Bissprävention mit dem Hund - Therapiehunde sinnvoll?

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    Liebe Leute!

    Ich bin hier neu in dem Forum, weil wir einen jungen Hund haben. Ich hab aber auch einige Beiträge zu Beißen, etc. gelesen. Ich hoffe das passt hier so...


    Letztens haben wir ein Schnuppertraining mit den Therapiehunden gehabt... nicht für unseren Hund (der ist zu klein :dog_face: ) sondern für ein Kind mit Angst vor Hunden..


    die haben dort netterweise dieses Video gemacht.. JRK bei den Therapiehunden


    Allerdings habe dort kein Training zur Bißprävention gesehen.. die haben einfach nur mit den Kindern gespielt.

    Vielleicht liegt das auch daran, dass das ein Schnuppertraining für viele Kinder war, und normalerweise ist das anders? Den Kindern hats auf jeden Fall gefallen. :smiling_face_with_sunglasses:


    Aber ist das sinnvoll?

    lg Michael

  • Was willst du denn genau wissen?


    Beißhemmung beim Welpen?

    Oder wie man verhindert allgemein von Hunden gebissen zu werden?

    Wie man sich verhält wenn man von einem Hund bedroht wird?

    Wie es zum Beißen kommt?

  • In dem Video wirkt es nicht so, als wäre dort "nur gespielt" würden und ja, ich halte das, was man da sieht, für sinnvoll.


    Wie stellst Du Dir denn ein "Training zur Bissprävention" vor?

    Ich stelle mir gerade vor, wie sie alle in einen kleinen Vollschutzanzug gepackt werden und dann mit bissigen Hunden konfrontiert werden ^^

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  • Bissprävention ganz grundsätzlich: wenn man Hund "sprechen" und verstehen kann, dann kann man auch idR rechtzeitig eingreifen und sagen "So, der Bello braucht jetzt mal eine Pause, der ist müde/dem gefällt das nicht", wenn Bello schon durch Mimik und Co. zeigt "das ist mir gerade zu viel, ich möchte meine Ruhe, Hilfe".

    Das ist mMn das A und O für jeden Hundehalter, ganz egal ob der Hund mal Therapie-, "nur" Familien- oder doch einsatzfähiger Rettungshund werden soll.


    Man muss aber auch mit den anwesenden Menschen kommunizieren können - und da muss dann auch ein selbstbewusstes "Nicht anfassen!" drin sein.

    Ich war mit meinem (bemaulkorbten!) Hund außerhalb der Saison mal am Strand unterwegs. Frontal kam ein Mann auf uns zu. Das ist für Hunde grundsätzlich schon mal ne unfreundliche Art der Näherung. Der Mann hat mich was gefragt, wir haben uns kurz unterhalten, Hund saß neben mir, leicht durch mich abgeschirmt. Mitten im Gespräch seh ich, wie der Mann sich in Richtung Hund beugt und streicheln will - da hab ich sofort und unverzüglich ein deutliches Zeichen gesetzt, sowohl für den Mann als auch für meinen Hund, indem ich laut "Nicht anfassen!" gesagt habe.

    Mein Hund trägt den Maulkorb nicht umsonst. Hätte er in der Situation keinen getragen und ich nicht dafür gesorgt, dass der Mann sich das mit dem Streicheln anders überlegt, hätte mein Hund zugebissen.


    Vielleicht kannst du deine Frage noch etwas konkreter stellen? =)

  • Bissprävention ist für mich gleichbedeutend mit „korrektem Umgang mit dem Tier“.


    Und das fängt sehr sehr basal an:

    Wir fassen keine fremden Hunde an, ohne zu fragen.

    Wir rennen nicht in Anwesenheit von Hunden.

    Hunde müssen sich nicht von uns streicheln lassen.

    Wir bedrängen keine Hunde, wenn sie ruhen.

    Wir nehmen den Hunden nichts weg.


    Und dann gibt’s den winzig kleinen Teil, der tatsächlich mit aktivem Selbstschutz zu tun hat. Ruhig bleiben, einkugeln, abwarten


    Die wurde glaub ich an anderer Stelle schon mal verlinkt

    https://www.bundespublikationen.admin.ch/cshop_mimes_bbl/00/0024817F68691ED3ABCD0323414EF4BD.pdf

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Genau!

    Das haben wir bei uns immer in die normalen Gassigänge eingebaut, wenn wir Leuten oder Kindern begegnet sind, die die knuffigen Cavaliere durchknuddeln wollten, die haben eindeutig gezeigt, wie sie NICHT angetatscht werden wollten, ohne zuzuschnappen (Amy hatte eine absolute Beißhemmung, bei ihr hattest das Gefühl, ihr tut Beißen weh, die hat bestenfalls mit den Lefzen berührt beim „Abschnappen“). Wir haben erklärt, WIE zum Hund hingehen, wie NICHT hingreifen, weil er das so (oder eben nicht) mag. Oder eben die Leute abgeblockt, wenn sich die Mädls im Kontakt nicht wohl fühlten.

    Antibeißtraining beginnt schon mit dem richtigen Gegenübertreten und nicht hysterisch Wegzucken und Kreischen vom Kind. Cool fand ich die Leckerliekette und die Schüssel mit Pinzettenfütterung zum Angstabbauen bei Kindern.

    Wie gesagt, auf dem Video gehts um Antibeißtraining der Kinder :smiling_face:, nicht wie ich Welpi das Beißeln abgewöhne…..

  • Prevent a bite


    Ist hier in der Schweiz ein Verein mit dem Ziel, den Kindern im Kindergarten Alter zu zeigen, wie man korrekt einem Hund begegnet. Wie man sich verhält, wenn ein Hund angerannt kommt. Oder wie Hunde kommunizieren. Was sie mögen und was nicht.


    Ich kenne ein paar Hunde, die dort dabei sind. Ist eine tolle Sache.

  • Genau so kenne ich das auch. Habs in nem anderen Thread schon geschrieben das unser Verein beispielsweise sowas in der Vergangenheit schon angeboten hat im Rahmen eines Ferienprograms für die Kinder vom Dorf.


    Angeleitet wurde es von einer Erzieherin welche im Verein tätig ist daher war es sehr kindgerecht und auch die jüngsten wurden mitgenommen. Am Anfang wurde schön erzählt was man nicht machen darf und vor allem warum. Danach durften die Kinder mit entsprechenden Hunden interagieren. Es gab noch ne Wurst auf die Hand und am Ende ein kleines Fotoshooting mit dem Lieblingshund des jeweiligen Kindes sofern gewünscht.

    Diese "Kurse" waren unglaublich beliebt und ich denke für jedes Kind ein Gewinn.

  • In dem Video wirkt es nicht so, als wäre dort "nur gespielt" würden und ja, ich halte das, was man da sieht, für sinnvoll.


    Wie stellst Du Dir denn ein "Training zur Bissprävention" vor?

    Ich stelle mir gerade vor, wie sie alle in einen kleinen Vollschutzanzug gepackt werden und dann mit bissigen Hunden konfrontiert werden ^^

    haha.. gute Idee.. Ich werds mal vorschlagen.. :rolling_on_the_floor_laughing:

  • DIe Kids haben einige Schnuppertrainings mit den Hunden gemacht - mit dem Ziel die Angst abzubauen. Im Frühjahr sogar mit den Rettungshunden hab sogar ein Video.. Bilder sagen mehr als 1000 Worte:-) ich hoffe das ist ok (Rettungshunde) .. und eben mit den Therapiehunden (siehe Video oben). Die Frage ist: Findet ihr das sinnvoll? :smiling_face_with_hearts:


    Alles Liebe

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