeit geben.

  • Ich würde die in der Wohnung GAR nicht toben lassen. Draussen ja, aber drinnen NIX. Nicht mal ein bisschen. Diese Erwartung sollte gar nicht erst entstehen.

    Auch nicht schnuppern lassen etc. pp. Drin ist Ruhe. Geht vorher raus, lasst die sich austoben, dann gibts was zu essen und dann wird gepennt.


    Anbinden mag ich persönlich gar nicht. Ich würde entweder mit Boxen oder verschiedenen Räumen drangehen ("Strafe" ist das in deinem Kopf) oder den Hund angeleint beim jeweiligen Halter lassen. Halter sitzen am entgegengesetzten tischende, Fuss auf die Leine stellen, Hund kann stehen, sitzen, liegen, wird aber sonst nicht beachtet (was die Menschen halt auch schaffen müssen).


    2 Boxen (abgehängt, wie eine Höhle) sind aber vermutlich einfacher. Vorher üben.

  • Ich würde die in der Wohnung GAR nicht toben lassen. Draussen ja, aber drinnen NIX. Nicht mal ein bisschen. Diese Erwartung sollte gar nicht erst entstehen.


    Ok, das ist vielleicht wirklich die bessere Idee. Das hieße aber aktuell, dass vermutlich in den 3 Tagen die Hunde IMMER aktiv getrennt sein müssten. Und Box ist halt so eine Sache. Beide kennen Boxen und schlafen nachts darin aber ich kann die Hunde ja nicht den ganzen Tag in ihre Box sperren weil sie sonst immer aufeinander springen.. Deshalb eher die Leinenidee.. Ich hatte den Eindruck, festhalten wenn wir dabei sitzen führt eher zu dauerhafter "awareness" und null zur Ruhe kommen wohingegen beide in verschiedenen Ecken anleinen (als wir gegessen haben) zumindest nach einiger Latenz zu Ruhe bei beiden Hunden führte.. Aber eben auch nur bis wieder einer sich bewegte.

    Wenn wir nicht gerade am Essen waren, durften sie unter Aufsicht spielen, wenn wir alle abgelenkt waren kam der Zwerg an die Leine und die große ins Körbchen.

    Danke für deine Tipps! Wenn wir wenigstens einen hätten, der schon so groß wäre, dass er soweit impulskontrolliert ist, dass er auf der Decke bleibt :rolling_on_the_floor_laughing:

    Wenn ihr häufiger aufeinander trefft würde ich spielen drinnen verbieten und nur ruhige Interaktionen zulassen und belohnen. Das ist anstrengend, erfordert von euch Aufmerksamkeit, Zeitplanung und einen guten Blick für beide.

  • 3 Tage ist ja auch lang... ich denke, wenn ihr das durchhaltet, wird es aber auch ruhiger.

    Es muss hat klar sein, es wird nicht rumgetobt in der wohnung.


    festhalten wenn wir dabei sitzen

    Nicht festhalten. Fuß draufstellen. Ist ein Unterschied.

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