13jährige Hündin Gebärmutterentzündung

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    Hallo liebe Foris,


    meine 13jährige Hündin hat eine Gebärmutterentzündung. Sie hatte schon dolle Schmerzen, bekommt jetzt Antibiotika, womit es ihr viel besser geht. Die Tierärztin sagte mir erstmal, man könne sie kastrieren, aber das sollte man sich in dem Alter natürlich gut überlegen- oder wir haben das Problem wahrscheinlich nach jeder Läufigkeit erneut. Ich wollte gern mal wissen, wie eure Erfahrungen sind? Sie ist 1x/Jahr läufig, mehr als 2-3x wird sie es ja nicht mehr sein. 😔 Sie ist ein echter Dorfmix, der keinen Schmerz kennt 😉 ich habe sie in ihrem ganzen Leben das erste Mal so erlebt 😟 habe natürlich Bedenken, dass sie zukünftig auch durchschnittlichen Schmerz, nicht so sehr wie jetzt anfangs der Entzündung, einfach nicht zeigt.

  • Hallo,


    ist deine Hündin denn ansonsten fit und in einem Zustand operationsbereit? Bei einmal läufig im Jahr tippe ich auf einen größeren Hund?

    Ich würde definitiv kastrieren, wenn der Gesundheitszustand es zulässt. Mir wäre die Gefahr einer geschlossenen unbemerkten Pyro zu groß. Wer weiß, ob die aktuelle Entzündung richtig verheilt. Aber Gebärmutterentzündung ist auch eines meiner Alptraumszenarios.

  • Ich habe eine frühere Hündin mit 13 Jahren wegen akuter Gebärmutterentzündung operieren lassen müssen. Da sie ansonsten gesund war, sprach nichts gegen die OP und sie hat es auch damals gut überstanden und ist 16 Jahre alt geworden.

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  • Unsere alte Hündin, ist aufgrund eines Ärztefehlers ganz elendig an einer Pyo zu Grunde gegangen. Als der Fehler auffiel, blieb nur noch das Erlösen (Ruptur > Sepsis > Organversagen).


    Ich wünsche mir nichts mehr, als wenn am 1. Tag in der TK die 2. Ärztin dagewesen wäre und es gleich eine Not OP gegeben hätte.


    Unsere Hündin war 12,5 Jahren, ebenfalls Dorfmix, topfit, hart im Nehmen und wurde auch nur 1x im Jahr läufig. Ich wünsche sowas keinem.

  • Huhu,


    wenn die Tierärzt_innen denken, dass dein Hund noch narkotisiert werden kann, würde ich sie auch kastrieren lassen. Dann musst du dir keine Gedanken mehr machen, ob es noch mal ne Pyo geben wird. Die wird wahrscheinlich nicht mit zunehmenden Alter leichter vertragen.

    Ich wünsche ihr eine gute Besserung!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Im Moment ist sie nicht sehr fit, das macht mir ein bisschen Angst, wenn sie jetzt operiert werden müsste? Fieber hat sie nicht. Sonst wäre es okay, denke ich, sie hat kein Herzproblem oder sowas. In 1 Woche haben wir den Kontrolltermin. Ich hoffe bis dahin gehts ihr wieder besser, so dass man es klaren Kopfes entscheiden kann. Was für eine blöde Entscheidung frowning-dog-face

    SanSu, wie hat sich das geäußert? Ist sie nicht mehr aufgestanden?

  • Wenn diese Pyo ausgeheilt ist würde die Hündin kastrieren lassen, wenn der Mist jedes Jahr wiederkommt und man übersieht es - das Risiko wäre mir zu hoch

  • An sich spricht das Alter alleine nicht dagegen. Eine Pyo kommt in der Regel immer wieder. Es gibt, wie du wahrscheinlich weißt, offene und geschlossene Pyometren. Die geschlossene merkt man manchmal erst, wenn es quasi zu spät ist, besonders wenn man so einen alten Haudegen hat.


    Ich würde einen größeren Alterscheckup beim Tierarzt machen lassen, also: geriatrisches Blutbild, Organschall, Herzuntersuchung. Ist ja auch so ganz gut zu wissen, wie der Gesundheitszustand beim Senior ist.

    Wenn da soweit alles tiptop ist, würde ich die Hündin nach der Antibiotikagabe ohne Angst kastrieren lassen.

  • Im Moment ist sie nicht sehr fit, das macht mir ein bisschen Angst, wenn sie jetzt operiert werden müsste? ..........

    Natürlich ist der Hund gerade nicht fit, eine Gebärmutterentzündung ist ja nun auch keine Kleinigkeit.


    Bei meiner damaligen alten Hündin war es eine Not OP, weil die Gebärmutter vor dem Platzen stand. Aber sie hat die OP wirklich gut weg gesteckt für ihr Alter und war dann auch schnell wieder richtig fit.

  • Hallo,


    meine Hündin hatte das auch mit 10 Jahren. Sie war bis zu ihrem Tod noch 5 mal läufig und es kam nicht mehr vor.


    Mein Tierarzt kastriert aber auch nicht gleich, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Wäre es nochmal gekommen hätte ich darüber nachgedacht, aber so war es 1 mal da und kam nie wieder.

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