Beiträge von May1000

    Ich habe doch nochmal das Bedürfnis kurz darauf einzugehen. Als wir uns vor einem Jahr für die Kleine entschieden haben, waren wir bereits 5 Jahre zusammen und hatten 2 Jahre eine gemeinsame Wohnung. Ich wollte immer einen Hund, aber habe mich nicht getraut. Wir haben zu dem Zeitpunkt ein recht langweiliges Leben geführt und ich dachte, dass ist die Art Leben die mir gefällt. Außerdem muss man dazu sagen, dass ich vor der Anschaffung arge Bauchschmerzen hatte, mich aber nicht getraut hatte einen Rückzieher zu machen. Das Umfeld hatte ich schließlich schon eingeweiht. Heutzutage weiß ich natürlich, dass ich auf mein Bauchgefühl hätte hören sollen.

    Hinzu kommt, dass die Kleine nicht wie geplant überall mit hinkommen kann, weil sie trotz guter Sozialisierung einfach nicht stressresistent ist. Und sie bleibt auch immernoch nicht gerne alleine und fängt an zu heulen wie ein Wolf, obwohl das schonmal gut geklappt hat. Wäre sie im Umgang unkomplizierter oder würde zumindest gut alleine bleiben, wäre die Ausgangssituation nochmal eine andere gewesen.

    Danke trotzdem für die vielen ehrlichen Meinungen!

    Vielen Dank für das ausführliche Teilen deiner Erfahrungen! Das tut gerade total gut zu hören und ich freue mich sehr, dass es in eurem Fall die richtige Entscheidung war!

    Natürlich ist so eine Entscheidung schwer, aber ich denke auch in meinem Fall für alle Beteiligten die beste Lösung! Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier so viel Feedback bekomme!

    Runa-S hier ist man doch auch gut aufgehoben, wenn man keinen Hund hat und z.B. überlegt, sich einen anzuschaffen - dann bekommt man hier ja gute Beratung welche Rassen zu den Lebensumständen und Ansprüchen passen könnten (und welche eher nicht) ;)


    Kann ja sein dass z.B. die TE später gerne wieder einen Hund hätte, wenn sich alles etwas beruhigt hat, evtl. neue Beziehung etc.

    Und dann kann hier von Anfang an geholfen werden mit Entscheidungen, sei es Rasse, Futter oder auch Geschirr und so :smile:

    Ich hätte gerne irgendwann wieder einen Hund, wenn die Lebensumstände gut passen. Also eher so in 10 Jahren 🙈 Bis dahin stöbere ich hie Reiter durch, auch wenn gerade auch durch dieses Forum ein großes Wissensreportoire aufgebaut habe. Ich liebe Hunde nach wie vor sehr!

    Ich denke hier im Forum wirst du nur Leute finden die ihren Hund trotz geänderter Voraussetzungen behalten haben was sollen die die ihren Hund abgegeben haben noch hier. Und die User sind denke ich im Schnitt auch noch ein bisschen Hundeafiner als der Durchschnittshundehalter.

    Ich denke ich werde weiter hier bleiben. Ich mag das Forum sehr gerne und gerade für Leute wie mich ist es ja total sinnvoll, dass sie auch mal die andere Seite hören. Zumal hier ja immer wieder junge oder alleinstehende Menschen sind, die sich einen Hund wünschen. Da sind meine Erfahrungen vielleicht wertvoll.

    Dann tust du doch dem Hund eher einen Gefallen... warum dann Gewissensbisse?


    (ich verstehe dich natürlich, das ist als Denkanstoß gemeint...)

    Diese Gewissensbisse rühren daher, dass ich gerade von meiner Mama glaube ich schon etwas verurteilt dafür werde. Sie kann mich zu 100% nachvollziehen, aber sie findet es blöd, weil ich damals ja wusste was auf mich zukommt.

    Ja ich habe Angst, dass mein Umfeld mich verurteilt, auch wenn ich weiß, dass die engsten Leute hinter mir stehen.

    Meine Mama ist ganz jung Mutter geworden und hatte sich trotz aller Konsequenzen für mich entschieden. Aber ein Hund ist nochmal etwas anderes als ein Kind...

    Dass hier gefragt wird, was die Intention des ganzen ist kann ich gut nachvollziehen. Zum Einen wären Erfahrungsberichte toll und zum anderen brauche ich gerade irgendwie Menschen, die mir sagen, dass es okay ist. Ja die Entscheidung ist eigentlich schon gefallen, aber das Gewissen nagt an mir.

    Verkorkst ist sie auf keinen Fall. Draußen noch manchmal recht aufgeregt und heißt dann in die Leine oder bellt. Alles händelbar, wenn man weiß wie sie tickt. Aber Hundeerfahrung ist schon nötig. Man muss definitiv noch Arbeit reinstecken, aber vom Grundding ist sie ein toller Hund. Was es natürlich nicht einfacher macht, ich habe mir ja wie gesagt große Mühe gegeben und mir total viel Wissen angeeignet.

    Der Züchter würde sie wahrscheinlich selbst behalten. Er wohnt auf dem Dorf und nicht wie ich in der Stadt, hat langjährige Erfahrung mit der Rasse und bei ihm wohnt auch ihre Mutter.

    Ja der Züchter würde sie tatsächlich zurück nehmen und auch selbst behalten, sofern ich mich dazu entscheiden sollte.


    Nein mein Ex möchte mit dem Thema nichts mehr zu tun haben. Ich wollte den Hund damals mehr. Er hat sie zwar ins Herz geschlossen, aber war immer sehr distanziert und kalt. Für ihn war es ja nur ein Hund.

    Also da ich Studentin bin ist regelmäßig betreuen lassen von einer offiziellen Einrichtung schon recht schwierig. Zur Zeit komme ich ganz alleine für ihre Kosten auf. Erschwerend kommt hinzu, dass ich kein Auto besitze und auf Bus und Bahn angewiesen bin. Ich brauche für viele Wege also wesentlich länger. Hin und Rückweg von meiner Arbeit sind schon knapp eine Stunde plus die Arbeitszeit. Ich gehe zur Zeit von 4 Stunden Uni täglich aus, was natürlich aber auch mehr sein kann. Und im Job geht es ja gegeben falls so weiter.

    Das sind alles Dinge die mir von meinem Umfeld vor dem Kauf gesagt wurden. Ich wollte nicht drauf hören, wusste aber auch, dass es alleine schwierig wird.

    Und jetzt muss ich so eine doofe Entscheidung treffen.

    Ach das hatte ich in meinem Text vergessen zu erwähnen. Zu dem Züchter wurde bereits Kontakt aufgebaut und er würde die Kleine zurück nehmen und womöglich sogar selbst behalten.


    Ich bin ehrlich: ja mit biegen und brechen wäre es sicherlich möglich. Es fühlt sich für mich allerdings schon nach einer Belastung an. Ich komme aus einer sehr langen Beziehung in der ich mich nie ganz ausleben konnte. Ich bin das erste Mal so richtig frei. Ich weiß, dass das total egoistisch klingt, aber das ist die Wahrheit.

    Ich habe total viel Zeit, viel Liebe und noch mehr Nerven in ihre Erziehung gesteckt. Und das wird hart. Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar definieren wie viel es tatsächlich sein wird. Es kann auch sein, dass sie mak 8 Stunden alleine bleiben müsste. Ich habe tolle Hundesitter, die allerdings in absehbarer Zukunft unter der Woche aufgrund von Berufstätigkeit nicht mehr einspringen könnten.

    Hallo alle zusammen. Ich wende mich mit einem für mich sehr belastenden Thema an euch. Vor circa zwei Monaten habe ich mich von meinem Freund getrennt. Auf die Gründe möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen.

    Vor einem Jahr zog die kleine Entlebucher Hündin Pina bei uns ein. Wir sind beide noch sehr jung (ich 21 er 23). Ich stecke gerade in meinem Masterstudium und Pina gehört jetzt alleine mir.

    Folgendes Probkem: ich weiß nicht wie ich dem Ganzen ganz alleine gerecht werden soll. Ja ich weiß, auf so etwas muss man vorbereitet sein. Es ist so, dass ich jetzt wieder in Präsenz studieren werde und auch nebenbei arbeiten gehe. Wenn es ganz blöd kommt muss Pina also auch mal mindestens 6 Stunden alleine bleiben. Dabei wäre aber natürlich noch keine Zeit für Freunde und ähnliches eingeplant. Sie bleibt mittlerweile 4 Stunden alleine, aber das nicht wirklich gerne.

    Ich möchte vor der Verantwortung nicht weglaufen, aber habe schon immer gesagt, dass ich mir alleine keinen Hund zugetraut hätte, gerade weil ich so jung bin.

    Bitte seht von Vorwürfen ab, Fehler sind menschlich. Ich möchte hier nur ein paar Meinungen einfangen, weil ich auch aus einem Umfeld schon recht viel Gegenwind bekomme.

    Dazu muss gesagt werden, dass Pina schon ein eher anspruchsvoller Hund ist. Draußen muss man genau wissen, wie man mit ihr umzugehen hat. Meine Großeltern hatten sie eine Woche und waren total überfordert.