Junghund und Althund zusammenführen - sinnvoll?

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    Hallo ihr Lieben. Ich habe mal eine Frage an euch. Und zwar geht es um eine junge quirlige Hündin im Alter von 9 Monaten und einen 10 Jahre alten deutschen Schäferhund, welcher leider einige Schmerzen hat (Hüft und Ellenbogendisplasie).

    Der alte Hund ist der Hund meiner Schwiegereltern, welcher eigentlich nicht besonders verträglich ist. Er duldet die Hündin mittlerweile problemlos auf dem Grundstück, aber möchte nichts mit der kleinen zu tun haben. Bisher hatten die beiden nur Leinenkontakt, weshalb sich die kleine recht sicher fühlt. Das bedeutet, dass sie sich nicht von ihm fern hält, wenn er knurrt und abschnappt.

    Jetzt die Frage an euch: findet ihr es fair und sinnvoll die beiden nochmal vergesellschaften zu wollen? Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es keinen Sinn mehr macht. Sinn würde es nur machen, wenn beide einen Maulkorb auf hätten und frei interagieren könnten. Aber selbst dabei bin ich mir nicht sicher, weil der Rüde ja Schmerzen hat und auch Schmerzmittel bekommt.

    Würdet ihr es weiterhin versuchen oder die beiden einfach dauerhaft trennen? Ich glaube mein Bauchgefühl ist richtig, aber ich wollte nochmal eure Erfahrungen hören.

    Danke schonmal!

    Entlebuchersennenhündin *27.07.2020

  • ich würde die zwei zusammenbringen unter der vorraussetzung , das dem jungen hund einhalt geboten wird wenn er übertreibt.

    Einhalt gebieten ja, das Problem ist, dass wir nicht wissen, wie der Althund bei längerer Reizung reagiert. Die kleine ist sehr schnell und wir wissen eben nicht, wann aus den bloßen abschnappen ein richtiges beißen werden kann. Er hat leider schon mehrfach andere Hunde gebissen. Seine Reizschwelle ist also nicht sehr hoch. Meine Idee wäre Maulkorb für beide gewesen, damit niemand im Nachteil ist. Die kleine weiß ihr Maul ja auch einzusetzen, wenn auch nur frech und nicht böswillig.mekne Schwiegereltern sind allerdings gegen einen Maulkorb..

    Entlebuchersennenhündin *27.07.2020

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  • Ich habe Geri (zu dem Zeitpunkt als es war 9 Monate alt) mit einem 13-jährigen, an Arthrose und mehr leidenden (auch auf Schmerzmitteln), aber souveränem Großen Schweizer Sehnenhund zusammengeführt.


    Es hat geklappt. Der Alte wird von Geri respektiert und hat den Kleinen gern. Manchmal muss man die Beiden auseinander führen, damit sich der Große nicht zu sehr aufregt und Zuviel tobt - beim Spielen.


    Allerdings achten ich und die Halterin des Großen auch immer darauf, dass alles friedlich abläuft und der junge Rüde nicht zu aufdringlich wird usw.


    Aber wenn der Senior nicht verträglich ist, würde ich eher nochmal aufs Bauchgefühl lauschen. Der Große Schweizer ist ein cooler Typ, das wusste ich schon bevor ich ihm Geri vorstellte.

    Geri (Deutscher Schäferhund/Tschechoslowakischer Wolfhund, * 22.7.20); Garmr (Kangal, * 24.7.20); gegangen, doch weiter geliebt: Freki (Siberian Husky/Tschechoslowakischer Wolfhund) und Hootch (Labrador)


    Bilderthread mit Garmr und Geri

  • Bist du dort nur zu Besuch oder wohnst du da?


    Wenn es nur zu Besuch ist, würde ich sie nicht zusammenführen, der alte, schmerzgeplagte Hund hätte dann ein Recht auf Ruhe und ich würde auch respektieren wenn deine Schwiegereltern keinen Maulkorb benutzen möchten, also strickt trennen.


    Wenn ihr dort lebt, tja dann wird es schwieriger.


    Allerdings achten ich und die Halterin des Großen auch immer darauf, dass alles friedlich abläuft und der junge Rüde nicht zu aufdringlich wird usw.

    Ist etwas anderes wenn die Hunde zu einem Haushalt gehören und man sich nur so trifft.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein erster Gedanke ging auch in die Richtung von Schnubbelbutz' Gedanke. Der alte kann sich mitteilen wenns ihm zu viel ist, und der Junghund kann das auch verstehen lernen. Sie müssen ja nicht beste Kumpels sein oder werden, coexistent wäre doch auch eine Option, anstatt einer Trennung. Der alte scheint das ja schon entschieden zu haben, dass dulden okay für ihn ist aber er mehr nicht will. Das würde ich genau so respektieren.

  • Ich würde dem alten Hund zu Liebe auf dein Bauchgefühl hören. Er findet den Jungspund ja nur mäßig gut und dulden ist nicht mögen. Wenn der junge Hund recht wild ist und ihm vlt noch Schmerzen (wenn auch ungewollt) zufügt durch wildes Anspringen etc. finde ich das für den Senior nicht nett und was soll er tun außer deutlich werden. Die Erfahrung brauchen ja beide Hunde nicht und ich hätte Angst, dass das was jetzt geht dann nicht mehr geht.

    Da es ja wahrscheinlich nur um Besuche geht würde ich die Leinen dran lassen und mich freuen das ihr euch so relativ entspannt besuchen könnt.

  • Hallo ihr Lieben. Ich habe mal eine Frage an euch. Und zwar geht es um eine junge quirlige Hündin im Alter von 9 Monaten und einen 10 Jahre alten deutschen Schäferhund, welcher leider einige Schmerzen hat (Hüft und Ellenbogendisplasie).

    Der alte Hund ist der Hund meiner Schwiegereltern, welcher eigentlich nicht besonders verträglich ist. Er duldet die Hündin mittlerweile problemlos auf dem Grundstück, aber möchte nichts mit der kleinen zu tun haben. Bisher hatten die beiden nur Leinenkontakt, weshalb sich die kleine recht sicher fühlt. Das bedeutet, dass sie sich nicht von ihm fern hält, wenn er knurrt und abschnappt.

    Jetzt die Frage an euch: findet ihr es fair und sinnvoll die beiden nochmal vergesellschaften zu wollen? Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es keinen Sinn mehr macht. Sinn würde es nur machen, wenn beide einen Maulkorb auf hätten und frei interagieren könnten. Aber selbst dabei bin ich mir nicht sicher, weil der Rüde ja Schmerzen hat und auch Schmerzmittel bekommt.

    Würdet ihr es weiterhin versuchen oder die beiden einfach dauerhaft trennen? Ich glaube mein Bauchgefühl ist richtig, aber ich wollte nochmal eure Erfahrungen hören.

    Danke schonmal!

    Ich würde es lassen.
    Der Rüde mag andere Hunde offensichtlich nicht unbedingt und die junge quirlige wird dem schmerzgeplagten Rüden nur nerven. Davon hat er nichts, er knurrt ja jetzt schon und wenn es ihm zu bunt wird und er der quirligen Maus eine klare Ansage macht verunsichert ihr sie in Bezug auf andere Hunde.


    Nur weil man mit den Haltern verwandt ist müssen die Hunde doch nicht immer miteinander auskommen.

  • Danke für eure Meinungen! Ja wir wohnen dort nicht, sondern sind nur jedes zweite Wochenende dort. Da wir den großen nicht ganz einschätzen können und ein Maulkorb rausfällt, werden wir denke ich auf unser Bauchgefühl hören. Ich denke man tut dem großen keinen Gefallen. @Mika sagt das ja schon. Er duldet sie, möchte aber absolut keinen körperkontakt. Sie ist zu wild 😅

    Entlebuchersennenhündin *27.07.2020

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