Trainingsleine im Haus

  • ANZEIGE

    Hallo zusammen,


    ich habe jetzt schon in einigen Welpen-Büchern gelesen, dass eine Trainingsleine im Haus sinnvoll sein kann.

    Die Leine (wie eine Schleppleine draußen) soll helfen den Hund im Haus auszubilden.

    Also dass man den Welpen auch aus der Entfernung am Möbelknabbern abhalten kann oder das auf den Platz schicken bei Besuch vereinfachen kann.

    Die Leine sollte ca. 1,5m lang sein und ohne Schlaufen.

    Von dem Schleppleinentraining draußen, weiß ich, dass man die Schleppleine nur am Geschirr (nicht am Halsband) befestigen sollte.


    Was haltet ihr von einer Trainingsleine im Haus? Ist es sinnvoll/ notwendig?

    Habt ihr Erfahrungen?


    Mein kleiner Foxterrier-Welpe wird Ende September bei mir einziehen.

    Eigentlich wollte ich ihn im Haus ohne Geschirr (mit Halsband) laufen lassen. Mit der Leine muss das Geschirr bei dem 11-wöchigen Kleinen aber dran.

    Außerdem habe ich Angst, dass sich die Leine unter Türen oder Stühlen verheddern kann und sich der Kleine dann nicht entspannt in der Wohnung bewegen kann.


    Bei meiner alten Hündin (leider vor 2 Jahren verstorben) hatte ich keine Trainingsleine im Haus, aber da ist das Welpentraining auch schon wieder 15 Jahre her.


    Ich freue mich also sehr über eure Anregungen und Rückmeldungen.


    Viele Grüße :)

  • Hallo,


    unser Terrier-Mix-Zwerg ist zur Zeit auch (wieder) mit Hausleine unterwegs.

    Wir haben dazu einfach eine ganz dünne 08/15-Schleppleine auf ca. 1,5m-Länge abgeschnitten und am Geschirr befestigt.

    Sie hat sich damit noch nie verheddert, aber wir sind froh, sie damit vom Teppich-Knabbern oder anderen "Blödheiten" abzuhalten.


    Für uns funktioniert das sehr gut so.


    Liebe Grüße,

    Susanne & Flo

  • Bei mir ging es ohne. Ich kenne die Empfehlung einer Hausleine eigentlich eher für erwachsene Secondhand- oder Tierschutzhunde, bei denen man damit rechnen muß, gebissen zu werden, wenn man sie direkt anfasst.


    Bei einem Welpen würde ich aus den von dir angesprochenen Sicherheitsgründen darauf verzichten. Wenn du später einmal etwas Bestimmtes gezielt trainieren willst und dafür eine Hausleine für sinnvoll hältst, kannst du sie ja benutzen. Einfach so und ständig würde ich das aber nicht machen.


    Ob am Halsband oder Geschirr spielt weniger eine Rolle, solange der Hund damit unter ständiger Aufsicht ist. Ist das nicht der Fall, sollte sowieso keine Strippe am Hund hängen.


    Dagmar & Cara

  • ANZEIGE
  • Kenne die Hausleine auch eher für Pupertiere 😃 oder Tierschutzhunde.


    Welpen kann man doch noch ablenken oder einfach wegheben.

    Allenfalls vielleicht während den berüchtigten „5 Minuten“ um den Welpen zu fixieren und beruhigen.

  • mein rüde hat ne Hausleine (natürlich am Geschirr) . Die ist hier Gold wert, denn sie erleichtert alles im Umgang mit ihm, weil man ihn dann nicht direkt anfassen muss.
    es ist einfach ein stück tau mit nem Karabiner an der Seite die am Geschirr fest ist.

    ist auf jeden Fall sehr wichtig, das sie nicht zu lang ist, damit der Hund nicht hängen bleibt. Meiner trägt die u.u. auch in Abwesenheit, dann darf sie halt nicht so konzipiert sein das er sich damit festsetzen kann wenn er irgendwo drum herum oder zwischen läuft.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Ob die Notwendigkeit besteht wird sich doch erst zeigen wenn der Knirps etwas älter ist, mit 11 Wochen ist eine Hausleine total überflüssig - da wird ja auch noch nicht großartig “erzogen” sondern erstmal angekommen und eingelebt.

    Der ist ja noch ein Baby.


    Ich habe allerdings gute Erfahrungen mit der Hausleine gemacht als mein Rüde in der Pubertät gedacht hat, er könne doch der neue Sonnenkönig werden. :roll:

  • Ich an Deiner Stelle würde es auch ohne so eine Leine probieren wollen. :ka:

    Immerhin holt Ihr Euch ja ein Baby-Hündchen ins Haus. Er entdeckt doch erst seine Welt, und Ihr könnt ihn doch prima dabei begleiten und helfen. Dann braucht man normalerweise so etwas eigentlich gar nicht. Auch bei Dingen, die der Hund nicht machen darf.



    Natürlich könnte es möglich sein, daß Ihr Euren Hund selbst etwas "verkorkst" und es dann eine Hausleine nötig sein wird, um die Situation etwas zu entschärfen und nicht noch weitere Spannung reinzubringen. Sollte ordentlich was schief laufen, so kann man dann immer noch auf die Hausleine zurück greifen und damit weiter trainieren. :ka:




    Ich habe eine "Trainingsleine" (also genau so etwas, was Deiner Beschreibung entspricht, nur, daß diese nie für den Hausgebrauch gedacht war) - sie wird tatsächlich nur im Training, auf dem Platz, wo bißchen Ablenkung vorhanden ist, benutzt, damit der junge Hund nicht einfach abhauen kann, aber trotzdem das Gefühl vorhanden ist, daß der Hund seine Übungen "frei" machen kann.

    Meine habe ich damals bei der Denise Nardelli gekauft. Ob es die heute noch zu kaufen gibt, keine Ahnung. Ich habe sie selten genutzt, aber wenn, dann waren sie schon praktisch!

  • Dann würde ich die Leine glaube ich auch erstmal sein lassen und mich wenn nötig später nochmal daran versuchen.

    Es hängt ja auch sehr von dem einzelnen Welpen ab.

    Für die Ruhepausen haben wir einen Welpenauslauf gekauft, wo er ein bisschen runterfahren kann. :relieved_face:

  • Was haltet ihr von einer Trainingsleine im Haus? Ist es sinnvoll/ notwendig?

    Habt ihr Erfahrungen?

    Wenn sie nötig ist, dann ist sie auf jeden Fall eine gute Idee. Wenn sie nicht nötig ist ... braucht man sie nicht. =)


    Hier war die Hausleine eigentlich nur im Einsatz, als Masha dazu kam. Da war die Hausleine aber auch eher an Dino dran, weil der ein bisschen ressourcenaggressiv ihr gegenüber war. Ihr war das ziemlich wurst, da hab ich dann besonders am Anfang öfter mal regulierend eingreifen müssen. Durch die Hausleine hab ich ihn dann aus solchen Situationen rausführen können, ohne selbst Gefahr zu laufen, dass er mich tackert o. Ä. Gebraucht hab ich sie nur in den ersten 1-2 Wochen, danach konnte die Leine weg, weil dann auch verbale Kommandos gereicht haben bzw. Dino gemerkt hat "Ok, nicht mein Business, Chef regelt das schon".


    Letztens hatte ich eine kurze Leine an Masha dran, weil ich mit dem Besuch im Garten war und die Große dabei sein durfte. Da war die Leine nur eine Vorsichtsmaßnahme, weil ich zu dem Zeitpunkt nur grob einschätzen konnte, wie sie auf Besuch reagiert. Da sie mit dem Besuch aber absolut nett und toll umging, war die Leine effektiv gar nicht nötig.


    Grundsätzlich ist so eine Haus- oder Trainingsleine in Situationen, die man (noch) nicht einschätzen kann oder die ein gewisses Knall-/Gefahrenpotential bieten, keine schlechte Idee. In der Situation mit Dino und Masha konnte ich so recht gut eingreifen, ohne selbst direkt in der Situation zu stehen. Und auch bei Besuch kann man so den Hund zurückhalten, falls der dann doch mal etwas stürmischer drauf ist.


    Am Anfang reicht bei einem Welpen sicher eine einfache, dünne Wäscheleine, wenn du auf die Hausleine nicht verzichten möchtest. Ich denke aber, dass die bei dir nicht unbedingt nötig sein wird, du hast ja schon Hundeerfahrung durch deinen vorherigen Hund.


    Ahja: meine Hausleine war eine einfache Biothane-Leine, bei der ich die Schlaufe abgetrennt habe. Und Mashas Gartenleine war die übliche, kurze 1 m-Leine, die ich auch für schnelle Löserunden benutzen. So ne ganz einfache aus Tau geflochten.

  • Huhu,


    also ich sehe jetzt kein Problem darin so eine Leine zu benutzen, wenn es hilft.


    Ich selbst hätte jetzt keine Verwendung dafür. Meine Hunde machen drinnen nix Anderes außer schlafen. Das war auch schon so als sie Welpen waren.


    Gutes Gelingen mit dem Zwerg,

    RafiLe

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!